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Starwings Termine
Alle Termine von allen Starwings Teams auf einen Blick

Starwings Termine

Ein gar ungleicher Vergleich

Die Starwings gastieren heute Abend (19.30 Uhr; Sainte-Léonard) beim Re­kordmeister Fribourg Olympic

Nur fünf Tage nach dem 81:76-Sensationserfolg gegen Lugano steht das Birstaler Basketball-Kombinat beim Schweizer Renommierklub vor einer auf dem Papier fast un­lösbaren Aufgabe. 

Kann man dem nationalen Pressedossier Glauben schenken, so hat Fribourg Olympic mit 900’000 Franken das höchste Budget aller zwölf Nationalliga-A-Vereine. Die „Wings“ hin­gegen belegen mit 300’000.– Franken den vorletzten Rang in dieser „Rangliste“ – nur Cen­tral Luzern gibt mit 200’000.– Franken einen tieferen Etat an.

Im Basket kommt es sehr, sehr selten vor, dass der „Kleine“ den „Grossen“ bezwingen kann. Kann man im Fussball trotz Inferiorität und Dauerdruck mal mit 1:0 gewinnen, so ist dies im Basketball nicht möglich. Umso erstaunlicher, dass die Unterbaselbieter am letzten Samstag gegen das „Grande Lugano“, das mit gut 750’000 Franken operiert, zu siegen vermochten.

Wer kann Burnatowski stoppen?

Die Aufgabe in Fribourg ist nicht nur schwer, sondern de facto unmöglich. Die Romands haben fünf Ausländer unter Vertrag (wovon vier auf dem Matchblatt stehen dürfen) und mit Dusan Mladjan den besten Schweizer Basketballer der letzten Jahre. Ausgenommen die beiden NBA-Exporte Thabo Sefolosha und Clint Capela. Gespannt darf man auf Murphy Burnatowski (26, 201 cm) sein. Der Kanadier trug in der Saison 2015/16 das Trikot der Starwings, war Team-Topskorer mit 20 Punkten und einer der besten Profispieler der ge­samten Liga. Nachdem er in der letzten Saison in Zypern, in einer wesentlich stärkeren Liga als die Schweizer Nationalliga A, für Furore gesorgt hatte und mit seinem Spitzenklub auch auf europäischem Parkett brillierte, überraschte seine Rückkehr in die beschauliche Schweiz. Zum Saisonauftakt führte der Kanadier mit polnischen Wurzeln FO in Neuchâtel zu einem überzeugenden 87:78-Erfolg trug „Sir Murphy“ 21 Zähler bei und hatte die höchste Effizienz (+28) aller Nationalliga-A-Akteure.

Gut möglich, dass sein Antipode Allyn Hess sein wird. Der Amerikaner gilt als begnadeter Werfer, doch ist der Starwings-Flügel dem erfahrenen Burnatowski bezüglich Erfahrung, Muskelkraft und Physis klar unterlegen.

Ist heute Abend eine die Favoritenrolle klar verteilt, so sind die Starwings am 18. Oktober ihrerseits haushoher Favorit. Dann trifft der A-Ligist im 1/16-Finale des Schweizer Cups auf den CVJM Frauenfeld, der in der Regionalklasse (2. Liga) spielt.

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