Am Samstag (10. Dezember) empfangen die Starwings in der Sporthalle Birsfelden den Tabellenvierten der Nationalliga A, den BBC Monthey. Das Spiel beginnt um 17.30 Uhr. Der Basketball-Nachmittag wird um 14.45 Uhr mit dem Vorspiel gestartet: In der 1. Liga National trifft der CVJM Birsfelden auf die U23 der Lugano Tigers. Und zum Nachspiel treten die Starwings U23 um 20.00 Uhr gegen den BC Alstom Baden an.
Das letzte Heimspiel in diesem Jahr der Starwings gegen den BBC Monthey wird auch zum Abschied von Kareem Johnson. Kareem ersetzte während anderthalb Monaten den verletzt gewesenen Nils Matter, der das Training wieder aufgenommen hat. Der 2.05 m grosse Center wird so ein letztes Mal für die Starwings unter den Körben mit seiner Routine und seinem physischen Spiel für Präsenz sorgen. Am 14. Dezember fliegt Kareem in die USA zu seiner Familie zurück.
Das Temporär-Engagement wurde privat finanziert und belastet die Rechnung der Starwings nicht. „Kareem wird uns fehlen, aber es war immer klar, dass seine Verpflichtung zeitlich begrenzt ist“, sagt Starwings-Coach Danijel Eric.
Gegen Monthey können die Starwings wieder auf Kino Burrows zählen, der vor einer Woche wegen einer Angina beim Spiel in Lugano passen musste. Der Mann von den Bahamas ist wieder fit. Wegen muskulärer Probleme fehlte im Tessin auch Tony McCrory, der nun auch wieder an Bord ist.
„Beim Sieg gegen Fribourg Olympic hat die Mannschaft gezeigt, dass sie an einem guten Tag auch Spitzenteams schlagen kann“, betont Eric. Der Coach ist überzeugt, dass auch gegen die Walliser ein Sieg möglich ist, sofern seine Mannschaft die Leistung, die sie gegen Olympic gezeigt hat, wieder abrufen kann.
Das „Raclette-Spiel“ ist fast schon Tradition
Monthey gewann am vergangenen Wochenende ohne Probleme gegen Nyon, just die Equipe, welche die Starwings aus dem Schweizer Cup geworfen hat. „Bereits damals in Nyon war Kino Burrows nicht fit und die Angina kündete sich an“, erklärt Eric. Bei Monthey brillierte beim 72:48 gegen Nyon Terry Smith mit 31 Punkten. Vor drei Wochen engagierte Monthey zudem mit Sean Finn, dem 2.13 m grossen Amerikaner, einen neuen Center, der vergangene Saison bei Lugano spielte.
Es gehört fast schon zur Tradition, dass beim Gastspiel der Walliser zum Raclette-Essen aufgetischt wird, mit dem sich die Starwings bei ihren treuen Sponsoren, Freunden und Gönnern bedanken.
Arg dezimiert, waren die Baselbieter Basketballer im Tessin chancenlos. Und dennoch setzte das Deutschschweizer Aushängeschild ein starkes Zeichen. Im Schlussviertel spielte nämlich ein Schweizer Quintett gegen die ausländische Profi-Armada der Tigers. Die 72:98 (35:58)-Niederlage hat da nur marginale Bedeutung.
Bevor die Starwings ihren ersten Korb erzielten, hatten die Luganesi bereits 13 Zähler geworfen. Damit ist gesagt, dass der gar ungleiche Vergleich bereits nach zwei Minuten entschieden war. Auch in Vollbesetzung – neben Niels Matter fehlte der an Angina erkranktre Jaraun Burrows (Bahamas) und der verletzte Routinier Anthony McCrory – könnte das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat gegen den Titelhalter und erneuten Meisterschaftsfavoriten (mit erlaubnis der Genfer Löwen…) nicht siegen. So wenig, wie die RTV-Handballer gegen Kadetten Schaffhausen oder die Sm’Aesch-Volleyballerinnen gegen Voléro Zürich gewinnen können. Der Grund liegt in der Substanz, die durch die diametrale Solvenz gegeben ist. Nur im Fussball kann der „Underdog“ ein Spiel mit 1:0 bei einem übermächtigen Rivalen gewinnen.
