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Starwings Termine
Alle Termine von allen Starwings Teams auf einen Blick

Starwings Termine

Die Playoffs sind durchaus realistisch

Die Starwings gewinnen in Winterthur souverän mit 100:78 (51:35)

Das Birstaler Kombinat lief nie Gefahr, das Deutschschweizer Basketball-Derby nicht gewinnen zu können. Der Gastgeber trat mit einer arg dezimierten Equipe an, in welcher sämtliche ausländische Profispieler fehlten.  

Von Georges Küng 

Auf dem Papier hat der BC Winterthur, der in seiner 3. Nationalliga A steht und notabene der einzige Basketballverein der Schweiz ist, der sowohl bei den Männern wie auch Frauen im Oberhaus vertreten ist, über ein Kader von 16 Mann. Nominell, und quantitativ, das grösste Kader der gesamten Nationalliga A. Aber aus diversen Gründen stand am Sams­tagnachmittag die Hälfte nicht zur Verfügung – darunter fehlte gleich das US-Profi-Trio und mit Nicola Stevanovic und Kevin Madiamba zwei bestandene Nationalliga-A-Akteure, die mit den drei „Amis“ das Stammquintett bilden.

Comeback von Babic

Somit war klar, dass mit aller grösster Wahrscheinlichkeit der Sieger nur die Starwings sein konnten. Jener Verein, der – im Gegensatz zu den Rivalen – immer an seinen Profispielern festhält (seit 13 Jahren übrigens) und heuer durch eine Verletzungsmisere heimgesucht wurde, die seinesgleichen sucht. Aber mit Freude konnte man konstatieren, dass Spielma­cher Petar Babic (32) nach seiner schweren Bänderverletzung aus dem Massagno-Spiel (am 30. De­zember 2017) ein Comeback wagen wollte. Der Kroate kam als 7. Mann zum Einsatz – und was er zeigte, war „grosses Kino“. Acht Assists, 20 Punkte und eine Aura und Über­sicht, die sofort erkennen liess, warum Babic einst auch international auf höchs­tem Niveau gespielt hatte.

Nemanja Calasan (34) holte sich 17 (!) Rebounds (davon sieben in der Offensive) und be­wies, dass er seit Saisonbeginn auf konstant hohem Niveau spielt. Ein­zig bei den Freiwür­fen (einer von vier) hat der Serbe viel Luft nach oben. Topskorer der Partie war Allyn Hess, der weiterhin seine Schutzmaske (nach seinem Nasenbeinbruch) tragen muss. Und dies wohl noch einen Monat lang. Vier von sechs Dreipunktewürfen, teils aus sieben und mehr Metern, des Amerikaners fanden den Weg in den Korb. Eine grandiose Quote!

Auch Alexis Herrmann, nach seiner Gehirnerschütterung, konnte wieder die er­sten Minuten spielen. Noch vorsichtig und ein wenig „unsicher“, aber engagiert wie eh und je. Der Jurassier ist, gerade in der Defensive, ein wichtiger Faktor. Und weil die Dominanz der Gäste frappant war (zeitweise betrug der Vorsprung 27 Punkte), konnte Starwings-Cheftrainer Roland Pavloski allen zehn Kaderspielern genügend Einsatzminuten geben.

Tutonda fällt wieder aus

Aber den obligaten Wermutstropfen gab es doch noch: Brunelle Tutonda, seit Saisonbe­ginn durch Blessuren, Beschwerden und Verletzungen handicapiert, zog sich erneut eine Fuss­verletzung zu. Für den Romand dürfte dies ein Ausfall bedeuten. „Es ist wie verhext; kein Spiel, das uns nicht einen Verletzten bringt“, lamentierte Pavloski zurecht. Denn Tutonda ist der mit Abstand explosivste Akteur und mit seiner Dynamik für den Gegner ein konstanter Unruhepol.

Dass die „Wings“ nicht mit letzter Konsequenz verteidigten, zeigten die bloss acht Fouls, welche die Unterbaselbieter begingen. Und manchmal war zu viel Schlendrian, denn „Win­ti“ kam im 3. Viertel einmal auf sieben Punkte heran. Drei Minuten später waren es aber wieder plus 20 für die Gelb-Schwarzen aus Birsfelden. Beim Gastgeber konnte der 16-jäh­rige Nicolas Hulliger (gilt als grösstes Schweizer Talent mit Jahrgang 2001) 40 Minuten durchspielen; und auch Nationalspieler Leo Schittenhelm (22), der wegen einer Knieverlet­zung ein halbes Jahr pausieren musste, hatte einen starken Auftritt.

Mit einem Cupsieger…

Und man entdeckte in Zürcher Reihen einen gewissen Marvin Kangsen (26), der am 10. April 2010, damals noch als Junior, mit den Starwings Schweizer Cupsieger geworden war. Der Zürcher hat, un­verhofft nach einer langen Pause, sein Comeback gegeben. Und dies gleich in der Nationalliga A…

Und wenn man den Winterthurer Klubverantwortlichen glauben kann, so werden am Mon­tag zwei ausländische Ausnahmekönner (amerikanischer Herkunft natürlich), die in euro­päischen Top-Ligen gespielt haben, zu Winterthur stossen. „Und dann verlieren wir bis Saisonende kein Spiel mehr“, so der Tenor. Somit hätte der feine Starwings-Sieg ja noch mehr Gewicht!  

BC Winterthur – Starwings 78:100 (35:51)

Rennweg. – 215 Zuschauer. – SR: Novakovic/Sani/Chalbi.

Winterthur: Kangsen (8), Hulliger (10), Schittenhelm (19), Ramirez (11), Miavivululu (20); Ramm (3), Ruckstuhl (2), Oppliger (5).

Starwings: Kostic (11), Verga (7), Hess (25), Calasan (20), Schoo (11); Babic (20!), Tuton­da (2), Devcic, Herrmann (4), Pav­lovic.

Bemerkungen: Winterthur ohne das US-Profi-Trio Henry, Welsh (Verträge aufgelöst), Price (verletzt) sowie Madiamba, Stevanovic (beide verletzt/rekonvaleszent) und Grédy (abwe­send).  – Starwings ohne U18-Nationalspieler Streich (krank). – Viertelsresultate: 13:24, 22:27 (35:51); 19:24 (54:75) und 24:25 (78:100). – 18. Tutonda fällt mir einer Fuss- und Bänderverletzung (erneut) aus. – Fouls: Winterthur 13, Starwings 8.

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