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DatumZeitLigaBegegnung
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42. J+S Turnier 2018 – Die jungen „Wings“ wussten zu gefallen

42 Mannschaften mit rund 500 Nachwuchs-Spielerinnen und -Spieler machten anlässlich des 42. J+S-Turniers die Sporthalle Birsfelden am Wochenende zum nationalen Basketball-Epi­zentrum. In den acht Kategorien sah man sehr vielversprechende Talente.

42-JS-Turnier

Basketball ist und bleibt bei Kindern und Jugendlichen eine beliebte Sportart. Wer am vergangenen Samstag und Sonntag in der Sporthalle war, konnte den Enthusiasmus erkennen und die Leidenschaft für die Korbjagd spüren. Egal, ob ein „Binggis“ von acht Jahren, der erst­mals eine offizielle Partie bestritt oder ein 20-jähriger Junior, der bereits mit dem Fanion­team des A-Ligisten Starwings trai­niert – allen war die Freude am Basketball eigen.

Das älteste Nachwuchsturnier der Schweiz, von den Starwings und dem CVJM Birsfelden unter der Ägide von Pascal und Michel Donati mustergültig organisiert, sah heuer wieder eine Rekordzahl an Teams am Start.

Dass der Gastgeber sportlich dominieren würde, war zu erwarten. Bei der ältesten Junio­renklasse waren die „Wings“ eine Klasse für sich – die Mannschaft wird in wenigen Wochen in der 1. Liga National gegen Männerteams spielen. Und es ist möglich, dass ei­nige der Talente, die bereits mit dem Nationalliga-A-Team trainieren, auch in der höchsten Spielklasse dezidiert zu Spielminuten kommen könnten.

Es gibt wieder weibliche „Sternenadler“

Bei den älteren Juniorinnen ist die Anzahl der lizenzierten Basketballerinnen steigerungs­fähig. Dies ist aber in anderen Sportarten nicht anders. Und wer die Rangliste durchgeht, sieht ein Novum, das für die Zukunft einiges verspricht. Birsfelden war in den 80er-Jahren DIE Basketball-Hochburg bei den Frauen. Die legendären CVJM-Frauen, unter Robert und später unter Fritz Hänger, holten die Meisterschaften gleich in Serie, und diverse Cup-Triumphe, nach „Blätzbums“. Dann, zu Beginn der 90er-Jahre, war Funkstille, was gerade ältere Se­mester (wie der Chronist) sehr bedauerten.

Nun haben sich die Starwings entschlossen, wieder ein Mädchen-Team auf die Beine zu stellen. „Wir fangen bei den Jüngsten, an der Basis, an. Es wird Knochenar­beit, aber wir wollen auch den Girls die Möglichkeit bieten, dem Basketball in Birsfelden nach­zugehen“, so die Verantwortlichen. Und bei ihrer Première gewannen die U15-Juniorinnen gleich ihre Kategorie. Was die Mädels an Kampfgeist und Einsatzbereitschaft zeigten, war grandios und ist ein grosses Versprechen für die Zukunft. Und wer weiss, wenn in einigen Jahren dieses Gros zusammenbleibt, weiter fleissig und hart trainiert…

Junioren U20 Junioren U17 Junioren U15
1. Starwings 1 1. Starwings 1. Starwings
2. BC Arlesheim 2. BC Allschwil 2. BC Arlesheim 1
3. SC Uni Basel 3. Liestal Basket 44 3. BC Bären
4. GC ZH Basket 4. BC Arlesheim 4. BC Allschwil
5. STB Bern   5. Liestal Basket 44
6. Starwings 2   6. CVJM Lörrach
7. Liestal Basket 44   7. BC Arlesheim 2
     
Juniorinnen U20 Juniorinnen U17 Juniorinnen U15
1. BC Arlesheim 1. BC Münchenstein 1. Starwings
2. TV Muttenz Basket 2. Liestal Basket 44 2. TV Muttenz Basket
3. Femina Bern   3. BC Allschwil
    4. Liestal Basket 44
    5. CVJM Lörrach
     
