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Starwings Termine
Alle Termine von allen Starwings Teams auf einen Blick

Starwings Termine

Im Cup gegen den BC Solothurn

Die Starwings treffen 1/16 Final vom CH-Cup auf den BC Solothurn aus der 1.Liga National, das Spiel wird um den 29.10.2014 in Solothurn ausgetragen.

 

Mehr Infos und alle Paarungen unter: SwissBasketball

Webseite: BC Solothurn

Den Meister nur kurz geärgert

Im Basketball wiederholen sich Wunder selten. Oder eben nie. Nur eine Woche nach dem 53:44-Sensationssieg über den Titelfavoriten Les Lions de Genève mussten die Starwings erfahren, dass die Körbe doch höher hängen. Die Baselbieter verloren in Lugano gegen den aktuellen Champion zuletzt klar mit 106-71 (48-45)

Lug  SW 319

Die Partie schien bereits nach dem ersten Viertel entschieden zu sein. Hatten die Starwings zuhause gegen Genf in 40 Minuten nur 44 Punkte zugelassen, so kassierten sie im Tessin in den ersten zehn Minuten sagenhafte 33 (!) Gegenpunkte. Von einer wirksamen Defense war nichts zu sehen. Und weil noch sieben technische Eigenfehler (Schritte, Fehlzuspiele) dazukamen, stand der erwartet ungleiche Vergleich nach dem ersten Viertel 33:19 für die Südschweizer. Signifikant auch, dass Lugano in den ersten zehn Spielminuten bereits acht Akteure einsetzen konnte,
während Gästetrainer Roland Pavloski sein (überfordertes) Stammquintett gleich 14 Minuten durchspielen liess.

Wunderbare Minuten…

Dass sich der Schweizer Meister zu sicher fühlte, beweist die Tatsache, dass Lugano-Coach Andrea Petitpierre zwischen der 23. und 26. Minute nur mit zwei ausländischen Profispielern spielte, dafür drei „Schweizer“ Akteuren (Stefan Ivanovic, Marco Magnani und Slavica Pantic) gleichzeitig auf dem Parkett hatte. Und plötzlich leuchtete nach 18 Minuten ein 42:44 von der Anzeigetafel, was bei den Tessinern die Alarmglocken schrillen liess. Es kommt sehr, sehr selten vor, dass die Tigers zuhause innert weniger Minuten ein 9:25 (!) kassieren.

… und der Untergang

Der „Hammermann“ kam für die Starwings gleich nach der Pause. Aus einem 48:45, das alle Optionen offen gelassen hatte, wurde bis zur 25. Minute ein 69:50 – dieses 5:21 innert knapp fünf Minuten war die definitive Entscheidung. Damit war die Hierarchie wiederhergestellt und die restliche Spielzeit verkam zu einem „spielen und spielen lassen“. Wobei das Skore von der zweiten Halbzeit (26:58!) nicht kommentiert werden muss… so wenig wie eine Einzelkritik, denn wir hatte Cheftrainer Roland Pavloski vor Saisonbeginn gewünscht: „Ich möchte eine ruhige, dissonanz-freie Saison erleben. Und wir verlieren zusammen – und wir siegen gemeinsam“.

Es ist müssig, über die Niederlage, auch in dieser Höhe, zu diskutieren. Der BC Lugano Tigers und die Starwings Basket Regio Basel spielen in der gleichen Liga. Das ist die Gemeinsamkeit zwischen Südschweizern und Nordwestschweizern. Viele andere Parallelen sind aber nicht auszumachen… Die Partie erlaubte es, dass alle 22 Spieler (zehn auf Seiten der Gäste) eingesetzt werden konnten. Exploits, Husarenstücke und Wunder scheinen für die „Wings“ derzeit eher in der Sporthalle Birsfelden als in der Fremde möglich.

BC Lugano – Starwings 106:71 (48:45)
Istituto Elvetico. – 340 Zuschauer. – SR: Clivaz/Stojcev/Huesler.
Lugano: Gibson (11), Stockalper (16), Ballard (29), Schneidermann (13), Rendleman (11); Pantic (8), Ivanovic (6), Magnani (3), Bavcevic (5), Kozic (4), Cavadini, Jovanovic.
Starwings:Williams (14), Fuchs (8), Luettgerodt (8), Vinson (13), Pacher (22); Petkovic, Verga (3), Lutz,
Bemerkungen: Beide Teams komplett. – Viertelsresultate: 33:19, 15:26 (48:45); 30:11 (78:56) und 28:15 (106:71).
– Fouls: Lugano 16, Starwings 13.

Nach dem Titelfavoriten der aktuelle Schweizer Meister…

Morgen Samstag gastieren die Starwings in der Sonnenstube der Schweiz und messen sich mit dem Titelhalter BC Lugano. Die Rollenverteilung ist, wie eine Woche zuvor gegen Les Lions de Genève, klar.

Lugano

Man könnte, durch den 53:44-„Wundersieg“ gegen die Genfer euphorisiert, mit einem Wortspiel anfangen und sagen, dass nach den Löwen nun die Tiger an der Reihe sind… in Anspielung, dass sich der Schweizer Meister Lugano im Zusatznamen „Tigers“ nennt. Frei nach dem Motto, dass wer einen Löwen verspeist auch einen Tiger verdauen kann.

