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Es bleiben ganz viele Fragen zurück

Die Starwings verlieren in Luzern mit 65:70 (36:35)

Auch das Deutschweizer Prestigeduell brachte den Starwings nicht das erhoffte Erfolgserlebnis. Die Baselbieter waren sehr bemüht – und bekundeten noch viel mehr Mühe.

Von Georges Küng

Ja, beim Gast fehlte mit Auston Calhoun jener Mann, der für Punkte sorgen müsste. Dies tat der Amerikaner bis dato zwar nicht im gewünschten Ausmass – und dennoch traf der Ausfall dieses natürlichen Skorers die Gäste schwer. Aber beim Gastgeber fehlte mit dem Kameruner Harding Ngueyep Nana (37, 203cm) ein Mann, der viel Erfahrung aus ganz grossen Ligen mitbringt und als „Defense-Monster“ gilt. Und vor vier Tagen riss sich Bran­ko Tomic (22, 201cm) im Cupspiel in Winterthur das Kreuzband – für das Luzerner Eigen­gewächs, der zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft zählt, ist die Saison vorbei. Auch der Gastgeber darf auf diese Absenzen hinweisen.

So musste Luzern-Cheftrainer Danijel Eric, einst Spieler, Assistent und Headcoach seine Stammfünf forcieren. Denn die restlichen sechs Ak­teure sind allesamt im Juniorenalter; grösstenteils Jungs, welche sich in der letzten Saison als U17-Schweizermeister feiern lassen durften.

Smith war schwach

Die „Wings“ wären breiter aufgestellt – aber dieser Vorteil kam nie zum Zuge. Und die Gäste aus Birsfelden hatten vor allem unter den Brettern viele Defizite – und dieses Man­ko heisst primär Ryan Smith. Er ist „ein netter School-Boy, aber zum Profi-Basketballer fehle noch einiges“. Dieses Urteil fällte ein langjähriger, internationaler Basketball-Journalist, der einst auch im Starwings-Vorstand mitgewirkt hat­te. Und der Partie beiwohnte. Was ein Center sein kann, präsentierten die Gastgeber. Ein 24-jähriger Senegalese namens Ibrahima Camara, 205 Zentimeter gross, explosiv, sprunggewaltig, agil und mobil, der in der NCAA 1 (in der University New Hampshire) aus­gebildet wurde.

Und dennoch hätte der Gast aus dem Unterbaselbiet die Partie gewinnen müssen. Nach einem schlechten ersten Viertel gehörten die Viertel 2 und 3 dem Gast, der dank Justin Mitchell, Joël Fuchs und Nemanja Calasan (zusammen vier von fünf Dreiern) nach 28 Minuten mit 44:53 führten.

Wieder ein Filmriss…

Aber wie schon im Heimspiel gegen Vevey folgte der totale Filmriss in den letzten zehn Mi­nuten. Mitchell verlor zu viele Bälle, beim Rebound überflog Camara das Duo Calasan/Smith und mit den zurückgekehrten Emotionen auf dem Platz und den Rängen steuerten die Starwings hilflos der Niederlage entgegen. Dass in den letzten Mi­nuten Mitchell und Smith (ein Korb im ganzen Spiel…) noch drei von vier Freiwürfen ver­warfen, mag Pech oder Schicksal sein. Oder fehlende Nervenstärke!

Dass Camara 26 Sekunden vor der Endsirene mit dem 5. Foul ausscheiden musste, war marginal. Und brachte dem Afrikaner eine verdiente Standing Ovation. Dass die Luzerner keine Übermannschaft sind, zeigt ihre Wurfquote von der Dreipunktelinie: Zwei von 20 Versuchen landeten im Korb. Diese Quote schaffen in der Regel Zweit- und Drittligisten… Aber gegen diese Starwings, die willig, aber konzeptlos agieren, braucht es leider wenig, um zu siegen. Am nächsten Samstag gastiert mit Pully Lausanne ein Team in der Sporthalle Birs­felden, das eigentlich auf Augenhöhe oder in Reichweite der Starwings sein müsste. Die Romands verfügen aber über vier starke US-Amerikaner. Und ihr Center, Ugba Averyl (24, 204cm), soll nochmals eine Klasse stärker als Camara sein. Für Mister Smith und Co. dürfte es ein ungemütlicher Nachmittag werden…

Central Luzern – Starwings 70:65 (35:36)

Maihofhalle. – 350 Zuschauer. – SR: Marmy/Mazzoni/Chalbi.

Luzern: Jackson (19), Lehmann (10), Plüss (9), Zoccoletti (2), Camara (30!); Safra, Jusovic, Ganis; Birboutsakis, Leucio, Obim.

Starwings: Mitchell (24), Kostic (8), Fuchs (15), Calasan (13), Smith (3); Hollimon (2), Herrmann, Davet; Streich, Verga.