U13 (Mixed) U11 (Mixed)  
1. Starwings 1 1. BC Allschwil 1  
2. Liestal Basket 44 2. Liestal Basket 44  
3. BC Bären  1 3. BC Allschwil 2  
4. BC Allschwil 4. BC Arlesheim  
5. BC Arlesheim 1 5. Starwings  
6. Starwings 2    
7. BC Bären  2    
8. BC Arlesheim 2    
9. CVJM Lörrach    

Ein Auftritt, der sehr viel an guter Basketball-Kost verspricht

Im Rahmen des 42. J+S-Turniers bestritten die „neuen“ Starwings ihr erstes Test­spiel. Gegen den Nationalliga-B-Neuling BC Bären Kleinbasel gab es einen klaren 102:55-Sieg, wobei beide Mannschaften viel zur unterhaltsamen, sehr fairen Partie bei­trugen.

Hollimon-Davet

Das Resultat ist sekundär und hat eine marginale Bedeutung – gerade für den A-Ligisten, der erst seit Dienstag seine komplette Equipe zur Verfügung hat, galt es, erstmals unter Wettkampf-Bedingungen die sieben neuen Akteure in Spielpraxis zu erleben. Und hierzu waren die „Glaibasler“ Bären ein idealer und würdiger Rivale, obwohl beim Gast mit Mi­chael Bachmann, Niels Matter und Reto Schwaiger drei Leistungsträger, die man sich in der Nationalliga B durchaus im Anfangsquintett vorstellen kann, fehlten.

Erste Halbzeit mit zwei Blöcken

Die Starwings spielten in den ersten 20 Minuten mit zwei Blöcken. Erst im dritten und vier­ten Viertel „mischte“ Cheftrainer Roland Pavloski die Equipe – und die gutgelaunten und applausfreudigen Zuschauer durften feststellen, dass das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat über das breiteste Kader seit Jahren verfügt. Wenn man bedenkt, dass der letztjährige Teamcaptain Alessandro Verga noch rekonvaleszent ist und Alexis Herrmann (Hochzeit der Schwester) fehl­te, so dürfen die Vereinsverantwortlichen und Klubtechniker konstatie­ren, dass – ohne Verletzungen – nun Rotationen möglich sind. Und ein jeder Spieler kann zumindest auf zwei Positionen spielen – „darauf haben wir bei der Verpflichtung der neuen Spieler beson­ders geachtet“, so Pavloski und Pascal Donati, der – zusammen mit Bruder Michel Donati – beim J+S-Turnier nonstop in Einsatz stand.

Erinnerungen an Vernard Hollins

Justin Mitchell, der „Neffe“ des legendären ex-Starwings-Playmakers Vernard Hollins (der die „Wings“ mit dem damaligen Captain Tony Brown die Birsfelder zum Cupsieg 2010 führ­te), ist ein Ballvirtuose, ungemein flink mit schnellen Händen und hat ein gutes Auge für den Mitspieler. Joël Fuchs spielte, als ob er nie gefehlt hätte – einzig bei den Distanzwür­fen hatte der ex-Cap­tain sein „Visier“ noch nicht auf höchstem Niveau eingestellt (einer von sechs Dreiern).  Auston Calhoun hielt sich sichtlich zurück – bei ihm sah man, dass er noch einen kleineren Trainingsrückstand hat. Doch der Zweimeter-Mann, dessen Physis (Power, Wucht) in der Schweiz nicht unbekannt ist (von seinen Gastspielen bei SAM Mas­sagno und BC Bon­court her), erzielte dennoch – ohne Spektakel und meist diskret – 16 Punk­te. Zu gefallen wusste auch Jamal Aytes, der sehr vieles äusserst gut kann und unter dem eigenen Brett gut reboundete und über eine feines Wurfhändchen verfügt.

