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Livestream Starwings vs. Monthey – Samstag, 9.3.2019, 17h30

Livestream Starwings vs. Monthey

Zuerst an die Fasnacht, danach in die Sporthalle zum Basketball

An diesem Samstag steht Birsfelden in zweierlei Hinsicht im Fokus der Öffentlich­keit. Am Samstagnachmittag (ab 14 Uhr) findet die Fasnacht, mit einem Cortège durch die Hauptstrasse, statt. Und um 17.30 Uhr gastiert mit dem BBC Monthey ein Traditionsverein in der Sporthalle Birsfelden.

Von Jordi Küng

Seit 1990 hat Birsfelden wieder eine (neue) Fasnacht. Diese findet jeweils am Samstag vor den „drey scheenschte Dääg“ der Basler Fasnacht statt. Präsident des Birsfelder (Blätzbumser) Comités ist Heinz Conrad, der jahrzehntelang im Basketball als Schiedsrichter und Funktionär aktiv re­spektiv tätig war und ein profunder Kenner der nationalen und lokalen Basketball-Szene ist.

Zuerst die Strassenfasnacht, ab 17.30 Uhr der Basketball-Hit zwischen den Starwings und ei­ner Landesgrösse namens Monthey, bevor abends (ab 20 Uhr) in den Birsfelder Beizen gefeiert wird – dieser Samstag sollte in vollen Zügen genossen werden. Mit den Wallisern gastiert eine Equipe in Birsfelden, die eine englische Woche hinter sich hat. Gegen Les Li­ons de Genève gab es eine klare Heimniederlage (76:100), drei Tage später, am Mittwoch­abend, verloren die Walliser beim Titelhalter Fribourg Olympic mit 101:78, wobei der heuti­ge Gast lange auf Augenhöhe mit FO war. Just dieses Fribourg, das vor einer Woche in der Sporthalle gegen die Equipe von Cheftrainer Pascal Donati mit 85:70 gesiegt hatte.

Monthey mit neuem Trainer

Auch in diesem Duell werden die Walliser die Favoritenrolle inne­haben. Monthey, das sich am letzten Mittwoch – ein wenig überraschend – von seinem Cheftrainer Manu Schmitt (52, einst Meistertrainer bei Olympic und auch Coach der Schweizer Nationalmannschaft) getrennt hat, wird an diesem Samstag von seinem Assis­tenten Patrick Pembele geführt Dieser ist mit 26 Jahren ein „Jungspund“, hat aber seit je­her im welschen Basketball in der Ausbildung und Nachwuchsförderung gearbeitet.

In der Vorrunde unterlagen die Starwings in Monthey diskussionslos mit 61:101; schon zehn Tage zuvor hatten sie in der Sporthalle die Cuppartie gegen den BBCM ebenfalls verloren (73:88). Ob der dritte Vergleich diesmal zu Gunsten der „Wings“ ausfallen wird? Mit einem analogen Support wie gegen Fribourg und einer fasnächtlichen Hochform könn­te ein Erfolg durchaus Realität werden.

Gut war gegen den Meister nicht gut genug

Die Starwings verlieren gegen den Fribourg Olympic mit 70:85 (31:48)

Trotz der klaren Niederlage zeigte das Baselbieter Kombinat einen couragierten Auf­tritt und trug viel zu einem animierten, kurzweiligen und stimmlungsvollen Basketball-Nachmittag bei.

Von Jordi Küng

Im Basketball geschehen Wunder, in Form von Siegen des „Underdogs“, selten bis nie. Im Fussball kann man einen 1:0-Erfolg mit einem Konter und anschliessendem „Mauern“ er­kämpfen. Im Basketball geht alles schnell und innert Sekunden kann eine Partie entschieden sein. Bis zum 6:6 konnten die Gastgeber jeweils nachlegen – doch bereits nach drei Minu­ten spürte man, dass dieses Fribourg mindestens eine Nummer zu gross war. Nach sechs Minuten konnte die Equipe von Cheftrainer Pascal Donati nochmals auf 10:14 verkürzen – doch dann rollte der Olympic-Express und machte deutlich, dass zwischem dem Meister und Titelkandidaten und einer Mannschaft, die es schwer haben wird, die Playoffs zu errei­chen, eine grosse Diskrepanz besteht.

Internationale Erfahrung

Fribourg hat in dieser Saison ein feines Stück Schweizer Basketball-Geschichte geschrieben. Der Einzug in die Champions League würde in etwa einem Finaleinzug eines Schweizer Fussballklubs für die UEFA Champions League entsprechen. Und weil sich die Romands von September 2018 bis Februar 2019 in 22 (!) internationale Partien gegen russische, türkische, italienische, spanische, griechische, israelische und deutsche Grössen messen durften (und teils bravourös bestanden haben), ist für FO ein Vergleich mit den „Wings“ wohl eine Art „Sparringtraining“. Und gegen den Ball arbeitete der Gast mit europäischer Härte und Intensität, die Birsfelder mussten forciert werfen und immer, wenn sie unter Druck gerieten, entstanden „unforced errors“.

Schade, dass Antonio Hester schnell foulbelastet war – nach 23 Minuten hatte der Mann aus Florida bereits vier Fouls und war somit „aus dem Spiel“. Ein Justin Mitchell wirbelte und versuchte, die Gästeabwehr ins Rotieren zu bringen. „Wir sind an Fribourg abgeprallt, machten zu viele Eigenfehler und einige Spieler hatten nicht ihren besten Tag erwischt; leider konnten wir nur die zweite Halbzeit für uns entscheiden“, so Trainer Donati.

