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«Moralischer Sieg» ohne Punkte

Die Starwings verlieren gegen Monthey knapp mit 74:77 (36:45)

In einer unterhaltsamen, zuletzt dramatischen Partie blieb das Happy-End aus. Den­noch zeigten die Unterbaselbieter, mit Minimalkader und ohne grosse Rotationsmöglichkei­ten, dass sie gegen andere Teams mithalten können.

Von Georges Küng

Ziel im Basketball ist es, den Ball in den Korb zu werfen. Manchmal geht dies mit einem (spektakulären) Dunking, der aber nicht mehr zählt als ein simpler Korbleger. In der Regel aber muss man werfen – und wenn möglich oft treffen. Sowohl Birsfelder wie Walliser war­fen viel – mit dem Unterschied, dass der Gastgeber schlechter, oder weniger gut, warf. Ob aus der Mitteldi­stanz oder bei den Dreipunktewürfen – die «Wings» waren um jene weni­gen Quoten schlechter, die eine Partie entscheiden. Und weil Monthey zudem zu viele zweite oder dritte Bälle in der Offensive bekam (Reboundverhältnis 15:10 für den Gast) setzte es eine logische Niederlage ab. Denn die Möglichkeiten der «Wings» und jene des BBCM sind schlicht verschieden. Der zu unrecht nicht anerkannte „Buzzer“ von Jacori Payne aus der eigenen Spielhälfte 0.3 Sekunden vor dem Ende der ersten Halbzeit sowie der ebenfalls zu unrecht nicht anerkannte Wurf von Kostic – der Ball wurde im Fallen vom Gegenspieler geblockt – fehlten am Schluss auch. Gäbe es im Basketball den TV-Schiedsrichter, die Starwings hätten wohl 5 Punkte mehr gehabt.

Viel Moral nach 15-Punkte-Rückstand

Monthey war im Aufstiegsjahr (2005) der Starwings Schweizer Meister. Monthey ist ein Evergreen in der Nationalliga A und vor allem zuhause äusserst unangenehm. Auch im Fussball (Tourbillon) oder einst im Eishockey (Graben) wissen die Gastmannschaften, was es heisst, im Wallis zu spielen. In der Fremde ist der BBC Monthey «machbarer», was aber nicht heisst, dass man gegen den Tabellenfünften «einfach so» gewinnen kann. Nach einem flotten Auftakt folgte zwischen der 11. und 15. Minute der «Hammermann» für die Unterbaselbieter. 21:36 leuchtete es von der Anzeigetafel auf. Doch selbst ein 15-Punkte-Rückstand ist im Basket keine Garantie – und bis zur 30. Minute bewiesen die Starwings, dass sie gute Kost, selbst mit einem 6-Mann-Kader, liefern können. Nach 29:40 Minuten führten die Birsfelder mit 57:56 – aber ins letzte Viertel ging man dann doch wieder mit ei­nem Zweipunkte-Rückstand.

Und in diesen letzten zehn Minuten waren die Gäste schlicht cleverer. Sie hatten zwei Amerikaner, welche für Musik und Punkte sorgten. Marvin Prochet (23, 201cm) ist bei den Gästen der 4. Ausländer und kam vor einer Woche gegen Fribourg Olympic zu einer Spiel­zeit von 13 Minuten – und erzielte Null Punkte. Gegen die «Wings» kam er als 6. Mann und warf sagenhafte 18 Zähler. Dass sich Thomas Dunans und Jacori Payne sozusagen ein Privatduell liefern würden, war voraussehbar. Beide werden in wenigen Monaten die Schweiz verlassen und ihr Geld in einer stärkeren Liga verdienen.

Sherman vergab den Ausgleich

Die Starwings fuhren einen «moralischen Sieg» ein. In Anbetracht, dass Branislav Kostic Match pro Match rund 35 Minuten spielen darf, Assists gibt, Payne entlastet und für einen geordneten Aufbau sorgt, trifft das Birsfelder Ei­gengewächs keinen einzigen Wurf. Und mag er noch so «offen» sein, wie man im Basket-Jargon sagt. Und wollen die Starwings einen kleinen Schritt in Richtung Mittelfeld machen, so muss die Rolle von Routinier Nemanja Calasan (35) überdenkt werden. Statt eines smarten Profis, der regelmässig 12 bis 15 Punkten werfen kann, müht sich der Serbe und Bald-Schweizer während 35 Minuten ab. Punktemässig bescheiden, ist er in der Defense inexistent. Und just diese zwei Faktoren sind es, welche Exploits und Erfolge über grosse Mannschaften wie Monthey verhindern. Hätte Omar Sherman, der einen zwiespältigen Eindruck hinterliess, acht Sekunden vor Schluss einen Korbleger zum Ausgleich ins Netz gebracht, wer weiss…

Starwings – BBC Monthey 74:77 (36:45)

Sporthalle Birsfelden. – 300 Zuschauer. – SR: Clivaz/Gonçalves/Carr.