Eigengewächse und Zuzüger gefielen

Mit Jarrell Hollimon (ex-Lugano) und Sébastien Davet (ein Freiburger) konnten zwei junge Schweizer andeuten, dass das athletische Duo gewillt ist, den nächsten, entschei­denden Schritt in Richtung Spitzen-Spieler zu tätigen. Souverän und überlegt wie eh und je der neue Teamcaptain Nemanja Calasan (34), der seine Freiwürfe weiterhin via Brett meist in den Korb unterbringt… Aber auch die Eigengewächse Luca Streich (18) und Aleksa Pavlo­vic (17) hatten einen mutigen Auftritt, während Branislav Kostic das Familienduell ge­gen Bruder Aleksa gewann, auch wenn dieser einen Punkt mehr erzielte und nach 90 Sekun­den für die einzige Kleinbasler Führung (3:2) besorgt war.

NOVARTIS-Cup steht an

Novartis-Cup-2018c

Am nächsten Wochenende, beim NOVARTIS-Cup, werden mit Lugano, Central Luzern und Riviera Vevey drei A-Ligisten den Starwings mit Sicherheit mehr Widerstand leisten. Und dann wird man sehen, ob die sehr guten Ansätze gefestigt werden konnten. Denn Basketball auf höchstem Niveau ist vor allem Defense und Intensität gegen den Ball. Dies kam gegen die Kleinbasler Bären nicht zum Ausdruck respektive war nicht nötig – das na­türlich(e) höhere Potenzial der Gastgeber führte dazu, dass man vor allem in der Offensive bereits einige Lichtblicke setzen konnte. Auch wenn die Dreipunkte-Wurfquote (vier von 20 Versuchen) weit schlechter als jene des B-Ligisten war, der erstaunliche 41 Prozent (neun von 22 Versuchen landeten im Korb) aufwies.

Starwings – BC Bären Kleinbasel 102:55 (52:33)

Sporthalle Birsfelden. – 125 Zuschauer. – SR: De Martis/Mangold.

Starwings: Mitchell (17), Fuchs (5), Calhoun (16), Hollimon (9), Calasan (15); Pavlovic (7), Branis­lav Kostic (2), Davet (9), Aytes (16), Streich (6).

BC Bären Kleinbasel: Aleksa Kostic (3), Lopez (12), Zoller (8), Botter (1), Badet (10); Hirn (10), Kwader (9), Pachtlo, Nzeyimana (2), Sarikqali, Hugenschmidt.

Bemerkungen: Starwings ohne Herrmann (Familienanlass) und Verga (verletzt/rekonvaleszent). – BC Bären Kleinbasel ohne Bachmann, Matter und Schwaiger (alle abwesend). – Viertels Resultate: 23:16, 29:17 (52:33); 26:7 (78:40) und 24:15 (102:55). – Fouls: Starwings 7, Kleinbasel 16. – Aufmerksa­me, gute Erdleit

42. J+S Turnier mit 43 Nachwuchsteams

An diesem Wochenende ist Birsfelden das nationale Epi-Zentrum des Basketballes. Das älteste Nachwuchsturnier der Schweiz sieht über 500 Jugendliche in acht Kategorien in der Sporthalle am Start. Und am Samstagabend (19.45 Uhr) spielt der A-Ligist Starwings Basketball gegen den Nationalliga-B-Neuling BC Bären Kleinbasel.

J_S-Turnier

Was einst Mitte der 70er-Jahre, als Pionierturnier vom CVJM Birsfelden und dem Kantona­len Sportamt Baselland ins Leben gerufen, begonnen hatte, ist heute ein Stelldichein des in der Regel regionalen Nachwuchs-Basketballs. Die Birsfelder Basketballverantwortlichen der Starwings und des CVJM Birsfelden-Basketball organisieren dieses Turnier nunmehr seit 42 Jahren (!). Unterstützt wird es (finanziell) im Wesentlichen vom Sportamt Baselland durch den Swisslos Fonds, durch Mc Donald’s Basel Barfüserplatz, Novartis und Lüthi Sanitär aus Birsfelden.