Bemerkungen: Luzern ohne den kamerunesischen Profi Nana (Adduktorenprobleme) und Tomic (Kreuzbandriss; Saisonende). – Starwings ohne den US-Profi Calhoun (Muskelverletzung). – Vier­telsresultate: 27:20, 8:16 (35:36); 14:17 (49:53) und 21:12 (70:65). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 40. Camara. – Fouls: Luzern 15, Starwings 16. 

LiveStream Swiss Central -Starwings

Samstag 17.30 Uhr Maihof (Luzern)

 

Endlich ein Erfolgserlebnis

Die Starwings gewinnen im Schweizer Cup gegen Küsnacht-Erlenbach klar mit 92:64 (46:31)

Basketball ist keine geeignete Sportart, damit der Aussenseiter (Underdog) dem Hö­herklassigen lange Paroli bieten und eine Cup-Sensation schaffen kann. Das muss­te auch der B-Ligist Goldcoast Wallabies aus Küsnacht-Erlenbach erfahren.

  Alessandro Verga  

Im Fussball sind Pokalspiele „das Salz in der Suppe“. Nicht nur in der Schweiz müssen die Grossen oft zittern – oder scheitern gegen Unterklassige (aus der zweit- und dritthöchtsen Division) aus. In technischen Sportarten ist dies kaum möglich – und auch das Duell eines B-Ligisten gegen einen A-Klub verkommt mit der Zeit zu einer Art Testspiel.

Küsnacht-Erlenbach, der Aufsteiger aus der 1. Liga gaben einen guten, würdigen Sparringpartner ab. Sie hielten im ers­ten Viertel punktemässig gut mit – doch irgendwann konnten sie weder den Rhythmus noch das Tempo der Gäste aus Birsfelden mitgehen. Zudem war die physische Ueberle­genheit der Gäste frappant.

Zeitweise betrug der Vorsprung des Arlesheimer-Birsfelder Kombinates über 30 Punkte, zuletzt waren es „nur“ 28 Punkte, welche jedoch den Klassenunterschied widerspiegeln. Wichtiger und bedeutsamer aus Sicht des A-Ligisten war die Tatsache, dass der letztjähri­ge Teamcaptain Alessandro nach seiner langwierigen Knieoperation sein Comeback ge­ben konnte. Die beiden jungen Zuzüge Sébastien Davet (vier von sechs Dreiern fanden den Weg in den Korb) und Jarrell Hollimon (acht von neun Würfen landeten im Korb; dazu noch sieben Rebounds) zeigten eine feine Partie – und man hofft, dass sie ihre Leistung auch am Samstag beim Deutschweizer Derby in Luzern wiederholen können.

Ansonsten galt: Spielen und spielen lassen. Man könnte monieren, dass die Zahl der Ball­verluste, in Anbetracht der Stärke des Rivalen, zu hoch war (16). Da hatte der B-Ligist mit „nur“ 15 Ballverlusten die Nase vorne. Aber bei den Starwings musste, ausser Center Ryan Smith, kein Akteur länger als 24 Minuten spielen, während der „Underdog“ seine sechs besten Spieler doch forcierte, die allesamt auf 30 und mehr Minuten kamen.

Kurzum: Küsnacht-Erlenbach gegen Starwings war jene Cuppartie, welche den Zweck für beide Mannschaft vollauf erfüllt hat. Der Meisterschaftsalltag wird beide Teams aber we­sentlich mehr fordern!

BC Küsnacht-Erlenbach  – Starwings Basket 64:92 (31:46)

Allmendli Erlenbach). – 60 Zuschauer. – SR: Curty/Chalbi.

Starwings: Mitchell, Herrmann (4), Fuchs (8), Calasan (10), Smith (14); Kostic (15), Verga (2), Davet (19), Hollimon (20).

Bemerkungen: Küsnacht-Erlenbach komplett. – Starwings ohne den US-Profi Calhoun (verletzt) und Streich (krank). – Ex-Captain Alessandro Verga gibt nach fünf Monaten Verletungspause sein Comeback. – Viertelsresulta­te:  15:18, 16:28 (31:46); 17:21 (48:67) und 16:25 (64:92). – Fouls: Küsnacht-Er­lenbach 12, Starwings 12. – Bester Skorer beim Heimteam: Dimitrijevic mit 16 Punkten.

Starwings im SwissCup in der nächsten Runde

SwissCup 1/16
Goldcoast Wallabies – Starwings Basket 64-92 (31-46)

Allmendli (Erlenbach), Zuschauer: 50
Refs: Christophe Curty, Ossama Chalbi

Starwings: Herrmann 4, Fuchs 8, Mitchell 0, Calasan 10, Smith 14; Verga 2, Kostic 15, Davet 19, Hollimon 20, Calhoun
Bester Scorer bei Goldcoast Wallabies Andrija Dimitrijevic 16

LiveStats vom Spiel Goldcoast Wallabies – Starwings Basket

Bericht folgt

LiveSteam SwissCup Goldcost – Starwings

Goldcoast Wallabies (NLB) – Starwings Basket (NLA)
20.15 Uhr Erlenbach (Allmendli)

 

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