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Starwings Termine
Alle Termine von allen Starwings Teams auf einen Blick

Starwings Termine

Björn Schoo bleibt ein Starwings

Bjorn_Schoo
Auch für die neue Spielzeit 2017/18 gilt bezüglich ausländischen Spielern die Regel „3 plus 1“. Auf dem Matchblatt dürfen vier nicht in der Schweiz ausgebildete Akteure figurieren, jedoch nur drei gleichzeitig spielen. Der Grossteil der Nationalliga-A-Teams hat demzufolge vier ausländische Profispieler verpflichtet.

Auch die Starwings haben neben dem neuverpflichteten Trio Petar Babic, Nemanja Calasan und A.J. Hess einen vierten Ausländer. Dieser heisst, wie in der letzten Saison 2016/17, Björn Schoo (36). Der 213 Zentimeter grosse Schoo zeigte vor allem in der Endphase der letztjährigen Meisterschaft, warum er jahrelang in höchsten europäischen Ligen gespielt hatte. Und mit einer Freiwurfquote von sagenhaften 80 (!) Prozent wies Schoo die drittbeste Freiwurfquote aller Nationalliga-A-Akteure auf. „Björn ist ein ganz wichtiger Eckpfeiler in unserer Mannschaft und ist mit seiner Erfahrung, gerade in hektischen Phasen, mehr als wertvoll. Umso mehr, als wir heuer mit drei neuen, wenn auch zwei sehr erfahrenen Profis in die neue Saison gehen“, so Cheftrainer Roland Pavloski.

Schoo selber möchte nicht nur auf dem Spielfeld brillieren, sondern „sich mehr in den Verein einbringen. Es ist wichtig, dass die Starwings breiter abgestützt sind und mehr Letue im Umfeld mithelfen“, so der Deutsche, welcher in seiner langjährigen Karriere in den USA, Griechenland, Frankreich und Deutschland bei Grossklubs spielte, die professionelle Strukturen haben und über Millionenbudgets verfügten.

Mit Schoo ist ein weiteres Mosaikstein im Team-Puzzle erstellt. Hängig sind jetzt noch zwei Schweizer Personalfragen, damit Trainer Pavloski mit einem 12-Mann-Kader im Oktober in die 13. Nationalliga-A-Saison der Starwings starten kann.

Ein weiterer Spieler für die Starwings

Die Starwings können einen weiteren Akteure für die Saison 2017/18 vermelden. Vom BC Boncourt stösst neu Guillaume Grédy (21, 194 cm) zum Birstaler Kombinat. Philipp Sager (24, 197 cm) hingegen hat seinen Vertrag nicht verlängert…

Bereits kurz nach Saisonende verlängerten der Jurassier Alexis Herrmann (25, 178 cm) und der ehemalige Nachwuchs-Internationale Alessandro Verga (22, 191 cm) ihre Verträge bei den „Wings“. Innert gut einer Woche fanden die Unterbaselbieter die drei neuen Profispieler, welche die drei letztjährigen Amerikaner ersetzen werden. Als Spielmacher wurde der Kroate Petar Babic (32, 190 cm) verpflichtet. Viele Punkte erhofft man sich vom amerikanischen Flügel A.J. Hess (23, 201 cm) und unter den Körben garantiert der Serbe Nemanja Calasan (32, 204 cm) für Rebounds und Stabilität.

Vierter Ausländer wird aller Voraussicht aus Routinier Björn Schoo (36) sein. Sein Vertrag sollte in den nächsten Tagen unterschrieben werden. Der 213 Zentimeter grosse Deutsche zeigte vor allem in der Endphase der letztjährigen Meisterschaft, warum er jahrelang in höchsten europäischen Ligen gespielt hatte. Und mit einer Freiwurfquote von sagenhaften 80 Prozent wies Schoo die drittbeste Freiwurfquote aller Nationalliga-A-Akteure auf. „Björn ist ein ganz wichtiger Eckpfeiler in unserer Mannschaft und ist mit seiner Erfahrung, gerade in hektischen Phasen, mehr als wertvoll“, so Cheftrainer Roland Pavloski.

