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Starwings Termine
Alle Termine von allen Starwings Teams auf einen Blick

Starwings Termine

Ein beherzter Auftritt gegen den Schweizer Meister

Trotz der (erwarteten) 77:89 (32:46)-Niederlage in Lugano zeigten die Starwings gegen den Schweizer Meister eine gute Leistung. Wie bereits beim Heimsieg gegen Boncourt (74:72) war Riley Luettgerodt der beste Mann auf dem Parkett.

Von Jordi Küng

Die Gäste führten nach einer Minute mit 5:0… um drei Minuten später mit 5:13 in Rückstand zu liegen. Damit hatten die Luganesi gezeigt, dass sie nicht gewillt waren, sich vom Aussenseiter überraschen zu lassen. Auf dem Feld standen zu diesem Zeitpunkt neun Amerikaner und „Wings“-Captain Joël Fuchs. Daran wird sich bis Ende Saison nicht viel ändern. Auf die neue Spielzeit 2015/16 hin sind dann nur noch drei ausländische Profispieler erlaubt.

Die unterhaltsame Partie hatte ab der 4. Minute den Charakter einer intensiven Trainingspartie. Die Starwings müssen in dieser Saison 2014/15 niemandem mehr etwas beweisen, denn das amerikanische Quartett Kaylon Williams (der nimmermüde Antreiber, der zwar zu viele Ballverluste produziert, dafür mit Abstand der beste Assistgeber der Schweizer Nationalliga A ist), Riley Luettgerordt (der kompletteste Basketballer des nationalen Championats), Darell Vinson (seine 15 Rebounds, fünf Blocks und einige brachiale Dunkings lösten bei den wenigen Tifosi Beifall aus), A.J. Pacher, der zusammen mit Lugano-Profi Antonio Maurice Ballard weiterhin der Topskorer der Nationalliga A ist, und Teamcaptain Joël Fuchs haben ihr Soll nicht nur erfüllt, sondern bei weitem übertroffen.

Und so konnte Starwings-Cheftrainer Roland Pavloski auch Severin Beltinger und U20-Nationalspieler Alessandro Verga einige Einsatzminuten (zehn für Beltinger, acht für Verga) geben. Auch wenn diese erneut zu spüren bekamen, wie hoch in der Nationalliga A die Körbe hängen. Und dass zwischen einer 1. Liga (oder Nationalliga B) oder gar Nachwuchs-Meisterschaft zur höchsten Liga viele Welten liegen…

Dass die zweite Halbzeit sogar mit 43:34 für die Gäste aus Birsfelden endete, sei auch noch erwähnt. Es ist zwar nur eine kleine Zahlenspielerei, zeigt aber, dass die Starwings – trotz Personalknappheit und zwei Matches innert 40 Stunden – über eine vorbildliche Einstellung und intakten Teamgeist verfügen.
 

BC Lugano – Starwings 89:77 (46:32)

Istituto Elvetico. – 220 Zuschauer. – SR: Clivaz/Stojcev/Tagliabue

Lugano: Gibson (17), Stockalper (15), Ballard (23), Schneidermann (11), Rendleman (9); Dubas (10), Ivanovic (2), Bavcevic (2); Kozic, Magnani, Pantic.

Starwings: Williams (15), Fuchs (6), Luettgerodt (24), Vinson (12), Pacher (17); Beltinger, Verga (3); Lutz, Malisanovic, Wachsmuth.

Das Zittern dauerte bis zur Endsirene

Die Starwings gewinnen das Verbands-Derby gegen den BC Boncourt mit 74:72 (35:34), untermauern ihren 5. Tabellenplatz und haben nun auch mathematisch den Ligaerhalt geschafft – respektive den Fall in die heikle Auf-/Abstiegsrunde verhindert.

SW  Bon 0714

Der Gastgeber begann gut, fand gleich den Rhythmus und die vier amerikanischen Profispieler punkteten alle abwechselnd. Die Quintessenz war, dass die „Wings“ nach sieben Minuten mit 20:11 führten. Dann kehrte die Partie vollends, denn in den kommenden acht Minuten wurde aus der klaren Führung ein 12-Punkte-Rückstand. Wer gegen den Tabellenletzten in knapp 530 Sekunden zuhause ein 0:21 kassiert, hat in dieser Phase kaum Basketball gespielt, sondern „gheuet“ und einem Hühnerhaufen gleich gespielt.

