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Spielverlauf und finales Skore wiederholen sich…

Die Starwings verlieren gegen den BC Boncourt mit 71:82 (38:38).

Das Verbands-Derby brachte keine neuen Erkenntnisse. Trotz einer engagierten, zeitweise guten Darbietung war der Gastgeber nicht in der Lage, den Vorsprung zu halten.

Von Georges (Jordi) Küng

Was wir angetönt hatten und seit Wochen wiederholen, wurde auch gegen die «Red Devils» aus der Ajoie Tatsache. Der Gastgeber be­gann flott und beschwingt, führte nach sieben Minuten mit 20:13 – doch kann man den Aussagen der Gäste in den jurassischen Media (Radio, Zeitung) glauben, so «wussten wir, dass wir mit Fortdauer der Partie alle Vorteile auf unserer Seite haben und zuletzt gewin­nen würden». So war es auch. Nach 30 Minuten (52:58) war allen klar, dass die Starwings die vierte Niederlage in Folge erleiden würden.

Boncourt, einst der Stolz des Kanton Jura und jahrelang europäisch spielend, ist nicht mehr jene Equipe, die zu fürchten ist. Momentan haben sie als einzige Mannschaft – ne­ben den Starwings – nur drei ausländische Profispieler. Und die zwei «Langen», der Ameri­kaner Xavier Ford (26, 203cm) und Dainius Chatkevicius (24, 206cm) aus Litauen sind ziemlich bescheiden und kamen punktemässig gleich wie das Antipoden-Duo Nemanja Calasan und Elias Chuha auf 21 Zähler. Aber Boncourt wird spätestens im Januar 2020 ei­nen vierten (und diesmal starken) Profi präsentieren. Etwas, das das punktelosw Schluss­licht Central Luzern bereits getan hat, damit «wir mit den Siegen anfangen können», wie es aus der In­nerschweiz tönt.

Schweizer Duo entschied

Den Unterschied machten die Schweizer Akteure aus. Das Duo Juraj Kozic (ex-Lugano und Genf) und Kevin Monteiro (aus der Olympic-Fribourg-Akademie mit Vergangenheit bei diversen Spitzenteams der Romandie) warf 36 Punkte und war stets solide, oftmals unver­schämt gut. Beim Gastgeber war dies leider nicht der Fall – mit Ausnahme von Jason Schneider (18), der erneut einen couragierten, mutigen Auftritt hatte.

Boncourt konnte als 7. Mann den unbeholfenen, jedoch 213 Zentimeter langen Alex Wil­bourn einsetzen, welcher der Rota­tion dienlich war und selber noch dezent skorte. Auch davon sind die «Wings» weit ent­fernt.

Alleinunterhalter und Topskorer

Und so bleibt Jacori Payne der Alleinunterhalter; ein smarter Spieler, der skort und – ohne Verletzungen – Liga-Topskorer wird (was er bereits ist). Und in eine höhere Liga ziehen wird, weil seine persölichen Zahlen stimmen. Es ist im Basketball meist die Regel, dass der beste Skorer der Liga bei jenem Klub spielt, der die rote Laterne inne hat – respektive tra­gen wird.

Auch im Vorspiel setzte es für die U23-Equipe im Vergleich mit der U23-Equipe des BC Boncourt eine 56:62-Niederlage ab. Auch da fehlte, wie bei den «Gros­sen», wenig. Aber es fehlte doch soviel, um die Partie nicht gewinnen zu können.

Starwings – BC Boncourt 71:82 (38:38)

Sporthalle Birsfelden. – 225 Zuschauer. – SR: Marmy/Stojcev/Mazzoni.

Starwings: Payne (25), Kostic (6), Fuchs (8), Calasan (8), Chuha (13); Schneider (6), Vranic (5), Blaser; Babic, Christmann, Pausa, Streich.

Boncourt: Cochran (16), Kozic (19), Monteiro (17), Ford (11), Chatkevicius (10); Seylan (3), Wil­bourn (6), Landenbergue, Martins; Jäggi, Savon.

Bemerkungen: Starwings ohne Pavlovic, Boncourt kom­plett. – Viertelsresutlate: 22:20, 16:18 (38:38); 14:20 (52:58) und 19:24 (71:82). – Fouls: Starwings 13, Boncourt 17. 

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