Archiv für die Kategorie „1LN U23 Starwings“
An diesem Wochenende – die Starwings hatten spielfrei – ist die Vorrunde der Nationalliga A zu Ende gegangen. Nach dem ersten Drittel der Qualifikationsphase belegen die Starwings mit sechs Punkten den 6. Platz.
Bis zu Beginn der Saison 2011/12 prognostiziert worden war, ist eingetroffen. Mit Meister Lugano, Renommierklub Fribourg Olympic und der neuen Genfer Fusionsequipe „Les Lions de Genève“ liegen jene drei Teams an der Tabellenspitze, die aufgrund ihres Potenzials (und Solvenz) über dem Rest der Liga steht.
Rang 4 belegt der BBC Monthey, der so eine Art „Mittelfeld“ bildet. Dies auch, weil die SAV Vacallo eine bewusste (!) Forfait-Niederlage zuhause gegen den BBC Nyon hingenommen hat. Die Tessiner agierten mit sechs ausländischen Spielern. Ansonsten würden die Tessiner mit Monthey das Mittelfeld bilden.
Und das Quartett Starwings, Boncourt, Nyon und SAM Massagno kämpfen umd die Plätze 6 bis 9. Wobei das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat seine drei Vergleiche gegen die Jurassier (nach einem superben ersten Viertel), in Cadempino gegen die SAM (starker Einstand von Kareem Johnson) und überzeugend gegen Nyon gewonnen hat.
Man musste bis gestern Samstag warten, damit es Matches mit einem unerwarteten Spielausgang gab. Der bis dato ungeschlagene Leader Olympic verlor zuhause gegen Vacallo, dessen Spielerdecke zwar „dünn“ (fünf Ausländer und der französisch-schweizerische Florent Ramseier), die Spitze dafür umso stärker ist (unter anderem mit dem ex-Starwings-Akteur Marcus Sloan).
Lugano bekundete viel Mühe, um zuhause gegen die Genfer Löwen knapp zu gewinnen. Und die Romands haben noch immer einen Ausländerposten offen. Es ist anzunehmen, dass deren „Gebrüll“ sich im Jahre 2012 noch verstärken wird. Auch der Sieg von Massagno in Nyon war nicht nach Programm. Umso mehr, als die Waadtländer nach dem ersten Viertel mit 29:14 führten, zuletzt aber völlig einbrachen. Auch wenn Nyon stets von ihrem äusserst bescheidenen Budget spricht – mit drei Amerikanern und einem Serben schöpft der Traditionsklub das Kontingent beinahe voll aus.
Nur zweimal chancenlos
Wenn man die acht Matches der Starwings Revue passieren lässt, so muss man konstatieren, dass das Aushängeschild der Deutschschweiz nur gerade in Monthey und zuhause gegen Lugano chancenlos war. Bravourös waren die beiden Auftritte in Fribourg und Meyrin, denn sowohl gegen FO wie Les Lions fiel die Entscheidung erst in der Schlussminute. Wenn auch zu Ungusten der Starwings.
Die Heimniederlage gegen SAV Vacallo hatte ihren Grund primär im Verletzungspech. Ohne Niels Matter (der für gut sechs Wochen ausfällt) sowie mit einem angeschlagenen Brandon Jenkins und angeschlagenen Jaraun Burrows war es nicht möglich, den Chiassesi Paroli zu bieten. Ansonsten wäre in der Sporthalle ein Erfolg möglich gewesen.
Auf eine Einzelkritik verzichten wir. Tatsache ist, dass mit Jenkins und Burrows die Starwings über zwei integre, spielstarke, ja spektakuläre Profispieler verfügen. Es sind die zwei Einzigen. Anthony McCrory (34) ist der ruhende Pol und kann mit seiner Routine der Equipe viel bringen. Der Kanadier mit irischem Pass ist bekanntlich „Feierabendprofi“. Ins nationale Fokus hat sich Joël Fuchs gespielt. Dass der Nationaltrainer (Sébastien Roduit) der Partie in Birsfelden gegen Vacallo beiwohnte, dürfte primär den Grund in der „Akte Fuchs“ gehabt haben. Denn bei den Gästen kann nur Ramseier (der jüngere Bruder von Nationalpivot David) ein Thema sein.
Und die Kategorie „Assists“ wird von Miroslav Petkovic angeführt. Der Zürcher mit serbischen Wurzeln hat mehr Zuspiele als jeder andere Nationalliga-A-Spieler – inklusive den ausländischen Profi-Spielmachern.
Am kommenden Sonntag (16 Uhr) gastiert mit Fribourg Olympic DER Schweizer Basketball-Verein in der Sporthalle. Es werden sich die beiden Petkovic-Brüder gegenüberstehen (Stefan liegt bei den Assists an zweiter Stelle) und es gibt ein Wiedersehen mit Oliver Vogt. Natürlich ist „FO“ auf dem Papier favorisiert; doch Vacallo hat aufgezeigt, dass die Freiburger nicht unschlagbar sind.
