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Die Verbundenheit zu einem (Sport-)Verein wird auch dadurch manifestiert, dass die Freunde und Supporter optisch zum Klub stehen. Das ist auch bei den Starwings der Fall.
Wenn morgen Samstag das letzte Heimspiel gegen den BBC Monthey stattfindet, so wird der Fanclub „fan-o-menal“ mit einem grossen Sortiment an Fan-Utensilien aufwarten. Denn gerade in dieser Advents- und Vorweihnachtszeit suchen viele Menschen das passende Geschenk für ihre Liebsten. Und warum nicht einmal etwas „Aussergewöhnliches“ schenken? Oder sich selber ein Geschenk machen?
Man kann einen Starwings-Kalender kaufen, der einzigartig ist. So ist man im kommenden Jahr nicht nur datenmässig stets auf dem laufenden, sondern hat Impressionen vom Deutschschweizer Aushängeschild. Ein Kalender kostet 15 Franken, für 25 Franken sind deren zwei erhältlich. Wer den Kalender bestellen möchte, kann dies mittels E-mail an: office@starwings.ch tun (für Verpackung und Porto müssen zusätzliche fünf Franken erhoben werden).
Doch das Angebot geht weiter. Pullover, T-Shirt, Schal, Kappen oder Schlüsselanhänger – für jeden Starwings-Anhänger gibt es das ideale Accessoire. Und dies bereits ab fünf Franken.
Kurzum: An diesem Samstag gibt es viele Gründe, um in die Sporthalle Birsfelden zu gehen. Drei tolle Basketball-Spiele, der Abschied von Kareem Johnson, das Raclette-Essen und die Möglichkeit, wunderschöne Fanartikel zu erstehen, machen den Gang zu den „Wings“ zu einem Muss.
An diesem Wochenende – die Starwings hatten spielfrei – ist die Vorrunde der Nationalliga A zu Ende gegangen. Nach dem ersten Drittel der Qualifikationsphase belegen die Starwings mit sechs Punkten den 6. Platz.
Bis zu Beginn der Saison 2011/12 prognostiziert worden war, ist eingetroffen. Mit Meister Lugano, Renommierklub Fribourg Olympic und der neuen Genfer Fusionsequipe „Les Lions de Genève“ liegen jene drei Teams an der Tabellenspitze, die aufgrund ihres Potenzials (und Solvenz) über dem Rest der Liga steht.
Rang 4 belegt der BBC Monthey, der so eine Art „Mittelfeld“ bildet. Dies auch, weil die SAV Vacallo eine bewusste (!) Forfait-Niederlage zuhause gegen den BBC Nyon hingenommen hat. Die Tessiner agierten mit sechs ausländischen Spielern. Ansonsten würden die Tessiner mit Monthey das Mittelfeld bilden.
Und das Quartett Starwings, Boncourt, Nyon und SAM Massagno kämpfen umd die Plätze 6 bis 9. Wobei das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat seine drei Vergleiche gegen die Jurassier (nach einem superben ersten Viertel), in Cadempino gegen die SAM (starker Einstand von Kareem Johnson) und überzeugend gegen Nyon gewonnen hat.
Man musste bis gestern Samstag warten, damit es Matches mit einem unerwarteten Spielausgang gab. Der bis dato ungeschlagene Leader Olympic verlor zuhause gegen Vacallo, dessen Spielerdecke zwar „dünn“ (fünf Ausländer und der französisch-schweizerische Florent Ramseier), die Spitze dafür umso stärker ist (unter anderem mit dem ex-Starwings-Akteur Marcus Sloan).
Lugano bekundete viel Mühe, um zuhause gegen die Genfer Löwen knapp zu gewinnen. Und die Romands haben noch immer einen Ausländerposten offen. Es ist anzunehmen, dass deren „Gebrüll“ sich im Jahre 2012 noch verstärken wird. Auch der Sieg von Massagno in Nyon war nicht nach Programm. Umso mehr, als die Waadtländer nach dem ersten Viertel mit 29:14 führten, zuletzt aber völlig einbrachen. Auch wenn Nyon stets von ihrem äusserst bescheidenen Budget spricht – mit drei Amerikanern und einem Serben schöpft der Traditionsklub das Kontingent beinahe voll aus.
