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Oliver Vogt ist der neue Captain der Nationalmannschaft

Just am Nationalfeiertag beginnt für das Nationalteam, das neu von Petar Aleksic und seinem Assistenten Marko Simic, zugleich auch Cheftrainer der Starwings, geführt wird, die Kampagne für die Europameisterschaft 2015 in der Ukraine.

Von Jordi Küng

enms_photoequipe2013 Wenn im September 2013 in Slowenien die Europameisterschaft (EM) stattfindet, so werden 13 Nationen fehlen. Darunter auch die Schweiz. Diese beginnen dafür jetzt die Qualifikation für die EM 2015, welche in der Ukraine stattfinden wird. Drei Gruppen à drei Teams und eine Vierergruppe machen den Sieger aus, der direkt für die EM 2015 qualifiziert sein wird. Die anderen Teams werden sich via Ausscheidungsspiele für die Titelkämpfe qualifizieren müssen. Ein schwieriges Unterfangen, denn die „Kleinen“ Europas werden auf Nationen treffen, die heuer in Slowenien am Start sind.

Die Schweiz ist in der einziger Vierergruppe eingeteilt worden – und dürfte es schwer haben, Rang 1 zu erreichen. Gegen Dänemark und auch Luxemburg sollte die Schweiz beide Matches gewinnen können. Doch Österreich ist, zumindest auf dem Papier, stärker. Vor allem, weil unser östliches Nachbarland in seinen Reihen viele Akteure hat, die auf dem Balkan gross geworden sind und eingebürgert wurden. Zudem kann Austria auf Benjamin Ortner (30, 206cm) zählen. Der Center spielt seit acht Jahren in der italienischen Serie A – und wurde heuer mit Montepaschi Siena Meister. Und war nicht etwa Bankspieler, sondern meist in der Stammfünf.

Ohne Sefolosha und Brunner

Die Schweiz wird diese Kampagne, in welcher innerst zwei Wochen sechs Matches ausgetragen werden, ohne seine zwei Aushängerschilder bestreiten. Thabo Sefolosha, der bis dato einzige Schweizer NBA-Akteur, hat – als free agent – aus verständlichen Gründen auf eine Teilnahme verzichtet. Und Greg Brunner, der US-Profi mit Schweizer Vorfahren (und Pass), muss wegen einer hartnäckigen Rückenverletzung drei Monate mit Training aussetzen. Heuer spielte er bei Trenkwalder Reggio Emilia und wechselte vor wenigen Wochen zum Vize-Meister Virtus Rom. Der kräftige Center, der in seiner Spielart an Charles Barkley erinnert, wurde übrigens ins Allstar-Team der besten Defense-Spieler gewählt.

Mit Jahrgang 1980 ist er der Team-Senior. Und seit Jahren eine fixe Grösse im Nationalteam. Die Rede ist von Oliver Vogt, der beim BC Arlesheim das Basket-ABC erlernte und via USA anschliessend beim BC Boncourt, Hérens Sion, Fribourg Olympic und in der letzten Saison beim Champion Les Lions de Genève grosse Erfolge feierte.

Capela bald in der NBA?

Das Kader umfasst 15 Spieler und im Aufgebot findet man mit Clint Capela (19, 208cm) einen Mann, der im letzten Jahr noch – mit Branislav Kostic – an der U18-EM in Varna (Bulgarien) teilgenommen hat. Der Genfer mit afrikanischen Wurzeln spielt seit zwei Jahren in Frankreich bei Châlon-sur-Saône. Und bewegt sich auf den Spuren von Sefolosha, der seinerzeit auch mit knapp 17 Jahren das „Biotop Nationalliga A“ verliess, um in einer französischen Akademie die entscheidenden Schritte zu einer Welt-Karriere zu machen.

Heuer hat der Schweizer Internationale bereits in der Euro League gegen die Top-Teams aus Europa gespielt. Etwas, das Sefolosha nicht getan hat. Fachleute sind sich einig, dass Dapela offensiv mehr Potenzial als Thabo Sefolosha hat. Ob der Genfer aber auch die mentale Stärke und den Willen, sich über die Defense zu profilieren, hat, werden die nächsten Jahre zeigen. Auf alle Fälle weilte Capela, den die U20-Equipe schmerzlich vermisst hat, im letzten Monat in den USA und hinterliess bei den NBA-Scouts einen nachhaltigen Eindruck.

Gelingt der Schweiz der Auftakt zuhause gegen Dänemark und in Luxemburg, so dürfte die dritte Partie gegen Österreich bereits vorentscheidenden Charakter haben. Es fällt auf, dass im Kader der Nationalmannschaft bis auf den Baselbieter Vogt lauter Akteure stehen, die entweder Tessiner oder Romands sind. Was der Nachwuchs-Förderung in der alemannischen Schweiz zu denken geben sollte…

Kader der Schweizer Nationalmannschaft

Nummer 4: Jonathan Kazadi (1991) 193cm Fribourg Olympic

Nummer 5: Steeve Louissaint (1987) 190cm Les Lions de Genève

Nummer 6: Dusan Mladjan (1986) 198cm Lugano Tigers

Nummer 7. Stefan Petkovic (1992) 185cm Charleroi (Belgien)

Nummer 8: Cédric Mafuta (1984) 192cm BBC Monthey

Nummer 9: Jérémy Jaunin (1991) 170cm Les Lions de Genève

Nummer 10: Roberto Kovac (1990) 188cm Fribourg Olympic

Nummer 11: Jonathan Dubas (1991) 202cm Louvain (Belgien)

Nummer 13: Clint Capela (1994) 208cm Châlon-sur-Saône (Frankreich)

Nummer 14: Derek Stockalper (1984) 196cm Lugano Tigers

Nummer 15: Oliver Vogt (1980) 209cm Les Lions de Genève

Nummer 21: Evrard Atcho (19929 204cm Kansas City College (USA)

Nummer 22: Florian Steinmann (1991) 197cm Les Lions de Genève

Nummer 23: Daniel Andjelkovic (1994) 200cm SAM Massagno

Nummer 25: Marko Mladjan (1993) 206cm SAM Massagno

Cheftrainer: Petar Aleksic

Assistenz: Marko Simic

EM-Partien:

01.08.2013 Schweiz – Dänemark (16 Uhr, Fribourg)

04.08.2013 Luxemburg – Schweiz (16.30 Uhr)

07.08.2013 Schweiz – Österreich (20 Uhr, Fribourg)

10.08.2013 Dänemark – Schweiz (19.15 Uhr)

13.08.2013 Schweiz – Luxemburg (20 Uhr, Genf)

16.08.2013 Österreich – Schweiz (15 Uhr)

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