Und das OK, unter der Führung der Gebrüder Michel und Pascal Donati, kann mit erfreulichen Zah­len aufwarten. Mit 43 Teams, darunter auch einer Mannschaft aus Zürich und Teams aus Lörrach (der lokale CVJM hatte stets eine enge Bindung zu Birsfelden), konnte man einen neuen Teilnehmer­rekord vermelden. Gespielt wird am Samstag und Sonntag in der Sporthalle Birsfelden – und zwar in den Kategorien U20, U17 und U15 (Jungs und Mädels) sowie U13 und U11, wo Mixed-Teams die Regel sind.

Seit dem Ende der Sommerferien sind die diversen Nachwuchs-Equipen im Training. Die neue Spiel­zeit fängt anfangs Oktober an, so dass dieses Turnier stets ein erster Indikator über den Formstand ist. Natürlich haben alle den Ehrgeiz, so viele Körbe und Punkte, und somit auch Siege, zu erzielen. Dennoch haben für sehr viele Trainer die „nackten“ Resultate nicht erste Priorität, sondern es geht darum, sich – unter Wettkampf-Bedingungen – einen Überblick zu verschaffen. Und für die Allerjüngsten ist es oft das erste Mal, das sie klubmässig Basketball spielen. Und die vielen Besucher lassen die Nervosität steigen – aber mit der ers­ten geglückten Aktion (es muss ja nicht immer ein Korberfolg sein) wissen sie, dass sie mit Bas­ketball die richtige Sportart ausgewählt haben.

Spielpläne, Modus usw findet ihr hier

Das NLA-Team bei der Fitness – aber ohne Ball

DS-Fitness

Am Montagmorgen sind die beiden US-Profis Justin Mitchell und Jamal Aytes in der Schweiz eingetroffen. Und haben abends erstmals mit ihren Teamkollegen trainiert. In der legendären Rheinparkhalle, wo „nur“ Fit­ness (einen Basketball gab es weit und breit nicht) auf dem Programm stand. Geleitet wur­de die nahrhafte Einheit übrigens von Dominic Stark (37) – der frühere Nationalspieler und Eigengewächs des CVJM Birsfelden-Basketball, ist ein ausgewiesener, diplomierter Fit­ness-Trainer. Und der 203 Zentimeter grosse Ettinger würde wohl auch heute noch auf dem Basketballfeld starke Duftmarken setzen. Jedenfalls waren die zehn Spieler nach dem Training das, was man allgemein als „geschlaucht“ bezeichnet.

Derby-Testspiel: Starwings gegen die BC Bären Kleinbasel

In der breiten Öffentlichkeit ist ein wenig untergegangen, dass die Nordwestschweiz über einen neuen B-Ligisten verfügt. Einst war dies jahrzehnte lang die Spielklasse des CVJM Birsfelden, BC Arlesheim und auch des SC Uni Basel. Nun nimmt der „spezielle“ Kleinbasler Verein die Herausforderung „NLB“ an – und an der Spitze steht mit Niels Matter ein Mann, der lange für die Starwings gespielt hatte. Aber auch der Grossteil des Kaders (unter anderem der alt-Internationale Reto Schwaiger) haben in Arlesheim und Birsfelden das Basketball-ABC erlernt und spielten in den Nachwuchsteams der Starwings (U23 in der 1. Liga).

Die Partie findet am Samstag, 8.9., 19:45, nach dem ersten Tag des J+S-Turniers, in der Sporthalle statt. Während die „Glaibasler“ Bären bereits ein Testspiel (79:53-Niederlage beim starken und mit einem US-Profi spielenden Villars-sur-Glâne) bestritten haben, wer­den die „neuen“ Wings (nebst drei neuen Amerikanern werden auch Rückkehrer Joël Fuchs und die beiden Zuzüge Sébastien Davet und Jarrell Hollimon auflaufen) erstmals testen. Cheftrainer Roland Pavloski verfügt, erstmals während seiner Regentschaft, über ein breiteres Kader.

