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Bittere Cup-Niederlage für die Starwings

Die Starwings glaubten, den Cup-Halbfinal erreichen zu können. Sie wähnten sich zumindest auf Augenhöhe mit dem BC Boncourt. Was das Birstaler Kombinat jedoch zeigte, war schwach und wurde zurecht mit einer Niederlage, von einem fast ebenso konfusen Widersacher, bestraft.

Von Jordi Küng

Ziel im Basketball ist es, den runden, orangenen Ball in den Korb zu bringen. Dies kann man mit einfachen Korblegern tun. Meist gelingt dies, wenn man den Defense-Rebound sichert, einen schnellen Gegenstoss auslöst und der Spielmacher (im Falle der Starwings wäre dies Lorenza Ross) im richtigen Moment den genauen Pass zum richtig mitlaufenden Mann spielt. Davon waren die „Wings“ am Samstagabend meilenweit entfernt. Sie sicherten sich weder den Korbabpraller, waren nicht in der Lage schnell und präzise nach vorne zu spielen, denn Ross erwischte keinen guten Tag.

Man kann auch in einem „statischen“ Angriffsspiel druckvoll spielen, korrekte Blöcke stellen oder ein Mann-Mann-Duell gewinnen und mit einem spektakulären Dunking – zur Freude der Zuschauer – abschliessen. Auch diese Fähigkeiten gingen heute den Spielern von Starwings-Cheftrainer Roland Pavloski vollends ab.

Ross im Tief

Ein Ross hat basketballerische Fähigkeiten, ohne Zweifel. Qualitäten, um als Denker und Lenker (= Spielmacher) aufzutreten, hat der junge Amerikaner noch nicht gross entwickelt. Murphy Burnatowski bringt ein gutes Basket-ABC mit – seine Zwängerei, in aussichtslosen Situation dennoch werfen zu wollen, sind zum Teil ärgerlich und zeugen lösen Unverständnis aus. Devonte Upson leidet darunter, dass seine Spielmacher wenige bis keine brauchbaren Bälle zuhalten. Zudem war der sprunggewaltige US-Center ab der 25. Minute aus dem Spiel. Ein Misstritt führte zu einer Fussverletzung – und auch wenn der 206 Zentimeter lange Mann für die letzten vier Minuten wieder auf dem Spielfeld stand, war seine Präsenz eher marginal und psychologisch bedingt.

Mit guten Leistungen gegen Fribourg, Luzern und Winterthur hatte sich Branislav Kostic (21) den Platz im Anfangsquintett erkämpft. Der frühere U20-Internationale rechtfertigte diese „Beförderung“ (noch) nicht. Im ersten Viertel konnten er und Teamcaptain Joël Fuchs zusammen sechs offene Dreier nehmen – sie trafen knapp den Ring… Und drei Minuten vor Abpfiff, beim Stand von 54:57, konnte Kostic drei Freiwürfe werfen. Und ausgleichen. Er traf einen – und statt den Ausgleich zu erzielen und seiner Equipe das Momentum zu bescheren und für positive Tollhaus-Atmosphäre zu sorgen, erhöhte Boncourt im Gegenzug, dank eines Dreiers (im Lauf!) von Julian Norfleet (USA) auf 55:60. Damit war der Match definitiv „gegessen“ und der Frust bei den Gastgebern gegeben.

Saisonende für Matter

Mit Niels Matter (28, 204 cm) verloren die Starwings zudem ihren Felsen unter den Brettern – der Kleinbasler verletzte sich auch, weil er sich auf einen Wurf von Upson (aus vier Metern donnerte er den Ball ans Brett…) ins Getümmel stürzte. Denn eines sei gesagt: Der Auftritt der Jurassier, einst eine Grösse im Schweizer Basket, war ebenso schwach. Wenn man in Betracht sieht, dass die „Red Devils“ nebst den obligaten drei Auslandsprofis weitere vier Schweizer Berufsspieler unterhalten, war die Darbietung „völlig ungenügend“, wie ein treuer Boncourt-Fan beim abschliessenden Abendessen meinte.

Starwings – BC Boncourt 61:65 (28:36)
Sporthalle Birsfelden. – 452 Zuschauer. – SR: Hjartarson/Wirz/Mazzoni.

Starwings: Ross (16), Verga (4), Fuchs, Burnatowsky (23), Upson (12); Sager (6), Matter, Verga; Lutz, Malisanovic, Wachsmuth.

Boncourt: Norfleet (19), Landenbergue, Louissaint (7), Brown (5), Dos Santos (11); Arledge (19), Herrmann (2), Engondo, Atcho (2); Petignat.

Bemerkungen: Starwings ohne Duspara (verletzt). – Boncourt komplett. – 15. Matter scheidet mit Knieverletzung (Kreuzbandriss) aus. 25. Upson fällt während zehn Minuten mit Fussverletzung aus. – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 40. Burnatowsky. – Fouls: Starwings 18, Boncourt 19. – Viertelsresultate: 16:19, 12:17 (28:36); 19:15 (47:51) und 14:14 (61:65). – Zu den besten Spielern wurden Burnatowski (Kanada) und Arlesdge (USA) gewählt.

(Der Originalbericht wurde um die beleidigenden und destruktiven Äusserungen des Journalisten gekürzt)

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