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Starwings Termine
Alle Termine von allen Starwings Teams auf einen Blick

Starwings Termine

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Derby-Sieg bei der Heim-Dernière

Die Starwings gewinnen das Basketball-Derby gegen Central Luzern klar mit 108:87 (52:37).

Was die beiden besten Deutschschweizer Basket-Teams boten, war nochmals unter­haltsame Kost, welche die Zuschauer bestens unterhielt. Dass der „Wings“-Sieg dennoch einen bitteren (Nach-)Geschmack aufwies, hatte mit dem BC Winterthur zu tun, der gegen Monthey sein Heimspiel verlor.

Calasan_Top

Um noch Chancen für die Playoffs zu haben, hätten nicht nur die „Wings“ ihre Heimpartie gegen Luzern gewinnen müssen, sondern Schlusslicht Winterthur hätte zuhause den Noch-Meister Monthey bodigen müssen. Doch bevor in der Sporthalle Birsfelden der Sprungball das Duell der beiden Erzrivalen aus Birsfelden und der Innerschweiz auslöste, wusste man, dass „Winti“ gegen die Walliser nicht gewinnen konn­te. Denn bei den Zürchern fehlten, wie vor einer Woche in Birsfelden, mit Kevin Madiamba und Jeyvi Miavivululu die beiden besten Schweizer (Auswahl) Spieler. Und neu war zudem mit Ricky Price (USA) der „Tätschmeister“ – ihr Aufbauer, Spielmacher und Topsko­rer in Personalunion – indispo­niert. Somit war der Weg für den Champion 2017 frei.

Bis zu 30 Punkte Vorsprung

Die Starwings erfüllten ihre Hausaufgaben. Sie taten dies zeitweise brillant und waren Lu­zern, das in der 1. Runde in Birsfelden noch gewonnen hatte (diese zwei Punkte fehlen jetzt schmerzlich!), klar überlegen. 12:4 nach fünf Minuten (Spielmacher Petar Babic er­zielte acht der ersten neun Baselbieter Zähler) und ein 74:50 nach 25 Minuten machten deutlich, dass über den Ausgang der Partie nie Zweifel herrschten. Vor der Partie war Center Ne­manja Calasan (34) von Patrick Furler, Mobiliar Basel, als Mobiliar Top Skorer ausgezeichnet worden – im Spiel selber blühte der serbische Center erst im dritten Viertel auf. Doch vorgängig hatten Petar Babic, Allyn Hess (beeindruckende Wurfquote) und der explosive Brunelle Tutonda für die „Musik“, in Form von Punkten, gesorgt. Zeitweise lagen die Gastgeber mit 30 Punkten in Führung.

Aber auch Branislav Kostic und Björn Schoo machten beim letzten Saison-Heimspiel einen guten Eindruck. Luzern hatte im „Wirbelwind“ Austin Chatman seine beste Waffe – der Amerikaner erzielte in den ersten 20 Minuten gleich 20 Zähler. Seine restlichen sieben Teamkollegen kamen auf 17 Punkte. Beim Gast wuss­te der 17-jährige Alexios Birboutsakis, der gleich 14 Punkte erzielte, zu gefallen.   

„Wings“ würdiger als der Meister

Erst in den drei letzten Matches dieser verflixten 13. Nationalliga-A-Spielzeit 2017/18 war das Birstaler Kombinat komplett – auch wenn die allermeisten Akteure ihre „Bobos“ mit­schleppten. Aber die feinen Erfolge in Monthey und Lausanne sowie gegen Luzern bewei­sen, dass die Unterbaselbieter „en grand complet“ zu­mindest Platz 7 und 8 erreicht hätten. Sie können diese von Pech (Brand in der Sporthalle), Verletzungen und Unbill durchsetzte Saison am kommenden Sams­tag im Wallis mit einem (unnützen) Erfolg gegen den BBC Monthey beenden. Und aufzei­gen, dass sie der würdigere Rivale in den Viertelfinal-Playoffs für den Tabellenersten und Titelkandi­daten Fribourg Olympic gewesen wären als der Meister!

Starwings – Central Luzern 108:87 (52:37)

Sporthalle Birsfelden. – 300 Zuschauer (Gratiseintritt). – SR: Hjartarson/Sani/Chalbi.

Starwings: Babic (17), Herrmann (3), Hess (21), Tutonda (13), Calasan (20); Kostic (17), Schoo (13), Verga (2), Devcic (2), Pavlovic.