Nur zweimal chancenlos
Wenn man die acht Matches der Starwings Revue passieren lässt, so muss man konstatieren, dass das Aushängeschild der Deutschschweiz nur gerade in Monthey und zuhause gegen Lugano chancenlos war. Bravourös waren die beiden Auftritte in Fribourg und Meyrin, denn sowohl gegen FO wie Les Lions fiel die Entscheidung erst in der Schlussminute. Wenn auch zu Ungusten der Starwings.
Die Heimniederlage gegen SAV Vacallo hatte ihren Grund primär im Verletzungspech. Ohne Niels Matter (der für gut sechs Wochen ausfällt) sowie mit einem angeschlagenen Brandon Jenkins und angeschlagenen Jaraun Burrows war es nicht möglich, den Chiassesi Paroli zu bieten. Ansonsten wäre in der Sporthalle ein Erfolg möglich gewesen.
Auf eine Einzelkritik verzichten wir. Tatsache ist, dass mit Jenkins und Burrows die Starwings über zwei integre, spielstarke, ja spektakuläre Profispieler verfügen. Es sind die zwei Einzigen. Anthony McCrory (34) ist der ruhende Pol und kann mit seiner Routine der Equipe viel bringen. Der Kanadier mit irischem Pass ist bekanntlich „Feierabendprofi“. Ins nationale Fokus hat sich Joël Fuchs gespielt. Dass der Nationaltrainer (Sébastien Roduit) der Partie in Birsfelden gegen Vacallo beiwohnte, dürfte primär den Grund in der „Akte Fuchs“ gehabt haben. Denn bei den Gästen kann nur Ramseier (der jüngere Bruder von Nationalpivot David) ein Thema sein.
Und die Kategorie „Assists“ wird von Miroslav Petkovic angeführt. Der Zürcher mit serbischen Wurzeln hat mehr Zuspiele als jeder andere Nationalliga-A-Spieler – inklusive den ausländischen Profi-Spielmachern.
Am kommenden Sonntag (16 Uhr) gastiert mit Fribourg Olympic DER Schweizer Basketball-Verein in der Sporthalle. Es werden sich die beiden Petkovic-Brüder gegenüberstehen (Stefan liegt bei den Assists an zweiter Stelle) und es gibt ein Wiedersehen mit Oliver Vogt. Natürlich ist „FO“ auf dem Papier favorisiert; doch Vacallo hat aufgezeigt, dass die Freiburger nicht unschlagbar sind.
Hiobsbotschaft für die Starwings. Niels Matter (24, 202cm), der Kleinbasler mit dem grossen Kämpferherzen, fällt wegen einer Verletzung nächsten 4-6 Wochen aus.
Niels Matter hat sich im Spiel in Monthey in der 5min des Spiels bei einer Aktion unter dem Korb am Fuss verletzt.
Dr. Marcus Baumann, Vereinsarzt der Starwings, erklärte auf Anfrage: „Niels hat einen Riss der Plantarfaszie am Fuss,er braucht sicher Entlastung und Physio“.
Wir wünschen Niels baldige, vollständige Genesung.
Die Starwings treffen in der nächsten Runde des CH-CUPs auf den BBC Nyon, ebenfalls aus der NLA
Das Spiel wir vorausslichtlich am 30.11.2011 in Nyon stattfinden.
Alle Paarungen des 1/8 Finals
Union Neuchâtel Basket LNB – BC Boncourt LNA
BC Alstom Baden 1LN – Benetton Fribourg Olympic LNA
Fiat Chêne Basket 1LN – Lugano Basket LNA
Blonay Basket LNB – BBC Monthey LNA
BBC Nyon LNA – Starwings Basket Regio Basel LNA
Lions de Genève LNA – SAV Vacallo Basket LNA
Grasshopper Club Zürich LNB – SAM Massagno LNA
UGS 3LR – STB-Basket LNB















