CUP Final
10. April 2010 in Fribourg Tickets ab 1.März 2010 mehr Infos bei CUP Final
NLA Starwings
 
Nyon - SW
Wed, 10.02.10 20:00
Rocher
ProBasket Starwings II
 
SW II - Spreitenbach
Sun, 07.03.10 18:30
Sporthalle
NLA Statistik
Saison-Tickets

Die Starwings kamen gegen SAM Massagno zu einem klaren 110:78 (64:44)-Heimerfolg

Geglückter Auftakt zur 3. Qualifikationsrunde. Das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat wusste die treue Anhängerschar zu begeistern und feierte den höchsten Saisonerfolg. Notabene gegen einen Rivalen, der heuer ein ernsthafter Kandidat für die Playoffs ist.

Von Georges Küng

starwingssam

Man kann eine feine Leistung schmälern, indem man den Gegner schwach redet. Das taten die Exponenten aus Massagno nicht. „Wir haben heute eine Lektion bezüglich modernen Basketballes erhalten. Gegen die Aggressivität, Intensität und Physis der Basler waren wir chancen-, ja machtlos“, meinte SAM-Trainer Massimo Aiolfi. Und dieser Mann ist nicht „irgendwer“, sondern hat in Italien in den höchsten Ligen diverse Equipen geführt.

„Im Gegensatz zum Fribourg-Match konnten wir heute die Zonenverteidigung attackieren, fanden Abschlusspositionen und hatten zeitweise eine überdurchschnittliche Wurfquote“, erklärte ein zufriedener Patrick Koller. Der Starwings-Cheftrainer wies aber umgehend darauf hin, „dass die Basis für jegliche Erfolge in der Verteidigungsarbeit, verbunden mit der nötigen Intensität, liegt“. Und ergänzte: „Es gab auch Dinge, die mir nicht gefallen haben. Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, so der Alt-Internationale.

Schon im ersten Viertel lagen die Starwings nach acht Minuten mit 26:16 in Führung. Zu diesem Skore hatte vor allem Jordan Hasquet beigetragen, der wie im Heimmatch gegen die Geneva Devils (82:61; am 21. Dezember 2009) seine unverschämten Wurfqualitäten eindrücklich unter Beweis stellte. Bis zur Halbzeit liess sich der „Mann aus Montana“ 20 Punkte gutschreiben.

Ein Nachlassen der „Sternenflügel“ erlaubte es den Luganesi, nur mit einem Drei-Punkte-Rückstand in die erste Kurzpause zu gehen. Doch dann brach über SAM das Unheil hinein. Innert 200 Sekunden kletterte das Skore auf 41:26; gegen diesen 18:3-Run waren die Tessiner machtlos. Und es war Spielmacher Vernard Hollins vorbehalten, Basketball erster Klasse zu zelebrieren. Druckvolles Angriffsspiel, Zauberpässe, die auch im Repertoire der Harlem Globetrotters zu finden sind, sichere Distanzwürfe, eine starke Reboundarbeit (Marcus Sloan!) und ein Pressing, das SAM schier zur Verzweiflung trieb, waren die Gründe für diese Basketball-Exhibition. Die, wegen der MUBA, dem Eishockey-Match und Fussball-Spitzenkampf FC Basel – Young Boys, nur die Treusten der Treuen sehen wollten.

Nach 23 Minuten stand es 78:46 – die Frage nach dem Sieger war längst geklärt und der Vergleich zwischen dem Cupsieger und den Südschweizern verkam zu einer kurzweiligen Sache. Koller konnte alle 12 verfügbaren Kaderspieler einsetzen – und es war der (fast) wiedergenesene Valentin Wegmann, welcher den 100. Punkt, unter tosendem Applaus, erzielte. Man sah, wie sich Roman Albrecht wacker gegen die vier US-Zweimeter-Männer der Ticinesi schlug. Man erkannte die Spielintelligenz eines Marko Verginella (vier von vier Freiwürfen) und stellte fest, dass Joël Fuchs einen grandiosen Auftritt hatte. Der 20-jährige Regensdorfer hat in diesen Tagen sein erstes Nationalmannschafts-Aufgebot erhalten – zurecht und verdient. Fuchs hatte die beste Wurfquote aller 21 eingesetzten Akteure!

So endete eine Auftaktpartie, welche umstrittener erwartet wurde. Denn man darf nicht vergessen: SAM Massagno verfügt im grandiosen Kameron Gray (einst Playmaker beim grossen BC Lugano) und den vier US-Riesen (allesamt zwischen 200 und 210 Zentimeter gross) über ein Quintett, das heuer allen Teams viel, einiges sogar zu viel (Boncourt, Geneva, Lausanne, Monthey) abgefordert hat.