Luzern:  Chatman (22), Lehmann (11), Plüss, Zoccoletti (12), Thompson (10); Kairavicius (10),  Mandic (2), Morandi (6), Birboutsakis (14).

Bemerkungen: Starwings komplett. – Luzern ohne Tomic (rekonvaleszent) und Stallkamp (abwe­send). – Viertelsresultate: 27:14, 25:23 (52:37); 35:24 (87:61) und 21:26 (108:87). – Fouls: Star­wings 24, Luzern 22. 

Mit Willensleistung zum Sieg

Die Starwings gewinnen das Deutschschweizer Derby gegen Winterthur mit 86:83 (37:42).

Zumindest spannend, in der Schlussphase sogar dramatisch, war der Vergleich zwi­schen Baselbietern und Zürchern. Mit dem knappen Erfolg wahren sich die „Wings“ die minime Chance, doch noch die Playoffs erreichen zu können.

Von Georges Küng

Es verbleiben noch zwei Matches in dieser dritten, einfachen Runde. Wenn die Mannschaft von Cheftrainer Roland Pavloski doch noch Rang 8, und somit den letzten Playoff-Platz, erreichen möchte, müssen drei Dinge passieren. In einer Woche muss das Birstaler Kombinat zuhause das Prestige-Derby gegen Central Luzern gewinnen. Und der Schwei­zer Meister Monthey muss in Winterthur (das eine Saisonbilanz von zwei Siegen und 23 Niederlagen hat…) verlieren. Dann käme es am 14. April zur „Finalissima“ im Wallis, wenn sich Monthey und die Starwings gegenüber stehen. Die Gäste müssten siegen, würden punktemässig zum entthronten Champion aufschliessen und wegen den Direktbegegnun­gen (2:1-Siege für die Birsfelder) doch noch Unterschlupf in die „Top-8“ finden. Das sind viele Eventualitäten… lassen wir uns überraschen!

Von Anfang an fanden die Gastgeber nicht ins Spiel. Der Gast war, obwohl er auf dem Pa­pier über ein 15-Mann-Kader verfügt, mit nur acht Akteuren in die Sporthalle gekommen. Doch die drei ausländischen Profis sowie Nicola Stevanovic (ex-Luzern) und Nationalspie­ler Leo Schittenhelm (der erst seit einem Monat sich von einer sechsmonatigen Knieverlet­zung erholt hat) spielten gut und legten zu Beginn des zweiten Viertels einen Run hin. Aus dem 21:25 wurde ein 21:37. Was in dieser Periode das einstige Deutschschweizer Aus­hängeschild, das den Romands und Tessinern das Fürchten beigebracht hatte, bot, war ein Graus. Die Wurfbilanz von zehn Prozent (einer von zehn Versuchen bei den Dreipunk­tewürfen) sprach für sich.

Starke Reaktion der „Wings“

Dann folgten aber einige flotte Minuten der Unterbaselbieter und nun waren die Winterthu­rer gänzlich von der Rolle. Und nach 18 Minuten stand es nur noch 36:40. Im dritten Vier­tel waren sich die beiden Teams, bei denen Höhen und Tiefen kunterbunt abwechselten, ebenbürtig. In der 39. Minute führte der Gastgeber erstmals (59:56). Doch der Auftakt zu den letzten zehn Minuten fiel wieder fahrig aus. Die Gäste gingen mit 59:65 in Führung – und es droh­te die zweite Saisonniederlage gegen Winterthur. Dann aber ging ein Ruck durch die Equipe – und unter der magistralen Führung und Regie von Petar Babic wurde aus dem 59:65 innert wenigen Minuten ein 69:65 (34). Die restli­chen sechs Minuten waren dramatisch – die „Wings“ konnten sich nicht entscheidend ab­setzen, der BCW nie mehr den Gleichstand schaffen.

Hoffnungen ruhen auf „Winti“

Während Pavloski mit Branislav Kostic und Björn Schoo, der ein starker 6. Mann war, über Alternativen auf der Bank verfügte, musste Win­terthur praktisch mit der Stammfünf durchspielen. In einer Woche hoffen alle Starwings-Anhänger, dass Winterthur komplett(er) aufspielen kann und Monthey bezwingt, damit es – bei einem „Wings“-Erfolg über Luzern – zum finalen Countdown in Wallis kommt.  