Meisterschaftsstart für NLA und 1. Liga National am 29. September 2018

Testspiel-Baeren
Die beiden nationalen Mannschaften der Starwings starten am Samstag 29.9.2018 mit Auswärtsspielen in die Meisterschaft 2018-19. Um 14:00 spielen die U23 gegen die U23 von Lugano, um 17:00 spielt das Nationalliga A Team ebenfalls gegen die Lugano Tigers. Bis es aber so weit ist, stehen noch einige Termine der Vorbereitung auf dem Plan:

Tag Datum Zeit Liga Spieltag Heim Gast Halle
Sa 08.09.18 10:00-18:00 U11-U20   42. J+S Turnier   Sporthalle
Sa 08.09.18 19:30 NLA/NLB Testspiel Starwings NLA BC Bären NLB Sporthalle
So 09.09.18 08:00-15:00 U11-U20   42. J+S Turnier   Sporthalle
Fr 14.09.18 20:15 NLB/U23 Testpiel Starwings U23 BC Bären NLB Sporthalle
Sa 15.09.18 12:00 NLA Novartis Cup Lugano Tigers Swiss Central Sporthalle
Sa 15.09.18 15:30 NLA Novartis Cup Starwings NLA Riviera Lakers Sporthalle
So 16.09.18 11:30 NLA Novartis Cup Spiel um Platz 3   Sporthalle
So 16.09.18 14:00 NLA Novartis Cup Final   Sporthalle
Fr 21.09.18 20:15 1LN/U20 Testpiel Starwings U23 BC Arlesheim U20I Sporthalle
So 23.09.18 17.00 NLA Testspiel Swiss Central Starwings Basket Maihof
          Saisonstart    
Sa 29.09.18 14:00 U23 1. Runde Lugano U23 Starwings U23 Elvetico
Sa 29.09.18 17:00 NLA 1. Runde Lugano Tigers Starwings Basket Elvetico
So 30.09.18 16:00 HU17I 1. Runde Winterthur HU17I Starwings HU17I Neuhegi (A)
So 07.10.18 10:00 HU17I 2. Runde Starwings HU17-I BC Alte Kanti Aarau Sporthalle
So 07.10.18 12:30 U23 2. Runde Starwings U23 BC Alte Kanti Aarau Sporthalle
So 07.10.18 15:30 NLA 2. Runde Starwings Basket Riviera Lakers Sporthalle
So 07.10.18 18:30 NLB 2. Runde BC Bären Fribourg U23  Sporthalle

Das erste Heimspielwochenende findet am Sonntag, 7. Oktober 2018 statt. An diesem Spieltag eröffnen die U17-Inter, die U23, die Nationalliga A Mannschaft sowie der BC Bären Kleinbasel (neu in der Nationalliga B) die Saison zu Hause.

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Mit Zuversicht in ein neues Vereinsjahr

Am Montagabend fand im Hotel Alfa, Birsfelden, die 13. ordentliche Ge­neralversammlung der Starwings Basket Regio Basel statt. Die Familie Caccivio wurde für ihr jahrzehntelanges Engagement zu Ehrenmitglie­dern ernannt. 

Von Jordi Küng

Klein, aber fein war die Runde, die sich zur Jahresversammlung im „Alfa“ traf. Ein renom­miertes und weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekanntes und geschätztes Restau­rant-Hotel, das seit dem Aufstieg der damaligen Birstal Starwings im Juni 2005 die auslän­dischen Profi­spieler (und teils auch auswärtigen Schweizer Akteure) mittags verköstigt. Und es sei an die Aussage des legendären Mike Coffin erinnert, der nach seinen vier Star­wings-Jahren meinte: „Ich bin seit 20 Jahren Profi-Basketballer und habe in vielen europäi­schen Län­dern gespielt; doch so gut verpflegt – ausgewogen und auf Profisportler ausge­richtet – wurde ich noch nie. Das Alfa in Birsfelden ist einmalig“, so der heutige National­trainer von Österreich.

