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Es sind 12 tolle Bilder aus den letzten 10 Jahren Starwings mit vielen alten Bekannten.

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Boncourt – Starwings am Mittwoch 19.30 Uhr, Salle Sportive in Boncourt

Starwings Basket Regio Basel - BC Boncourt Red Team (22.10.2011)

Zum Abschluss des Jahres reisen die Starwings am Mittwoch (21. Dezember) in den tief verschneiten Jura. Im „Chaudron“ – Hexenkessel -   in Boncourt kommt es zum Duell des Tabellensiebten Boncourt gegen den Sechsten Starwings. „Es wird für uns eine sehr schwierige Aufgabe“, macht sich  Starwings-Coach Danijel Eric keine Illusionen. „Boncourt ist zu Hause eine andere Mannschaft als auswärts.“

Kommt dazu, dass weiterhin nicht klar ist, wie schwer die Oberschenkelverletzung ist, die sich Brandon Jenkins, der Abwehrchef und Turbo der Starwings,  am vergangenen Samstag in Genf zugezogen hat. Am Mittwoch wird nach einem MRI  Teamarzt Markus Baumann eine schlüssige Diagnose stellen können. Auch Tony McCrory zwickt es da und dort und Kino Burrows meldete kleine Kniebeschwerden.

Die Weihnachtspause kommt für die Starwings wie gerufen, aber vorerst geht es gegen Boncourt im Kampf um Platz 6 um wichtige Punkte. „Wir haben trotz der Niederlage im Ligacup in Genf eine gute Leistung gezeigt, sowohl in kämpferischer, wie in spielerischer Hinsicht“, sagt Eric, der hofft, dass seine Spieler diese Leistung auch im Jura nochmals abrufen können. Der Mannschaftsbus startet  am Mittwoch um 16.30 Uhr zur Reise in den Jura.

Trainingsbeginn nach der Festtagspause ist übrigens am 2. Januar.

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Trotz angeschlagenen Schlüsselspielern boten die Baselbieter dem Genfer Ensemble im Ligacup-Viertelfinal hartnäckigen Widerstand und verloren nur mit 73:83 (39:41). Schlimmer als das Ausscheiden ist der Verlust von Spielmacher Brandon Jenkins (USA).

genf_ligacup

Ginge es nach Namen und der Papierform, so müsste das neue Genfer Basketball-Konstrukt die Starwings zu einem Spielball degradieren. Denn auch ohne ihren Center Babacar Touré und den „zum Luxus verpflichteten Nationalspieler Cédric Mafuta“ (wie die Genfer medial vor ein paar Wochen erklärten) waren Les Lions gegen die „Wings“ eine Equipe mit fünf hochkarätigen Auslands-Profis. So kann der nigerianische Nationalspieler Jules Aw, der jedoch als „Schweizer“ spielt, schon mal eine Partie zuerst ein Viertel lang von der Bank beobachten. Dies sind die Vorteile, wenn man eine „Kiste“ (Million) zur Verfügung hat. Doch die klare Dominanz auf dem Spielfeld gegen einen (sehr) Kleinen der Landeselite gelingt dem Fusionsteam aus den ehemaligen Geneva Devils und Meyrin/Grand-Saconnex (noch?) nicht. Und dies spricht für die Starwings. Dass zuletzt die Genfer Löwen jeweils siegen, ist kein Verdienst, sondern schlicht Normalität. Oder Realität.

Vor einem Monat gewannen „Les Lions“ in der Meisterschaft mit Ach und Krach – oder Müh und Not – in den Schlussminuten mit 78:71 gegen das Arlesheimer-Birsfel- der Kombinat. Und am Samstag zeichnete sich eine ähnliche Partie ab. Wohl lagen die Romands immer in Führung, doch selbst ein 10-Punkte-Rückstand nach 15 Minuten holten die Gäste wieder auf. Und dies, obwohl Aufbauer Miroslav Petkovic nicht hätte spielen dürfen, da sich der Zürcher im Training eine Finger- und Handblessur zugezogen hatte und „vergipst“ (mit Tape) spielte. Niels Matter kam aus einer zweimonatigen Verletzung zurück – und war ein Lichtblick im Baselbieter Team. Auch Routinier Anthony McCrory hatte die letzten Wochen kaum trainieren können  – und hielt seine Mannschaft, mit Jaraun Burrows (Bahamas), stets im Spiel. Oder anders gesagt: Les Lions legten vor, die Starwings zogen nach.

Dann kam die fatale 34. Minute, in welchem sich Brandon Jenkins den Oberschenkel verletzte. Dies bei einem Zwei-Punkte-Rückstand. Ohne ihren Spielmacher, Aggressivleader und Skorer hatten die Gäste dann keine Chance mehr, die Überraschung zu schaffen. Sie verloren ehrenvoll, wiewohl sie eine couragierte, ja mutige Leistung gezeigt hatten. Und die Genfer benötigten einen stark aufspielenden Tony Brown, welcher die zwei letzten Jahre der Teamcaptain der Starwings gewesen war, um sich zuletzt den Einzug ins Final Four des Ligacups zu sichern. Zusammen mit Lugano, Fribourg und Monthey, welche ihrer Favoritenrolle gegen Boncourt, Nyon und Vacallo viel souveräner gerecht wurden.

