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Rien ne va plus… – Starwings im Cup weiter

Die Starwings gewinnen im Schweizer Cup in Lausanne mit 74:69 (36:37)

Die Baselbieter sorgen für einen Exploit, bezwingen in einem «unsichtbaren» Match das Waadtländer Fusions-Team und hoffen auf ein günstiges Los für den Cup-Vier­telfinal.

Von Jordi Küng

Wer sich seit fast 4 Jahrzehnten mit dem Schweizer Basketball befasst (wie der Ver­fasser dieser Chronik), glaubt, alles erlebt zu haben. Doch die Grenze der Unzulänglich­keiten und Peinlichkeiten kennt im nationalen Basket, gegen unten, keine Limite.

Lausanne ist die Welthauptstadt des Sport und Sitz des IOC. Lausanne verfügt über einen Basketballverein, der einst gute Zeiten erlebte. Und der Nachbar Pully war in den 90er-Jahren der Serienmeister, spielte im Europacup der Landesmeister und war eine renommierte Adresse – auch für ausländische Profis.

Was der Gastgeber am Samstagabend bezüglich Technik und Öffentlichkeitsarbeit (Media) aufführte, ist peinlich. Nach drei Minuten, beim Stande von 5:6, fiel alles «Sta­tistische» aus. Der Live-Stream lief mehr oder weniger – ohne Kommentar, ohne Einble­dungen des Resultates. Ab und zu konnte man einen Blick auf die Anzeigetafel erhaschen. Niemand schaffte es, die Anga­ben «konventionell» zu übermitteln.

Wie in der Steinzeit…

Die Öffentlichkeit weiss auch 18 Stunden nach der Endsirene «nur», dass den Starwings ein feiner Erfolg gelungen ist. Ein Exploit, ja ein Husarenstuck. Die wenigen Se­quenzen, die wir gesehen haben, zeigen, dass das Stammquintett vorzügliche Arbeit, ge­rade im defensiven Bereich, leistete. Dass Liga-Topskorer JaCori Payne dabei alle über­ragte, ist seit Monaten bekannt… und in der «engen» Endphase war er ein überlegter Denker und Lenker.

Und was Kameraführung, Service, Live-Stream und statistische Angaben anbelangt, so trennen die Waadtländer ganze Galaxien von den Birsfeldern um Präsidentin Gaby Weis und Vize-Präsident Pascal Donati!

Pully Lausanne – Starwings 69:74 (37:36)

Resultat 1. Viertel: 21:19, 2. Viertel 16:17 (37:36), 3. Viertel 17:18 (54:54), 15:20 (69:74).

Vallée Jeunesse. – 180 Zuschauer. – SR: Marmy/Tagliabue/Curty.

Lausanne: Pythoud (12), Anderson(15), Rodriguez (8), Calloway (4), Jones (16); Laster (10), Louissaint (2), Asase, Mbega, Mo­bilia (2), Hatch.

Starwings: Payne (22), Kostic, Fuchs (7), Calasan (18), Chuha (20): Blaser, Vranic (7): Babic, Christmann, Pausa, Streich.

Bemerkungen: Lausanne komplett. – Starwings ohne Pavlovic und Schneider (beide verletzt). Fouls: Pully 17, Starwings 18.

Schweizer Cup 1/8-Final

Pully Lausanne Foxes – Starwings Basketball 69:74 (37:36)

Weitere Infos folgen…

Ein Sieg für die Moral und Zuversicht

Die Starwings bezwingen Nyon mit 80:71 (35:40) und zeigten viel Charakter und Einsatzwillen.

Nach vier Niederlagen in Serie kamen die Birsfelder Basketballer, dank eines Kraft­aktes in den letzten zehn Minuten, zu einem feinen Heimsieg und rückten in der Ta­belle auf Rang 7 vor.

Von Georges Küng

Was nach einem sicheren Heimsieg ausschaut, war ein grosses Stück Arbeit. Denn 50 Se­kunden vor der Endsirene stand es nur noch 73:71 – und Nyon hatte Ballbesitz. Doch ein magistraler Jacori Payne, ein grandioser Illja Vranic, der mit dem «Wings»-Tausendsassa Payne zum Matchwinner mutierte, sowie ein umsichtiger Branislav Kostic waren die Ga­ranten für einen eminent wichtigen Heimsieg.

Auch wenn Nyon «nur» der Aufsteiger ist – die Waadtländer verfügen über ein breites 12-Mann-Kader, wo namentlich die Schweizer Akteure zu vielen Spielminuten kommen und fleissig punkten. Beim Gastgeber ist alles auf wenig(er) Leute konzentriert. Routinier Ne­manja Calasan (35) blieb punktemässig bescheiden, während Kevin Blaser an einer Handgelenk-Verletzung laboriert und dadurch sein gewohntes, und erhoff­tes, Rendemment nicht erreicht. Und US-Center Elias Chuha hat durch seine sechswöchi­ge Verletzung nach wie vor einen konditionellen Rückstand und sieht sich in jedem Match mit Foulpro­blemen (vier Fouls nach 27 Minuten) konfrontiert.