Stabile Finanzen

Klubpräsidentin Gaby Weis konnte von einem guten Vereinsjahr berichten. Die Jahres­rechnung schloss positiv ab – die Verbindlichkeiten aus dem Cupsieger-Jahr 2010 sind dank rigorosen Sparmassnahmen, und zielgerichter Nachwuchsförderung, abgetragen. Dass das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat mit einem Budget von rund 400‘000 Franken, dem mitunter tiefsten Etat der Nationalliga A, seit 14 Jahren in der Landeselite mitwirkt, stellt den Klubverantwortlichen und Vereinstechnikern ein sehr gutes Zeugnis aus.

Präsidentin Gaby Weis liess die Saison 2017/18 Revue passieren. Hier war der Blitzeinschlag mit anschliesendem Brand ein einschneidendes Ereignis, das den Gesamt­verein mitten ins Herz traf. Man sprach dem BC Bären Kleinbasel (neu in der Nationalliga B), BC Arlesheim, CVJM Riehen, Liestal Basket 44 und TV Muttenz ein grosses Dankes­chön für die Trainingseinheiten und Spielmöglichkeiten in ihren Hallen, die sie dem Deutschschweizer Aushängeschild ermöglichten, aus. Während knapp drei Monaten war Cheftrainer Roland Pavloski mit dem Fan­ionteam, sowie die Nachwuchsequipen, auf auswärtige Trainings- und Spielmög­lichkeiten angewiesen. Die eindrückliche Solidari­tät der regionalen Basketball Vereine hat alle „Wings“-Verantwortliche sehr gefreut.

Bei der Vorstellung des Budget für die kommende Saison mahnte Finanzchef Thomas Trümpy die Anwesenden: Es müssten unbedingt zusätzliche finanzielle Mittel generiert werden, sonst könnte das Niveau dieser Saison für 2019-20 nicht gehalten werden. Der ausserordentliche gute Abschluss des Jahres 2017-18 sei aufgrund von Sparmassnahmen und einem äusserst grosszügigen Gönnerbeitrag zu Stande gekommen. Dieser Gönnerbeitrag werde diese Saison investiert.

Solidarität und Support

Im Dank eingeschlossen ist auch die Baselbieter Regierungsrätin Monica Gschwind, das Sportamt Basel-Landschaft, die Gebäudeversicherung Baselland, die Allianz Versicherung sowie die Ge­meinde Birsfelden, welche für das Provisorium garantierten und den Starwings in diesen schweren Monaten hilfreich zur Seite standen. Aber auch Swiss Basketball, ProBasket und der regionale Verband (BVN) erhielten eine grosses Dankes­chön für die umkompli­zierte Spielverschiebungen. Alle zeigten sich flexibel und verständ­nisvoll. Und zuletzt auch ein Merci an die Abwarte Roger Wernli (Dreirosen Kleinbasel) und Frank Rahm (Kriega­ckerhalle Muttenz). Überhaupt erfuhren die Starwings eine grosse Solidarität und viele Klubfreunde boten ihre Hilfe an.

Verdiente Ehrenmitgliedschaft für die Familie Caccivio

Zu einem Meistertitel hat es den Unterbaselbietern in den letzten 13 Jahren (noch?) nicht gereicht. Aber bezüglich Catering (Restauration) sind die Starwings in der Nationalliga A das Mass aller Dinge. Das ist kein Eigenlob, sondern die Rivalen aus der Romandie und dem Tessin bezeugen dies jedes Mal bei ihren Gastspielen in Birsfelden. Und hiefür ver­antwortlich ist seit dem September 2005 die Familie Caccivio. Was Arthur (Turi), Ehefrau Maja und Tochter Sandra Caccivio in all diesen 13 Jahren geleistet haben, kann mit Worten nicht beschrieben und auch nicht gewürdigt werden. Man muss es vor Ort erlebt und genossen haben. Mit grosser Akkla­mation wurden „Die Caccivios“ zu Ehrenmitgliedern ernannt. Das Team Caccivio wird seit sehr vielen Jahren von Bea Flubacher und Heidi Isler unterstützt. Auch den beiden Damen wurde ein grosses Dankeschön ausgesprochen.

