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Was anständig aussah, endete in einem Fiasko

Die Starwings gehen beim Meister Fribourg Olympic mit 68:106 (33:55) unter.

Acht Spiele, acht Niederlagen. Im Schweizer Cup ebenfalls ausgeschieden. Allen Be­mühungen und Bestrebungen zum Trotz fällt es schwer, kurzfristig an eine Besse­rung zu glauben.

Von Georges Küng

Es sei in aller Deutlichkeit gesagt, dass die Starwings gegen Fribourg nicht gewinnen müs­sen – und es derzeit auch nicht können. Es gab Zeiten, da waren die „Wings“ zu Hause in der Sporthalle Birsfelden der Angst­gegner des Rekord- und Schweizermeisters, der zugleich auch der Vorzeigeklub des Lan­des ist und sich heuer – nach vielen Exploits in der Qualifikationsphase – für die Champi­ons League qualifiziert hat. Und in diesem Wettbewerb  gibt FO eine gute Figur ab und zwang Venezia, vor zwei Jahren italienischer Meister und Europacup-Sieger in die Verlängerung.

Das Duell Olympic gegen die Starwings war ungleich. Und zuletzt verkam es auch resultatmässig zu einem „Massaker“, denn nach 33 Minuten stand es „nur“ 75:63 – und namentlich im dritten Viertel waren die Unterbaselbieter dem Rivalen überle­gen gewesen und hatten den Pausenrückstand sukzessive verkleinert. Ein Justin Mitchell war ein umsichter Spielmacher, streute einige feine Assists ein und seine Wurfquote war korrekt. So, wie die Starwings bei den Dreiern eine bessere Quote als die Freiburger aufwiesen.

Zuletzt war es ein Waterloo…

Aber dann setzte es im vierten Viertel innert Minuten einen 18:0-Run ab – und das Gastquintett wurde über­rannt und gewaltig durchgeschüttelt. Und statt mit einem anständigen Resultat verliess Cheftrainer Roland Pavloski und sein Team die Freiburger Heimstätte mit einem 106:68.

Es hat in jeder der neun Verlustpartien positive Momente gegeben. Kurze Phasen, wo die Baselbieter „dran“ waren, wo man viel Gutes sah. Nur – über 40 Minuten war das Kollektiv überfordert. Die Equipe lässt in der Regel in jedem Match in den ersten 20 Minuten (erste Halbzeit) bis zu 55 Punkte zu; Athletik und Physis (Explosivität, Schnellkraft, Sprungvermögen) sind kaum auszumachen. Der Cupsieger aus dem Jahre 2010 hat die schwächste Offensive – in der Regel schaffte man in den letzten Partien knapp 70 Punkte. Defensiv ist man sehr oft unterlegen – ein jeder Rivale, der sein Spiel durchzieht, wirft 90 und mehr Punkte. So lassen sich nur schwer Partien gewinnen.

Besserung ist nicht in Sicht

Während Olympic zu 26 Freiwürfen kam, standen die Birsfelder nur zehn Mal an der Frei­wurflinie. Ihr Inside-Spiel ist inexistent – man prallte an der Olympic-Defense förmlich ab. Und weil in keinem Match die vier Profispieler zusammen glänzten (in Freiburg gefielen nur Mitchell und Center Ryan Smith, der erneut 20 Punkte erzielte, während Auston Calhoun ein Schatten seiner selbst ist und Nemanja Calasan gegen die Freiburger Übermacht un­ter den Körben chancenlos war) und die Schweizer Akteure sich bemühten, sprechen die Resultate ein klare Sprache.

Fribourg Olympic – Starwings 106:68 (55:33)

Salle Saint-Léonard. – 1150 Zuschauer. – SR: Novakovic/Vitalini/Jeanmonod

Fribourg: Roberson (17), Mladjan (12), Natan Jurkovitz (15), Williamson (11), Touré (23); Gravet (5), Timberlake (2), Jaunin (6), Steinmann (13), Madiamba (2); Desponds, Thomas Jurkovitz.

Starwings: Mitchell (17), Kostic (10), Fuchs (3), Calasan (6), Smith (20); Verga, Calhoun (4), Herr­mann (2), Davet (5), Fasnacht (1), Pausa.

Bemerkungen: Fribourg ohne den US-Profi Justin Watts (Schonung/überzähliger Ausländer). – Starwings ohne Luca Streich (Bänderriss). – Viertelsresultate: 28:21, 27:12 (55:33); 14:23 (69:56) und 37:12 (106:68). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 36. Smith. – Fouls: Fribourg 19, Starwings 20. – Nationalliga-A-Debüt der beiden 16-jährigen Junioren Dennis Fasnacht und Janis Pausa.

 

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