Nächste Spiele
DatumZeitLigaBegegnung
08.12.09:30.MixU11CRHSWB
08.12.10:30.DU17SWBJUR
08.12.12:20.MixU11SWBBKB
Tickets
Bestell dir jetzt schon ein Ticket für nächste Saison

Preise und Online bestellen

Artikel aus der BaZ vom 05.02.2016

Erkenntnisse aus der Pause und der Blick Richtung April

Niemand zweifelt noch daran, dass die Starwings die Playoffs erreichen

Von Tobias Müller

Birsfelden. Zwei Wochen hatten die Spieler der Starwings Zeit, sich zu erholen. Die Beine vielleicht das ein oder andere Mal hochzulagern. Zu reflektieren, wie die bisherige Saison verlaufen ist. Und sie konnten in diesen Tagen, da sie keine Partien in der NLA zu bestreiten hatten, an den Punkten arbeiten, die bis anhin in der Meisterschaft noch nicht funktioniert haben.

Foto-BaZ-20160205

Wirklich viele waren das nicht – schliesslich schnitt man bisher so ab, wie man das von den Baselbietern erwarten konnte: Gegen die Kleinen der höchsten Schweizer Spielklasse – Winterthur, Luzern und Boncourt – konnten die Starwings meistens ihr Potenzial abrufen und Punkte einfahren. Gegen die grossen Teams war man jedoch oft chancenlos. Aber eben, überrascht war darüber niemand wirklich. «Grundsätzlich sind wir zufrieden, wie es bisher gelaufen ist. Wir haben gewonnen, wenn wir gewinnen mussten. Überraschungen blieben allerdings, im Vergleich zur letzten Saison, aus», sagt Starwings-Trainer Roland Pavloski. Tatsächlich konnten die Nordwestschweizer letzte Saison den einen oder anderen Favoriten ärgern. Aufgrund der völlig neuen Konstellation im Kader und der drei neuen unerfahrenen Ausländer war damit in der Saison 2015/2016 aber auch nicht zu rechnen.

Trotz der überwiegenden Zufrieden­heit gab es aber doch Punkte, an denen in dieser zweiwöchigen Pause gearbeitet wurde. An der Organisation in der Defensive. Am Kollektivspiel im Angriff. Am allgemeinen Team-Play, wie es Roland Pavloski nennt. Und er fügt an: «Zwei der drei Ausländer im Kader kamen frisch aus dem College. Dort wird vor allem das individuelle Spiel gefördert, das eins gegen eins. In Europa ist das Spiel aber viel kompletter. Das Team steht im Zentrum, nicht der Einzelne. Das muss ich gewissen Spielern noch mehr vermitteln, und an dem arbeiten wir zurzeit.»

Ob sich diese Arbeit bereits auszahlt, wird sich in der morgigen Partie gegen Massagno zeigen (17.30 Uhr, Sporthalle Birsfelden). Es ist dies die 18. von 27 Runden, die in der Qualifikationsphase der Nationalliga A ausgetragen werden. Nach diesen 27 Spielen erreichen die acht besten Teams die Playoffs. Dass die Starwings dies schaffen, daran zweifelt niemand mehr wirklich. Der Tabellenzehnte Winterthur steht noch ohne Punkte da. Und der Abstand von Aufsteiger Luzern – zurzeit Neunter – ist mit sechs Zählern auf die Baselbieter schon zu beträchtlich.

Kommt hinzu, dass die Starwings die bisherigen zwei Duelle gegen die Innerschweizer gewonnen haben. Heisst: Luzern müsste nicht nur die sechs Zähler Rückstand innerhalb der nächsten zehn Runden aufholen. Sie müssten sogar am Ende mit zwei Punkten mehr dastehen, da bei Punktgleichheit die Direktbegegnungen entscheiden. Und dieses Verhältnis können die Luzerner bei einer ausstehenden Partie gegen die Starwings nicht mehr drehen.

Wer wird der Playoff-Gegner?

Trotzdem werden Coach Roland Pavloski und sein Team alles daransetzen, in den nächsten Spielen möglichst viele Punkte einzufahren. Auf wen die Starwings ab dem 16. April in der Best-of-5-Begegnung der Playoffs treffen werden, entscheidet nämlich die Platzierung in der Rangliste am Ende der Qualifikationsrunde. «Sicher würde es gegen alle Teams in den Playoffs schwer werden, keine Frage. Aber es gibt Mannschaften, die uns besser liegen als andere», sagt Pavloski und fügt an: «Am liebsten wäre uns natürlich Fribourg oder Lugano. Zu diesen zwei Teams ist der Abstand wohl noch am geringsten und die Spielweise dieser Mannschaften liegt uns noch am ehesten. Hingegen wären Neuchâtel oder Genf schon ziemlich grosse Brocken, auf die wir gerne verzichten würden.»

Doch bis Mitte April ist es noch ein langer Weg. Bis dahin wollen die Starwings aber zeigen, welche Erkenntnisse sie aus der Pause gezogen haben. Und dass sie doch noch für die eine oder andere Überraschung gut sind.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.

Hauptsponsoren
Unbenanntes Dokument
Co-Sponsoren
Unbenanntes Dokument

Catering Partner
Medical und Health Partner
Unbenanntes Dokument

Media Partner
Unbenanntes Dokument