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Schweiz verlor gegen Belgien und Zypern

Beim Auftaktspiel der der U20-Europameisterschaft in Rumänien schnupperte die Equipe von Cheftrainer Marko Simic gegen Belgien an der Sensation, musste sich zuletzt aber dem Favoriten doch noch mit 67:72 (40:34) geschlagen geben. Gegen Zypern unterlag die Schweiz dann mit 55:67 (27:39).

Von Jordi Küng

daniel-andjelkovic Auch wenn Belgien keine Basket-Grossmacht war, ist und wohl auch nie sein wird, so ist dieser Benelux-Staat basketballerisch der Schweiz stets voraus gewesen.

Doch zumindest bei der aktuellen U20-Generationen konnte die Schweizer Nationalmannschaft mit dem Rivalen auf Augenhöhe spielen. Ja, „les petits suisses“, wie die Schweiz in frankophonen Ländern schon mal genannt wird, führte eigentlich mehrheitlich, doch beim finalen Skore konnten die Belgier jubeln.

Auf Seiten der Schweiz kam Branislav Kostic über die gesamten 40 (!) Minuten zum Einsatz. Dies hat in einschlägigen Foren der Romandie für Verblüffung, ja Verwunderung gesorgt. Kostic war mit fünf Assists der beste Passgeber der Schweiz, wurf- respektive punktemässig hingegen ist sicher eine Steigerung möglich. Und nötig. Null von fünf Dreiern und fünf Ballverluste trüben die Bilanz, so dass „Brani“ mit einer -1 Bilanz dasteht.

Nicht unerwartet war SAM-Spieler Marko Mladjan mit 15 Zählern der beste Skorer der Schweiz. Zu ihm gesellten sich aber zwei Spieler, die ebenfalls zu überzeugen wussten. Einer heisst Christian Affolter (20, 197cm) – ein Mann, den man in der Schweiz (nicht mehr?) – oder noch nicht – kennt. Affolter, ein Berner, welcher in den USA studiert und Basketball spielt (an der Onpoint Hoops Academy in Oklahoma), erzielte in nur 17 Minuten Spielzeit ebenfalls 15 Punkte und hatte mit +17 die beste Evaluation aller Schweizer Nationalspieler. Aber auch Arben Hoxha, welcher beim B-Ligisten Vevey Basket spielt, erzielte 15 Punkte, war aber bei den Freiwürfen nicht ganz auf der Höhe (fünf von zehn). Daniel Andjelkovic (Massagno) lieferte auch eine komplette Partie ab und hatte ein Double-Double (elf Punkte, elf Rebound) und mit +13 die zweitbeste Evaluation der Eidgenossen.

Marco Lehmann (BC Alte Kanti Aarau) hatte mit 34 Minuten über die zweitlängste Einsatzzeit, erzielte sechs Punkte, hatte jedoch wie Branislav Kostic eine Minus-Eva- luation. Zu erwähnen, dass Coach Simic zehn Spieler zum Einsatz brachte, wobei sich die Rotation eigentlich auf sechs Akteure beschränkte.

Marko Mladjan dürfte mit grösster Wahrscheinlichkeit in der nächsten Saison nicht mehr in der Schweiz (Tessin) spielen, sondern in die USA in eine NCAA-Liga gehen. Und SAM Massagno gab die Verpflichtung von US-Center Dante Taylor (25, 206cm) bekannt. Ein Spieler, den auch die Starwings im Fokus hatten. Leider waren aber seine Gehaltsvorstellungen zu hoch, so dass nach einer Alternative gesucht wird (respektive wurde). Massagno scheint mit dem neuen Hauptsponsor jedenfalls in der Lage zu sein, nicht nur seinen grossen Bruder Lugano zu bedrängen, sondern zu einem Spitzenteam der Nationalliga A zu reifen. Denn kein Verein stellt in den drei Nachwuchs-Mannschaften (U20, U18 und U16) so viele Spieler wie die SAM ab.

Nur 24 Stunden später gab es die zweite Niederlage. Und diese schmerzt umso mehr, als die Zyprioten eigentlich ein Gegner waren, den man in Reichweite glaubten. Doch mit einem Blitzstart zogen die Insulaner davon – und wurden de facto nie mehr gesehen. Hatte im Startspiel gegen Belgien Branislav Kostic noch über die gesamten 40 Minuten gespielt, so sank seine Einsatzzeit gegen Zypern auf 13 Minuten – und ausser zwei Steals konnte der Starwings-Akteur keine Akzente setzen. Er wartet an dieser EM nach zwei Partien weiterhin auf zwei Punkte. Auch die vermeintlichen Leistungsträger Andjelkovic und Mladjan zogen einen eher schwächeren Tag ein und enttäuschten vor allem punktemässig. Solid der Auftritt von Marco Lehmann, weiterhin positiv fällt der Berner Affolter auf.

Dafür setzte sich ein Mann in Szene, der in Liestal geboren wurde und somit Baselbieter ist. Ernest Basis (19, 180cm) ist Baselbieter, studiert und spielt aber momentan in den USA (Windermere Preparatory School).

Zu erwähnen noch, dass mit Markos Michaelides die Schweiz einen Referée für diese Titelkämpfe abstellt.

Schweiz – Belgien 67:72 (40:34)

Universitatea Sport Hall. – 60 Zuschauer. – SR: Peruga (Spanien)/Hickman (England) und Kapitany (Ungarn)

Schweiz: Kostic (2), Hoxha (15), Lehmann (6), Mladjan (15), Andjelkovic (11), Affolter (15), Appavou, Pythoud, Hauri (3), Basic; Engondo, Bugnon.

Viertelsresultate: 20:15, 20:19 (40:34); 17:18 (57:52) und 10:20 (67:72).

Zypern – Schweiz 66:57 (39:27)

Universitatea Sport Hall. – 50 Zuschauer. – SR: Grigoras (Rumänien)/Kaludjerovic (Mazedonien) und Abirached (Liberia)

Schweiz: Hoxha (7), Lehmann (8), Affolter (12), Andjelkovic (4), Mladjan (7); Kostic, Hauri (1), Appavou (3), Basis (15), Pythoud, Bugnon, Engondo.

Viertelsresultate: 22:12, 17:15 (39:27); 11:14 (50:41) und 16:16 (66:57).

Weitere Gruppenspiele

Holland – Zypern 66:58 (30:40)

Portugal – Finnland 93:71 (43:23)

Holland – Finnland 79:40 (36:24)

Belgien – Portugal 70:68 (33:40)

Rangliste

1. Holland 2/4

2. Belgien 2/4

3. Portugal 2/2

4. Zypern 2/2

5. Schweiz 2/0

6. Finnland 2/0

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