Starwings – BC Winterthur 86:83 (37:42)

Sporthalle Birsfelden. – 265 Zuschauer. – SR: Tagliabue/Emery/Bovard.

Starwings: Babic (28), Herrmann, Hess (17), Tutonda (7), Calasan (12); Kostic (8), Schoo (13), Verga (1), Devcic; Christmann.

Winterthur: Price (17), Stevanovic (14), Schittenhelm (8), Copeland (22), Painter (22); Hulliger, Kangsen, Ramirez; Oppliger, Ramm.

Bemerkungen: Starwings komplett. – Winterthur ohne Marchand (verletzt), Miavivululu (rekonvales­zent) sowie Grédy und Madiamba (beide abwesend). – Viertelsresultate: 21:25, 16:17 (37:42); 22:17 (59:59) und 27:24 (86:83). – Fouls: Starwings 15, Winterthur 14.

Aufholjagd wurde nicht belohnt

Die Starwings verlieren gegen Vevey 77:83 (30:54)

Bereits nach dem ersten von fünf Spielen der 3. Runde muss man ernüchtert kon­statieren, dass die angestrebten Playoffs für das Birstaler Kombinat mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Wunsch­traum bleiben werden. 

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Wer geglaubt hatte, dass der Auswärtssieg beim Schweizer Meister Monthey den „Wings“ für den dritten Teil der Meisterschaft mehr Stabilität und Zuversicht gegeben hatte, Rang 8 doch noch zu erreichen, sah sich getäuscht. Und enttäuscht. Denn gegen den Aufsteiger Vevey, der in den letzten Wochen nochmals tüchtig gewirbelt hatte (Neutrainer Dragan An­drijevic brachte gleich den 212 Zentimeter grossen Sohnemann Aleksandar und den superben Spielmacher Jagos Matijasevic mit), stand nicht jener Rivale auf dem Feld, der während den ersten 18 Meisterschaftspartien gleich 17 Niederlagen kassiert hatte.

Und weil diese 13. Nationalliga-A-Saison in jeder Hinsicht verseucht ist, verletzte sich im Abschlusstraining der 213 Zentimeter grosse Björn Schoo am Fuss und konnte tagsdarauf nur marginal mitspielen – oder eben mithinken. Und weil Aufbauer und Spielmacher Petar Babic wieder einmal einen ganz schwachen Tag eingezogen hatte, lagen die Baselbieter bereits zur Pause hoffnungslos im Rückstand. Vor allem das zweiten Viertel, das mit 30:12 (!) an die Viviser ging, war aus lokaler Sicht ein absoluter Graus.

Starke Reaktion nach der Pause 

In den zweiten 20 Minuten jedoch, mit dem Mute der Verzweiflung, startete die Equipe von Trainer Roland Pavloski eine beeindruckende Aufholjagd. Es waren primär Nemanja Ca­lasan und Allyn Hess, welche – mit Hilfe von Brunelle Tutonda und Branislav Kostic (das einzige Eigengewächs, das in dieser Saison ein sicherer Wert war) – Punkt um Punkt auf­holten. Und 56 Sekunden vor der Endsirene, beim Stand von 71:75, schien ein erneutes Wunder möglich zu sein. Aber Vevey, in dessen Reihen mit den Louissaint-Brüdern drei Spieler aus dem Umfeld der Nationalmannschaft spielen, brachte den Erfolg dank Nerven­stärke und Kollektiv über die Zeit. Die Welschen konnten als 8. Mann den senegalesi­schen Internationalen Mansour Kassé (25, 208cm), welcher in der letzten Saison in der spanischen LEB-Liga (2. Division) „gerockt“ hatte, einsetzen. Neunter Mann ist der eigent­liche Königstransfer Vincent Gaillard (25, 204cm), der auf eine verkorkste, von Verletzun­gen geprägte Saison zurückblick, einst jedoch in der Stammfünf der Schweizer National­mannschaft auflief. Von diesen Zuständen sind die Starwings leider weit entfernt.

Starwings – Riviera Vevey 77:83 (30:54)

Sporthalle Birsfelden. – 200 Zuschauer. – SR: Marmy/Mazzoni/Chalbi.

Starwings: Babic (2), Kostic (12), Hess (26), Tutonda (15), Calasan (20); Schoo (2), Herrmann; Devcic, Chrismann.