„Schweizer“ Quintett
Aber im letzten Viertel ereignete sich etwas, das in Schweizer Basketball-Hallen in den letzten Jahrzehnten so selten wie eine „Baslerdybli“-Briefmarke war. Miroslav Petkovic, Ralph Güttinger, Joël Fuchs, Felix Stauch und Roman Albrecht spielten zusammen. Und dies ordentlich, ja gut, teils sogar sehr gut. Ihnen standen meist Profispieler gegenüber; darunter NBA-Draft Ryan Richards, dessen Salär höher als das Gesamt-Budget der Starwings ist… Dass der Brite lieber in der Sonnenstube der Schweiz der „Dolce Vita“ frönt als sich in der spanischen Topliga durchzusetzen, ist wohl legitim.
Die Starwings stellten ein nationales Quintett dar, das nicht nur jung war (zwischen 19 und 22 Jahren), sondern Spieler der Zukunft sind. Gut, Felix Stauch ist aus Lörrach, also „ennet des Baches“, wie der Basler zu pflegen sagt. Doch der 19-lährige Deutsche, der sein Debüt in der Nationalliga A gab (und gleich 12 Minuten spielte!), könnte zu Fuss von seinem Wohnort in die Sporthalle Birsfelden gehen.
Im Schweizer Basket gibt es zwei „Modelle“. Jenes, wo das Checkheft regiert, so dass man sich mit Ausländern eindeckt. Dies geschieht in Lugano, Genf und Vacallo, teils auch in Fribourg, und Monthey, am nachhaltigsten. Diese Teams führen auch die Rangliste an. Und es wird jene Variante geben, wo der eigene Nachwuchs noch mehr gefördert werden muss. Etwas, das die Starwings inskünftig noch vermehrter tun müssen. Denn in diesem Bereich wurde in den letzten Jahren gut, aber nicht optimal gearbeitet.
U23-Equipe siegte
Erste Früchte sah man im Vorspiel. Dort waren sich die beiden U23-Mannschaften der Luganesi und Starwings gegenüber gestanden. Und in diesem Vergleich zeigten die Baselbieter, angeführt von U18-Nationalspieler Branislva Kostic, namentlich in den zweiten 20 Minuten, eine feine Leistung und siegten souverän mit 81:58 (41:35). Neben Kostic und Stauch waren auch Severin Beltinger und Boris Smiljic sichere Werte, die dann auch bei den „Grossen“ auf dem Matchblatt waren.
Zumindest in der Talentförderung sind die Starwings dem Schweizer Meister, welcher in der 1. Liga punktelos das Tabellenende ziert, momentan überlegen. Und wenn auch das Heute klar für den BC Lugano spricht… ob der „Tiger“ immer ein Millionen-Budget aufbringen wird, um junge „Sternenflügel“ oder analoge Teams wie Boncourt, Nyon und SAM Massagno zu bezwingen, ist nicht sicher. Zumindest über den (Un-)Sinn, fast reine ausländische Profi-Mannschaften zu stellen, darf man sich Gedanken machen.
BC Lugano – Starwings 98:72 (58:35)
Istituto Elvetico. – 525 Zuschauer: Carlini/Novakovic/Mazzoni.
Lugano: Draughan (17), Dusan Mladjan (19), Efevberha (13), Abukar (20), Richards (11); Stockalper (14), Marko Mladjan (4), Pantic, Grueninger; Lo Leggio.
Starwings: Petkovic (15), Jenkins (19), Fuchs (13), Johnson (8), Albrecht (7); Güttinger (8), Stauch (2); Beltinger, Kostic, Smiljic.
Bemerkuengen: Lugano ohne Crnogorac (verletzt). – Starwings ohne Burrows (krank; Angina), McCrory (verletzt) und Matter (rekonvaleszent). – Viertelsresultate: 30:17, 28:18 (58:35); 13:16 (71:51) und 27:21 (98:72).
Wie in der letzten Saison 2010/11 bedeutete das Achtelsfinale bereits Endstation für die Starwings im Pokal-Wettbewerb. Im Waadtland verloren die „Wings“ gegen den BBC Nyon knapp, unglücklich, vor allem jedoch äusserst ärgerlich mit 61:63 (26:32).
