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„Lugano könnte in der Bundesliga mithalten“

Joe Whelton wurde als Coach mit Bellinzona innert vier Jahren dreimal Meister und vier Mal Cupsieger. Danach war er lange in der Bundesliga tätig gewesen. Seit seiner Rückkehr ins Tessin ist Whelton mit Lugano noch ungeschlagen und übernahm mit den Tigers die Tabellenführung. Am Mittwoch, 20 Januar trifft er in der Sporthalle Birsfelden  auf das Team der Stunde – die Starwings.

Als die Starwings die Lugano Tigers am 16. Dezember in einem dramatischen Spiel mit 87:85 im Viertelfinal aus dem Schweizer Cup warfen, sonnte sich Joe Whelton noch an einem der wunderschönen Strände in Venice, Florida. Dorthin ist der 53-jährige Amerikaner  mit seiner Familie gezogen, nachdem er im Dezember 2007 beim Bundesligisten Trier entlassen worden war.

whelton-stein Whelton und Stein Quelle: www.tio.ch

Seit knapp einem Monat ist Joe Whelton (auf dem Bild links neben dem ebenfalls neuverpflichteten Playmaker Alon Stein) zurück in der Schweiz. Am 22. Dezember hat er Renato Carettoni als Coach bei Lugano abgelöst. Carettoni sass  beim 79:56-Derbysieg gegen Vacallo am 19. Dezember zum letzten Mal als Coach von Lugano auf der Bank.

Unter  Whelton  gewannen die Tigers im neuen Jahr in Monthey (96:89), gegen Boncourt (80:64) und SAM Massagno (104:88). Der Coach ist in der Schweizer Basketball-Szene kein Unbekannter.  Zwischen 1988 und 1992 trainierte Whelton Fribourg Olympic und wurde mit Olympic 1992 Meister. Damals spielte bei Olympic ein gewisser Patrick Koller als junger Playmaker. Am Mittwoch kommt es nun in Birsfelden zu einem Wiedersehen. Die Starwings von Koller liegen mit ihrer grandiosen Aufholjagd  noch sechs Punkte hinter Lugano zurück.

Zwischen 1992 bis 1996 räumte Whelton mit Bellinzona fast alles ab, was es in der Schweiz zu gewinnen gab. 1993, 94, 95 holte Bellinzona jeweils das Double und wurde 1996 nochmals Cupsieger, bevor das Imperium des damaligen Präsidenten Sergio Ponzio zusammenkrachte und damit auch Bellinzona Basket, das sich von der Nationalliga zurückzog. Danach landete Whelton für eine Saison in England bei den Manchester Giants, bevor er während 10 Jahren in der Bundesliga tätig war, bei  Hagen (98-99), Rhöndorf (1999-2000), Giessen (2000-2004) und Trier (2004-2007).

Joe Whelton, Willkommen zurück in der Schweiz. Weshalb sind sie bei den Lugano Tigers?
„Oh, das ist auch für mich eine Überraschung. Nach 25 Jahren Coaching in Europa bin ich eigentlich in Pension gegangen. Ich wohne mit meiner Familie nun in Venice Florida, mache Basketball-Clinics für Junge und coache Highschool-Teams. Vor Weihnachten bekam ich  einen Anruf aus Lugano und wurde gefragt, ob ich bereit wäre, zu helfen. Ich habe mir das überlegt und zugesagt. Aber nur bis im Mai. Dann kehre ich nach Florida zurück.“

Ihr Vorgänger Renato Carettoni ist nun Koordinator und Juniorenchef bei Lugano. Wie ist Ihr Verhältnis zu ihm?
„Sehr gut, er hilft mir, wo er kann. Er erledigt für mich und den Verein viele administrative Dinge, informiert mich über unsere Gegner. Ich bin darüber sehr froh.“

Was haben Sie bei den Lugano Tigers geändert?
„Ich wusste, dass Lugano gute Spieler hat mit einer guten Einstellung. Sonst hätte ich die Mannschaft nicht übernommen. Ich arbeite vor allem im mentalen Bereich mit den Spielern, lege viel Gewicht auf die Defense. Deshalb müssen die Spieler konditionell noch zulegen, damit wir für die Playoffs bereit sind.“

Wie  hat sich die Nationalliga in den 14 Jahren Ihrer Abwesenheit verändert?
„Jede Mannschaft hat fünf, sechs oder mehr Ausländer, das war damals noch nicht erlaubt. Entscheidend ist, wie gut diese Ausländer zusammen harmonieren, sie dominieren in der Schweiz. In Sachen Hallen hat sich nicht viel getan, im Gegensatz zu Deutschland, wo Basketball enorm professionell geworden ist. Um in der Bundesliga spielen zu dürfen, braucht man eine Halle mit einer Zuschauerkapazität von mindestens 3000 Plätzen, und Parkettboden. Jedes Team hat einen vollamtlichen Trainerstab und auch die medizinische Betreuung ist professionell.“

Wie gross ist der Unterschied zwischen der Bundesliga und der Nationalliga A?
„Lugano könnte in der Bundesliga mitspielen. Natürlich würde es gegen die Spitzenteams wie Bonn, Alba Berlin, Frankfurt, Oldenburg oder Bamberg nicht reichen, aber im unteren Mittelfeld würde Lugano mithalten können.“

Was hat Präsident Alessandro Cedraschi bei der Verpflichtung zu Ihnen gesagt – du musst Meister werden?
(Lacht). „Nein, das hat er nicht gesagt.  Ich kann in Lugano ohne jeglichen Druck coachen. Das wird vielleicht zu unserem Vorteil. Denn eines steht jetzt schon für mich fest: Ob wir Meister werden oder nicht, einen Tag nach unserem letzten Spiel kehre ich zu meiner Familie nach Florida zurück. Der Kontakt zur Schweiz wird aber immer bestehen bleiben. Meine Frau Magdalena ist Tessinerin, sie spielte als Magda Cetta bei Bellinzona in der Nationalliga A der Frauen, als wir uns verliebten. Ihre Eltern haben ein Haus am Comersee. Unsere Kinder, Matteo, der 9 Jahre alt ist und das Girl, unsere fünfjährige Michel gehen nun in Venice zur Schule. Deshalb ist das Herumziehen mit der ganzen Familie  vorbei.“

Was wissen Sie über die Starwings?
„Die Mannschaft hat einen Lauf – sieben Siege in Serie, das  sagt alles. Wir spielen am Mittwoch gegen die Mannschaft der Stunde.“

Mittwoch, 20. Januar, 20.00 Uhr, Sporthalle Birsfelden:
Starwings Basket Regio Basel – Lugano Tigers

 

 

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