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Archiv für die Kategorie „NLA Starwings“

Nach drei Niederlagen in Serie kehrten die Starwings zum Erfolg zurück. In einem Spiel voller Emotionen und guter Stimmung auf den Zuschauerrängen gewannen die Starwings gegen den direkten Konkurrenten um Platz 6 in der Tabelle, Boncourt, 83:73. Damit ist den Baslern Rang 6  in der Regular Season praktisch nicht mehr zu nehmen.

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Nach zweimonatiger Verletzungspause gab Brandon Jenkins nach seinem Muskelabriss am linken, hinteren Oberschenkel sein Comeback und „Turbo BJ“ spielte praktisch die gesamte Partie durch, ging nur für einige Sekunden auf die Bank. „Ich versuchte, das Spiel mit schnellen Passfolgen flüssig zu machen, forcierte die Eins-zu-Eins-Situationen noch nicht“, sagte Jenkins. „Wir haben gut gespielt, wir trafen die offenen Würfe, ich bin glücklich über den Sieg und die gute Teamleistung und auch, dass ich meine Verletzung kaum mehr gespürt habe“, sagte Jenkins.

Es war ein Spiel mit gutem Unterhaltunsgwert, das auf und ab wogte. Die Starwings führten zur Pause mit 17 Punkten Vorsprung und mussten die Jurassier danach bis auf vier Punkte herankommen lassen (68:64 in der 35. Minute). Und als Joel Fuchs nach 32 Minuten und 5 Sekunden mit dem 5. Foul von den Schiedsrichtern auf die Bank geschickt wurde, verlor Starwings-Coach Danijel Eric ein bisschen die Fassung, gestikulierte weiter und wurde kurz darauf mit dem zweiten technischen Foul belegt.

“Heisse Hand” von Fuchs und Coach Eric im Bistro 

Die Konsequenz: Eric musste die Bank verlassen, sah die letzten Spielminuten von der zweiten Etage vom Hallen-Bistro, Assistenz-Coach Roland Pavloski coachte die Starwings durch die hektische Schlussphase.

Die Starwings ärgerten sich bereits im Startviertel über die Schiedsrichter. Joel Fuchs spielte in dieser Phase gross auf, skorte 13 der 29 Starwings-Punkte, wurde von den Schiedsrichtern aber zweimal im Kampf um den Ball mit  strittigen Fouls belegt und hatte bereits im ersten Viertel drei Fouls auf dem Konto.

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So musste Eric seinen Flügel trotz dessen „heissen“ Hand bereits früh auf die Bank rufen. Fuchs skorte insgesamt 16 Punkte (4 von 5 Dreiern/ 2 von 4 Zweier).

Entscheidend war aber auch, dass  Boncourt gegen Kino Burrows kein Mittel wusste. Der Power-Forward der Starwings machte phasenweise unter dem Korb was er wollte, und wenn er mal einen Wurf vergab, holte er selbst  den Rebound. Boncourt-Coach Antoine Petitjean setzte verschiedene Spieler auf Burrows an, aber weder Roberson noch Lahey oder Calasan vermochten Burrwos  zu stoppen; 10 von 17 Zweier/ 6 von 9 Freiwürfen/7 Rebounds und 4 Assists stehen in seiner Statistik.

Doch Basis dieses Sieges ist die kompakte Teamleistung der Starwings, kein Spieler fiel ab. „Es ist ein sehr wichtiger Sieg für uns“, freute sich Eric. „Ein Kompliment an die Mannschaft und meinen Assistenten Roland Pavloski, sie haben in der hektischen Schlussphase die Ruhe bewahrt.“

Starwings – Boncourt 83:73 (47:30)

(29:23), (18:7), (14:22), (22:21)

Sporthalle Birsfelden. – 450 Zuschauer. – SR: Pizio/Wirz/Majdarevic

Starwings: Petkovic (10), Jenkins (14), Fuchs (16), Burrows (26), Matter (5); Albrecht (7), Schwaiger (2), Güttinger (3). Nicht eingesetzt: Stauch, Kostic, Smiljic.

Boncourt: Herrmann (7), Sharper (20), N’Diaye (19), Roberson (6), Calasan (21); Salomone (0), Stücheli (0), Lahey (0). Nicht eingesetzt: Blaser, Boesch und Bieri.

Bemerkungen. Starwings ohne McCrory (verletzt). Mit 5 Fouls ausgeschieden: 32:05Min: Fuchs (Starwings). 38: 58Min.: Roberson

Skoreverlauf: 5. Min.:15:8; 10. Min.: 29:23; 15. Min.: 37:24; 20. Min.: 47:30; 25. Min.: 57:42; 30. Min: 61:52; 35. Min.: 68:64;

Fotos vom Spiel (Urs Güttinger)

 

 

Am Sonntagnachmittag (16 Uhr; Sporthalle Birsfelden) kommt es zu einer Art „Finalissima“ um den 6. Rang. Wollen die Starwings diese Platzierung halten, ist ein Sieg gegen den erstarkten und verstärkten BC Boncourt nötig.

