Die Starwings reisen am Fasnachtsmittwoch zum Ligacup-Viertelfinal ins Tessin.
Genau vor zwei Jahren, am 23. Februar 2008 standen die Starwings in Genf im Ligacup-Final und verloren vor 1500 Zuschauern gegen Fribourg Olympic 65:82. Ein Blick auf die Mannschaftsaufstellung zeigt, welchen Wandel die Starwings in den letzten beiden Saisons erlebt haben. Einzig Marcus Hett und der wegen einer Schulteroperation zurzeit nicht einsatzfähige Tony McCrory sind aus diesem Team noch dabei.
Jetzt treffen die Starwings im Viertelfinal am Mittwoch, 24. Februar in Chiasso ausgerechnet auf Vacallo, die Squadra, die am 10. April auch Gegner der Basler beim Schweizer Cupfinal in Fribourg ist. Und am 13. März spielen die Starwings im Palapenz in Chiasso auch in der Meisterschaft nochmals gegen den aktuellen Leader und amtierenden Schweizer Meister sowie Schweizer Cupsieger.
«Der Ligacup hat für uns dritte Priorität», sagt denn auch Starwings-Coach Patrick Kolller. «Das heisst aber nicht, dass wir den Ligacup nicht ernst nehmen.»
Dennoch, wie sollen Starwings gegen Vacallo voll spielen, ohne alle Karten aufdecken zu müssen? Koller: «Wir haben sowohl in der Defense wie im Angriff immer zwei, drei Optionen, die wir variieren können. Unsere Philosophie ist, jedes Spiel gewinnen zu wollen. Auch im Ligacup gibt es einen Titel zu holen.»
Am vergangenen Samstag, beim 75:65-Auswärtssieg in Boncourt spielte Vacallo mit nur sechs Mann, Schlüsselspieler wie Andrija Crnogorac und Nikola Dacevic fehlten wegen Verletzung.
Gute Erinnerungen haben die Starwings an den letzten Auftritt im südlichen Grenzort. Am 16. Januar gewannen sie in der Meisterschaft gegen Vacallo 78:76 nach Verlängerung.
Mittwoch, 24. Februar, 20.15 Uhr, Palapenz Chiasso
SAV Vacallo Basket - Starwings Basket Regio Basel
