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Fulminante Aufholjagd ohne Happy-End

Die Starwings verlieren gegen Union Neuchâtel mit 62:68 (24:41).

Statt der «logischen» Kanterniederlage hätten die Birsfelder fast einen Exploit ge­schafft… aber ohne drastische Veränderungen (Verstärkungen) wird es in den nächsten paar Wochen immer schwieriger werden.

Von Georges Küng

In den letzten 110 Sekunden verkam die Sporthalle doch noch zum Tollhaus, denn den de­zimierten «Wings» (nach 16 Minuten stand es 16:37!) wäre fast ein Husarenstück. Beim Stande von 60:61 und 62:63 (und Ballbesitz Starwings) schien das grösste Basketball-Wun­der der Neuzeit möglich zu sein – hiefür hätten die Neuenburger jedoch arg «gewatschelt» werden müssen, da für die Romands der Match zur Pause bereits «gegessen» schien.

Die Starwings haben von allen 12 A-Ligisten am wenigsten. An Spielern, an Mitteln, an Support, an Ressourchen. Und wenn zwei Akteure der Stammfünf ausfallen, die angebli­chen Talente der U23 «unpässlich» sind, so steht gerade mal ein Quintett auf dem Feld. Dieses muss de facto durchspielen – ein Unding und im Welt-Basketball einzigartig. Eine rich­tige Defensearbeit kann nicht stattfinden, denn man muss ja mit maximal vier Fouls durch­kommen. Man muss die Kräfte einteilen – und keiner der Leistungsträger hat Druck, denn auf der Bank herrscht gähnende Leere.

Ein Ein-Mann-Team

Ein JaCori Payne wirft, egal gegen welchen Gegner, wie viele Mitspieler noch das blau-gelbe Trikot tragen und ob draussen Bise oder Südföhn herrscht, seine Punkte.

Immerhin zeigten die beiden Neuzuzüge Kevin Blaser und der konstant auf gutem Niveau spielende Ilija Vranic gegen Neuchâtel eine feine Partie. Die Realität waren die ersten beiden Viertel – das war ein Vergleich, den niemand haben will. Weil er weder für den Sieger, und schon noch weniger für die Dauerverlierer, etwas bringt. Sondern zur Farce wird und ganz viele Fragen aufwirft.

Ein «imaginärer» US-Center…

Elias Chuha vermochte seit dem ersten Tag in Birsfelden nie zu überzeugen, weil erstens dauerverletzt und zweitens völ­lig ungenügend, um sich Profispieler zu nennen. Während andere Vereine für eine Aus­wechslung maximal 24 Stunden brauchen, schleppen ihn die «Wings» seit Monaten mit.

Eine Starwings-Equipe mit vier Profi-Ausländern (wie sie jeder andere Klub hat) und einem etwas breiteren Kader wäre ein valabler Kandidat für Platz 8. Wie man es macht, hat der RTV 1879 Basel bewiesen… nach 15 Niederlagen (bei einem Remis) wurden zwei Zuzüge aus der 1. Bundesliga getätigt. Und schon kamen die Realturner gegen einen Playoff-Kan­didaten (BSV Bern) zum 1. Saisonsieg!

Starwings – Union Neuchâtel 62:68 (24:41)

Sporthalle Birsfelden. – 450 Zuschauer (Gratiseintritt). – SR: Novakovic/Ferroni/Demierre.

Starwings: Payne (25), Kostic (2), Blaser (8), Vranic (7), Calasan (17); Schneider (3); Babic, Pau­sa, Streich, Fuchs (nicht eingesetzt).

Neuchâtel: Colon (23), Jackson (4), Granvorka (4), Morris (14), Padgett (17), Williams (2), Kübler (2), Martin, Fofana (2); Memishi, Rodrigues, Wilkerson.

Bemerkungen: Starwings ohne Fuchs (rekonvaleszent/Hirnerschütterung), US-Center Chuha (verletzt) sowie die Nachwuchsspieler Christmann und Pavlovic (abwesend). – Neuchâtel komplett. – Viertelsresultate: 12:22, 12:19 (24:41); 18:10 (42:51) und 20:17 (62:68). – Fouls: Star­wings 15, Neuchâtel 18. 

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