Philipp Sager will nicht mehr Basketball spielen

Der Aargauer will sich voll und ganz auf sein Studium an der Uni Basel konzentrieren und mit dem Basketball aufhören. „Ich bedaure seinen Entscheid sehr, und ich hatte auch fest mit ihm gerechnet, nachdem Philipp mir vor drei Wochen bereits mündlich zugesagt hatte. Während der letzten Saison hatte er einige superbe Spiele“, so Pavloski. Die grosse Enttäuschung ist Trainer Pavloski anzumerken.

Von der Ajoie in die Hafenstadt

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Mit Guillaume Grédy kommt nach Herrmann und Calasan der dritte Jurassier von der Ajoie nach „Blätzbums“. Der Flügelspieler erhielt bei Boncourt relativ wenig Einsatzminuten. Andererseits war Grédy seit drei Jahren der Topskorer der U23-Equipe in der 1. Liga, wo er nicht selten 20 und mehr Punkte erzielte. „Es wird meine Aufgabe sein, Guillaume, mit Hilfe seiner neuen Teamkollegen, näher an die Nationalliga A zu bringen. Ich bin sicher, dass wir am integren Nachwuchstalent noch sehr viel Freude haben werden“, so Trainer Pavloski.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bleibt der Captain?

Vier ausländische Akteure, zwei bestandene Spieler (Herrmann und Verga), ein Talent-Zuzug (Grédy) sowie eigene Nachwuchsakteure ergeben momentan ein 10-Mann-Kader. Das ist die unterste Grenze, dessen sind sich der Trainerstab und die Klubtechniker bewusst. „Wir waren, sind und werden weiterhin nicht in der (finanziellen) Lage sein, Schweizer Spieler als Vollprofis zu unterhalten. Wir können es uns schlicht nicht leisten. Es bieten sich Akteure an, die in keinem Preis-/Leistungsverhältnis stellen“, so Pavloski und Vizepräsident Pascal Donati.

Offen bleibt die Personalie von Teamcaptain Joël Fuchs. Der 28-jährige, der in seine zehnte (!) Saison mit den Starwings gehen würde, tut sich im Moment schwer, sich definitiv zu entscheiden. „Natürlich würden wir einen Rücktritt, von Joël sehr bedauern. Er war in den letzten Jahren die Integrationsfigur und hat seine ganze Laufbahn bei uns verbracht. Ich hoffe natürlich, dass er weitermacht“, so Trainer Pavloski.

Ein Mann mit Erfahrung, Grösse und Muskelkraft

Nach dem kroatischen Spielmacher Petar Babic (32, 190 cm) und dem amerikani­schen Flügel A.J. Hess (23, 201 cm) haben die Starwings auch die Position unter den Körben besetzt. Nemanja Calasan (32, 204 cm), ein serbisch-montenegrinischer Pivot, ist der dritte Profi des Birstaler Kombinats.  

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Während Babic und Hess erstmals in der Schweiz spielen werden, kennt Calasan die Na­tionalliga A bestens. Der Serbe spielte während zweier Spielzeiten für den Rekord- und Renommiermeister Fribourg Olympic und in zwei weiteren Etappen – und während dem letzten Jahr – für den BC Boncourt.

Der Serbe, mit montenegrischen Wurzeln, wurde in den USA ausgebildet und gewann mit dem College Purdue im Jahre 2009 sogar Landesmeister. Es folgten erste Profi-Erfahrun­gen in Europa – angefangen in Griechenland, Rumänien und Frankreich.

„Nemanja Calasan garantiert für Stabilität und ist reboundstark. Dazu verfügt er über einen guten Wurf“, erklärt Starwings-Cheftrainer Roland Pavloski. In der Tat ist er wie sein Vor­gänger Darell Vinson (USA) ein „Mister Double-Double“ – im letzten Championnat waren Vinson und Calasan die besten Rebounder der gesamten Nationalliga A. Der neue Star­wings-Center ist jedoch ein wesentlich besserer, vor allem konstanterer Skorer.

Damit hat das Birstaler Kombinat die beiden Schlüsselpositionen (Aufbauer und Center) mit Routiniers aus dem Balkan besetzt. Und im Gegensatz zu den meisten Rivalen, wel­che ein US-Quartett verpflichten, gehen die Unterbaselbieter mit einem Kroaten, Deut­schen (Björn Schoo), Serben und dem US-Flügel A.J. Hess in die neue Saison 2017/18.

