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Starwings Termine
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Starwings Termine

Saisonauftakt mit Exploit

Das Birstaler Kombinat gewinnt gegen Lugano sensationell mit 81:76 (46:36)

Was eigentlich unmöglich war, wurde Wirklichkeit. Die Starwings gewannen eine Partie, die nach 38 Minuten verloren schien. In den letzten 100 Sekunden war es vor allem Neu­zuzug Brunelle Tutomba, der zum Matchwinner avancierte.

  TopScorer2017_Verga

Auf dem Papier war alles klar. Auf der einen Seite der Gastgeber, der spät mit der Saison­vorbereitung angefangen hatte und mit einer neuen Equipe – wie in jeder Spielzeit – ver­sucht, die „Finanzrangliste“ zu korrigieren. Erster Meisterschaftsrivale war Lugano, der Do­minator dieses Jahrtausendes im Schweizer Basketball, der zwar nicht mehr über jene Breite verfügt, die ihn einst unschlagbar gemacht hatte. Aber mit einer starken Spitze, vier Top-Ausländer und zwei Nationalspieler, weiterhin ein Titelkandidat ist.

Nach 18 Minuten stand es 44:26 – die Matchbesucher wähnten sich im falschen Film – wenn auch im positiven Sinne. Zwischen der 21. und besagter 28. Minute hatte die Equipe vom Cheftrainer Roland Pavloski aus einem 18:22 ein 44:26 gemacht. Könnten die Unter­baselbieter dieses Niveau konstant spielen – sie würden locker Schweizer Meister. Ein Teilzeitskore von 26:4 (!) haben die Tessiner noch nie gefasst. Sie wurden vom grandiosen Birsfelder Quintett (Petar Babic, Branislav Kostic, Allyn Hess, Brunelle Tutonda und Ne­manja Calasan) förmlich vorgeführt.

Aber die Luganesi sind eben schon noch „grande“. Und weil seitens des Birstaler Kombi­nats Spielmacher Petar Babic und Center Nemanja Calasan Foulprobleme bekamen, stand es nach 38 Minuten plötzlich 72:76. In 20 Minuten hatten die „Tigers“, wie sich Luga­no nennt, ein 50:28 gesetzt. Dieses „Up and Down“ sind mitunter dafür verantwortlich, warum Basket so faszinierend sein kann und innert Sekunden aus einem vermeintlichen Verlierer ein unerwarteter Sieger wird.

Grandioser Tutonda-Dreier

Diese Partie, die intensiv war und über ein hohes Spielniveau verfügte (Beweis war die ge­ringe Anzahl an Ballverlusten und eine ordentlich gute Wurfquote), hatte finale 100 Sekun­den, die man nie mehr vergessen wird. Brunelle Tutonda, dieser in der Schweiz „verges­sen“ gegangene Topathlet, der 72 Stunden vor Saisonauftakt von den Starwings verpflich­tet werden konnte, wagte 100 Sekunden vor dem Sirenenton einen Dreier – und traf. Da­mit stand es 77:76 – und von diesem Augenblick an standen alle Zu­schauer auf und wie ein Mann hinter den „Wings“. Auch der Ausfall von Babic (5. Foul) konnte nichts daran än­dern, dass die Starwings kämpfen, rannten, sprangen und zuletzt einen Erfolg einfuh­ren, der unwirklich erscheint.

Das Stammquintett zeigte eine grandiose Leistung. Auch punktemässig war es ein Kollek­tiv – und wenn man doch zwei Akteure hervorheben will, dann Kostic, der fünf von fünf Dreiern in den Korb setzte. Und Tutonda, der jene Qualitäten (Explosivität, Schnell- und Sprungkraft) mitbringt, die bis dato fehlte. Und da war auch Calasan (34), ein Mann wie ein Fels, der das Publikum zum Anfeuern aufforderte, seine jüngeren Mitspie­ler anspornte und sich mit dem brachialen Lugano-Center James Padgett (208 cm) auf Au­genhöhe mass. Und dass Allyn Hess, der zum besten Spieler gewählt wurde, stets einen Rucksack (in Form von Manndeckung) hatte und dennoch 15 Punkte erzielte (auch wenn zwei von acht Dreiern keine superbe Quote sind), zeigt die Qualitäten des Amerikaners.

Am Donnerstag treten die Starwings beim Rekordmeister und Renommierverein Olympic Fribourg an. Als krasser Aussenseiter. Aber das waren sie auch gegen Lugano, bevor die­se entzaubert die lange Reise in die Sonnenstube der Schweiz antreten mussten.

Starwings – BC Lugano 81:76 (46:36)

Sporthalle Birsfelden. – 365 Zuschauer. – SR: Hjartarson/Sani/Emery.

Starwings: Babic (14), Kostic (17), Hess (15), Tutonda (11), Calasan (15); Verga (3), Schoo, Herrmann (2), Grédy (4); Devcic, Streich. Lugano: Rambo (7), Carey (19), Stockalper (7), Steinmann (8), Padgett (19); Williams (12), Mussongo (4); Ko­vac, Lukic. Bemerkungen: Starwings komplett. – Lugano ohne Molteni (Nasenbeinbruch). – Viertelsresultate: 18:22, 28:14 (46:36); 15:19 (61:55) und 20:21 (81:76). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 38. Babic. – Fouls: Starwings 18, Lugano 17.

 

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