Ilija Vranic als Matchwinner

Zum Glück sprang Vranic in die Bresche; was der 21-jährige und 201 Zentimeter grosse Zürcher zeigte, war «ganz grosses Kino». Dass er in 19 Minuten fünf Offensivrebounds (von zehn der gesamten Equipe) holte, stellt den Profis Calasan und Chuha kein gutes Zeugnis aus.

Ganz düster für die Unterbaselbieter sah es von der 13. Minute bis zur 17. Minute aus. Aus einem 28:21 wurde ein 28:38 – ein 0:17 in vier Minuten liess das Schlimmste befürch­ten. Und diesem Rückstand rannte die Mannschaft von Cheftrainer Dragan Andrejevic bis anfangs des letzten Viertels hinterher. Denn Nyon kann es sich erlauben, als 9. Mann den soeben verpflichteten US-Profi Kevin Mickle ins Spiel zu bringen. Der 9. Mann bei den Starwings war Jules Christmann (17) und kam zu einem symbolischen Ein­satz…

Mit 40 Jahren noch dominant…    

Dass der Topskorer der Waadtländer der Senegalese Cheikh Sane (27, 207cm) war, ist keine Überraschung. Dass aber sein Landsmann Maleye N`Doye mit 40 (!) Jahren der Partie noch so den Stempel aufdrücken konnte und die längste Spielzeit der Romands aufwies, wirft schon einige generelle Fragen über den Schweizer Basketball auf… Dritter Profi im Nyon-Anfangsquintett ist der smarte Mal­lorquiner Juan Cabot Simarro, der oft unterschätzt wird.

Drei Siege in acht Matches – die Zwischenbilanz der Starwings ist gut, ja vorzüglich. Es folgen nun Aufgaben gegen Teams, die – zumindest auf dem Papier – nicht machbar sind. Aber man sieht doch bei einigen jungen Akteuren (Jason Schneider, Vranic) eine Evoluti­on. Wünschenswert, wenn die U23-Topskorer der Starwings wie Aleksa Pavlovic oder Ju­les Christmann auch zu einigen Minuten kämen, um Payne zu entlasten, der erneut so ziemlich alles machen muss (Aufbauen, Skoren, Passen, Rebounden und Verteidigen). Das tut er bis dato spektakulär, so dass alleine schon dieser Mann das Eintrittsgeld wert ist.

Starwings – BBC Nyon 80:71 (35:40)

Sporthalle Birsfelden. – 400 Zuschauer (Saisonrekord). – SR: Novakovic/Vitalini/Gharib.

Starwings: Payne (25), Kostic (12), Fuchs (6), Calasan (5), Chuha (17); Blaser, Vranic (15!), Schneider, Christmann; Babic, Pavlovic, Streich.

Nyon: Dufour (2), Ivanovic (2), Cabot (10), N`Doye (11), Sane (15); Wolfisberg (6), Hayman (6), Van Rooij (11), Mickle (6), Erard (2); Zani­netti.

Bemerkungen: Beide Teams komplett. – Viertelsresul­tate: 18:19, 17:21 (35:40); 15:15 (50:55) und 30:16 (80:71). – Mit fünf Fouls ausge­schieden: 38. Chuha. – Fouls: Starwings 18, Nyon 18.

Janis Pausa – Einladung zur Vorselektion der Dänischen U18-Nationalmannschaft

Janis Pausa

Janis Pausa, Spieler der U23 und des NLA-Teams, wurde vom Dänischen Basketballverband zur Vorselektion für die U18-Nationalmannschaft eingeladen. Er weilt von Freitag 15.11. – Sonntag, 17.11. in Dänemark.

Der Dänsiche Verband macht eine Vorselektion für die im Sommer 2020 statffindende Europameisterschaft der U16 und U18.

Von 40 eingeladenen Spielern werden 12 Spieler und 4 Reserespieler für die Nationalmannschaftsturniere ausgewählt.

In der FIBA Rangliste der A-Nationalmannschaften befindet sich Dänemark auf Rang 69 und die Schweiz auf Rang 63.

Wir gratulieren Janis herzlich und wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg.

Starwings Basketball

Aufsteiger Nyon zu Gast in Birsfelden

Samstag, 16.11.2019

11:00 Starwings HU15-Inter – BC Alte Kanto Aarau HU15-Inter

13:30 Starwings U23 – Mendrisiotto (1. Liga National)

16:30 Starwings NLA – BBC Nyon (NLA)

19:00 TV Birsfelden – TV Steffisburg (NLB Handball)

Kommenden Samstag spielen in der Sporthalle die nationalen Birsfelder Basketballer und Handballer hintereinander. Wer möchte, ist herzlich willkommen, die Teams zu unterstützen. Die Saisonkarten des TV Birsfelden sind auch bei den Starwings gültig und umgekehrt.

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