In der 3. Meisterschaftsrunde der Nationalliga A gastieren die Starwings beim Co-Tabellenführer BBC Monthey. Die Walliser sind der Favorit. Doch die „Wings“ haben die letzte Testpartie im Hinblick auf die Saison 2011/12 gegen Monthey im Wallis bestritten – und gewonnen.
Was für den FC Sion „Le Tourbillon“ und für die beiden Eishockey-Vereine EHC Visp respektive HC Sierre die Litternahalle (Visp) und der „Graben“ (Sierre) ist, heisst für die Basketballer des BBC Monthey „Reposieux“. Was abgeleitet möglicherweise von „réposer“ (ruhen) kommt.
Auswärtsspiele im Wallis sind eine spezielle Sache. Die Heimstärke des FC Sion sowie der beiden Eishockey-Klubs (zu besseren Zeiten beide in der Nationalliga A spielend) ist legendär. Doch auch die Korbjäger wissen um ihren Heimvorteil, der sich aus den Komponenten einer engen Halle sowie eines zahlreichen Publikums zusammen setzt. Und die Monthey-Anhänger sind nicht bloss Zuschauer, sondern gehen mit ihrem Team mit.
Die „Grün-Schwarzen“ wurden in jenem Jahr Schweizer Meister, in welchem die Starwings in die Nationalliga A aufgestiegen sind (Mai 2005). „Les Montheysans“ waren wohl der letzte (Fast-)Amateuer-Meister im nationalen Basketball. Damals genügten zwei sehr starke Profispieler (Deon George, Eric Poole) sowie der Stamm der Nationalmannschaft (unter anderem mit Maxime Jaquier, den Mister Cupfinal des Jahres 2010, und Valentin Wegmann), um das Championnat zu gewinnen. Mit einem Budget (420’000), mit dem man heuer „unter ferner liefen“ spielt…
Zurück in die Gegenwart: Auch heuer spielen in Monthey vier Nationalspieler. Es sind noch nicht die arrivierten Kräfte wie einst. Doch das nationale Auswahl-Quartett sowie vier ausländische Profis (mit „Punktemaschine“ Terry Smith) garantieren sowohl für eine starke Spitze wie auch interessante Breite. Im Auftaktspiel überfuhr Monthey den Gast aus Massagno ab dem 2. Viertel und siegte diskussionslos mit 87:53. Vor einer Woche siegte der morgige Starwings-Rivale in Nyon mit 65:51 – und war vor allem unter den Brettern mit Martin Mihajlovic und Bilal Salaam dominierend.
Die Starwings reisen mit der Gewissheit ins Wallis, dass Monthey nicht unschlagbar ist. Dies bewies die Mannschaft an einem Sonntag (25. September), als das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat in Troistorrents zum Jubiläumsspiel des lokalen Basketball-Klubs eingeladen war. Und Monthey mit 75:67 „entzauberte“. Doch Testmatches und Meisterschaftspartien sind zwei Paar Schuhe – und es wird vonnöten sein, das Insidespiel zu verbessern, um gegen Monthey einigermassen auf Augenhöhe zu sein. Sicher, ein Erfolg wäre eine Sensation und der Druck des Siegenmüssens lastet auf den Gastgeber.
Profi-Armada in der 1. Liga…
Bereits heute Abend (20.30 Uhr; Sporthalle Birsfelden) spielt die U23-Equipe der Strwings in der 1. Liga ihr Meisterschaftsspiel gegen den BC Küsnacht-Erlenbach. Und was sich hinter diesem Zürcher Verein von der „Goldküste“ verbirgt, dürfte in wenigen Jahren für Furore sorgen. Vorgestern unterlag der Erstligist im Schweizer Cup (1/16-Finale) den Grasshoppers in einer nervenaufreibenden, dramatischen Partie mit 88:90. Obwohl der letztjährige Absteiger nun mit Lionel Bomayako wieder einen Profi in seinen Reihen hat, der bei seinem Comeback vor einer Woche in der Nationalliga B gleich 30 Punkte erzielte. Doch der BCKE, wie sich der Erstligist verkürzt nennt, hat gleich zwei litauische, einen serbischen und einen US Profis in ihren Reihen. Und rüstet weiter auf.
Für den „zweiten Starwings-Anzug“ eine Bewährungsprobe. Mit der Erkenntnis, dass in Litauen der Basketball der Nationalsport schlechthin ist…
Dass in Birsfelden bereits seit den 60er-Jahren Basket auf allerhöchstem Niveau gespielt wird, weiss die Rest-Schweiz. Ganz früh in der Turnhalle ob der Schwimmhalle, dann jahrelang in der legendären Rheinparkhalle. Und seit 2002 in der schmucken Sporthalle.
