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Die Starwings haben mit dem Auswärtsspiel bei  Fribourg Olympic am Samstag, 30. Januar Gelegenheit, sich  mit der Sainte-Croix Halle vertraut zu machen, der Halle, wo am 10. April der Schweizer Cupfinal  Starwings – Vacallo steigt.

Seit dem Aufstieg in die Nationalliga A 2005 haben die Basler übrigens noch nie bei Fribourg Olympic gewonnen. Sainte-Croix und Reposieux in Monthey sind die Hallen, welche die Starwings bisher nur als Verlierer  verlassen haben.

Es ist also an der Zeit, mit diesem Bann zu brechen. Seit 1984 spielt Olympic im Sainte-Croix (Heiligkreuz), das dem gleichnamigen Gymnasium gehört. Alle Basketball-Fans der Schweiz dürfen sich jetzt schon freuen: Am 2. Juli wird in Fribourg die neue, 3300 Plätze aufweisende Basketball-Halle unmittelbar neben dem Eisstadion St.-Léonard eingeweiht. Zurzeit wird in der Halle der Parkettboden verlegt. Es ist die erste richtige Basketball-Halle der Schweiz, ohne Sprossenwände und so und ohne das übliche Spielfeld-Linien-Wirrwar auf dem Boden. Die beiden ersten offiziellen Spiele in der neuen Arena sind die EM-Qualifikationsspiele der Schweizer Nationalmannschaft gegen die Slowakei (17. August) und  gegen Tschechien (21. August).

Olympic: Das Cup-Out schmerzt

Zurück zum nächsten Gegner  der Starwings. Die Basler treffen auf eine Mannschaft, die  bisher  überraschend stark spielte. Denn bei Fribourg Olympic wurde diese Saison – vor dem Umzug in die Basketball-Arena  - als Übergangssaison deklariert. Von 19 Meisterschaftsspielen hat  Olympic indes erst vier verloren. Doch das Cup-Out in Vacallo vom vergangenen Mittwoch schmerzt, wie Sportchef Kurt Eicher einräumt. «Wir hätten gerne den letzten Cupfinal im Sainte-Croix gegen die Starwings gespielt.»

Mit Ed Draughan, dem 28-jährigen, 1.96 m grossen Flügelspieler aus den USA, hat Olympic Anfang Woche einen technisch versierten Skorer verpflichtet, der im ersten Spiel für Olympic gegen Vacallo 19 Punkte warf. Zuletzt war Draughan  beim französischen Klub Fos-sur-Mer unter Vertrag gewesen. Er stieg mit der Equipe  im vergangenen Frühling  in die zweithöchste Liga (Pro B) auf. Dort kämpft der Verein nun gegen den Abstieg  (16. von 18 Teams), und Draughan kam nicht mehr oft zum Einsatz. «Ich war unzufrieden und der Verein war unzufrieden mit mir», sagte Draughan.

2007 war Draughan bei Lugano mit 22,4 Punkten im Schnitt zweitbester Skorer der Nationalliga A gewesen. Er wird Olympic gut tun, das zurzeit viele angeschlagene Spieler hat. Auch der Baselbieter Center Oliver Vogt, diese Saison der konstanteste Spieler von Olympic, ist immer noch ein bisschen durch seine Ellbogenverletzung, die er im vergangenen Sommer erlitten hatte,  handicapiert. Der junge Aufbauspieler Jonathan Kazadi plagt sich seit Wochen mit Achillessehnenprobleme herum, der Neuseeländer Brendon Polyblank (Sehnenprobleme) ist auch nicht ganz fit und Vladimir Buscaglia (Oberschenkel, Waden- und Achillessehnenprobleme)  fällt voraussichtlich bis Mitte Februar aus.

 1,2 Millionen Verlust in den vergangenen zwei Saisons

«Wir leiden zurzeit ein bisschen», sagt Eicher  und es habe sich auch gezeigt, dass die beiden jungen Aufbauspieler Stefan Petkovic (18 Jahre) und Kazadi (19 Jahre) für solche entscheidende Spiele wie gegen Vacallo noch nicht ganz bereit seien. Eicher: «Doch wir gehen diesen Weg weiter. Olympic machte in den vergangenen zwei Jahren je 600’000 Franken Betriebsverlust. Das geht nicht». Draughan, der bis Ende Saison unterschrieben hat, wird denn auch von privaten Sponsoren finanziert. Aufbauspieler Quinnel Brown, der zum Probetraining erschienen war und der gegen Vacallo spielte, bekam dagegen keinen Vertrag und ist nach Chicago zurück geflogen.

Samstag, 30. Januar, 17.30 Uhr, Sainte-Croix Freiburg:
Benetton Fribourg Olympic – Starwings Basket Regio Basel

 

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