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Eindrückliche Aufholjagd mit Happy-End

Die Starwings schlagen den früheren Serienmeister Lugano mit 91:84 (37:46)

Was zeitweise nach einer weiteren logischen und obligaten Niederlage aussah, ver­kam in den zweiten 20 Minuten zu einem Revival einer Equipe, die mit Minimalbe­stand an Akteuren eine beeindruckende Willensleistung zeigte.

Von Georges Küng

Nein, diesmal wollen und dürfen wir nicht alle Mängel der «Wings» aufführen. Wir erfreu­ten uns an einer starken Kollektivleistung, denn sechs Akteure boten ebenso vielen Luga­no-Profispielern Paroli. Sicher, die Südschweizer sind nicht mehr das «Grande Lugano» von einst; aber die Tigers können weiterhin auf vier Top-Ausländer zählen, so dass sie auf der Ausländerposition stets rotieren können. Dies ist den Birsfeldern vergönnt.

Nach einem fulminanten Start (8:0 nach drei Minuten) war es der Gast, der von Minute zu Minute stärker wurde und in seiner Spielweise abgeklärter und reifer war. Die allerwenigs­ten der treuen Starwings-Anhänger hätten zur Pause auf einen Erfolg der Gastgeber ge­wettet; vor allem, weil Topskorer Jacori Payne nach 20 Minuten weiterhin… Null Skorer­punkte aufwies. Seine ersten Zähler erzielte der Spielmacher erst nach 25 Minuten; bis dato hatten Branislav Kostic (starker Auftritt), Nemanja Calasan (massiv verbessert im Ver­gleich zu den letzten Darbietungen) und Center Omar Sherman (unkonventionelle Spiel­weise, aber unter den Brettern sehr präsent) sämtliche Punkte für die Unterbaselbieter ge­worfen.

Punkt für Punkt aufgeholt

Die Starwings waren ab der 25. Minute an Lugano «dran»; aber jedes Mal, wenn der Aus­gleich möglich schien, streuten die Luganesi, dank Timothy Williams, einen Korb ein, so dass man das Gefühl bekam, dass diese Partie nicht zu gewinnen war. Aber mit der ersten Führung (80:78 nach 37 Minuten) steigerten sich die «Wings», vom Publikum frenetisch unterstützt, in einen veritablen Spielrausch und verrieten in den letzten 150 Sekunde Ner­venstärke und bewahrten kühlen Kopf. Und jetzt trat auch Payne auf den Plan und war je­ner Denker und Lenker, der alle Freiwürfe verwertete (sieben von sieben). Ueberhaupt verzeichneten die Starwings von der Freiwurflinie aus keinen einzigen Fehlwurf – 12 von 12 ist die Perfektion. Chapeau!

Am Sonntag das Derby

Bereits am Sonntagnachmittag kommt es zum nächsten Härtetest. Die Starwings gastie­ren im Verbandsderby in der Ajoie beim BC Boncourt. Auf dem Papier eine unlösbare Auf­gabe. Aber auch gegen Lugano war die Aufgabe a priori zu schwer – und wurde dank Tu­genden wie Homogenität, Kampfgeist und Willensstärke bravourös gelöst. Die Playoffs müssen, bei analogen Leistungen wie am Freitagabend, keine Utopie bleiben. Und man sinniert, was möglich wäre, wenn ein 4. Profi möglich wäre oder zwei Schweizer Bankspie­ler mehr, welche das Stammquintett entlasten können…

Starwings – Lugano Tigers 91:84 (37:46)

Sporthalle Birsfelden. – 200 Zuschauer. – SR: Novakovic/Curty/Cid.

Starwings: Payne (18), Kostic (14), Fuchs (3), Calasan (22), Sherman (28); Vranic (6), Pavlovic: Babic, Christmann, Pausa, Streich

Lugano: Porter (14), Bracelli (8), Stevanovic (9), Williams (24), Badji (14); Carey (15), Lukic: Cava­dini, Kovac, Medolago, Nzege,  

Bemerkungen: Starwings ohne Blaser (rekonvaleszent). – Lugano komplett. – Viertelsresultate: 20:21, 17:25 (37:46); 24:16 (61:62) und 30:22 (91:84). – Fouls: Starwings 16, Lugano 17. – Zu den besten Spielern wurden Sherman und Williams (beide USA) gewählt.

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