Starwings: Payne (24), Kostic, Fuchs (9), Calasan (9), Sherman (16); Vranic (14), Christmann, Pavlovic (2), Pavlovic (2); Babic, Pausa, Streich.

Monthey: Dunans (27), Kessler (5), Anabir (5), Jankovic (12); Prochet (18), Desponds (2), Fritschi (2), Tuton­da (6); Rozenholtz.

Bemerkungen: Starwings ohne Blaser (rekonvaleszent). – Monthey ohne US-Spielmacher Chad Timberlake (verletzt). – Viertelsresultate: 17:20, 19:25 (36:45); 21:14 (57:59) und 17:18 (74:77). – Fouls: Starwings 15, Monthey 19.

Jason Schneider wechselt zum BC Bären in die NLB

Jason Schneider, 18, wechselt ab 15. Januar 2020 in die Nationalliga B zum BC Bären.

Vor Wochenfrist hatte Schneider den Headcoach Dragan Andrejevic und Team-Manager Pascal Donati darüber informiert, dass er gerne zum BC Bären in die Nationalliga B wechseln würde, um dort mehr Spieltzeit zu erhalten. Die Starwings bedauern diesen Entscheid sehr, können ihn aber durchaus nachvollziehen. Die Freigabe ist bereits erfolgt.

Jason Schneider wurde in der Nationalliga A bei 9 Spielen mit einer durchschnittlichen Spielzeit von 10.4 Minuten eingesetzt (Statistik der Liga).

Die Starwings wünschen ihm in der NLB viel Erfolg.

Ein kurzer Cup-Traum

Nicht nur auf dem Papier, sondern ebenso auf dem Spielfeld chancenlos waren die Star­wings-Basketballer in ihrem Viertelfinal-Heimspiel gegen Fribourg Olympic. Die Romands, Tabellenführer, Renommierklub und nationaler Vorzeigeverein, der als einziger Schweizer Klub überhaupt europä­isch spielt, gewann den gar ungleichen Vergleich gegen die Birsfel­der diskussionslos mit 95:59 (45:35).

Die «Wings» hatten eine gute Phase, als sie aus einem 18:39 (nach 15 Minuten) bis zur Pause auf 35:45 verkürzen konnten. Ein 17:6-Run gegen Olympic schaffen wenige Riva­len. Aber der «Ham­mermann» kam nach der Pause. Sieben Minuten später, in der 27. Mi­nute, stand es 37:65 – ein 2:20 zeigte auf, dass sich das Basket-Welten gegenüber stan­den. Einzig Joël Fuchs überzeugte.

Ein Luxus-Kader

Beim Gast aus der Saanestadt fehlten vier Akteure. Olympic brachte als 6. Mann den «brachialen» Cen­ter Brandon Gar­rett (USA, 207cm), der zum Topskorer mutierte. Siebter und achter Mann sind Nationalspieler… Cheftrainer Dragan Andreje­vic liess den «young wings» eini­ge Minuten Spielzeit. Bei Olym­pic kamen elf Spieler zum Einsatz – und alle punkteten!

Nächster Fixpunkt ist der kommende Sonntag, wenn mit dem BBC Monthey ein starker Widersa­cher in der Sporthalle Birsfelden gastiert. Die Differenz ist weitaus kleiner, auswärts verloren die Starwings gegen die Walliser mit 86:71. (GK)

Starwings – Fribourg Olympic 59:95 (35:45)

Sporthalle Birsfelden. – 325 Zuschauer. – SR: Novakovic/Balletta/Jeanmonod.

Starwings: Payne (11), Kostic (7), Fuchs (14), Calasan (7), Sherman (14); Vranic (1), Blaser (5), Babic, Christmann, Pausa, Pavlovic.

Fribourg: Pollard (11), Derksen (16), Jurkovitz (8), Gravet (10), James (9); Garrett (17), Jaunin (6), Mbala (10), Solioz (2), Martina (4), Schommer (2).

Bemerkungen: Starwings ohne den U21-Spieler Streich (krank) und Schneider (Wechselt am 15.1. zum BC Bären in die NLB). – Fribourg ohne Natio­nalspieler Lehmann (an einem 3×3-Anlass im Ausland), Louissaint, den senegalesi­schen WM-Teilnehmer Touré (Kreuzbandriss; Saisonende) und den Kongolesen (rekonvaleszent). – Viertelsresultate: 14:23, 21:22 (35:45), 11:28 (46:73) und 13:22 (59:95). – Fouls: Starwings 19, Fribourg 18.

Den Starwings gelingt gegen Pully Lausanne ein Exploit

Die Starwings sorgen weiterhin für positive Schlagzeilen. Zum Jahresauftakt be­zwingen die Birsfelder Basketball auswärts Pully Lausanne mit 73:65 (34:32) und rü­cken in der Tabelle auf den geteilten 8. Rang vor.

