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Starker Auftritt der Starwings

Die Starwings verlieren gegen Les Lions de Genève knapp mit 78:86 (34:36).

Trotz der sechsten Niederlage in ebenso vielen Meisterschaftspartien wussten die Birsfelder Basketballer gegen den Tabellenführer aus der Calvin-Stadt zu gefallen. Die «Wings» lieferten dem Titelfavoriten bis zur letzten Sekunde einen heroischen Kampf.

Von Georges Küng

Nur 72 Stunden nach der Niederlage gegen Monthey (60:76) zeigten die Mannschaft von Cheftrainer Dragan Andrejevic eine starke Reaktion. Dass es eine weitere Niederlage absetzte, ist eine Randbemerkung, denn auf dieser Darbietung lässt sich auf­bauen.

Mit der Rückkehr von Deondre Burns verfügten die Starwings über einen guten Spielma­cher, der zwar seine Verletzung weiterhin spürt, aber dennoch quicklebendig war und auf­zeigte, dass er vieles ordentlich gut kann. Bereits nach 25 Minuten war Burns mit vier Fouls belastet und konnte nur noch dezidiert eingesetzt werden und keine aggressive Ver­teidigung mehr spielen.

Erste Profi-Saison in Europa

Eine Schrecksekunde gab es nach 23 Minuten, als Matthew Milon – statt zu werfen – ge­gen den Korb zog und von drei Genfer Zweimeter-Spielern «abgeräumt» wurde. Und sich dabei verletzte. Er konnte danach, sichtlich gehemmt und nicht mehr im gleichen Rhyth­mus, weiterspielen. Nathan Krill, bereits seit einem Jahr in Europa, ist krankheitsbedingt vielleicht auf 60 Pro­zent seiner Möglichkeiten. Auch er kann nur sporadisch eingesetzt werden – und zeigte in vielen Phasen, dass er, gesund und motiviert, zu den besten Akteuren der Liga gehören wird.

Man würde sich mehr Spielzeit für den «Youngster» Safet Haile (20, 20cm) wünschen, da­mit Center Cheikh Sane zu mehr Pausen kommt. Der 207 Zentimeter lange Senegalese holt zwar viele Rebounds (gegen Genf gleich 12), hatte aber immer noch zu viele Eigenfehler. Aber die vier Profi­spieler ergänzen sich gut und lassen dem Trainer eine Rotation zu, um den Rhythmus hoch zu halten.

Ein Versprechen für die Zukunft

Eine sehr gute Partie zeigte Vid Milenkovic (25), der seine 6. Partie auf höchstem Level bestritt. Seine unaufgeregte, ruhige Spielweise tut der Equipe wohl und die Nomination für die Stammfünf war ein richtiger Entscheid. Schade, dass Ilija Vranic weiterhin ein Schatten seiner selbst (aus der letzten Spielzeit) ist, wobei beim Zürcher zu bedenken gilt, dass er sehr lange krank war und noch nicht in Bestform sein kann und Sébastien Davet in der kurzen Spielzeit nicht aufzeigen konnte, dass auch er ein ganz valabler Nationalliga-A-Spieler sein müsste.

Und Genf? Das sind 10 Profis, vier hochkarätige Ausländer (wobei der Serbe Ive Ivanov und der Litauer Donatas Sabeckis keine Faktoren waren), zwei Doppelbürger (alle mit Schweizer Lizenz) und vier Schweizer Nationalspieler. Und wer von der Bank mit Roberto Kovac und Michel-Ofik Nzege (die schon mal in der Stammfünf der Nationalmannschaft gespielt haben) zwei Leute bringen kann, muss die Meisterschaft gewinnen.

Nervenflattern in der Schlussphase

Dass es in der Endphase noch enger hätte werden können, spricht nicht für die Genfer Lö­wen. Krill und Burns vergaben drei Freiwürfe sowie zwei stupide Ballverluste und ein dis­kutabler Pfiff (frei nach dem Motto: In dubio für den Grossen) liessen es nicht zu, dass die Starwings zu den Genfern aufschliessen konnten. Schade.

