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42. J+S Turnier mit 43 Nachwuchsteams

An diesem Wochenende ist Birsfelden das nationale Epi-Zentrum des Basketballes. Das älteste Nachwuchsturnier der Schweiz sieht über 500 Jugendliche in acht Kategorien in der Sporthalle am Start. Und am Samstagabend (19.45 Uhr) spielt der A-Ligist Starwings Basketball gegen den Nationalliga-B-Neuling BC Bären Kleinbasel.

J_S-Turnier

Was einst Mitte der 70er-Jahre, als Pionierturnier vom CVJM Birsfelden und dem Kantona­len Sportamt Baselland ins Leben gerufen, begonnen hatte, ist heute ein Stelldichein des in der Regel regionalen Nachwuchs-Basketballs. Die Birsfelder Basketballverantwortlichen der Starwings und des CVJM Birsfelden-Basketball organisieren dieses Turnier nunmehr seit 42 Jahren (!). Unterstützt wird es (finanziell) im Wesentlichen vom Sportamt Baselland durch den Swisslos Fonds, durch Mc Donald’s Basel Barfüserplatz, Novartis und Lüthi Sanitär aus Birsfelden.

Und das OK, unter der Führung der Gebrüder Michel und Pascal Donati, kann mit erfreulichen Zah­len aufwarten. Mit 43 Teams, darunter auch einer Mannschaft aus Zürich und Teams aus Lörrach (der lokale CVJM hatte stets eine enge Bindung zu Birsfelden), konnte man einen neuen Teilnehmer­rekord vermelden. Gespielt wird am Samstag und Sonntag in der Sporthalle Birsfelden – und zwar in den Kategorien U20, U17 und U15 (Jungs und Mädels) sowie U13 und U11, wo Mixed-Teams die Regel sind.

Seit dem Ende der Sommerferien sind die diversen Nachwuchs-Equipen im Training. Die neue Spiel­zeit fängt anfangs Oktober an, so dass dieses Turnier stets ein erster Indikator über den Formstand ist. Natürlich haben alle den Ehrgeiz, so viele Körbe und Punkte, und somit auch Siege, zu erzielen. Dennoch haben für sehr viele Trainer die „nackten“ Resultate nicht erste Priorität, sondern es geht darum, sich – unter Wettkampf-Bedingungen – einen Überblick zu verschaffen. Und für die Allerjüngsten ist es oft das erste Mal, das sie klubmässig Basketball spielen. Und die vielen Besucher lassen die Nervosität steigen – aber mit der ers­ten geglückten Aktion (es muss ja nicht immer ein Korberfolg sein) wissen sie, dass sie mit Bas­ketball die richtige Sportart ausgewählt haben.

Spielpläne, Modus usw findet ihr hier

Das NLA-Team bei der Fitness – aber ohne Ball

DS-Fitness

Am Montagmorgen sind die beiden US-Profis Justin Mitchell und Jamal Aytes in der Schweiz eingetroffen. Und haben abends erstmals mit ihren Teamkollegen trainiert. In der legendären Rheinparkhalle, wo „nur“ Fit­ness (einen Basketball gab es weit und breit nicht) auf dem Programm stand. Geleitet wur­de die nahrhafte Einheit übrigens von Dominic Stark (37) – der frühere Nationalspieler und Eigengewächs des CVJM Birsfelden-Basketball, ist ein ausgewiesener, diplomierter Fit­ness-Trainer. Und der 203 Zentimeter grosse Ettinger würde wohl auch heute noch auf dem Basketballfeld starke Duftmarken setzen. Jedenfalls waren die zehn Spieler nach dem Training das, was man allgemein als „geschlaucht“ bezeichnet.

Derby-Testspiel: Starwings gegen die BC Bären Kleinbasel

In der breiten Öffentlichkeit ist ein wenig untergegangen, dass die Nordwestschweiz über einen neuen B-Ligisten verfügt. Einst war dies jahrzehnte lang die Spielklasse des CVJM Birsfelden, BC Arlesheim und auch des SC Uni Basel. Nun nimmt der „spezielle“ Kleinbasler Verein die Herausforderung „NLB“ an – und an der Spitze steht mit Niels Matter ein Mann, der lange für die Starwings gespielt hatte. Aber auch der Grossteil des Kaders (unter anderem der alt-Internationale Reto Schwaiger) haben in Arlesheim und Birsfelden das Basketball-ABC erlernt und spielten in den Nachwuchsteams der Starwings (U23 in der 1. Liga).

Die Partie findet am Samstag, 8.9., 19:45, nach dem ersten Tag des J+S-Turniers, in der Sporthalle statt. Während die „Glaibasler“ Bären bereits ein Testspiel (79:53-Niederlage beim starken und mit einem US-Profi spielenden Villars-sur-Glâne) bestritten haben, wer­den die „neuen“ Wings (nebst drei neuen Amerikanern werden auch Rückkehrer Joël Fuchs und die beiden Zuzüge Sébastien Davet und Jarrell Hollimon auflaufen) erstmals testen. Cheftrainer Roland Pavloski verfügt, erstmals während seiner Regentschaft, über ein breiteres Kader.

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