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Starwings Termine
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Starwings Termine

Starwings siegen in Luzern

Die Starwings gewinnen das Deutschschweizer Basketball-Derby in Luzern mit 88:71 (45:39)

Mit einem Rumpfteam angetreten und im Laufe der Partie zwei weitere Schlüssel­spieler (Brunelle Tutonda und Allyn Hess) verloren, zeigten die Starwings eine Leis­tung, für die es nicht genügend Superlative geben kann.

  Branislav Kostic

Im Basketball kommt einem umsichtigen Aufbauer entscheidende Bedeutung zu. In der Person von Petar Babic hätten die Starwings einen solchen Mann – seit der Bänderverletzung vom letzten Spieltag (beim sensatio­nellen Heimsieg über SAM Massagno) ist der Kroate aus­ser Gefecht. Und somit fehlt der Denker und Lenker.

Brunelle Tutonda, der explosivste Akteur der Unterbaselbieter, versuchte sich trotz Rückenbeschwerden – und musste nach dem ersten Viertel aufgeben. Obwohl der Westschweizer in dieser Zeit vier Rebounds (davon zwei in der Offensive) ergatterte und vier Punkte erzielte. Dass die Gastgeber, die sich auf ein homogenes Stammquintett verlassen können, mit 27:16 führten, war das Nor­malste in diesem Vergleich zwischen einer Equipe, die gerade zuhause die Partien emotional, und meist siegreich, gestaltet.

Mitspieler bricht Hess die Nase

Das Malheur der Gäste aus Birsfelden nahm seine Fortsetzung, als Allyn Hess mit einer vermutlich gebrochenen Nase ausscheiden musste. Der Amerikaner war in den ersten zehn Minuten nicht in die Gänge gekommen; doch just, als er aufzeigte, dass er in ein paar Jahren durchaus in einer grossen europäischen Liga spielen kann, fiel er aus.

Doch die „Wings“ liessen sich nicht entmutigen. Das zweite Viertel war etwas vom Feinsten, was die „Wings“ in dieser Saison 2017/18 gezeigt haben. Vor allem Branislav Kostic, der in die Rolle von Petar Babic schlüpfte, bot eine Partie, für die es nur uneingeschränktes Lob, in Form von Superlativen, geben kann. Nemanja Calasan (34), eine Art „Vater der Jungs“, spielte fast durch (bis er 53 Sekunden vor der Endsirene vom Platz gehen durfte) – und warf 23 Punkte, beherrschte die Bretter (15 Rebounds); und der Serbe hat Aura, Charakter und Vorbild­funktion in Personalunion. Auch Björn Schoo (37), noch etwas älter als Calasan, zeigte, wie wertvoll Routine im Bas­ketball ist. Der Deutsche war strahlte auch in hektischen Moment eine stoische Ruhe aus. Und diesmal konnte auch Alessandro Verga feine Akzente setzen – und immer wieder sorgten seine Punkte dafür, dass Luzern nie mehr den Anschluss schaffen konnte. So wünschte man sich den ehemaligen Nachwuchs-Internationalen Woche für Woche.

Mit vier Eigengewächsen

Zuletzt spielten Kostic, Verga, U18-Nationalspieler Luca Streich und der 18-jährige Aleksa Pavlovic. Vier Eigengewächse, die bei den Starwings ausgebildet wurden. In einer Sportart, die von ausländischen Profis geprägt werden. Wo andere Klubs, wenn ein Profi hustet, sogleich der nächste Berufsspieler verpflichtet wird. Die Starwings haben gegen Massagno (Tabellenvierter) und Luzern, ohne drei Leistungs­träger, gewonnen. Das ist ein ganz starkes Zeichen und beweist, dass die Förderung der eigenen Kräfte in der Region Basel kein blosses Lippenbekenntnis ist.

Nur zu gerne würde man aber ein Starwings „en grand complet“ sehen. Möglich, dass die Landesgrössen sich vor diesen „Sternenadlern“ in Acht nehmen müssten, wenn schon die Jungen für Furore und Exploits sorgen.  

Swiss Central Luzern – Starwings 71:88 (39:45)

Maihof. – 650 Zuschauer. – SR: Clivaz/Gonçalves/Bovard.

Luzern: Chatman (13), Lehmann (24), Plüss (6), Kairavicius (19), Thompson (9); Stall­kamp, Mandic; Birboutsakis, Ganic, Morandi, Zoccoletti. 

Starwings: Kostic (26!), Hess (9), Tutonda (4), Calasan (23), Schoo (15); Verga (9), Herr­mann (2), Streich, Pavlovic.

Bemerkungen: Luzern ohne Tomic (rekonvaleszent). – Starwings ohne Spielmacher Babic und Devcic (beide verletzt). – 11. Tutonda verletzt ausgeschieden. – 25. Hess scheidet mit Verdacht auf Nasenbruch aus. – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 35. Thompson und 36. Herrmann. – Teamfouls: Lu­zern 21, Star­wings 18. – Zu den besten Spielern wurden Marco Lehmann und Branislav Kostic gewählt. – Viertelsresultate: 27:16, 12:29 (39:45); 18:18 (57:63) und 14:25 (71:88).

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