Mit diesem Sieg dürfte auch der Playoff-Einzug mathematisch gesichert sein. Und bereits in 72 Stunden geht es weiter. Beim Titelfavoriten Nyon werden die Starwings die Aussenseiterrolle einnehmen. Doch nach diesem geglückten Auftritt gegen SAM Massagno darf den „Sternenadlern“ auch an den Gestaden des Genfersees eine superbe Leistung zugetraut werden.

Starwings – SAM Massagno 110:78 (64:44)

Sporthalle. – 375 Zuschauer. – SR: Carlini/Hüsler/Wirz.

Starwings: Hollins (22), Hett (2), Brown (24), Hasquet (20), Sloan (10); Fuchs (14), Wegmann (2), Verginella (6), Delic (8), Albrecht (2), Beltinger.

Massagno: Gray (20), Morin (13), Hines (12), Fitzgerald (4), Grimm (9); Magnani (11), Censi (3), Balletta (6), Rey; Rokitzky.

Bemerkungen: Starwings ohne McCrory (Schulteroperation; Saisonende) und Jaquier (Knieverletztung). – Massagno komplett. – Viertelsresultate: 26:23, 38:21 (64:44); 29:21 (93:65) und 17:13 (110:78). – Fouls: Starwings 21, Massagno 17. –  Zu den besten Akteuren wurden Hollins und Kameron Gray (USA) gewählt.

Dieses Wochenende beginnt die dritte Qualifikationsrunde der Nationalliga A. Dabei empfangen die Starwings am Sonntag, 7. Februar, um 14 Uhr die SAM Massagno.

Etwas ungewöhnlich ist die Spielzeit des ersten Starwings-Spiels der Rückrunde. Doch damit wurde den FCB-Fans im Starwings-Umfeld Rechnung getragen. So können Interessierte sowohl das Spiel der Starwings als auch den Fussball-Spitzenkampf zwischen Basel und YB sehen. Und die Starwings-Fans werden in der Sporthalle in Birsfelden bestimmt ein spannendes Spiel zu sehen bekommen. Denn zwar haben die Starwings in der Vergangenheit überzeugt und insbesondere mit dem Einzug in den Cupfinal für Furore gesorgt. Aber auch Massagno ist derzeit gut drauf  und konnte fünf seiner letzten sieben Partien für sich entscheiden. Am Ende resultierte nach Abschluss der zweiten Quali-Runde der siebte Rang.

Spannend an der Affiche ist auch, dass die Starwings ihre unglaubliche Siegesserie  just gegen Massagno begonnen hatten: Am Sonntag, 6. Dezember. Damals hatten die Starwings zuletzt gegen Fribourg verloren. Und nun wollen sie , wieder gegen Massagno, die jüngste Fribourg-Niederlage vergessen machen.

Nach den ersten gewonnen Spielen in der Finalrunde 1.Liga ProBasket in Mutschellen (71:87) und in Zürich (71:87) stand gestern Abend das schwere Spiel gegen das auch in dieser Saison noch ungeschlagene Team aus Opfikon auf den Programm.

Letzte Saison mussten die Starwings II in Opfikon ihre einzige Niederlage einstecken und man wusste von der Stärke dieses Teams.

Der Starwings II starteten gut in die Partie und erlaubten dem Gegner keine einfachen Punkte und so war das Resultat zur Pause (45:29) komfortabel und ein wenig überraschend.

Doch es kam so, wie es nicht kommen musste: die Starwings II fühlten sich zu sicher und es schlichen sich Fehler ein, die Opfikon zu nutzen wusste, und vor allem Renato Maggi zeigte wieso er jahrelang Captain des Nationalteams war, er lief zur Hochform auf und konnte in der zweiten Halbzeit 20 seiner 30 Punkte erzielen.

Doch am Ende war die Abgeklärtheit und das Spiel mit den grossen Leuten unter dem Korb für den (knappen) Sieg entscheidend, aber für das Rückspiel in Opfikon ist man gewarnt.

Das nächste Spiel ist schon am Freitag 5.2.2010 in Spreitenbach, auch ein schwieriger Gegner, gegen den es in der Vorrunde recht knapp wurde.

So werden die Starwings II in 2 Wochen ihr 4. Spiel auf dem Konto haben und hoffentlich immer noch ungeschlagen an die Fasnacht gegen können.

Starwings II – Opfikon 83:79 (45:29)

Der Spielplan der dritten Nationalliga-A-Runde ist da. Sie finden ihn unter www.lnba.ch und auf dieser Seite unter «Spielpläne». Los geht es diesen Sonntag mit einem Heimspiel gegen Massagno (14 Uhr, Sporthalle Birsfelden). Die Starwings freuen sich auf ein zahlreiches Publikum!

LNBA

Heute Montagabend (1. Februar, stündlich ab 19.20 Uhr) ist der historische Einzug der Starwings in den Cupfinal Thema in der Sendung “Heimspiel” auf TeleBasel. Zudem wird unser Headcoach Patrick Koller am 11. Februar an der Telebar zu Gast sein.

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