Starwings Basket Regio Basel - BC Boncourt Red Team (22.10.2011)

Zwei Amerikaner (John Sharper, Lamar Roberson), ein Serbe (Nemanja Calasan), Ismaël N’Diaye von der Elfenbeinküste und Laurent Lahey, ein Australier (mit Schweizer Lizenz) – sie bilden das Quintett der Jurassier. Und damit ist auch schon gesagt, dass der BCB, zumindest was die Anzahl an ausländischen Profispielern, mit den Landesgrössen (BC Lugano, Les Lions de Genève, BBC Monthey, SAV Vacallo) Schritt hält.

Vor allem die Zuzüge von Sharper (der letztes Jahr bei Monthey eine gute Saison gespielt hatte) und Roberson haben Boncourt neuen Elan gegeben. Bei den knappen Niederlagen gegen Olympic und in Monthey war der Klub vom Nordwestschweizer Basketballverband (BVN) sehr nahe dran. Und gegen Massagno gab es einen ungefährdeten 77:70-Heimerfolg, so dass der sonntägliche Gast nur noch vier Punkte hinter den Starwings liegt.

Das Lazarett bleibt bestehen

In den zwei bisherigen Saisonvergleichen konnten beide Teams ihr Heimspiel gewinnen. Allerdings wird der Gastgeber am Sonntag weiterhin ohne Routinier Tony McCrory spielen müssen. Und auch Brandon Jenkins, der seit über zwei Monaten verletzte US-Profi, ist weiterhin „nur“ rekonvaleszent. Selbst wenn der Aufbauer mit dem grossen Kämpferherzen möglicherweise auf der Bank Platz nimmt, dürfte dies mehr für die Moral sein.

So macht Cheftrainer Danijel Eric aus der Not weiterhin die beste Tugend – und setzt auf die Jugend. Bei keinem anderen Schweizer Nationalliga-A-Verein haben die nationalen Spieler eine derart bedeutende Rolle. Sei es an Einsatzminuten oder Rolle im Spiel. Es liegt an Miroslav Petkovic (der diverse Statistiken anführt!), Joël Fuchs, Ralph Güttinger, Niels Matter (er dürfte nach seiner Fussblessur wieder einsatzfähig sein) und Roman Albrecht zu beweisen, dass Basketball auf höchstem Niveau auch von Schweizer Akteuren – erfolgreich – gespielt werden kann.

Mit einem allfälligen Sieg würden die „Wings“ die „Red Devils“ aus dem nordwestlichsten Ecken der Schweiz auf sechs Punkte distanzieren. Und weil der Saisonvergleich dann bei 2:1-Siegen stehen würde, wäre Platz 6 „zementiert“. Der Playoff-Rivale wäre dann der Drittklassierte – tendenziell dürfte dies Fribourg Olympic (oder die Genfer Löwen) sein. Bei einer Niederlage würde der Vorsprung auf den BC Boncourt nur noch zwei Zähler betragen. Und weil die Romands dann in den Direktduellen besser dastünden, würde Rang 6 kaum zu halten sein. Doch auch bei Rang 7 käme der Playoff-Widersacher wohl aus Fribourg oder Genf…

Zuschauer-Unterstützung nötig

Auf dem Papier ist der Gast Favorit. Doch auch im Basketball kann der 6. Mann dazu beitragen, dass fehlende Zentimeter, Muskelmasse, Finanzmittel und Profispieler kompensiert werden. Dies weiss auch Reto Schwaiger, der dreieinhalb Jahre in Boncourt gespielt hat und seit Mitte Januar 2012 wieder für das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat spielt. Sehr oft führten die Supporter im „Heizkessel“ (Le Chaudron) von Boncourt ihr Team zum Triumph. Warum sollte dies nicht auch in der Birsfelder Sporthalle nicht möglich sein?

Am Mittwoch, 15.2.2012, 20:00 findet zum Abschluss der Rückrunde und vor dem Start der 1. Liga Finalrunde am 25.2.2012 das Derby statt:

Basketball 1. Liga National

Starwings Basket U23 – CVJM Birsfelden-Basketball

Mittwoch, 15.2.2012, 20:00 Uhr
Sporthalle Birsfelden

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Die Woche für Woche dezimierten Starwings verloren die Auswärtspartie bei den „Les Lions de Genève“ klar mit 53:88 (22.41). Die vielen Ausfälle führen dazu, dass Talente aus der U23-Equipe zu vielen Einsatzminuten gelangten. 

felix-stauch-in-genf

Die Frage nach dem Sieger stellte sich gar nicht. Und war vor dem ersten Sprungball längst geklärt. Denn der Vergleich zwischen Genfern und Baselbietern dürfte unter diesen Voraussetzungen niemals eine Meisterschaftspartie der höchsten Basketball-Spielklasse sein. Doch weil in der Schweiz in der Korbjagd alles möglich ist, macht das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat aus „diesem bösen Spiel das Beste“.

