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Gut war gegen den Meister nicht gut genug

Die Starwings verlieren gegen den Fribourg Olympic mit 70:85 (31:48)

Trotz der klaren Niederlage zeigte das Baselbieter Kombinat einen couragierten Auf­tritt und trug viel zu einem animierten, kurzweiligen und stimmlungsvollen Basketball-Nachmittag bei.

Von Jordi Küng

Im Basketball geschehen Wunder, in Form von Siegen des „Underdogs“, selten bis nie. Im Fussball kann man einen 1:0-Erfolg mit einem Konter und anschliessendem „Mauern“ er­kämpfen. Im Basketball geht alles schnell und innert Sekunden kann eine Partie entschieden sein. Bis zum 6:6 konnten die Gastgeber jeweils nachlegen – doch bereits nach drei Minu­ten spürte man, dass dieses Fribourg mindestens eine Nummer zu gross war. Nach sechs Minuten konnte die Equipe von Cheftrainer Pascal Donati nochmals auf 10:14 verkürzen – doch dann rollte der Olympic-Express und machte deutlich, dass zwischem dem Meister und Titelkandidaten und einer Mannschaft, die es schwer haben wird, die Playoffs zu errei­chen, eine grosse Diskrepanz besteht.

Internationale Erfahrung

Fribourg hat in dieser Saison ein feines Stück Schweizer Basketball-Geschichte geschrieben. Der Einzug in die Champions League würde in etwa einem Finaleinzug eines Schweizer Fussballklubs für die UEFA Champions League entsprechen. Und weil sich die Romands von September 2018 bis Februar 2019 in 22 (!) internationale Partien gegen russische, türkische, italienische, spanische, griechische, israelische und deutsche Grössen messen durften (und teils bravourös bestanden haben), ist für FO ein Vergleich mit den „Wings“ wohl eine Art „Sparringtraining“. Und gegen den Ball arbeitete der Gast mit europäischer Härte und Intensität, die Birsfelder mussten forciert werfen und immer, wenn sie unter Druck gerieten, entstanden „unforced errors“.

Schade, dass Antonio Hester schnell foulbelastet war – nach 23 Minuten hatte der Mann aus Florida bereits vier Fouls und war somit „aus dem Spiel“. Ein Justin Mitchell wirbelte und versuchte, die Gästeabwehr ins Rotieren zu bringen. „Wir sind an Fribourg abgeprallt, machten zu viele Eigenfehler und einige Spieler hatten nicht ihren besten Tag erwischt; leider konnten wir nur die zweite Halbzeit für uns entscheiden“, so Trainer Donati.

Die zahlreichen Zuschauer kamen dennoch in den Genuss einer flotten Partie; und wenn die Unter­baselbieter ihre Leistung konsolidieren und sich in einzelnen Phasen steigern können, dürften sie gegen den BBC Monthey am nächsten Samstag zuhause den Rivalen mehr fordern. Aber für ein Basketball-Wunder braucht es den perfekten Abend!

Starwings – Fribourg Olympic 70:85 (31:48)

Sporthalle Birsfelden. – 585 Zuschauer. – SR: Pillet/Curty/Oberson.

Starwings: Mitchell (11), Kostic (9), Fuchs (7), Hester (9), Calasan (9); Verga, Smith (15), Herrmann (2), Davet (8), Schneider; Pausa, Streich.

Fribourg: Roberson (8), Mladjan (19), Nathan Jurkovitz (7), Gravet (11), Williamson (16); Jaunin (8), Derksen (9), Madiamba (5), Thomas Jurkovitz (2), Desponds.

Bemerkungen: Starwings komplett. – Fribourg ohne den senegalesischen Topskorer Touré (Scho­nung nach zwei Wochen Afrika-Cup) und Steinmann (rekonvaleszent). – Viertelsresultate: 17:29, 14:19 (31:48); 20:19 (51:67) und 19:18 (70:85). – Fouls: Starwings 21, Fribourg 22. – Zu den besten Spielern wurden Mitchell und Williamson (beide USA) gewählt. – Unter den Zuschauern auch der Arlesheimer Oliver Vogt, ehemaliger Captain der Schweizer Nationalmannschaft.

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