Die Starwings führen nur eine Wertung an: Jene der havarierten und verletzten Akteure. Und da Jenkins wohl länger ausfallen dürfte, werden die Meisterschaftspartien von übermorgen Mittwoch in Boncourt und zu Jahresbeginn zuhause gegen Massagno wohl auch zu „impossible missions“. Denn zwei Erfolge gegen direkte Widersacher um Platz 8 würden den Starwings bereits vor dem dritten Durchgang wohl die definitive Playoff-Qualifikation sichern.

Les Lions de Genève – Starwings 83:73 (41:39)

Pommier, Meyrin. – 625 Zuschauer. – SR: Pizio/Sala/Hüsler.

Genf: Jaunin (6), Brown (20), Buscaglia (14), Bing (6), Barnette (14); Aw (12), Jukes (6), Steinmann (2), Maruotto (3); Deforel.

Starwings: Jenkins (13), Fuchs (11), McCrory (15), Burrows (22), Albrecht (4); Petkovic, Matter (8), Güttinger; Kostic, Smiljic, Stauch.

Bemerkungen: Les Lions ohne den senegalesischen Center Touré (verletzt) und Nationalspieler Mafuta (abwesend). – Starwings erstmals ohne Kareem Johnson, der wegen fehlende Finanzen in die USA zurückgekehrt ist. – 34. Jenkins scheidet mit einer Muskelverletzung aus. – Viertelsresultate: 21:19, 20:20 (41:39); 17:16 (58:55) und 25:18 (83:73).

… auf die nächste Meisterschaftspartie vom 21. Dezember in Boncourt. Doch zuerst müssen die Starwings am Samstag (17.30 Uhr; Pommier) nach Genf zu den „Les Lions“, um sich im Ligacup zu messen.

genf_logo

Der Ligacup ist der dritte Wettbewerb im Schweizer Basketball. Er ist sportlich weniger bedeutend als der Schweizer Cup und steht auch im Schatten der Meisterschaft. Dennoch ist dieser Wettbewerb, gerade für „Les Lions de Genève“, sehr bedeutend, denn „wir wollen in allen drei Konkurrenzen um den Titel spielen“, wie Vereinspräsident Imad Fattal vor dem Saisonstart unmissverständlich erklärt hatte. Dafür wenden die Genfer auch genügend (bis sehr viel) Finanzmittel auf…

Dass die „Sternenflügel“ auf „hungrige Löwen“ treffen würden im Ligacup, war eigentlich Zufall – oder Schicksal. Würde man heute, aufgrund der Rangliste, paaren, so müssten die Starwings ins Wallis zum BBC Monthey reisen. Und lange sah es so aus, als ob Fribourg Olympic der Rivale gewesen wäre. Doch just nach jener Runde (Abschluss der Vorrunde) lag die einzige Deutschschweizer Equipe auf Platz 5, während die Genfer „nur“ Vierter waren.

Die Starwings reisen als Aussenseiter in die Calvin-Stadt. Sie sind auf dem Papier chancenlos, denn in der Zwischenzeit haben sich die Romands weiter verstärkt. Gekommen ist Avery Jukes (USA, 24, 203cm), der das sonst schon starke Inside-Spiel der neukreierten Genfer Equipe verstärkt. Die „Wings“ hingegen werden erstmals ohne Kareem Johnson antreten müssen. „Der Ligacup kann bei uns nicht die gleiche Priorität haben wie bei anderen Klubs. Unser Hauptziel ist es, Niels Matter nach seiner mehrmonatigen Verletzung wieder zu integrieren. Und durch den Wegzug von Johnson wird es für die meisten Akteure mehr Spielzeit geben“, so Assistenztrainer Roland Pavloski. Und mehr Verantwortung, ist man versucht zu sagen.

In der Tat steht im Fokus der Starwings bereits die Partie vom nächsten Mittwoch in der Ajoie gegen den BC Boncourt. War man in den beiden Meisterschaftspartien gegen „Les Lions de Genève“, trotz zeitweise guten Leistungen, zuletzt chancenlos, so würden die Baselbieter mit einem Erfolg im Jura einen Playoff-Platz unterstreichen. Somit dient die morgige Partie in Genf eigentlich der Matchvorbereitung auf Boncourt.

Nach einer guten ersten Halbzeit gaben  die Starwings das Spiel aus der Hand und verloren vor 565 Zuschauern gegen Monthey 70:79.