Vevey: Matijasevic (23), Bonga (10), Gardner Louissaint (4), N’Diaye (11), Andrejevic (9); Steeve Louissaint (12), Axel Louissaint (6), Kassé (5), Gaillard, Kübler (3); Pessoa, Rajic.

Bemerkungen: Es fehlten bei den Starwings Streich (krank), Riviera komplett. – Viertelsresultate: 18:24, 12:30 (30:54); 20:13 (50:67) und 27:16 (77:83). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 32. Babic und 37. Andrejevic. – Fouls: Starwings 20, Vevey 21.

Die Playoffs sind wieder möglich

Dank einer beindruckenden Teamleistung schafften die Starwings die wohl grösste Sensation in dieser Saison 2017/18 und siegten mit 95:89 (48:39). Beim Schweizer Meister BBC Monthey bewiesen sie, dass sie in Vollbesetzung gegen jeden Rivalen auf Augenhö­he mitspielen können.  

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Auswärtsspiele im Wallis sind – generell in jeder Sportart – selten von Erfolg gekrönt. Und Siege sind keine Selbstverständlichkeit. Im Basket ist es noch schwieriger, beim aktuellen Schweizer Meister zu gewinnen. Das Publikum ist ein starker 6. Mann und die Refs kön­nen, gerade in der Endphase und wenn das Skore knapp ist, auch eine (mit-)entscheiden­de Rolle spielen.

Erstmals seit Monaten konnte Starwings-Cheftrainer Roland Pavloski mit dem ganzen Kader an ein Spiel reisen. Das heisst nicht, dass die Akteure alle gesund sind. Nachdem Allyn Hess seine Gesichtsmaske nach dem Nasen­beinbruch endlich abgeben konnte, trägt nun Center Björn Schoo eine Maske. Auch der Deutsche hat sich die Nase gebrochen. Spielmacher Petar Babic muss immer noch auf seine lädierten Fussbän­der aufpassen und Brunelle Tutonda hat überall Beschwerden.

Nervenstark in der Endphase

Von Beginn an fanden die Baselbieter ins Spiel. Nur einmal, zu Beginn, lag Monthey vorne (7:6). Zeitweise führten die Gäste mit zehn und mehr Punkten, doch als es nach 35 Minu­ten nur noch 77:80 stand, musste man bangen. Denn das Momentum schien auf die Seite des Titelhalters zu kippen. Aber die Art und Weise, wie überlegt die Birsfelder die Endminuten – und von draussen bestens gecoacht – herunterspielten, beweist, dass diese Mannschaft in Vollbestand eine gute Mittelfeldrangierung belegen müsste. Mit diesem Sieg ist der Ligaerhalt defi­nitiv gesichert!

Und in der 3. Runde, wenn noch fünf Spiele ausgetragen werden, muss Rang 8 (derzeit vier Punkte Rückstand) keine Utopie bleiben. Denn wer beim Schweizer Meister gewinnt, kann gegen Teams wie Pully Lausanne, erneut Monthey, Central Luzern, Riviera Vevey und Winterthur gewinnen.

BBC Monthey – Starwings 89:95 (38:47)

Reposieux. – 550 Zuschauer. – SR: Herbert/Marmy/Vitalinie.

Starwings: Babic (19), Kostic (14), Hess (21), Tutonda (6), Calasan (21); Schoo (9), Verga (5), Herrmann; Devcic, Streich.

Bemerkungen: Beide Teams komplett.  – Viertelsresultate: 19:21, 19:26 (38:47); 26:21 (64:68) und 25:27 (89:95).

Starwings gegen Lausanne chancenlos

Die Starwings verlieren gegen Pully Lausanne mit 70:97 (33:49)

Gegen den Neuling und früheren Serienmeister Pully, der sich in den Traditionsklub BBC Lausanne „integriert“ hat, setzte es eine logische Niederlage ab. Solange die Starwings nicht „en grand complet“ antreten können, verkommen sie zu einem Spielball für die Konkurrenz.

Von Georges Küng

Mit Freude konstatierte man, dass der Gastgeber mit seinem Stammquintett die Partie be­gann. Eine Tatsache, die seit Monaten nicht mehr der Fall war. Der Grund hierfür war, dass Spielmacher Petar Babic, trotz Bänderriss, spielen musste. Allyn Hess spielte ohne Sicht und Blickwinkel. Und auch Brunelle Tutonda stand auf dem Platz – auch er wäre, unter normalen Umständen, spielunfähig, da er an diverse Blessuren leidet. Aber sie „mussten“ spielen, denn mit Alexis Herrmann und Björn Schoo fehlten wieder (Herrmann) und erstmals (Schoo) in dieser ver­flixten Saison 2017/18 zwei Leistungsträger. 

