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Dritte Niederlage in Serie für die Starwings. Im Tessin  unterlagen die Basler am Mittwochabend den Lugano Tigers 76:83, nachdem die Gäste die Partie  lange offen halten konnten.

Erneut fehlten den Starwings in der Schlussphase die Nerven, Übersicht und wohl auch etwas die Kraft, um eine Überraschung zu schaffen. Acht Minuten vor Schluss hatte Tony Brown die Gäste mit 64:62 letztmals in Führung gebracht, und kassierte kurz darauf sein viertes Foul, so dass er in der Schlussphase sich in der Defensive zurückhalten musste.

Die Luganesi setzten sich in der kritischen Phase der Partie    mit zwei Dreiern von Mihajlovic und Mladjan zum 73:67 leicht ab und liessen die Starwings nicht mehr heran kommen.

«Es ist ein bisschen frustrierend, wenn man sieht, dass man mit dem Gegner wie in Nyon und am Sonntag gegen Vacallo lange auf Augenhöhe spielen kann und es am Schluss doch nicht reicht», bekannte Patrick Koller. Der Coach der Starwings konnte sich nach einem unbefriedigenden zweiten Viertel über die Reaktion seiner Mannschaft freuen, die nach 14 Minuten 18:32 zurücklag. Mit einem  11:0-Zwischenspurt nach der Pause verwandelte sie innert fünf Minuten  den 33:43-Rückstand  in eine 44:33-Führung, doch bereits mit dem nächsten Angriff gingen die Tessiner wieder in Front.

Vor allem Vernard Hollins brauchte lange, bis er auf Betriebstemperatur  kam. Erst nach 16 Minuten gelangen ihm mit zwei Freiwürfen die ersten Punkte, dagegen hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Stürmerfouls auf dem Konto. Die Tessiner hielten den Starwings-Topskorer in der ersten Halbzeit auf sechs Punkte, am Schluss war Hollins mit 21 Punkten zweitbester Werfer der Partie.

Lugano mit 25 Punkten von der Bank

Wieder einmal war es der Schweizer Nationalspieler Dan Stockalper, der den Starwings erhebliche Probleme aufgab. Stockalper skorte 23 Punkte, davon 16 in der ersten Halbzeit. Und ein Faktor war auch, dass bei Lugano die Spieler, welche von der Bank kamen, insgesamt 25 Punkte zum Sieg beisteuerten, bei den Starwings aber kamen die Bankspieler nur auf  total sechs Punkte.

Koller ist  zuversichtlich, dass Playmaker Maxime Jaquier, der in Lugano auf der Bank sass, nach seiner Oberschenkelverletzung am nächsten Donnerstag im Cupspiel in Zürich gegen den NLB-Zweiten Zürich Wildcats wieder dabei sein wird. In der nächsten Meisterschaftsrunde vom Wochenende sind die Starwings spielfrei.

Lugano Tigers – Starwings 83:76 (18:14, 40:31, 62:60)

Elvetico: 290 Zuschauer. – SR: Sala, Wirz, Clerc . – Lugano: Efevberha (3), Stockalper (23), Mladjan (14), Sanders (4), Abukar (14); Vandermeer (4), Mihailovic (8), Walton (13). nicht eingesetzt: Poretti, Pantic, Basso. Starwings: Brown (16), Hollins (21), McCrory (7), Hasquet (11), Delic (13); Fuchs (0), Sloan (4), Hett (2). nicht eingesetzt: Albrecht, Jaquier, Kangsen, Beltinger. Bemerkungen. Starwings ohne Wegmann (rekonvaleszent). –  14. Technisches Foul gegen Starwings-Coach Patrick Koller.

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