Vor drei Wochen hatten die Starwings-Basketballer das Meisterschafts-Heimspiel gegen den BBC Nyon klar und diskussionslos mit 89:63 (45:27) gewonnen. Gestern Abend jedoch unterlag das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat den Romands in der K.o.-Konkurrenz hauchdünn. Ein grandioses Schlussviertel, mit einer fulminanten Aufholjagd in den letzten fünf Minuten, wurde nicht belohnt.
Nur 72 Stunden nach dem triumphalen Erfolg über den Leader Fribourg Olympic (84:80) musste das Trainerduo Danijel Eric/Roland Pavloski feststellen, dass ihr Personal (noch?) nicht in der Lage ist, über die gesamte Spieldauer auf konstant hohem Niveau zu spielen. War das erste Viertel noch einigermassen – zumindest in der Defense – in Ordnung, so waren die folgenden 20 Minuten – gelinde gesagt – katastrophal. Wer nach 30 Minuten Spielzeit beim Drittletzten der Nationalliga A erst 35 Zähler erzielt hat, darf keinen Anspruch auf einen Erfolg anmelden. Grund für diese geringe Punktzahl waren einerseits die über 20 (!) Ballverluste in diesen ersten drei Vierteln sowie eine Wurfquote von knapp 35 Prozent bei den Zweipunkte-Würfen.
Und doch hätte es fast noch für einen Sieg, und damit den Einzug in den Viertelfinal, gereicht. Alle Abschlüsse, die zwischen der 11. und 30. Minute nicht den Weg in den Korb (teils sicher auch mit viel Pech) fanden, wurden nun mit einer stupenden Leichtigkeit verwertet. Zwei Dreier von Miroslav Petkovic in den Schlussminuten sorgten nochmals für Dramatik und Spannung. Sechs Sekunden vor der letzten Endsirene hatte der Cupsieger des Jahres 2010 den letzten Ball; doch der Verzweiflungswurf von Petkovic fand nicht den Weg in den Korb.
Eine starke Partie lieferte Joël Fuchs, der zum Topskorer der Partie avancierte. Doch der Regensdorfer hatte das Pech, dass ihn das Ref-Trio (das, milde gesagt, nicht über alle Zweifel erhaben war…) schnell mit drei Fouls bedachte. Und just, als die Unterbaselbieter auf Touren kamen, ihm das fünfte Foulspiel förmlich anhängten. Aber Wochentagsspiele auswärts sind kein Wunschkonzert und heikel…
Damit sind die Starwings aus dem Pokal ausgeschieden. Sportlich sicher enttäuschend, denn „nicht die Niederlage, sondern die stupide Art und Weise, wie wir verloren haben, ist frustrierend. Hätten wir eine normale Leistung gezeigt, hätten wir mit 20 Punkten gewonnen“, so Assistenztrainer Roland Pavloski.
BBC Nyon – Starwings 63:61 (32:26)
Rocher. – 170 Zuschauer. – SR: Pizio/Wirz/Sala.
Starwings: Petkovic (8), Jenkins (14), Fuchs (18), Burrows (7), Johnson (11); McCrory (3), Albrecht; Beltinger, Güttinger, Stauch, Smiljic.
Bemerkungen: Nyon ohne den US-Profi Brandon Thomas (verletzt) und Bobetso (rekonvaleszent). – Starwings ohne Matter (verletzt). – Viertelsresultate: 13:14, 19:12 (32:26); 18:9 (50:35) und 13:26 (63:61). – 35. Fuchs mit fünf Fouls ausgeschieden. – Bester Skorer bei Nyon: Ryan Dermody (USA) und der Serbe Srdjan Zivkovic mit 18 respektive 17 Punkten
Im Achtelsfinale des Schweizer Cup gastieren die Starwings heute Abend (20.30 Uhr; Rocher) beim BBC Nyon. Obwohl die „Wings“ kürzlich die Heimpartie gegen die Waadtländer hoch zu ihren Gunsten entschieden haben, liegt die Favoritenrolle eher bei den Gastgebern.
Vor drei Wochen, es war auch ein Mittwochabend, gewann das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat gegen Nyon mit 89:63 (45:27), wobei damals ein starkes zweites Viertel die Vorentscheidung bedeutete.
