Rolf Vogt ist Vorstandmitglied der Starwings und als Mitinhaber der Firma
Birs Terminal unterstützt er die Starwings als einer der Hauptsponsoren praktisch seit der ersten Stunde. Wenn aber der Gegner Fribourg Olympic heisst, wie am Samstag,
6. März, dann nimmt Rolf Vogt als Starwings-Fan eine Auszeit….
Rolf Vogt, am Samstag treffen die Starwings wieder einmal auf Fribourg Olympic. Bei Olympic spielt Ihr Sohn Oliver. Für welches Team schlägt Ihr Herz?
Das ist keine Frage, für Fribourg Olympic. Das wissen auch meine Vorstandskollegen bei den Starwings. Ich freue mich sehr über die gute Saison der Starwings. Was die Mannschaft mit Trainer Patrick Koller leistet, ist phantastisch. Aber am Samstag schlägt mein Herz für Fribourg Olympic. Als Vater bin ich auch ein bisschen stolz, dass Oliver eine gute Saison spielt. Meine Frau und meine Tochter fiebern jeweils mit den Olympic-Fans mit, ich dagegen halte mich bei Spielen gegen die Starwings diplomatisch in einer «neutralen Zone» auf.
Es wäre doch einfacher, wenn Oliver für die Starwings spielen würde. Haben Sie da keinen Einfluss?
(Lacht). Das ist Sache meines Sohnes. Als er 2003 das Studium am College in Pittsburg in Kansas abschloss, erklärte er mir, er wolle Profi-Basketballer werden. Ich antwortete ihm: OK. Aber als richtiger Profi kannst du nicht mehr finanziell von deinen Eltern abhängig sein, du musst deinen Lebensunterhalt selber verdienen. Das macht er. Und deshalb hat er bei Fribourg Olympic unterschrieben. Dieser Traditionsverein konnte ihm ein besseres Angebot machen, als die Starwings. Basketball ist seine grosse Leidenschaft. Oliver ist ein Kämpfer. Wenn er verliert, ist er jeweils einen Tag nicht ansprechbar.
Sie engagieren sich seit acht Jahren mit Ihrer Firma Birs Terminal als einer der Hauptsponsoren bei den Starwings. Wie kamen Sie zum Basketball?
Natürlich durch Oliver. Als Bub hat er zuerst Tennis gespielt und das ziemlich gut. Als er 12 Jahre alt war, kam noch Basketball dazu und mit 15 erklärte er mir, er setze nun ganz auf Basketball. Damals spielte er als Junior beim BC Arlesheim und schon damals war ich wenn immer möglich bei seinen Spielen dabei. Während dieser Zeit sponserte ich die Leibchen des Teams. So fing alles an. Vor etwa acht Jahren, nach der Gründung der Starwings, fragte mich Pascal Donati an, ob ich als Sponsor helfen würde. Oliver war damals in den USA im College. Ich sagte unter der Bedingung zu, dass Martin Spörri das Finanzwesen des Vereins übernimmt. Zudem fragte ich Thomas Lamprecht an, ob auch er als Sponsor einsteigen würde. Lamprecht Transport und Birs Terminal waren die ersten Hauptsponsoren der Starwings. Damals hatten wir für die Nationalliga B ein Budget von rund 150’000 Franken.
Als Vorstands-Mitglied sind Sie für das Sponsoring zuständig. Mit 150’000 Franken könnte man niemals in der Nationalliga A mithalten.
Mittlerweile sind wir bei rund 600’000 Franken Budget angelangt. Das ist nur möglich, weil mit Novartis, Endress+Hauser, Grand Casino und Airport Hotel weitere Hauptsponsoren dazugekommen sind und dazu noch andere Unternehmen, welche die Starwings unterstützen. Wir hoffen, in Zukunft das Budget nochmals um 10 bis 15 Prozent erhöhen zu können. Ich versuche, weitere Firmen aus Birsfelden und der Region für die Starwings gewinnen zu können. Die Qualifikation für den Schweizer Cupfinal ist auch aus dieser Perspektive eine grossartige Sache.
Zum Glück heisst der Cupfinalgegner nicht Fribourg Olympic sondern Vacallo…
Ja, da gibt es keine gemischten Gefühle. Der Cupfinal wird ein Höhepunkt in der Geschichte der Starwings und ich freue mich jetzt schon auf eine tolle Stimmung.
Samstag, 6, März, 17.30 Uhr, Sainte-Croix, Freiburg
Benetton Fribourg Olympic – Starwings Basket Regio Basel