Obwohl seit den ersten Basketball-Matches über ein halbes Jahrhundert vergangen ist, wird es an diesem Sonntag, den 9. Oktober 2011, zu einem Novum kommen. Die Starwings und der CVJM Birsfelden bieten den Basket-Freunden einen unvergesslichen Sonntag an. Vier Matches in nationalen Ligen – dies dürfte es schweizweit nicht oft gegeben haben. Und geben.
Die beiden Erstligisten, der „Cevi“ Birsfelden und die U23-Equipe der Starwings, wollen ihre Auftaktniederlagen vergessen machen. Und treffen auf Widersacher, die routinierter (Solothurn) sind respektive Akteure haben, die beim Schweizer Meister im Kader figurieren (Lugano U23). Eröffnet wird der Basket-Tag mit dem Vergleich der U19, die sich in den Inter-Junioren mit den Grasshoppers misst. Diese Talente sind grösstenteils auch das Fanionteam, das in der Nationalliga B spielt.
Dass in der Nationalliga A die Starwings gegen den Titelhalter Lugano krasser Aussenseiter sind, ist keine neue Erkenntnis. Im Startspiel schlugen sich die „Wings“ in Fribourg bravourös und forderten dem Rekordmeister alles ab (siehe vorgängige Berichte). Dass Lugano nochmals um mindestens eine Klasse besser als Olympic ist, bewiesen die Luganesi bei ihrem Auftakterfolg gegen Nyon (104:56). Nach zehn Minuten führten die Tigers mit 26:7…
Nach dem Nationalliga-A-Match trägt der Traditionsklub CVJM Birsfelden, jahrelang unbestritten der erfolgreichste Klub der Deutschschweiz und als nationale Talentschmiede bekannt, erstmals seit sieben Jahren wieder ein Heimspiel in einer nationalen Liga aus. Grund genug, um sonntags einen Basketball-Tag in der Birsfelder Sporthalle zu verbringen. Für Speis und Trank ist gesorgt – das Caccivio-Team, im basketballerischen Gastro-Sektor seit sieben Jahren die unbestrittene Nummer 1 der Schweiz, wird die Besucher gerne bedienen!
Übersicht:
11.00 Uhr
U19I Starwings U19I – GC Zürich U19
13.15 Uhr
1.LN Starwings U23 – Lugano U23
16.00 Uhr
NLA Starwings – Lugano
18.30 Uhr
1.LN CVJM Birsfelden – BC Solothurn
Für die U23-Nachwuchsequipe der Starwings begann am Sonntagabend die 1.-Liga-Meisterschaft mit einer Niederlage in Solothurn. Dennoch war der erste Auftritt der Talente ein Versprechen für die Hoffnung.
Die „jungen Wings“ sind längst flügge. Aber sie sind im Vergleich zu Männerteams aus der 1. Liga jünger, leichter und längenmässig unterlegen. Das waren sie gegen das solide Solothurn – und werden im Laufe der Saison 2011/12 die Erfahrung machen müssen, dass Talent nur zur Geltung (respektive Entfaltung) gebracht werden kann, wenn man hiefür sehr hart arbeitet. Dies ist unter dem Trainer-Duo Daniel Bumann und Sandro Tavella gewährleistet.
Kaum hatte der Match angegangen, so war er eigentlich schon entschieden. Das Stammquintett der Solothurner, mit dem Nationalliga-erprobten Marcus Rothen (31, 191cm) wirbelte und überfuhr förmlich den Gast. Dass auch anderorts grosse Talente heranwachsen, bewies Adrian Müller (16). Ein Spieler mit Jahrgang 1995, der schon viele Akzente zu setzen wusste.
Im Verlaufe des zweiten und dritten Viertels fand die U23 zu ihrem gewohnten Spiel-Rhyhtmus. Punkt für Punkt wurde aufgeholt. Und als man bis auf vier Zähler aufgeschlossen hatte, schien die Wende – und damit der Sieg – doch noch möglich zu sein. Doch weil mit Boris Smiljic und Felix Stauch die zwei längsten Akteure mit fünf Fouls in dieser entscheidenden Phase ausfielen, kam wieder die Routine der Gastgeber zum Tragen. Die letzten zehn Punkte der Solothurner wurden nämlich allesamt von der Freiwurflinie entschieden.
Das nächste Spiel, anlässlich des „Basketball-Sonntages in Birsfelden“, wird gegen die U23-Equipe von Schweizer Meister Lugano stattfinden. Vorgängig misst sich das Fanionteam gegen die Tigers, während Solothurn ebenfalls zu Gast in Birsfelden sein wird. Der gestrige Sieger trifft auf den CVJM Birsfelden, der ebenfalls mit einer Niederlage (in Biel gegen Rapid) in die Erstliga-Meisterschaft gestartet ist.