Ein Top-Allrounder 

Der Auftakt glückte dem Stammquintett; nach 90 Sekunden stand es 5:0. Sechs Minuten später stand es jedoch 5:16 – und beim Gast sass Tyran De Lattibeaudière (27) noch im­mer auf der Bank. Der Jamaikaner kam als 7. Mann nach acht Minuten zum Einsatz – und was dieser Mann zeigte, ist etwas vom Allerbesten, das man im Schweizer Basket­ball je­mals gesehen hat. Der Mann mit den drei Pässen (nebst jenem von Jamaika hat er auch die amerikanische und spanische Staatsbürgerschaft) ist 196 Zentimeter gross und kann in der Schweiz im Aufbau, als Flügel, aber auch unter den Körben spielen. Und aus allen Lagen – ob aus der Distanz, Sprungwürfe oder Penetrationen zum Korb – punkten. Gegen jeden. Auch gegen mehrere Verteidiger. 

Ein kurzes Strohfeuer

Nach der Pause hatten die Starwings eine sehr gute Phase, sozusagen einen zweiten Atem, obwohl Cheftrainer Roland Pavloski seinem Stammquintett keine Pausen geben konnte. Nach 23 Minuten stand es nur noch 47:51; in der 26. Minute leuchtete von der neuen Anzeigetafel gar ein 55:58 auf. Aber es war bloss ein Strohfeuer. Gäste­coach Randoald Dessarzins, der Mann, der einst den BC Boncourt von den Niederungen der 1. Liga zu Meistertiteln und Cupsiege geführt hatte sowie auch Nationaltrainer gewe­sen war, beorderte De Lattibeaudière wieder aufs Feld. Zwei Minuten später stand es 55:71 – der Überflieger hatte Korb um Korb er­zielt. Und damit dem Gastgeber jede Hoff­nung auf einen Sieg genommen. 

Pully Lausanne statt „Barça“… 

In nur 22 Minuten erzielte der „Jamaika-Boy“ sagenhafte 35 Punkte. Bei einer Wurfquote 90 Prozent (13 von 16 Zweipunktewürfen). Die „Wings“ müssen sich hierfür nicht schämen; De Latti­beaudière hatte in der letzten Saison in Granada, jeweils vor 7’000 Zuschauern, ähnliche Werte erzielt. Und die Andalusier fast in die 1. Division geworfen. Er wurde mit den Welt­klubs Real Madrid und FC Barcelona in Verbindung gebracht – und landete, oder „strande­te“, am Lac de Léman. Dies ist Irrtum und Märchen zugleich. 

Nun ruht der Meisterschaftsbetrieb wegen der Nationalmannschaft für zwei Wochen. Dann reisen die Starwings zum letz­ten Match der Qualifikationsphase ins Wallis zu Monthey. Danach gibt es die 3. Runde mit fünf Matches unter den Teams auf den Plätzen 7 bis 12. Da wird es mindestens einen Sieg, am besten gegen das Schlusslicht Winterthur, brauchen, um den Ligaerhalt auch mathe­matisch zu bewerkstelligen. Gut wäre es, wenn man dies mit dem gesamten Kader tun könnte. Es wäre allerdings in dieser 13. Nationalliga-A-Saison ein Novum… 

Starwings – Pully Lausanne 70:97 (33:49)

Sporthalle Birsfelden. – 175 Zuschauer. – SR: Stojcev/Pillet/Ferroni.

Starwings: Babic (18), Kostic (8), Hess (8), Tutonda (4), Calasan (28); Verga, Streich, Dev­cic (4), Pavlovic.

Pully Lausanne: Landenbergue (4), Brown (12), Wade (16), Top (8), Cleare (10); Rodri­guez (9), Lattibeaudière (35!), Moke, Waelti (2), Asase, Wilkerson (1).

Bemerkungen: Starwings ohne Herrmann und Schoo (beide verletzt). – Lausanne kom­plett. – Viertelsresultate: 13:25, 20:24 (33:49); 23:26 (56:75) und 14:22 (70:97). – Fouls: Starwings 17, Pully Lausanne 13.

 

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