Das Verdikt von 88:53 (41:22) für die Gastgeber sagt alles aus. Auf der einen Seite eine Equipe mit sechs ausländischen Profispielern und einem Millionenbudget. Die den Ausfall von Nationalspieler Vladimir Buscaglia mit einem Lächeln quittiert. Und den während der Saison verpflichteten Cédric Mafuta, notabene auch Nationalspieler, zuhause belassen kann. Auf der Gegenseite eine wegen Verletzungen dezimierte Mannschaft, die zum Spielball degradiert wurde, wenn die Gastgeber voll aufspielten. Das war im zweiten und dritten Viertel, die zusammengerechnet mit einem Skore von 54:25 endeten. Und dabei standen sich ja nur der Dritte und Sechste gegenüber…

Immerhin liessen die Genfer, die heuer Meister Lugano herausfordern wollen, die Gäste das letzte Viertel knapp gewinnen. Severin Beltinger brillierte mit fünf Punkten, während andere erkennen mussten, dass selbst der zweite oder dritte Genfer Anzug zu stark war.

Schlüsselspiel gegen Boncourt 

In einer Woche werden die „Wings“ erstmals in diesem 3. Qualifikationsdurchgang zuhause spielen. Gegen den Verbandskollegen BC Boncourt. Dies ist nicht nur ein Derby, sondern ein Schlüsselspieler, wenn die Mannschaft von Cheftrainer Danijel Eric den 6. Tabellenplatz festigen will. Die Jurassier siegten allerdings zuhause gegen SAM Massagno (77:70) und liegen nur noch zwei Zähler hinter den Starwings.

Zudem verfügt Boncourt nun ebenfalls über ein ausländisches Quintett (Sharper, Roberson, Calasan, N’Diaye und Lahey), das gegen die Luganesi 71 von 77 Zählern erzielte. Auch das ist Schweizer Basketball.

Es ist zu hoffen, dass bis zum nächsten Sonntag die langzeitverletzten Akteure eventuell wieder einsatzfähig sind. Allerdings haben die letzten Monate gezeigt, dass die Equipe von Woche zu Woche an Verletzungen dazu gewinnt…

Les Lions de Genève – Starwings 88:53 (41:22)
Pommier, Meyrin. – 520 Zuschauer. – SR : Hjartason/Schaudt/Hüsler.

Les Lions de Genève: Jaunin (7), Brown (2), Bing (6), Jukes (4), Toure (15); Barnette (19), Aw (14), Maruotto (9), Steinmann (10), Deforel (2).

Starwings: Petkovic (8), Fuchs (13), Schwaiger, Burrows (20), Albrecht (2); Güttinger (3), Smiljic, Beltinger (5), Stauch (2).

Bemerkungen: Les Lions de Genève ohne die Nationalspieler Buscaglia (rekonvaleszent) und Mafuta (kein Aufgebot!). – Starwings ohne US-Profi Jenkins, den Kanadier-Iren McCrory sowie Matter (alle verletzt). – Viertelsresultate: 16:9, 25:13 (41:22); 29:12 (70:34) und 18:19 (88:53).

Am Samstagnachmittag (17.30 Uhr; Pommier) gastieren die Starwings in Meyrin, um sich mit „Les Lions de Genève“ zu messen. Wäre dieses Unterfangen in Vollbestand bereits ein gar schwieriges Unterfangen, so ist es mit einem „Rumpfteam“ wohl unmöglich.

Am letzten Mittwoch verloren die Starwings nicht nur in Fribourg mit 63:87, sondern mit Niels Matter und Roman Albrecht wohl zwei weitere Leistungsträger. Matter verdrehte sich den Fuss, während Albrecht eine Knieblessur erlitt. Ob der Kleinbasler (Matter) und Aargauer spielen werden, ist mehr als ungewiss. Ihre Ausfälle würden das Team weiter schwächen, denn Brandon Jenkins und Anthony McCrory fallen weiter aus.

Diese – und andere – Probleme kennen die Genfer nicht. Etwelche Ausfälle werden umgehend „mit noch besseren Akteuren kompensiert“, wie die Klubverantwortlichen vor Weihnachten in den Genfer Media verkündeten. Und weil jetzt alle Akteure einsatzfähig sind, stehen Trainer Nebojsa Lazarevic nun ein hochkarätiges ausländisches Quintett zur Verfügung. Dazu der Nigerianer Jules Aw, welcher mit einer Schweizer Lizenz spielt. Die Qualität und Quantität ist so gross, dass Nationalspieler Cédric Mafuta meist überzählig ist. Der dunkelhäutige Genfer wurde aber dennoch, als Profi, unter Vertrag genommen. Man weiss ja nie, was mit Verletzungen alles so passieren kann…

Die Starwings bleiben ihrer Linie treu. Ausfälle werden mit Nachwuchsspielern kompensiert, so dass morgen Samstag eine verstärkte U23-Equipe die Rolle des Sparringpartner übernehmen wird. Wem da alles gedient ist, lassen wir mal offen…

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