Aber aus dem Nichts heraus wurden die Rollen wieder getauscht. Nun waren es die Gäste aus der Ajoie, die „unter jeder Sau“ spielten, wie einer der zahlreichen Anhänger frustriert in der Pause sagte. Und aus dem 20:32 wurde ein 35:32 – die Unterbaselbieter hatten ihrerseits ein 15:0 gesetzt. Es dürfte kaum jemals in einer Eliteklasse vorgekommen sein, dass zuerst ein Team 21 Punkte in Folge erzielt (und keinen Korb erhält), postwendend dann der Rivale 15 Zähler wirft und nichts zulässt. Es waren in der Tat seltsame, oder eher verrückte 15 Minuten.

Starwings gegen Boncourt war ein Verbands-Derby. Während die Gäste immerhin mit acht Mann rotierten (als siebter Akteur kam Nationalspieler Alexis Herrmann aufs Feld) und der ex-Luganesi und Profi Luka Vertel nicht zum Einsatz gelangte, ist der Blick auf die Starwings-Bank nicht sehr erheiternd und muss auch dem Stammquintett Angst und Bange machen. Die Quintessenz ist, dass Kaylon Williams, Captain Joël Fuchs, Riley Luettgerodt (welche Klasse dieser Mann doch hat), Darell Vinson und A.J. Pacher durchspielen müssen. Nicht nur einmal, sondern Match für Match. Das nächste Mal bereits morgen Sonntag beim Gastspiel in Lugano.

30 Sekunden vor der Endsirene führte das Birstaler Kombinat sicher mit 71:63 – und hätte die Partie fast verloren, weil vergebene Freiwürfe und unglaubliche Dreier dem Gast ermöglichten, vier Sekunden vor Matchende (beim Stand 73:72) mit einem Freiwurf auszugleichen. Doch Neuzuzug Jéremy Landenbergue bekam zittrige Hände und verwarf. An Dramatik, Hektik und Spannung hatte es der Partie in Schlussphase nicht gefehlt. Allerdings kaschierten diese Attribute Spielphasen, in denen das Niveau bedenklich tief sank…

Die Starwings hätten den Sieg nicht gebraucht, um sich bereits jetzt, Ende Januar, definitiv den Ligaerhalt zu sichern. Denn SAM Massagno verlor zuhause gegen Titelfavorit Les Lions de Genève mit 67:97, so dass die Equipe von Cheftrainer Roland Pavloski garantiert den 5. oder 6. Platz belegen wird. Und nicht in die „tödliche“ Abstiegsrunde gegen die vier besten Nationalliga-B-Vereine muss.

Von acht Heimspielen haben die Starwings deren sieben gewonnen. Alle auf wundersame Art und Weise. Dass der Exote und finanzschwächste Nationalliga-A-Verein derzeit auf Platz 5 liegt, ist eine grandiose Leistung von vier hervorragenden US-Profis, welche von Fuchs gut sekundiert werden. Und auch Trainer Pavloski hat es verstanden, mit dem absoluten Minimalbestand an Akteuren ein Quintett zu formen, das mit Herz und Leidenschaft aufspielt. Auch wenn die Batterien und der Tank leer sind. Nicht die Starwings müssen sich hinterfragen, sondern die anderen sieben A-Ligisten, die alle mit teils dreimal so hohen Budgets knapp vor den Gelb-Blauen liegen – oder sogar dahinter. Denn die grösste Spannung ist derzeit, wer aus dem Trio Boncourt, Massagno und Monthey den Sprung über den „Strich“ schaffen wird. Diese Sorgen haben die Starwings nicht mehr.

Starwings – BC Boncourt 74:72 (35:34)

Sporthalle Birsfelden. – 520 Zuschauer. – SR: Michaelides/Hüsler/Emery.

Starwings: Williams (6), Fuchs (10), Luettgerodt (26), Vinson (12), Pacher (18); Beltinger; Lutz, Malisanovic, Verga, Wachsmuth.