Cupspiele haben ihre eigenen Gesetze heisst es im Fussball, wenn Unterklassige im Pokal-Wettbewerb zu Riesentötern. Im Basketball ist der „Underdog“, wenn er auf einen A-Ligisten trifft, in der Regel chancenlos. Bei Nyon gegen Starwings treffen zwei Teams aufeinander, die substanziell in etwa gleich stark eingeschätzt werden. Geht es nach der Anzahl ausländischer Berufsspieler, liegen die Romands sogar klar vorne…
Am letzten Samstag bot Nyon dem übermächtigen Lugano einen heroischen Kampf. Analog den Starwings einen Tag später gegen Fribourg Olympic. Doch im Gegensatz zu den Unterbaselbietern gab es für die Waadtländer kein Happy-End; und der Tabellensiebte musst sich knapp (67:73) geschlagen geben, obwohl mit Brandon Thomas (USA) ihr Topskorer fehlte. Dieser soll heute Abend wieder einsatzfähig sein.
Die Starwings gehen mit viel Moral an den Genfersee. Der Triumph über „FO“ hat viele Emotionen, und neue Hoffnungen, geweckt. Aber er ist schon Geschichte. Und im Gegensatz zum Meisterschaftsbetrieb bedeutet eine Niederlage im Cup das definitive Aus in dieser Konkurrenz.
Wochentagsspiele in der Fremde sind heikel. Man sagt, dass man da „von Natur aus mit rund -10 bis -15 Punkten anfängt“. Die Brisanz in diesem Cup-Duell liegt darin, dass „beide Teams wissen, dass sie nicht Schweizer Meister werden können“, wie gestern in der lokalen Presse von Nyon zu lesen war. Somit bahnt sich eine spannende Cup-Partie an, die keinen klaren Favoriten kennt.
700 restlos begeisterte Zuschauer wurden Zeugen einer Partie, die alles beinhaltete, was Basketball so faszinierend macht. Und weil der Vergleich zwischen den Starwings und Tabellenführer Fribourg Olympic mit einem Happy-End für die „Wings“ endete, war es ein rundum gelungener Sonntagnachmittag.
Wer in der Schweiz an Basketball denkt, sagt Fribourg Olympic. Rekordmeister und Renommierklub in Personalunion. Respektiert und von den Rivalen gefürchtet. Und „FO“, wie die Gäste genannt werden, kamen gestern Nachmittag als Leader der Nationalliga A in die Sporthalle Birsfelden. Und lagen nach vier Minuten mit 14:5 in Führung. Es schien sich eine Partie anzubahnen, die jenen Verlauf nahm, der aufgrund der Papierstärke zu erwarten war. Die Gäste konnten als sechsten Mann den britischen Nationalspieler Germayne Forbes ins Spiel bringen. Siebter Mann war ein gewisser Oliver Vogt, seines Zeichens Center der Schweizer Nationalmannschaft.
Aber das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat hatte zwei Tugenden, die stärker als grosse Namen waren. Herz und Leidenschaft. Es war vorerst Joël Fuchs, der mit drei Dreipunktewürfen innert weniger Minuten die Starwings ins Spiel zurückbrachten. Und man nahm mit Erstaunen zur Kenntnis, dass der krasse Aussenseiter aus einem 9:18 innert fünf Minuten ein 28:19 „gezaubert“ hatte. Es passiert selten, dass Olympic von einem auf dem Papier inferioren Rivalen ein 19:1 eingeschenkt bekommt…
Als Miro zu werfen begann…
Bis zur Pause hatte Miroslav Petkovic (22) fünf Punkte erzielt und eine ordentliche Partie gezeigt. Sein jüngerer Bruder Stefan (19) führte zu Beginn des dritten Viertels, nicht ganz unerwartet, die Grün-Weissen aus der Saanestadt wieder heran. Doch diese zweiten 20 Minuten sollten von Miro bestimmt werden. Er führte weiterhin gut Regie, verteidigte sehr aggressiv und gab das eine oder andere Zuspiel. Doch er tat etwas, mit dem Fribourg nicht gerechnet hatte. Er warf. Er warf aus der Distanz. Er warf aus sieben bis acht Metern. Manchmal in extremis, manchmal mit Händen vor dem Gesicht. Gut, werfen kann jedermann. Aber nicht alle können sechs von sieben Dreipunktwürfen in den Korb bringen. Zuletzt war der ältere der Petkovic-Brüder der Topskorer der Partie. Und es ist nicht zu vermessen zu sagen, dass die Nummer 4 der Starwings zum Matchwinner avancierte, der zuletzt mit „Miro, Miro“-Rufen verabschiedet wurde.
