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Viel Wille, aber noch mehr Stückwerk

Die Starwings verlieren gegen Neuchâtel klar mit 56:71 (23:35)

Viertes Meisterschaftsspiel, vierte Niederlage. Die Baselbieter Basketballer sind der­zeit nicht in der Lage, gute Ansätze über eine längere Periode zu konservieren. Viel­mehr herrscht „Wildwuchs“ und eine erschreckend offensive Impotenz.

Von Georges Küng

Sicher, drei der ersten vier Rivalen (Lugano, Genf und Neuchâtel) sind Titelanwärter und Teams, die in einer anderen Basket-Welt agieren. In dieser Woche jedoch werden sich die „Wings“ im Schweizer Cup mit Küsnacht-Erlenbach, dem punktelosen Tabellenletzten der Nationalliga B, messen. Die Zürcher verloren am Samstag das Kellerduell der Neulinge gegen den BC Bären Kleinbasel klar mit 69:85. Ein Sieg des A-Ligisten ist Pflicht.

Und am nächsten Samstag folgt das Deutschschweizer Derby in Luzern gegen Swiss Central – auch die Innerschweizer sind noch sieglos, haben aber anfangs Saison mit gu­ten Partien überzeugt. Am Samstag gingen sie jedoch im Jura gegen Boncourt in den zweiten 20 Minuten unter und verloren 54:94. Gegen einen Gegner, der auch punktelos war. So verbleiben die beiden alemannischen Vereine am Tabellenende, wobei Luzern ein Spiel mehr die Starwings ausgetragen hat.

Ohne den „Star“ angereist…

Neuchâtel ist eine gute Equipe, welche eh der Angstgegner der Starwings  ist. Aber in Birsfelden traten die Neuenburger ohne ihren „Star“, den Australier (sudanesischer Abstammung) Matur Maker (20, 208cm) an. Er ist der jüngere Bruder von Thon Marial Maker (21, 216cm), welcher bei den Milwaukee Bucks in der NBA für Aufsehen sorgt. Glaubt man Kennern des australischen Basketballes, so wird Maker ju­nior ebenfalls in der NBA enden… Und mit Bryan Colon fehlte ein Akteur, welcher in der Stammfünf agiert und im Schnitt gut zehn Punkte wirft.

Union hatte die Befürchtung, dass sie ihr (geschwächtes) Stammquintett forcieren müss­ten, denn die Starwings traten „en grand complet“ an. Die Romands täuschten sich. Gute Ansätze waren beim Gastgeber da; aber es blieben vereinzelte, lichte Momente. Sonst herrschte ein anarchistisches Spiel, mit wenig Struktur, ungenügend durchgespiel­ten Systemen und einer beschämenden Wurfquote, welche dazu führte, dass zu keinem Zeit­punkt die Frage nach dem Sieger aufkam. Dass die Starwings das letzte Viertel für sich entschieden, ist schön und eine willkommene Resultatkosmetik. Nur – bei Union standen die zweiten Fünf auf dem Feld, die „Wings“ beendeten die Partie mit der Anfangsfünf (ohne Calhoun, der längere Zeit ausfallen dürfte).

Topskorer verletzte sich

Und weil mit Auston Calhoun der Topskorer kurz vor der Pause verletzt ausfiel, war die Equipe von Cheftrainer Roland Pavloski ihres Skorers beraubt. Lange Zeit wie­sen die Starwings pro Spielminute einen Punkt auf – eine erbärmliche Quote, mit der keine Siege eingefahren werden können. Einzig Justin Mitchell, und mit Abstrichen Calhoun, sind in der Lage, Druck zu erzeugen und das 1 gegen 1 zu suchen – und zu gewinnen. Die restlichen Akteure sind „Standspieler“, die primär darauf bedacht sind, den Ball nicht zu verlieren. Kreatives oder Dinge, die dem Rivalen die Defensearbeit erschweren, sind nicht auszumachen.

Ein (noch) lethargischer Center

Neuzuzug Ryan Smith ist gross (211 cm) – aber das ist auch alles, was er (im Moment) mitbringt. Er­schreckend seine Beinarbeit – oft knickt er bei schnellen Bewegungen ein. Keine Sprung- und Schnellkraft, keine Explosivität – mit Müh und Not schaffte der Amerikaner einen Punkt mehr als er Fouls (in nur 17 Spielminuten) beging… Eine Verstärkung sieht eigentlich anders aus.

Starwings – Union Neuchâtel 56:71 (23:35)

Sporthalle Birsfelden. – 175 Zuschauer. – SR: Clivaz/Vitalini/Oberson.

Starwings: Mitchell (14), Fuchs (6), Calhoun (6), Hollimon (5), Calasan (12); Smith (6), Ko­stic (3), Herrmann (3), Davet (1), Streich.

Neuchâtel: Simmons (4), Savoy (18), Williams (13), Molteni (7), Berggren (10); Martin (7), Fofana (7), Kübler, Granvorka (5), Memishi.

Bemerkungen: Starwings ohne Verga (rekonvaleszent). – Neuchâtel ohne Colon und den Australier Maker (beide verletzt). – 18. Calhoun fällt verletzt aus. – Viertelsresultate: 9:12, 14:23 (23:35); 16:26 (39:61) und 17:10 (56:71). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 35. Smith. – Fouls: Starwings 17, Neuchâtel 18. – Zu den besten Spielern wurden Justin Mitchell und Brian Savoy ausgezeichnet.

 

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