Boncourt: Jenkins (18), Landenbergue (3), Sir (22), Dos Santos (13), Morris (6); N’Diaye (2), Herrmann (8), Engondo; Gredy, Vertel.

Bemerkungen: Starwings und Boncourt komplett. – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 39. Morris. – Viertelsresultate: 20:17, 15:17 (35:34); 18:22 (53:56) und 21:16 (74:72). – Fouls: Starwings 11, Boncourt 24. – Zu den besten Spielern wurden Luettgerodt und ex-Starwings-Aufbauer Brandon Jenkins (USA) gewählt.

Ein Verbands-Derby mit viel Brisanz

Am Freitagabend (19.30 Uhr; Sporthalle Birsfelden) empfangen die Starwings den BC Boncourt. Während der Gastgeber das primäre Saisonziel (Ligaerhalt) bereits (fast) sicher erreicht hat, kämpfen die Jurassier – mit Monthey und SAM Massagno – um den 6. und letzten Platz nach dem Qualifikationsprogramm.

A.J. Pacher SW

Nach einem zweiwöchigen Meisterschaftsunterbruch wird an diesem Wochenende eine Doppelrunde ausgetragen. Am Freitag kommt es dabei zum Derby der beiden Teams des Basketball-Verbandes Nordwestschweiz (BVN). Selbstverständlich möchten dabei die „Wings“ ihre superbe Heimbilanz (sechs Siege und nur eine Niederlage) bestätigen. Doch dies wird schwer, sehr schwer werden. Denn das Team besteht, wenn man es an Nationalliga-A-Verhältnissen messen möchte, primär aus einem Quintett. Die vier amerikanischen Profispieler und Teamcaptain Joël Fuchs haben bisher für die Musik, in Form von Körben und Punkten, gesorgt. Denn dahinter, nach den Abgängen von Arderim Lushaj (zurück zu Central Luzern in die Nationalliga B) und den Irrungen und Wirrungen von ex-Nationalspieler Stefan Petkovic (der Zürcher hat sich nach Weihnachten nicht mehr bequemt, nach Birsfelden zu kommen), stehen Spieler bereit, die bei allem Willen noch keine Nationalliga-A Erfahrung besitzen.

Boncourt hingegen, wiewohl momentan Tabellenletzter, hat sich weiter verstärkt und ist in der Rotation den Gastgebern überlegen. Beide bisherigen Duelle waren sehr eng – und in beiden Matches behielten die Starwings, dank einer starken Endphase, die Oberhand. Sollte Massagno gleichzeitig zuhause gegen den Titelfavoriten Les Lions de Genève verlieren (was nach Papierform der Fall wäre), so können die Starwings nach dieser dritten, einfachen Runde nicht mehr tiefer als Platz 6 fallen. Und hätten sich dann für die Zwischenrunde zu den Playoffs qualifiziert. Ein grosser Erfolg für Cheftrainer Roland Pavloski und die Spieler, welche in dieser Saison vor allem zuhause – bis auf Union Neuchâtel – alle Landesgrössen geschlagen haben.

Nur 40 Stunden nach der Heimpartie gegen Boncourt (das von vielen Supportern begleitet werden dürfte) spielen die Starwings in Lugano. Beim Co-Leader der Nationalliga A, der vor einer Woche gegen Genf den Cupfinal-Einzug geschafft hat. Eine Partie, auf welcher man – wäre es eine Fussballpartie – wohl eine Einerbank setzen könnte…

Sportfreunde von Riley

SW  Bon 0770
Liebe „Sportfreunde von Riley“, Liebe Basketball-Fans

DANK der vielen, bereits eingetroffenen Spenden haben wir den Vertrag für Riley Luettgerodt bis Ende Saison 2014/15 verlängern können.

Wir sind noch nicht ganz am Spenden-Ziel angelangt, aber zuversichtlich, dass wir auch die restliche Summe bald zusammen haben.
Es ist sehr schön zu wissen, wie solidarisch sich viele von euch gezeigt haben und bei der Sammlung mitgemacht haben.

 

Dafür danke ich allen Spendern auch im Namen des gesamten Vorstandes ganz herzlich.

 

Gaby Weis,

Präsidentin

Frohe Festtage

Festtage2014  

 

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