Weiter wird Nemanja Calasan auch Headcoach der Junioren U17 der Starwings.

Der zweite Profi heisst A.J. Hess

A.J. Hess

Nur zwei Tage nach Petar Babic haben die Starwings mit A.J. Hess (USA) den zweiten Profispieler verpflichten können

Er ist 23 Jahre alt, 201 Zentimeter gross und war in der letzten Saison 2016/17 einer der wurfstärksten Flügelspieler der NCAA 1. Und der Blondschopf stand mit South Dakota State in der Runde der besten 16 College-Teams der Vereinigten Staa­ten von Amerika.

Von Georg Küng

In der Regel ist es den Klubverantwortlichen um Cheftrainer Roland Pavloski und Vize-Präsident Pascal Donati in den letzten Jahren stets gelungen, eine Trouvaille, oft direkt aus einem der vielen US-Colleges, nach Birsfelden zu lotsen.

Die Liste der Basketball-Profis, welche im Unterbaselbiet starke Duftmarken gesetzt ha­ben, ist lang. Man könnte hier einen Sheray Thomas (Kanada) oder die nicht zu stoppende „Wurfmaschine“ namens Jared McCurry aus den Anfangszeiten der Nationalliga-A-Jahre erwähnen. Und in letzter Zeit bleiben A.J. Pacher und aus der letzten Spielzeit Chris Jones in Erinnerung.

Mit Schweizer Wurzeln?

A.J. Hess, dessen Vorfahren wohl aus der Schweiz in die USA ausgewandert sein dürften, könnte eine dieser Trouvaillen sein. Diese „Glücksgriffe“ helfen den Starwings, trotz minimalem Etat, stets eine bessere Rangierung in der Landeselite zu erreichen, als es die finanziellen Möglichkeiten eigentlich zulassen würden. Die Kehrseite dieser Transferpolitik ist, dass besagte Spieler nach nur einer Saison den Klub und das Land wieder verlassen, um in einer stärkeren Liga zu spielen. Und mehr, einiges mehr sogar, zu verdienen.

„Wir sind ein Klub, der sich durch Seriosität und Stabilität auszeichnet. Man weiss in der Zwischenzeit im hintersten Winkel der USA, dass bei uns gerade junge Spieler, die aus dem College kommen und erstmals als Profi in Europa spielen, ohne grossen Druck auf­spielen und sich weiter entwickeln können. Wir sind das Sprungbrett für den nächsten, grösseren Schritt“, so Trainer Pavloski.

Nervenstark von der Freiwurflinie

A.J. Hess verspricht viel. Sehr viel sogar. Der in Phoenix (Arizona) geborene Zweimetermann warf während der letzten Saison bei einem Top-College feine 9,5 Punkte und holte sich bei einer Spielzeit von 25 Minuten knapp vier Rebounds. Gut ist seine Wurfquote bei den Dreiern (37 Prozent), überragend jene bei den Freiwürfen, wo er mit 85,4 (!) Prozent zu den allerbesten Freiwurfschützen gehörte! „Er ist nicht nur wurfstark, sondern für seine Position gross, ist schnell auf den Beinen und kann auch zum Korb durchbrechen. Ich denke, er ist ein Universalspieler, an dem wir viel Freude haben werden“, er­klärt Pavloski.

Kroatischer Routinier für die Starwings

Der neue Aufbauspieler der Starwings-Basketballer heisst Petar Babic (32, 190 cm) und verfügt über eine langjährige internationale Erfahrung

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Von Georg Küng

Im Basketball ist die Position 1 der wohl wichtigste Part. Nicht selten ist der sogenannte „Playmaker“ der verlängerte Arm des Trainers, organisiert das Aufbauspiel seiner Teamkollegen, ist für den Spielrhythmus zuständig und bestimmt die Angriffssysteme. Und im besten Fall ist er ein uneigennütziger Passgeber und kann „im Notfall“ auch punkten. Und auch in der Defense sollte er seinen gegnerischen Antipoden unter Kontrolle halten.