Von Jordi Küng

Mit einem 84:60-Sieg gegen Cental Luzern hatten sich die «Wings» in die Weihnachtsferi­en verabschiedet. Mit einem Auswärtserfolg starteten die Unterbaselbieter ins neue Jahr. Dabei stand das Spiel gegen Lausanne Pully lange auf Messers Schneide. Nach einem durchzogenen Anfangsviertel gingen die Starwings kurz vor der Pause in Führung – und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Ganz sicher, dass es zum Erfolg reichen wür­de, war man aber dennoch nie, auch wenn der Vorsprung zeitweise zehn Punkte betrug.

Als Jacori Payne zwei «Bomben» losliess…

Gegen Ende der Partie begann bei den Starwings das Nervenflattern. Drei Minuten vor der Endsirene stand es plötzlich nur noch 59:63 und das Momentum schien auf der Seite der hartnäckigen Romands, die nochmals viel Druck erzeugten und ein Ganzfeld-Pressing aufzo­gen. Doch dann kam der grosse Auftritt des Javori Payne. Mit zwei «unverschämten» Drei­punktewürfen innert 35 Sekunden war «die Sache geregelt» (59:69), wie ein Lausanner Zuschauer ein wenig missmutig feststellen musste. In den restlichen Sekunden ging es darum, die Führung über die Zeit zu bringen, um mit zwei Punkten im Gepäck zurück ins Unterbaselbiet zu kehren.

Einen guten Eindruck in seinem zweiten Pflichtspiel für die «Wings» hinterliess Neuzuzug Omar Sherman, der 13 Rebounds holte und unter den Körben zeigte, dass er ein «Bro­cken» mit Center-Bewegungen ist. Einzig die schnelle Foulbelastung könnte zu einer Hy­pothek werden, denn Starwings-Cheftrainer Dragan Andrejevic sah sich genötigt, Payne, Branislav Kostic und Teamcaptain Joël Fuchs (der seit Wochen auf konstant hohem Ni­veau spielt) über die gesamten 40 Minuten auf dem Parkett zu lassen. Auch Routinier Ne­manja Calasan (35) kam auf über 38 Minuten Spielzeit.

Mit diesem Auswärtssieg schlossen die «Wings» zu Pully Lausanne und den BC Boncourt auf und befinden sich nun punktgleichmit den beiden welschen Traditionsvereinen auf dem geteilten 8. Tabellenplatz. Diese Rangierung würde zur Teilnahme an den Playoffs berech­tigen. Der Weg dahin ist aber noch lang und beschwerlich.

Cup-Hit gegen Fribourg Olympic

Bereits kommenden Freitag, 10.1.20, 19:30, folgt der nächste Höhepunkt. Im Rahmen des Schweizer Cup kommt mit Fribourg Olympic DER Schweizer Basketballklub schlechthin in der Sporthalle Birsfelden. Selbstverständlich ist «FO» auf dem Papier der haushohe Favo­rit und ein Sieg eigentlich eine «Mission impossible». Doch wenn der 6. Mann, das Publi­kum, lautstark und zahlreich mithilft, könnte es ja zum «Wunder von Birsfelden» kommen. Es wäre nicht das Erste (auch gegen Fribourg) dieser Art…

Pully Lausanne – Starwings 65:73 (32:34)

Salle Arnold-Reymond, Pully. – 205 Zuschauer. – SR: Marmy/Ferroni/Cid.

Pully Lausanne: Pythoud (6), Asase (2), Landenbergue (23), Calloway (3), Jones (22); Louissaint (7), Rodriguez (2), Hatch; Mbega, Mobilia, Vanney. 

Starwings: Payne (31), Kostic (4), Fuchs (10), Calasan (12), Sherman (14); Vranic (2), Blaser; Ba­bic, Christman, Pausa.

Bemerkungen: Pully Lausanne ohne US-Profi und Spielmacher Anderson (Kreuzbandriss; Saiso­nende). Dafür erstmals mit dem Schweizer Nationalspieler Jérémy Landenbergue, der einst in der Slowakei und Frankreich gespielt hatte. – Starwings komplett. – Viertelsresultate: 17:14, 15:20 (32:34); 9:17 (41:51) und 24:22 (65:73). – Fouls: Pully Lausanne 21, Starwings 15.

Patrick Baumann Swiss Cup 1/4-Final

Im Rahmen des Patrick Baumann Swiss Cup 1/4-Final kommt es kommenden Freitag, 10. Januar 2020, 19:30, in der Sporthalle Birsfelden zu einem Leckerbissen: Fribourg Olympic, das Null-Plus-Ultra im Schweizer Basketball wird zu Gast sein. Ob die Starwings gegen Fribourg Paroli bieten können, wird sich zeigen.

Swiss Cup 1/4-Final

Starwings Basketball – Fribourg Olympic

Freitag, 10. Januar 2020, 19:30

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