Aber es war ein Sieg des Kollektivs. Man wähnte sich an die Zeiten zurück, als die Sporthalle Birsfelden eine uneinnehmbare Festung für die Gegner war. Gerade Fribourg Olympic benötigte ab der Saison 2005/06 vier Jahre Anlaufzeit, um im Unterbaselbiet erstmals zu gewinnen. Heuer sind die Stärkeverhältnisse anders als in den ersten vier Nationalliga-A-Spielzeiten der Starwings. Olympic kann noch immer mit einem Millionenbudget arbeiten. Beim einzigen Deutschweizer Klub der Eliteklasse hat Kareem Johnson sein letztes (Heim)Spiel ausgetragen, weil der amerikanische Top-Rebounder und Modellathlet, aus finanziellen Gründen, nicht weiter verpflichtet werden kann… Traurig, aber leider wahr.
Die Starwings entfachten in der Endphase, als die Partie stets knapp stand, auch beim Publikum Emotionen. In der Schlussphase hatten die Gelb-Blauen den legitimen 6. Mann hinter sich. Denn selbst beim Stand von 76:69, 56 Sekunden vor dem letzten Sirenenton, waren die Gäste noch nicht gebodigt. Die Romands schafften mit Korbdurchbrüchen (Stefan Petkovic), einer unglaublichen Freiwurfquote (19 von 22!) und Dreipunktwürfen (Forbes, Roberto Kovac) immer wieder den Anschluss. Aber auch hier prallte Olympic an Miroslav Petkovic ab. Mit einer beeindruckenden Nervenstärke punktete der Zürcher mit serbischen Wurzeln von der Freiwurflinie und verhinderte, dass der Gast zu einer Verlängerung, oder gar Erfolg, kam.
Denn die Starwings hatten das Handicap zu tragen, dass der 211 Zentimeter grosse Roman Albrecht (der den ersten Korb der Starwings erzielt hatte), nach fünf Minuten bereits drei Fouls auf seinem Konto hatte. Auch Johnson (der mit zwei brachialen Dunkings die Zuschauer von den Sitzen riss) war schnell mit drei Foulspielen belastet und konnte nur dezidiert eingesetzt werden. Starke Auftritte hatten Brandon Jenkins, der mit Tempodurchbrüchen die Fribourg-Defense arg durcheinander wirbelte (der Amerikaner ist so schnell, dass er eigentlich von der Polizei gebüsst werden müsste…) und Jaraun Burrows, der oft zu fliegen oder sogar zu schweben scheint. Der charismatische Mann von den Bahamas spielte 40 Minuten durch und war ein weiterer Eckpfeiler in einer Equipe, die mit frenetischem Endapplaus und „Miro, Miro“-Rufen verabschiedet wurde. Schön, dass selbst in einer Sportart, die primär eine Solvenz-Rangliste hervorbringt, der David dem Goliath zu bezwingen vermag.
Starwings – Fribourg Olympic 84:80 (40:32)
Sporthalle Birsfelden. – 700 Zuschauer. – SR: Bertrand/Sani/Schaudt.
Starwings: Miroslav Petkovic (23!), Jenkins (20), Fuchs (12), Burrows (14), Albrecht (4); McCrory (3), Johnson (8), Güttinger; Beltinger, Kostic, Smiljic, Stauch.
Fribourg: Stefan Petkovic (17), Kazadi (10), Esterkamp (10), Polyblank (9), Yates (19); Forbes (5), Vogt (4), Kovac (6); Savoy, Uliwabo.
Bemerkungen: Starwings ohne Matter (verletzt). – Fribourg komplett. – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 28. Albrecht. – Viertelsresultate: 14:18, 26:14 (40:32); 15:22 (55:54) und 29:26 (84.80). – Zu den besten Spielern wurden Miroslav Petkovic und Ronald Yates (einst bei den Starwings) gewählt.