Das sind sehr viele Aufgaben und es ist kein Zufall, dass alle Schweizer Nationalliga-A-Teams auf dieser Position meist einen amerikanischen Profispieler haben. Den Besten in der letzten Saison 2016/17 hatten jedoch die Starwings – in der Person von Chris Jones, der namentlich vom Spätherbst an brillierte und sich mit seinen sehr guten Auftritten in den Fokus diverser europäischer Topklubs spielte. Der smarte US-Profi konnte deshalb sein bisheriges Gehalt gleich verdreifachen und wird in der Spielzeit 2017/18 das Trikot des belgischen Spitzenvereines Mons-Hainaut, der auch europäisch im Euro-Cup, dem zweitwichtigsten internationalen Wettbewerb mitspielt, tragen. Die belgische Liga wird übrigens um ein Vielfaches stärker als das Schweizer Meisterschaft eingestuft.

„Jugoslawische“ Basketball-Schule

Der Nachfolger von Jones verfügt über sehr viel Erfahrung. Babic, ein technisch versierter, ballsicherer Spielmacher, debütierte im Alter von 18 Jahren (Saison 2003/04) mit Zrinjevac Zagreb in der 1. kroatischen Division. Und war gleich in der Stammfünf, wo er seine Qualitäten als Denker und Lenker einer Equipe unter Beweis stellte. Bereits auf die nächste Saison hin wechselte er zu KK Zagreb – dem Basketballverein in Kroatien schlechthin. Mit dem Serienmeister spielte er, nebst der heimischen Meisterschaft, in der Adriatic League, wo Zagreb auf renommierte Rivalen traf. Und Jahr für Jahr spielte Babic in den europäischen Wettbewerben FIBA-Cup und in der Euro-Challenge. Der neue Starwings-Aufbauspieler gilt als Teamplayer, der es versteht, den am besten positionierten Mitspieler zu suchen, zu finden und auch anzuspielen.

Exploit in Kaunas

Seinen persönlichen Karriere-Höhepunkt erlebte Petar Babic am 3. Juni 2013, als KK Zagreb zwar die Euro-League-Partie (entspricht im Fussball der UEFA Champions League) bei Zalguiris Kaunas (in jener Saison in Europa unter den Top-Ten) mit 76:88 verlor, Babic erzielte gegen die Litauer jedoch sagenhafte 17 Punkte und war bester Werfer der Partie, die vor rund 10’000 Zuschauer über das Parkett ging.

„Der Professor“ adelt Babic

Nach der Saison 2013/14 wechselte Babic erstmals ins Ausland und spielte für CSU Craiova (Rumänien) und BK Inter Bratislava (Slowakei). In der Saison 2015/16 absolvierte Babic auch einige Spiele für den WBC Wels (Österreich), wo er auf einen gewissen Trainer namens Mike Coffin stiess. Der legendäre Playmaker der Starwings in ihren ersten vier Nationalliga-A-Jahren (2005 bis 2009, Cheftrainer war Pascal Donati), der den Titel „Der Professor“ verliehen bekam, konnte den „Wings“ – sein letzter Klub seiner langen Aktivkarriere – zur Verpflichtung von Petar Babic nur beglückwünschen. „Er ist ein sehr guter Spieler, mit Aura, Übersicht und Vista sowie viel Spielintelligenz. Von mir unterscheidet er sich insofern, als er defensiv stärker ist…“, so Coffin.

In der letzten Saison spielte Babic wieder in seiner Heimat. Er begann die Spielzeit 2016/17 bei KK Zaprube (2. kroatische Liga), wechselte dann aber wieder in die 1. Division zu KK Zabok, wo er im Schnitt in 23 Minuten Spielzeit vier Assists verteilte und sieben Punkte, bei guten Wurfquoten, erzielte.

Es fehlen noch zwei Profis

„Peter Babic spielt seit 14 Jahren auf hohem Niveau. Er hat gegen 100 internationale Spiele bestritten und an ihm wird es liegen, unserem Spiel Ordnung und Struktur zu geben“, erklärt Starwings-Cheftrainer Roland Pavloski. Mit grösster Wahrscheinlichkeit dürfte der Deutsche Björn Schoo (36, 213 cm) auch in der nächsten Saison das Trikot der Starwings tragen, während die Nachfolger der beiden Amerikaner Octavius Brown und Darell Vinson noch nicht bestimmt sind.

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