Sollte es jemals den Spieltag geben, wo alle Spieler, inklusive Routinier Joël Fuchs (31), fit und einsatzfähig sind (ohne Blessuren, Krankheiten und sonstigen Unbill), so ist diese Mannschaft in der Lage, gegen mindestens die Hälfte der Rivalen zu gewinnen. Nur gera­de der Vorzeigeklub Fribourg Olympic leistete den Genfern bei der 63:70-Niederlage ähnli­chen Widerstand. Mit der Leistung von Samstag hätten die «Wings» gegen Lugano, Monthey und wohl auch in Boncourt gewonnen. Aber eben… Ausfälle, Krankheiten und Verletzungen sind seit Jahren die steten, treuen Begleiter der Starwings.

Starwings – Les Lions de Genève 78:86 (34:36)

Sporthalle Birsfelden. – 50 Zuschauer. – SR: Marmy/Mazzoni/Oberson.

Starwings: Burns (21), Milon (12), Milenkovic (11), Vranic (3), Sane (9); Haile (2), Krill (15), Kostic (5), Davet; Fassnacht, Pausa, Weibel.

Genf: Derksen (19), Sabeckis (3), Maruotto (6), Kuba (11), Adams (12); Kovac (17), Ivanov (2), Nzege (11), Jaunin (2), Jurkovitz (1); Cha­bouh, Lacroix.

Bemerkungen: Starwings ohne Fuchs (rekonvaleszent) – Genf komplett. – Viertelsresultate: 19:22, 15:14 (34:36); 20:29 (54:65) und 24:21 (78:86). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 39. Milenkovic. – Fouls: Starwings 22, Genf 22. – Zu den besten Spielern wurdne Burns und Derksen (beide USA) gewählt.  

Starwings warten weiter auf den ersten Sieg

Ohne den verletzten Deondre Burns verlieren die Birsfelder auch ihr fünftes Spiel gegen Monthey mit 60:76. Als nächstes geht es gegen den Spitzenreiter aus Genf.

Georg Küng, BZ-online

«Seit Jahren umgibt die Starwings ein toxisches Umfeld». Der dies sagt, ist ein Birsfelder Basketball-Insider, der selbst viele Jahrzehnte im Umfeld der «Wings», in allen erdenklichen Funktionen, tätig war. Ja, die Star­wings werden seit Jahren vom Schicksal gebeutelt.

Statische Birsfelder enttäuschen

Im Basketball ist der Aufbauer (Playmaker) der Denker und Lenker. Jener, der organisiert, die Sys­teme ansagt, den am besten postierten Mitspieler einsetzt – und im optimalen Falle auch skoren kann. Deondre Burns, der US-Profi, konnte dies recht gut machen. Er kann es aber nicht zeigen, weil er sich vor acht Tagen in Lugano ver­letzt hat und ausfällt. Und so durfte Branislav Kostic 40 Minuten, von der ersten bis zur letzten Sekunde, durchspielen. Mit sei­nen knapp 180 Zentimetern gehört er schon zu den Kleinsten im nationalen Basket­ball. Und dennoch schafft er es, in gebückter Haltung, schleppend und ohne Rhythmus­wechsel während 18 bis 20 Sekunden den Ball zu monopolisieren. Die Folge: Die Starwing spielen statischen und stehenden Basketball.

Trauriger Höhepunkt war das 3. Viertel, wo man sieben Minuten lang nicht punktete, nachdem man kurz vor der Pause an die Gäste aus dem Wallis, welche erst ihre zweite Meisterschaftspartie austrugen, herangekommen war. Enttäuschend waren auch die «Langen» Ilija Vranic und Cheikh Sane. Wenig Ballgefühl, keine Bewegungen unter dem Korb. Dazu eine Trefferquote von 76.6 Prozent bei den Freiwürfen. Matthew Mi­lon, der in Lugano mit 29 Punkten bril­liert hatte, konnte nicht an die Leistung der Vorwoche anknüpfen. Alles, was der sonst smar­te Amerikaner machte, war falsch. Er warf, wenn er hauteng gedeckt war und so einige Male ge­blockt wurde. Er zögerte, als er «offen» für einen Distanzwurf war. Nathan Krill begann gut, hielt die Gast­geber zu Beginn im Spiel, doch mit der Zeit baute er immer mehr ab. Aber der Mann, der in der letzten Saison in einer viel stärkeren Liga (in Hol­land) überzeugt hatte, ist weiterhin leicht angeschlagen.

