Rodrigro Pastore gewann in den vergangenen zwei Saisons mit Vacallo drei Titel. Und der Coach hat mit seiner Squadra noch viel vor. Am Samstag, 13. März treffen Vacallo und die Starwings zum vierten Mal in dieser Saison aufeinander. 28 Tage später kommt es dann zwischen diesen beiden Teams zum Showdown beim Schweizer Cupfinal in Fribourg (10. April).
Die vergangenen beiden Partien zwischen Vacallo und den Starwings im Palapenz in Chiasso waren nichts für schwache Nerven. 78:76 nach Verlängerung gewannen die Basler das Meisterschaftsspiel am 16. Januar. Und am 24. Februar im Ligacup-Viertelfinal fiel die Entscheidung wieder hauchdünn aus; 80:78-Sieg für die Tessiner.
Nur das erste Spiel, am 8. November in Sporthalle, war mit 69:56 für Vacallo eine relativ klare Sache gewesen.
Am Samstag, 13. März treffen die beiden Teams nun zum vierten Mal während dieser Saison aufeinander und 28 Tage später kommt es zum grossen Showdown beim Cupfinal vom 10. April in Fribourg. Rodrigo Pastore, der Coach von Double-Gewinner Vacallo glaubt nicht, dass die beiden Mannschaften am Samstag mit verdeckten Karten spielen werden. «Das ist im Basketball nicht möglich, wenn man gewinnen will», sagt der in Buenos Aires geborene Coach, der mit Vacallo in den vergangenen zwei Saisons zwei Cupsiege und einen Meistertitel gefeiert hat. Pastore, der einst als Playmaker in Italien bei Aurora Jesi, Virtus Ragusa, Trieste und Osimo engagiert war, auch in der Bundesliga spielte (Bayreuth, Telekom Bonn) und zuletzt in Lugano, ist bei Vacallo als Coach bis 2012 unter Vertrag.
«Für mich zählen nur Titel, das ist meine Basketball-Philosophie», sagt Pastore. «Mit Vacallo Meister zu werden, hat die Bedeutung von fünf Titeln mit Fribourg Olympic», macht der Coach in Eigenwerbung. Seine Begründung: «In Vacallo gibt es während der Saison keine Verstärkungen, auch wenn es nicht rund läuft. Unser Schlüsselspieler Nikola Dacevic fiel wegen Verletzung während zweieinhalb Monaten aus, Crnogorac für rund drei Wochen. Doch deswegen erhielt ich keinen Ersatz.»
Den Cup-Halbfinal gegen Fribourg gewann Vacallo ohne Dacevic dennoch, obwohl Olympic mit Quinnel Brown und Ed Draughan gleich zwei amerikanische Spieler geholt hatte.
Im Ligacup hat Vacallo die Starwings ohne Dacevic und Crnogorac geschlagen, die nun wieder dabei sind. Schneidermann und Gibson indes leiden beide an Kniebeschwerden (Meniskus), aber bisher habe man von Operationen mitten in der Saison abgesehen, erklärte der Coach. «Vacallo ist nicht Lugano, Fribourg oder Nyon», betont der 38-jährige Pastore. «Wenn man für diesen Verein arbeitet, muss man diese Bedingungen akzeptieren.» Dafür kann der Coach auf eine eingespielte Equipe zählen. Pastore hat mit Vacallo bewiesen: Konstanz zahlt sich aus.
Samstag, 13. März, 17.30 Uhr, Palapenz Chiasso:
SAV Vacallo Basket – Starwings Basket Regio Basel















