Nächste Spiele
DatumZeitLigaBegegnung
27.11.20:30.H3LSWB-2MUT-1
28.11.18:00.HNALSWB
12.12.17:30.HNALSWB
Tickets
Bestell dir jetzt schon ein Ticket für nächste Saison

Preise und Online bestellen

Starker Auftritt der Starwings

Die Starwings verlieren gegen Les Lions de Genève knapp mit 78:86 (34:36).

Trotz der sechsten Niederlage in ebenso vielen Meisterschaftspartien wussten die Birsfelder Basketballer gegen den Tabellenführer aus der Calvin-Stadt zu gefallen. Die «Wings» lieferten dem Titelfavoriten bis zur letzten Sekunde einen heroischen Kampf.

Von Georges Küng

Nur 72 Stunden nach der Niederlage gegen Monthey (60:76) zeigten die Mannschaft von Cheftrainer Dragan Andrejevic eine starke Reaktion. Dass es eine weitere Niederlage absetzte, ist eine Randbemerkung, denn auf dieser Darbietung lässt sich auf­bauen.

Mit der Rückkehr von Deondre Burns verfügten die Starwings über einen guten Spielma­cher, der zwar seine Verletzung weiterhin spürt, aber dennoch quicklebendig war und auf­zeigte, dass er vieles ordentlich gut kann. Bereits nach 25 Minuten war Burns mit vier Fouls belastet und konnte nur noch dezidiert eingesetzt werden und keine aggressive Ver­teidigung mehr spielen.

Erste Profi-Saison in Europa

Eine Schrecksekunde gab es nach 23 Minuten, als Matthew Milon – statt zu werfen – ge­gen den Korb zog und von drei Genfer Zweimeter-Spielern «abgeräumt» wurde. Und sich dabei verletzte. Er konnte danach, sichtlich gehemmt und nicht mehr im gleichen Rhyth­mus, weiterspielen. Nathan Krill, bereits seit einem Jahr in Europa, ist krankheitsbedingt vielleicht auf 60 Pro­zent seiner Möglichkeiten. Auch er kann nur sporadisch eingesetzt werden – und zeigte in vielen Phasen, dass er, gesund und motiviert, zu den besten Akteuren der Liga gehören wird.

Man würde sich mehr Spielzeit für den «Youngster» Safet Haile (20, 20cm) wünschen, da­mit Center Cheikh Sane zu mehr Pausen kommt. Der 207 Zentimeter lange Senegalese holt zwar viele Rebounds (gegen Genf gleich 12), hatte aber immer noch zu viele Eigenfehler. Aber die vier Profi­spieler ergänzen sich gut und lassen dem Trainer eine Rotation zu, um den Rhythmus hoch zu halten.

Ein Versprechen für die Zukunft

Eine sehr gute Partie zeigte Vid Milenkovic (25), der seine 6. Partie auf höchstem Level bestritt. Seine unaufgeregte, ruhige Spielweise tut der Equipe wohl und die Nomination für die Stammfünf war ein richtiger Entscheid. Schade, dass Ilija Vranic weiterhin ein Schatten seiner selbst (aus der letzten Spielzeit) ist, wobei beim Zürcher zu bedenken gilt, dass er sehr lange krank war und noch nicht in Bestform sein kann und Sébastien Davet in der kurzen Spielzeit nicht aufzeigen konnte, dass auch er ein ganz valabler Nationalliga-A-Spieler sein müsste.

Und Genf? Das sind 10 Profis, vier hochkarätige Ausländer (wobei der Serbe Ive Ivanov und der Litauer Donatas Sabeckis keine Faktoren waren), zwei Doppelbürger (alle mit Schweizer Lizenz) und vier Schweizer Nationalspieler. Und wer von der Bank mit Roberto Kovac und Michel-Ofik Nzege (die schon mal in der Stammfünf der Nationalmannschaft gespielt haben) zwei Leute bringen kann, muss die Meisterschaft gewinnen.

Nervenflattern in der Schlussphase

Dass es in der Endphase noch enger hätte werden können, spricht nicht für die Genfer Lö­wen. Krill und Burns vergaben drei Freiwürfe sowie zwei stupide Ballverluste und ein dis­kutabler Pfiff (frei nach dem Motto: In dubio für den Grossen) liessen es nicht zu, dass die Starwings zu den Genfern aufschliessen konnten. Schade.

Sollte es jemals den Spieltag geben, wo alle Spieler, inklusive Routinier Joël Fuchs (31), fit und einsatzfähig sind (ohne Blessuren, Krankheiten und sonstigen Unbill), so ist diese Mannschaft in der Lage, gegen mindestens die Hälfte der Rivalen zu gewinnen. Nur gera­de der Vorzeigeklub Fribourg Olympic leistete den Genfern bei der 63:70-Niederlage ähnli­chen Widerstand. Mit der Leistung von Samstag hätten die «Wings» gegen Lugano, Monthey und wohl auch in Boncourt gewonnen. Aber eben… Ausfälle, Krankheiten und Verletzungen sind seit Jahren die steten, treuen Begleiter der Starwings.

Starwings – Les Lions de Genève 78:86 (34:36)

Sporthalle Birsfelden. – 50 Zuschauer. – SR: Marmy/Mazzoni/Oberson.

Starwings: Burns (21), Milon (12), Milenkovic (11), Vranic (3), Sane (9); Haile (2), Krill (15), Kostic (5), Davet; Fassnacht, Pausa, Weibel.

Genf: Derksen (19), Sabeckis (3), Maruotto (6), Kuba (11), Adams (12); Kovac (17), Ivanov (2), Nzege (11), Jaunin (2), Jurkovitz (1); Cha­bouh, Lacroix.

Bemerkungen: Starwings ohne Fuchs (rekonvaleszent) – Genf komplett. – Viertelsresultate: 19:22, 15:14 (34:36); 20:29 (54:65) und 24:21 (78:86). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 39. Milenkovic. – Fouls: Starwings 22, Genf 22. – Zu den besten Spielern wurdne Burns und Derksen (beide USA) gewählt.  

Kommentieren ist momentan nicht möglich.

Hauptsponsoren
Co-Sponsoren
Catering Partner
Medical und Health Partner
Media Partner