Nach drei Siegen in Serie in der Meisterschaft wollen es die Starwings nun im Schweizer Cup wissen. Im Viertelfinal treffen die Basler am Mittwoch, 16. Dezember um 20 Uhr in der Sporthalle Birsfelden auf die Lugano Tigers.
Dreimal schafften die Starwings seit dem Aufstieg in die Nationalliga A (2005) im Schweizer Cup den Vorstoss in den Halbfinal. Doch es gelang ihnen nie, die Pforte zum Cupfinal in Fribourg aufzustossen. Zweimal scheiterten die Starwings dabei an den Lugano Tigers. 2006 setzte es im Istituto Elvetico eine 69:78-Habfinal-Niederlage ab, und 2008 waren die Starwings beim Heimspiel nicht bereit gewesen und hatten beim 82:97 keine Chance.
Diesmal treffen die Starwings bereits im Viertelfinal auf die Luganesi. Vor einer Woche gewannen die Tigers den Achtelfinal im Nachtragsspiel in Boncourt 85:80, wobei das Resultat die Dominanz der Tessiner nicht widerspiegelt. Zur Pause waren die Tigers mit 21 Punkten in Führung gelegen.
Patrick Koller war im «Chaudron» interessierter Zuschauer gewesen. «Entscheidend wird sein, ob wir unsere Steigerung in der Abwehr auch in diesem Spiel bestätigen können», sagte der Starwings-Coach zum Cupfight gegen die Tigers.
Lugano kassierte am Samstag in der Meisterschaft die dritte Saisonniederlage, verlor in Nyon 87:94, nachdem die Squadra von Trainer Renato Carettoni in der 19. Minute mit 20 Punkten Vorsprung geführt hatte.
«In der zweiten Halbzeit hat uns Nyon keine freien Würfe mehr zugelassen und wir sind aus dem Rhythmus geraten», sagte Carettoni. «Es war ein hochklassiges Spiel gewesen, Nyon hat nach der Pause hervorragend getroffen.»
Mit den Schweizer Nationalspielern Dan Stockalper und Dusan Mladjan (28 Punkte gegen Nyon) verfügen aber auch die Tigers über gefährliche Distanzschützen, Travis Walton sorgt mit seinem Speed für Gefahr – und unter dem Korb haben die Tessiner mit den drei Amerikanern Bryon Sanders (2.07m), Mohammed Abukar (2.08 m) und Scott Vandermeer (2.13 m) viele Zentimeter.
Am 11. November unterlagen die Basler im Tessin den Tigers in der Meisterschaft 76:83, die Partie war bis sieben Minuten vor Schluss völlig offen gewesen. Diesmal wollen die Starwings den Tigers einen Kampf bis zum letzten Sirenenton liefern.















