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Starwings Termine
Alle Termine von allen Starwings Teams auf einen Blick

Starwings Termine

Starwings gegen Lausanne chancenlos

Die Starwings verlieren gegen Pully Lausanne mit 70:97 (33:49)

Gegen den Neuling und früheren Serienmeister Pully, der sich in den Traditionsklub BBC Lausanne „integriert“ hat, setzte es eine logische Niederlage ab. Solange die Starwings nicht „en grand complet“ antreten können, verkommen sie zu einem Spielball für die Konkurrenz.

Von Georges Küng

Mit Freude konstatierte man, dass der Gastgeber mit seinem Stammquintett die Partie be­gann. Eine Tatsache, die seit Monaten nicht mehr der Fall war. Der Grund hierfür war, dass Spielmacher Petar Babic, trotz Bänderriss, spielen musste. Allyn Hess spielte ohne Sicht und Blickwinkel. Und auch Brunelle Tutonda stand auf dem Platz – auch er wäre, unter normalen Umständen, spielunfähig, da er an diverse Blessuren leidet. Aber sie „mussten“ spielen, denn mit Alexis Herrmann und Björn Schoo fehlten wieder (Herrmann) und erstmals (Schoo) in dieser ver­flixten Saison 2017/18 zwei Leistungsträger. 

Ein Top-Allrounder 

Der Auftakt glückte dem Stammquintett; nach 90 Sekunden stand es 5:0. Sechs Minuten später stand es jedoch 5:16 – und beim Gast sass Tyran De Lattibeaudière (27) noch im­mer auf der Bank. Der Jamaikaner kam als 7. Mann nach acht Minuten zum Einsatz – und was dieser Mann zeigte, ist etwas vom Allerbesten, das man im Schweizer Basket­ball je­mals gesehen hat. Der Mann mit den drei Pässen (nebst jenem von Jamaika hat er auch die amerikanische und spanische Staatsbürgerschaft) ist 196 Zentimeter gross und kann in der Schweiz im Aufbau, als Flügel, aber auch unter den Körben spielen. Und aus allen Lagen – ob aus der Distanz, Sprungwürfe oder Penetrationen zum Korb – punkten. Gegen jeden. Auch gegen mehrere Verteidiger. 

Ein kurzes Strohfeuer

Nach der Pause hatten die Starwings eine sehr gute Phase, sozusagen einen zweiten Atem, obwohl Cheftrainer Roland Pavloski seinem Stammquintett keine Pausen geben konnte. Nach 23 Minuten stand es nur noch 47:51; in der 26. Minute leuchtete von der neuen Anzeigetafel gar ein 55:58 auf. Aber es war bloss ein Strohfeuer. Gäste­coach Randoald Dessarzins, der Mann, der einst den BC Boncourt von den Niederungen der 1. Liga zu Meistertiteln und Cupsiege geführt hatte sowie auch Nationaltrainer gewe­sen war, beorderte De Lattibeaudière wieder aufs Feld. Zwei Minuten später stand es 55:71 – der Überflieger hatte Korb um Korb er­zielt. Und damit dem Gastgeber jede Hoff­nung auf einen Sieg genommen. 

Pully Lausanne statt „Barça“… 

In nur 22 Minuten erzielte der „Jamaika-Boy“ sagenhafte 35 Punkte. Bei einer Wurfquote 90 Prozent (13 von 16 Zweipunktewürfen). Die „Wings“ müssen sich hierfür nicht schämen; De Latti­beaudière hatte in der letzten Saison in Granada, jeweils vor 7’000 Zuschauern, ähnliche Werte erzielt. Und die Andalusier fast in die 1. Division geworfen. Er wurde mit den Welt­klubs Real Madrid und FC Barcelona in Verbindung gebracht – und landete, oder „strande­te“, am Lac de Léman. Dies ist Irrtum und Märchen zugleich. 

Nun ruht der Meisterschaftsbetrieb wegen der Nationalmannschaft für zwei Wochen. Dann reisen die Starwings zum letz­ten Match der Qualifikationsphase ins Wallis zu Monthey. Danach gibt es die 3. Runde mit fünf Matches unter den Teams auf den Plätzen 7 bis 12. Da wird es mindestens einen Sieg, am besten gegen das Schlusslicht Winterthur, brauchen, um den Ligaerhalt auch mathe­matisch zu bewerkstelligen. Gut wäre es, wenn man dies mit dem gesamten Kader tun könnte. Es wäre allerdings in dieser 13. Nationalliga-A-Saison ein Novum… 

Starwings – Pully Lausanne 70:97 (33:49)

Sporthalle Birsfelden. – 175 Zuschauer. – SR: Stojcev/Pillet/Ferroni.

Starwings: Babic (18), Kostic (8), Hess (8), Tutonda (4), Calasan (28); Verga, Streich, Dev­cic (4), Pavlovic.

Pully Lausanne: Landenbergue (4), Brown (12), Wade (16), Top (8), Cleare (10); Rodri­guez (9), Lattibeaudière (35!), Moke, Waelti (2), Asase, Wilkerson (1).

Bemerkungen: Starwings ohne Herrmann und Schoo (beide verletzt). – Lausanne kom­plett. – Viertelsresultate: 13:25, 20:24 (33:49); 23:26 (56:75) und 14:22 (70:97). – Fouls: Starwings 17, Pully Lausanne 13.

 

LiveStream Starwings – Pully Lausanne

Sonntag 18.02.2018 16.00 Uhr Sporthalle Birsfelden

LiveStream Starwings – Genf

Mittwoch 14.02.2018 19.30 Sporthalle Birsfelden

 

Eine ärgerliche 62:86-Niederlage.

Leider eine Niederlage gegen RIVIERA LAKERS und weitere verletzte Spieler.

Schon ohne Brunell Tutonda und Robert Devcic angetreten, war der Start sehr harzig. Doch nach 2-3 Min. fanden die Starwings ins Spiel und gingen mit 8 Punkten in Führung. Dann passierte das, was in dieser Saison schon so oft passiert ist: nach 5 Min. verletzte sich Alexis Herrmann und konnte nach kurzer Zeit nicht weiterspielen. … und nach 9 Min. verletzte sich AJ Hess und musste auch aufgeben. Nach der Pause riss dann der Faden komplett, und am Schluss stand eine ärgerliche 62:86-Niederlage.
Wir hoffen, dass die Verletzungen nicht allzu schlimm sind, aber die Vorzeichen fürs Spiel am Mittwoch gegen Genf stehen nicht gut, wir werden aber alles geben!

Starwings: Kostic 6, Calasan 12, Herrmann 1, Schoo 17, Hess 2; Babic 14,Verga 6, Streich 4,Pavlovic, Tutonda
Bemerkungen: Tutonda und Babic angeschlagen, Devcic verletzt, Verletzt ausgeschieden: Hermann in der 5 min., Hess in der 9 min.

LiveSteam Starwings – Riviera Lakers (Vevey)

Samstag 17.30 Uhr Sporthalle Kriegacker in Muttenz

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