Starwings Basket Regio Basel - BBC Monthey (10.12.2011) Johnson Kareen

Ein „Loch“ im dritten Viertel, als die Starwings während viereinhalb Minuten keinen einzigen Punkt zustande brachten und der Vorsprung von 51:42 auf 51:50 schmolz, ermöglichte es Monthey,  zurückzukommen und das Spiel zu drehen. Die Starwings waren gut in die Partie gestartet, erarbeiteten sich bis zur 25. Minute einen Neunpunkte-Vorsprung , doch dann  gelang fast gar nichts mehr,  Spielfluss und  Ordnung gingen verloren, während die Walliser in der Abwehr nochmals zulegten und die Basler zu Ballverlusten zwangen.

Zudem wussten die Starwings im letzten Viertel gegen das Innenspiel der Gäste mit Sean Finn (2.13 m) und Martin Mihajlovic (2.08m) keine Mittel. „Wir haben diesen Sieg auf dumme Art vergeben“, ärgerte sich Joel Fuchs, der der seine 10 Punkte alle in der ersten Halbzeit warf. „Monthey kam zu vielen leichten Körben, unsere Fehlerqoute war viel zu hoch.“

Auch Coach Danijel Eric kam bei der Ursachenforschung zum selben Schluss: „Nach einer guten ersten Halbzeit waren  einige Spieler nicht in der Lage, unter Druck unsere Spielsysteme richtig auszuführen. ”

Starwings Basket Regio Basel - BBC Monthey (10.12.2011) Roman Abrecht

Wichtige Punkte vergaben die Starwings auch bei Gegenstössen  – und an der Freiwurfline: sie trafen nur 7 von 14 Freiwürfen, während Monthey 17 von 21 verwandelte. Auch  Brandon Jenkins (8 Punkte und 12 Assists) und  Kino Burrows (23 Punkte) trafen in der Phase, als die Partie auf der Kippe stand, ihre Würfe nicht. Die Walliser feierten  ihren ersten Sieg in der Sporthalle Birsfelden seit April 2006. Ian Dale Boylan war mit 23 Punkten, (davon 13 im ersten Viertel), Topskorer der Gäste.

Kareem Johnson kam bei seinem letzten Spiel für die Starwings auf 5 Punkte und wurde nach der Partie unter dem Applaus der Zuschauer offiziell verabschiedet.

Starwings  – Monthey   70:79 (42:37)

(20:23), (22:14), (12:13), (16:29)
Sporthalle. – 565 Zuschauer. – SR: Clivaz/Wirz/Clerc

Starwings: Petkovic (11), Jenkins (8), Fuchs (10), Burrows (23), Albrecht (5); McCrory (8), Johnson (5), Matter (0).    -  nicht eingesetzt: Kostic, Güttiger, Stauch, Smiljic.
Monthey:  S. Louissaint (6), Smith (14), Boylan (23), Mihailovic (9), Finn (18); G. Louissaint (4), Lukic (5). – nicht eingesetzt: Pttier, Lhermitte.

Skoreverlauf: 5. Min.:9.6; 10. Min.:20:23; 15. Min.: 30:28; 20. Min.: 42:37; 25.Min.: 51:42; 30. Min.: 54:50; 35. Min.: 59:62.

Bemerkungen: Monthey ohne Dubas (verletzt). Ausgeschieden mit 5 Fouls: 39.Min.: Fuchs.

Starwings Basket Regio Basel - BBC Monthey (10.12.2011) Roman Abrecht

Die Verbundenheit zu einem (Sport-)Verein wird auch dadurch manifestiert, dass die Freunde und Supporter optisch zum Klub stehen. Das ist auch bei den Starwings der Fall.

Wenn morgen Samstag das letzte Heimspiel gegen den BBC Monthey stattfindet, so wird der Fanclub „fan-o-menal“ mit einem grossen Sortiment an Fan-Utensilien aufwarten. Denn gerade in dieser Advents- und Vorweihnachtszeit suchen viele Menschen das passende Geschenk für ihre Liebsten. Und warum nicht einmal etwas „Aussergewöhnliches“ schenken? Oder sich selber ein Geschenk machen?

Man kann einen Starwings-Kalender kaufen, der einzigartig ist. So ist man im kommenden Jahr nicht nur datenmässig stets auf dem laufenden, sondern hat Impressionen vom Deutschschweizer Aushängeschild. Ein Kalender kostet 15 Franken, für 25 Franken sind deren zwei erhältlich. Wer den Kalender bestellen möchte, kann dies mittels E-mail an: office@starwings.ch tun (für Verpackung und Porto müssen zusätzliche fünf Franken erhoben werden).

Doch das Angebot geht weiter. Pullover, T-Shirt, Schal, Kappen oder Schlüsselanhänger – für jeden Starwings-Anhänger gibt es das ideale Accessoire. Und dies bereits ab fünf Franken.

Kurzum: An diesem Samstag gibt es viele Gründe, um in die Sporthalle Birsfelden zu gehen. Drei tolle Basketball-Spiele, der Abschied von Kareem Johnson, das Raclette-Essen und die Möglichkeit, wunderschöne Fanartikel zu erstehen, machen den Gang zu den „Wings“ zu einem Muss.

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