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Starwings Termine
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Starwings Termine

Dieses Fribourg war einige Nummern zu gross

Die Starwings verloren beim Rekordmeister Fribourg Olympic klar mit 65:102 (32:53)

In einem vorgezogenen Meisterschaftsspiel der 2. Runde musste das Birstaler Bas­ketball-Kombinat erkennen, dass es zwischen einem Titelfavoriten und den „Wings“ grosse Differenzen gibt. 

FO-SWB

Im Sport, und somit auch im Basketball, sind nur die finalen Zahlen die Wahrheit. Und es gibt Vergleiche, da sprechen diese für sich. Das weiss auch Starwings-Cheftrainer Roland Pavloski, der nach Matchende in den sozialen Media ein klares Verdikt zog: „Bittere Nie­derlage in Fribourg. Sie waren klar besser und haben verdient gewonnen. Für uns heisst es: Aufstehen, schütteln und weiter geht es!“.

Diese Sätze mögen emotional sein, rational sieht es weniger bitter aus. Die Kanternieder­lage mag brutal aussehen – sie entspricht aber nur den Möglichkeiten, welche diese bei­den Klubs trennen. Von einem gewöhnlichen City-Auto würde man ja auch nicht verlan­gen, dass es einen For­mel-1-Boliden bei einem Grand Prix bezwingt. Fribourg MUSS bes­ser sein als die Unterbaselbieter; Dusan Mlad­jan alleine kostet den Saanestädtern im Mo­nat mehr als die gesamte „Wings-“Equipe. Und man frage Murphy Burnatowski, welcher in der Saison 2015/16 für die Starwings ge­spielt hat, um wieviel sich sein Gehalt im Monat erhöht hat…

Alle hatten viel Spielzeit

Bis zur 16. Minute hielten die Gäste mit FO, wie der Renommierverein genannt wird, mit. 16:17 leuchte es da von der modernen Anzeigetafel herunter. Doch bereits nach dem 1. Viertel war „der Match gegessen“, wie der lokale Radiosender seinen Zuhörern mitteilen durfte. Der Rest war ein Freiburger Schaulaufen gegen Gäste, die immer bemüht waren. Und in allem einfach einen Tick weniger gut, oder talentiert, sind. Erfreulich, dass Trainer Pavloski alle zehn Spieler einsetzen konnte – und ein jeder kam auf mindestens zehn Mi­nuten Einsatzzeit. Negativ jedoch, dass Björn Schoo (37) in dieser Zeit mehr Fouls als Punkte schaffte. Das dürfte einem derart erfahrenen Mann nicht passieren.

Nationalspieler Natan Jurkowitz (22, 201cm), ein Olympic-Eigengewächs, holte alleine fünf Offensivrebounds – die Gäste als Kollektiv ganze vier… Die Wurfquote der Freiburger lag bei 57 Prozent, jene der Starwings bei 39 Prozent. Das sind Welten. Oder eben Klassen. Fribourg setzte alle zwölf Kaderspieler ein – über diese Breite verfügt in der Schweiz maxi­mal noch Les Lions de Genève. Und kein Akteur musste mehr als 28 Minuten auf dem Parkettboden stehen; auf diese Spielzeit kam Burnatowski, der aber im homogenen Stammquintett von Olympic der schwächste Akteur war.

Brillanter Branislav Kostic

Trotz der hohen Niederlage gab es bei den Starwings auch Lichtblicke. Branislav Kostic skorte, wie schon beim Sensationssieg gegen Lugano, grandios. Gut, der Basler kennt diese Halle, war er doch in der Spielzeit 2015/16 für eine halbe Saison in Fribourg, wobei er praktisch „nur“ für die Académie, welche in der Nationalliga B spielt, auflaufen durfte. Gut auch der Auftritt von Brunelle Tutonda, während das Profitrio doch einige Mühe (Ne­manja Calasan, Allyn Hess) bis sehr viel Schwierigkeiten (Petar Babic; Wurfquote von eins von neun ist absolut ungenügend) bekundete. Oder die Antipoden, wie der baumlange Ba­bacar Touré (Senegal, 209 cm), waren schlicht zu stark.

Und traditionell sind Auswärtsspiele unter der Woche noch eine Spur schwieriger. Somit war die Niederlage nicht bitter, sondern gänzlich normal. Und nicht weiter dramatisch. Hät­ten die Starwings erneut ein Wunder (Exploit) wie gegen Lugano geschafft, so müssten sich nach zwei Runden bereits zwei Vereine, die mit dreimal so höheren Etats schaffen, hinterfragen, warum der Goliath dem David unterlegen war. Am Donnerstagabend jeden­falls ist die Kirche im Dorf (oder Freiburger Unterstadt) geblieben… 

Fribourg Olympic – Starwings 102:65 (53:32)

Sainte-Léonard. – 800 Zuschauer. – SR: Marmy/Curty/Stojcev.

Fribourg: Timberlake (11), Mladjan (21), Burnatowski (7), Jurkowitz (16), Touré (17); Milja­nic (14), Jaunin (5), Mbala (4), Desponds (3), Schommer (4), Fosserat, Ebenda.  

Starwings: Babic (3), Kostic (21!), Hess (11), Tutonda (13), Calasan (9); Schoo (4), Herr­mann (2), Verga, Devcic (2), Grédy.

Bemerkungen: Beide Teams komplett. – Viertelsresultate: 28:19, 25:13 (53:32); 24:19 (77:51) und 25:14 (102:65). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 36. Schoo. – Fouls: Fribourg 15, Starwings 20.

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