Mit Sabine Gratwohl konnte ein neues Vorstandsmitglied gewonnen werden. Sie fungiert als Aktuarin, wird aber auch – neu – das Catering übernehmen. Und selbstverständlich wird es viele neue Helferinnen und Helfer brauchen, damit die Vakanz, welche die Birsfel­der Familie Caccivio hinterlässt, einigermassen ausgefüllt werden kann.

„Wings“ sind eine Talentschmiede

Das Schwergewicht der Starwings ist weiterhin die Förderung der zahlreichen Talente, welche die eigene, aber auch die regionalen Nachwuchsbewegung, widerspiegeln. Die U23 (wobei kein Akteur älter als 20 Jahre alt ist), soll in der 1. Liga weiter reifen, damit dereinst weitere Eigengewächse das Kader der Nationalliga-A-Equipe erweitern. Dass die „Wings“ im letzten Jahr gleich drei (ex-)Junioren regelmässig einsetzten (Branislav Kostic, Alessandro Verga und U18-Nationalspieler Luca Streich) geht oft vergessen… Aber auch in der U17-Equipe hat es Jungs, welche die Vorbereitung mit dem Nationalliga-A-Team mitmachen werden. Die Zukunft der Starwings ist nur garantiert, wenn es gelingt, eigene Akteure, die das ABC bei den „Wings“, aber auch bei den Vereinen in der Region gelernt haben, noch mehr ins Fanionteam zu integrieren. Einkauftours, wie sie der Grossteil der anderen A-Klubs tätigen, können und wollen sich die Birsfelder nicht leisten. 

Seit einer Woche befindet sich der Grossteil des Kaders im Training – und mit Sebastian Davet, Jarrell Hollimon und der Rückkehr von Joël Fuchs in den Wettkampfbetrieb konnte das Kader erweitert werden. Die drei amerikanischen Profispieler Jamal Aytes, Justin Mitchell und Auston Calhoun (ex-Boncourt) werden Ende Monat in Birsfelden ein­treffen.

NOVARTIS-Cup

Erster Saisonhöhepunkt ist der traditionelle NOVARTIS-Cup (einer der langjährigen, treu­en Hauptsponsoren) vom 15./16. September. Mit Swiss Central Luzern, dem BC Lugano und Ri­viera Vevey konnte ein illustres Teilnehmerfeld verpflichtet werden. Die Viviser werden üb­rigens der erste Meisterschaftsrivale der Baselbieter sein. Am Sonntag, den 7. Oktober, findet in der Sporthalle Birsfelden ein veritabler „Basket-Day“ statt. Die U17 und U23 der Starwings treffen auf die BC Alte Kanti Aarau – und nach dem Nationalliga-A-Spiel gegen Riviera kommt es zu einer (doppelten) Première. Die Bären Kleinbasel, welche erstmals in ihrer noch jungen Klubgeschichte erstmals der Nationalliga B angehören, empfangen die Académie Fribourg Olympic. Kurzum: Die Starwings blicken nach einer „verflixten“ 13. Saison mit be­rechtigtem Optimismus und zuversichtlich in die neue Saison 2018/19.

Vorstand 2018-19

Präsidentin: Gaby Weis (bisher), Vize-Präsident/Sportchef: Pascal Donati (bisher), Finanzen: Thomas Trümpy (bisher), J+S-Coach/Infrastruktur: Roland Studer (bisher), Nachwuchs-Verantwortlicher U9-U13: Michel Donati, Aktuarin/Catering: Sabine Gratwohl (neu)

Die ersten Heimspiele 2018-19: Sonntag, 7. Oktober 2018 (alle 4 Spiele in der Sporthalle Birsfelden)

10.00 Uhr: Starwings U17 – BC Alte Kanti Aarau U17 (U17-Interregional)

12.30 Uhr: Stariwngs U23 – BC Alte Kanti Aarau 1 (1. Liga National)

15.30 Uhr: Starwings Basketball – Riviera Lakers Vevey (Nationalliga A)

18.30 Uhr: BC Bären Kleinbasel – Académie Fribourg Olympic U23 (Nationalliga B)

 

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