Die zahlreichen Zuschauer kamen dennoch in den Genuss einer flotten Partie; und wenn die Unter­baselbieter ihre Leistung konsolidieren und sich in einzelnen Phasen steigern können, dürften sie gegen den BBC Monthey am nächsten Samstag zuhause den Rivalen mehr fordern. Aber für ein Basketball-Wunder braucht es den perfekten Abend!

Starwings – Fribourg Olympic 70:85 (31:48)

Sporthalle Birsfelden. – 585 Zuschauer. – SR: Pillet/Curty/Oberson.

Starwings: Mitchell (11), Kostic (9), Fuchs (7), Hester (9), Calasan (9); Verga, Smith (15), Herrmann (2), Davet (8), Schneider; Pausa, Streich.

Fribourg: Roberson (8), Mladjan (19), Nathan Jurkovitz (7), Gravet (11), Williamson (16); Jaunin (8), Derksen (9), Madiamba (5), Thomas Jurkovitz (2), Desponds.

Bemerkungen: Starwings komplett. – Fribourg ohne den senegalesischen Topskorer Touré (Scho­nung nach zwei Wochen Afrika-Cup) und Steinmann (rekonvaleszent). – Viertelsresultate: 17:29, 14:19 (31:48); 20:19 (51:67) und 19:18 (70:85). – Fouls: Starwings 21, Fribourg 22. – Zu den besten Spielern wurden Mitchell und Williamson (beide USA) gewählt. – Unter den Zuschauern auch der Arlesheimer Oliver Vogt, ehemaliger Captain der Schweizer Nationalmannschaft.

Livestream Starwings Basketball vs. Fribourg Olympic

Livestream Starwings vs. Fribourg, Samstag, 2. März 2019, 17:30

Das Spiel wird auch live auf dem Regionalsender Regio TV Plus übertragen. Regio TV Plus ist über Swisscom TV und den basellandschaftlichen Kabelbetreibern empfangbar.

Wer Schweizer Basketball denkt, sagt… Fribourg Olympic

Am kommenden Samstagabend (2.3.2019, 17.30 Uhr) kommt es in der Sporthalle Birsfelden zu einem basket­ballerischen Leckerbissen. Mit Fribourg Olympic gastiert der Schweizer Rekordhal­ter in Birsfelden. Auf dem Papier sind die Starwings der krasse Aussenseiter, der nichts verlieren, aber sehr viel gewinnen kann.

Von Jordi Küng

Wenn die Bezeichnung „Der Schweizer Renommierverein schlechthin“ zutrifft, dann heuer mehr denn je. Denn was die Equipe von Cheftrainer Petar Aleksic seit September 2018 auf internationalem Parkett gezeigt hat, ist im Schweizer Basketball einmalig. Bereits die Qualifikation für die Champions League entsprach mehreren Wundern, denn die Romands mussten auf dem langen Weg in die Gruppenphase russische und türkische Spitzenteams eliminieren. Mannschaften, die aus grossen Basketball-Ländern kommen.

Exploits gegen Top-Teams

Und in den Gruppenspielen zeigten die Freiburger weitere Parforceleistungen. Sie zwan­gen den italienischen Champion Venezia in die Verlängerung, sie siegten beim Bundesli­gisten Bonn (der ein Playoff-Kandidat in Deutschland ist) und hielten auch gegen Nanterre (Frankreich) bestens mit. Wir können da nur eines sagen: Chapeau, FO!

Auch in der Meisterschaft hat der samstägliche Gast einige starke Duftmarken gesetzt. Vor zwei Wochen, anlässlich des Cup-Halbfinales gegen die Tigers Lugano, stand es nach dem ersten Viertel bereits… 27:2 (!!!) für Olympic. Da war nur der Gastgeber „grande“… ein Zusatz, den sonst die Tessiner gerne tragen. Nach Verlustpunkten liegt Fribourg, zu­sammen mit Les Lions de Genève, an der Tabellenspitze der Nationalliga A.

Lausanne-Spiel bestätigen

Die Starwings waren jetzt drei Wochen ohne Spielpraxis. Auf eine Art ärgerlich, denn gera­de beim letzten Auftritt in Pully (gegen Lausanne Pully) zeigten die „Wings“ beim koketten 82:66-Auswärtserfolg eine superbe Leistung, so dass die Birsfelder erstmals die Rote La­terne an Central Luzern und Lausanne Pully abgeben konnten. Andererseits tat die 20-täti­ge Pause gut, denn diverse Spieler waren angeschlagen, so dass diese Blessuren einiger­massen auskuriert werden konnten. Und in einem (inoffiziellen) Testspiel gegen den B-Li­gisten BC Bären Kleinbasel zeigte der A-Ligist eine spielfreudige Leistung, ohne dass das Resultat eine Bedeutung gehabt hätte.

Fribourg ist auf dem Papier übermächtig. Aber auch FO hatte eine längere Spielpause, denn wie Jules Aw (Massagno) wurde Fribourg-Topskorer Babacar Touré für die senegale­sische Nationalmannschaft aufgeboten. In Freiburger Reihen spielt die halbe Schweizer Auswahl – Gasttrainer Aleksic kann locker mit zehn Spielern rotieren, die allesamt Basket auf höchstem Landesniveau garantieren. Die Starwings erfuhren dies im Hinspiel, das mit 68:106 verloren ging…

Der 6. Mann zählt auch…

Und dennoch will die Equipe von Cheftrainer Pascal Donati dem Favoriten Paroli bieten und auf Augenhöhe mitspielen. Dazu wird es den legitimen 6. Mann, das Publikum, und eine Mannschaft brauchen, welche überlegt spielt, die Ballverluste auf ein Minimum hält und dem Gast keine zweiten Offensivbälle zugesteht. Wenn Olympic erst einmal im Spiel­fluss ist, wird man förmlich überrollt. Lugano erfuhr dies im Cupmatch auf eindrückliche Art und Weise…

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