BC Solothurn – Starwings Basket Regio Basel U23 70:60 (33:21)
CIS. – 50 Zuschauer. – SR: Chalbi/Russo.
Solothurn: Meyer (11), Müller (12), Kofmel (7), Rothen (25), Knecht (8); Esadi (5), Wicht (2), Mirkovic.
Starwings: Kostic (13), Zivkovic (2), Stadelmann (7), Verga (8), Smiljic (10); Stauch (3), Beltinger (17), Kahder; Waibel, Schneider.
Bemerkungen: Starwings ohne Adames, Parrat und Soland (alle verletzt), Asumadu, Soto Cabrera (beide Trainingsrückstand) sowie Mücke (Ferien). – Viertelsresultate: 23:7, 10:14 (33:21); 19:24 (52:45) und 18:15 (70:60).
Nicht nur in der Nationalliga A, sondern auch in der 1. Liga beginnt die Meisterschaft 2011/12. Mit von der Partie sind auch zwei regionale Teams: Die U23-Equipe der Starwings und der Traditionsklub CVJM Birsfelden.
Bereits in der letzten Saison 2009/10 stellten die Starwings eine U23-Equipe in der dritthöchsten Spielklasse. Souverän gewannen die „Jungen Sternenflügel“ von Trainer Pascal Donati die Qualifikationsgruppe und scheiterten erst in den Playoffs am späteren Aufsteiger und Erstliga-Meister BBC Nyon U23.
Heuer ist die U23-Mannschaft noch konsequenter eine Nachwuchs-Equipe, in der Akteure zum Zuge kommen werden, die dereinst den Sprung in eine höhere Liga schaffen. Die Starwings-Techniker, mit Trainer Daniel Bumann und Assistent Sandro Tavella, haben beide die gleiche Philosophie: „Die Resultate sind sekundär; an erster Stelle steht die konsequente Förderung junger Spieler, die vom Alter her zwar einiges jünger als mancher Gegenspieler sein werden, dafür das Potenzial haben, um dereinst im Spitzen-Basket zu spielen“.
Und Tavella, seit Jahrzehnten für den Basket, in diversen Funktionen, tätig, ergänzt: „Es wird für uns alle eine lehrreiche Saison sein“, so der Bankfachmann. Wenn immer möglich soll die U23-Equipe entweder vor oder nach einer Heimpartie des Fanionteams spielen. Denn einige Akteure werden mit Sicherheit auch bei den „Grossen“ zumindest auf dem Matchblatt stehen. Primär sollen aber Branislav Kostic, Alessandro Verga, Boris Smiljic oder Felix Stauch in der 1. Liga Akzente setzen. Dass dies nicht einfach wird, zeigten die beiden klar verlorenen Partien in Boncourt gegen die U23-Académie und in Solothurn. Just in der Ambassadorenstadt beginnt für die U23-Jungs der Starwings am Sonntagnachmittag die neue Saison.
Die „Auferstehung“ des CVJM Birsfelden
Es gab eine Zeit (wo der Chronist sich selber auf einem Basket-Feld bewegte… diese Anmerkung sei erlaubt), wo die Regio Basiliensis fünf Erstliga-Klubs stellte: BC Birsfelden, BC Pratteln, CVJM Riehen, Gym Oberwil und Uni Basel. Sicher, das war vor fast 30 Jahren – doch bereits in den 90er-Jahren blieb von diesem Quintett, zumindest auf nationaler Ebene, nicht mehr viel übrig.
Wenn der „Cevi“ Birsfelden heuer wieder in der 1. Liga mitspielt, dann tut dies dem regionalen Basketball, und der Hochburg Birsfelden, sehr gut. „Es braucht einen Verein in dieser Spielklasse; hier sollen Akteure zum Zuge kommen, die nicht mehr in einer höheren Liga spielen können oder wollen, die aber auch nicht mehr talentierte Junioren sind. Die spielen in der U23-Equipe der Starwings“, sagt Trainer Pascal Donati, der gleichzeitig auch als Vize-Präsident der Starwings fungiert. Beim CVJM werden die Resultate sicher anders gewichtig als bei der U23 der „Wings“ – und mit Sicherheit wird das Lokal-Derby brisant werden. Doch im Vordergrund sollte immer die Förderung der Basis stehen.
Auch der CVJM Birsfelden wird seine Heimspiele meist mit den Starwings austragen. So kommt es am Sonntag, den 8. Oktober, zu einer Triplette. Sowohl der „Cevi“ wie auch die U23-Equipe spielen – und als Hauptgang empfangen die Starwings den Schweizer Meister und Ligakrösus Lugano.