Das nächste Heimspiel gegen Genf

Ja, Monthey war anfangs Saison kurz vor dem Ende. Sie stellten noch später als die Star­wings eine Equipe zusammen, welche die erste Partie vor drei Wochen zuhause mit 40 Punkten verloren hatte. Gegen Genf. Les Lions aus der Calvinstadt sind x-Klassen besser als die Walliser – und sie dürfen am Samstag in der Sporthalle Birsfelden gastieren.

Starwings – BBC Monthey 60:76 (38:40)

Sporthalle Birsfelden. – 50 Zuschauer. – SR: Michaelides/Novakovic/Vitalini.

Starwings: Kostic (8), Milon (6), Milenkovic (4), Krill (14), Sane (18): Vranic (2), Davet (3), Haile (5); Fasnacht, Pausa, Weibel.

Monthey: Desponds (2), Timberlake (8), Kessler (5), Bailey (13), Galloway (16); Edwards (14), Tu­tonda (13), Spadone (5), Weaver, Fritschi.

Bemerkungen: Starwings ohne den US-Spielmacher Burns (verletzt) und Fuchs (rekonvaleszent). – Monthey komplett. – Viertelsresultate: 15:18, 23:22 (38:40); 5:16 (43:56) und 17:20 (60:76). Mit fünf Fouls ausgeschieden: 32. Krill. – Fouls: Starwings 20, Monthey 23. – Zu den besten Spie­lern wurden Sane (Senegal) und Edwards (USA) gewählt.

Starwings vs. Monthey am Mi 11.11.2020, 19:30

Starwings vs. Genf am Samstag 14.11.2020, 16:00

>>>Alle 50 Plätze wurden reserviert. Personen, die nicht registriert sind, haben keinen Zutritt zur Sporthalle!<<<

Sie können das Spiel live auf Regio TV Plus (der Baselbieter Regionalsender ist auf Swisscom TV und auf den Kabelkanälen in BL empfangbar) oder hier auf der Starwings Homepage anschauen.

Alle 50 Plätze sind reserviert.

Die Verletzungshexe verhinderte Starwings-Sieg

Die Starwings verloren beim früheren Serienmeister Lugano ärgerlich mit 69:76 (29:29).

Viertes Meisterschaftsspiel, vierte Niederlage. Diesmal war jedoch viel Verletzungs­pech dabei, denn im Vollbestand wären die Birsfelder zum ersten Saisonerfolg ge­kommen. Pech, Pannen und Pleiten scheinen seit Jahren die treuen Begleiter der Unterbaselbieter zu sein.

Von Jordi Küng

Zuerst mussten die drei US-Profis zehn Tage in die Quarantäne. Danach gab es Corona-Fälle, welche nicht nur das Fanionteam von Training und Matches abhielten, sondern den ganzen Verein «lahm legten» Die Auftakt­runde zur Saison 2020/21 anfangs Oktober hatte die Partie Lugano gegen Starwings vor­gesehen…

Zuerst schwer krank, dann verletzt

Am letzten Montag verletzte sich Nathan Krill – just jener Profi, der bereits durch Krankheit arg geschwächt war. Und welcher der substanziell stärkste Akteur der «Wings» ist. Also reiste man mit nur drei Profispielern am Mittwochabend ins Tessin. Im Basketball gilt, dass bei Wo­chentagsspielen der Gast schon sehr gut aufspielen muss, um zu gewinnen – man startet symbolisch mit einem 10-Punkte-Handicap. Und wenn man erst noch auf das «Grande Lugano» trifft, sind Siege eigentlich so selten wie die «Baslerdybli» Nur… die jet­zigen Lugano Tigers sind we­der giftig noch gross – sie sind eine maximal durchschnittliche Equipe. Denn die Tessiner kamen direkt aus der Corona-Quarantäne in die Partie – ihr erster Match übrigens in die­ser Spielzeit! Und auch bei den Luganesi fehlten zwei solide Nationalliga-A-Akteure, die durchaus in der Stammfünf ihren Platz haben.

Ohne Krill fehlte die gewohnte Rotation, welche es Starwings-Cheftrainer Dragan Andreje­vic erlaubt, die Intensität hoch zu halten. Und weil das Ref-Trio wieder einmal von Beginn an die beiden «Langen» der Gäste (Cheikh Sane und Yafet Haile) mit Fouls belastete, konnten der Senegalese und die Trouvaille aus der Innerschweiz nicht mehr mit Härte ver­teidigen, sondern mussten ein körperloses Basketball spielen. Beide hatten bereits im 3. Vier­tel vier Fouls. Und weil eben Krill fehlte, musste das Duo übervorsichtig weiterspielen.

Burns nahm sich aus dem Spiel

Das noch grössere Malheur kam nach 25 Minuten. Spielmacher Deondre Burns (23, 190cm) wollte den Lugano-Center Uros Nikolic (33, 205cm) blocken. Das war eine ganz dumme Idee, denn der Amerikaner verletzte sich bei dieser unnötigen Aktion. Merke: Lass dem Routinier die zwei Punkte machen, dafür bleibst Du im Spiel! Denn bis zu jenem Zeit­punkt waren die Gäste aus Birsfelden die bessere Equipe gewesen. Matthew Milon war schlicht grandios und Sane war, trotz vier Fouls, unter dem Korb riesig.

Krill verletzt in Birsfelden, Burns verletzt auf der Bank – und dazu zwei Schweizer Akteure der Stammfünf, die ungenügend (Milenkovic) und katastrophal (Vranic) spielten. Das konn­te nicht gut gehen. Und weil Lugano als 6. Mann immerhin den senegalischen ex-Na­tionalspieler Jules Aw (33, 201cm) – warum er als Schweizer gilt, ist seit 15 Jahren das grösste Rätsel im Schweizer Basketball – sekundiert, standen gegen fünf Luganesi auf verlorenem Posten.

Noch nie wäre es so leicht gewesen, in Lugano zu gewinnen. Aber seit Jahren ist Unbill ein Starwings-Begleiter. Es fing mit einem Hallenbrand an, ging weiter über Akteure, die krank kamen oder nicht fit werden wollten und endet bei wöchentlichen Verletzungen. Ein komplettes Starwings hätte dieses nicht mehr «Grande Lugano» am Mittwochabend zer­pflückt. Aber eben…

Und die nächste Partie? Am Samstag, 14.11., 16:00, steht zu Hause das Spiel gegen die Lions de Genève auf dem Programm. Aber eben, dank Corona weiss man nie, was wirklich stattfindet. Auch da hatten die Starwings nämlich «Pech». Sie mussten innert zehn Tagen vier Partien austragen – mit einer Auswärtspartie an einem Arbeitstag. Und wenn von vier Berufsspielern zwei aus­fallen…

BC Lugano – Starwings 76:69 (29:29)

Istituto Elvetico. – 50 Zuschauer. – SR: Novakovic/Michaelides/Vitalini.

Lugano: Jackson (12), Bracelli (20), Louissaint (12), Nikolic (22), Minnie (3); Aw (7), Kovac, Togni­nalli, Mina; Gianninazzi, Lukic.

Starwings: Kostic (7), Milon (29!), Milenkovic, Vranic (1), Sane (23); Burns (7), Davet, Haile (2); Fasnacht, Pausa, Weibel.

Bemerkungen: Lugano ohne Steinmann (Quarantäne) und Stevanovic (rekonvaleszent). – Star­wings ohne US-Profi Krill (verletzt) und Fuchs (rekonvaleszent). 25. Burns fällt verletzt aus (37:41). – Viertelsresultate: 12:14, 17:15 (29:29); 25:25 (52:52) und 22:15 (74:67).

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