Die Starwings, und hier Trainer Roland Pavloski, die Spieler wie die Klubverantwortlichen, sind sich aber bewusst, „wer wir sind, woher wir kommen und was uns in dieser Saison alles erwartet. Kein einziger Sieg ist eine Selbstveständlichkeit – und in keinem Spiel werden wir der Favorit sein, sondern stets der Aussenseiter. Oftmals sogar der krasse Underdog“, so Pavloski.

Denn wer in diesem Jahrtausend „Schweizer Basketball“ denkt, sagt automatisch Lugano. Kein anderer Verein war so erfolgreich wie die Tessiner. Kein anderer Klub hat eine derartige Dominanz und Konstanz in den letzten 14 Jahren gezeigt. Serienmeister, Cupsieger und teils auch grosse Auftritte auf internationalem Parkett zeigen, dass die Luganesi oftmals – national betrachtet – in einer eigenen Liga spielen.

Einige Basket-Insider monieren, dass die Tigers nicht mehr das „Grande Lugano“ sind. Nach nur zwei Runden kann man dies schwer abschätzen. Im Auftaktmatch gegen den Renommierklub Fribourg Olympic siegte der BC Lugano ungefährdet mit 92:84, verlor aber mit 68:77 in Neuchâtel gegen Union. Sicher, ein Dusan Mladjan ist nicht mehr das Aushängeschild der Luganesi. Ehemalige US-Grössen wie Mohamed
Abukar (der kompletteste Profi der Nationalliga A), Devin Sweetney (der letztjährige Liga-Topskorer, neu bei Neuchâtel) oder Travis Watson (der beste Rebounder) haben die Luganesi verlassen. Geblieben sind mit Matt Schneidermann (33, 204 cm) und Rickey Gibson (30, 191 cm) zwei Amerikaner, welche den nationalen Basketball in den letzten Jahren (mit-)geprägt haben. Und mit dem unverwüstlichen Derek Stockalper (30, 196 cm), einem vielfachen Schweizer Internationalen „made in USA“, verfügt der morgige Starwings-Gegner weiterhin über einen 5. Ausländer.

Denn mit Antonio Ballard (26, 193 cm) konnte Lugano einen Amerikaner verpflichten, welcher die kanadische Profiliga (NBL) dominiert hatte. Der smarte Flügelspieler hat alles, was einen Topspieler auszeichnet. Fribourg erfuhr es vor 14 Tagen schmerzlich. Ballard erzielte die Kleinigkeit von 30 Punkten… in ebenso vielen Minuten! Vierter Ausländer ist Keith Rendleman (23, 203 cm), der namentlich in der letzten Saison in Südkorea (eine viel stärkere Profiliga als die Nationalliga A) überzeugte.

Kurzum: Wie schwer es ist, auswärts in Basketball zu bestehen, haben nicht nur Les Lions de Genève erfahren, sondern auch die „Wings“, welche vor zwei Wochen in Monthey mit 72:92 verloren haben. „Wir werden unser Bestmöglichstes geben. Wir sind uns aber bewusst, dass Lugano der Favorit ist“, so Trainer Pavloski.

Verdiente Ehrung und Würdigung von Anthony McCrory

Unmittelbar nach Abpfiff der epischen Partie zwischen den Starwings und Les Lions de Genève (53:44), und vor der Nominierung der zwei besten Spieler (Chace Stanbaek und A.J. Pacher), wurde ein Mann geehrt, der fünf Spielzeiten lang zu den Leistungsträgern der „Wings“ gehörte.

mccrory_vacallo

Es war Dezember 2008, als die damaligen Birstal Starwings die Verpflichtung vonAnthony McCrory bekannt gaben. Der damals 31-jährige Kanadier mit irischem Pass hatte die Saison 2008/09 beim Chemnitz (2. Bundesliga, ProA) gespielt, wechselte aber – nach vorgängigen Erfahrungen in Deutschland, Belgien und Österreich – in die Schweiz. Und ist, man darf es ruhigen Gewissens sagen, in Birsfelden heimisch geworden. Sein damaliger Trainer war übrigens Pascal Donati, die Mitspieler waren unter anderem Mike Coffin, Jared McCurry und Raymond Henderson…

Der 199 Zentimeter grosse, charismatische Tony war nicht nur Leistungsträger, sondern auch Beispiel für Polyvalenz. Gefürchtet als Dreipunkte-Werfer, reboundstark, konnte er auch gegen Spieler verteidigen, die grösser als er waren. Auch er wurde am 10. April 2010 Cupsieger, auch wenn er wegen einer Schulteroperation weder den Halbfinal gegen Monthey noch den historischen Final gegen die SAV Vacallo als Aktiver erleben durfte.

Sein Engagement bei den Starwings ging im Mai 2013 zu Ende. Er ist somit jener ausländische Profispieler, welcher in der Nationalliga A am längsten das blau-gelbe Trikot getragen hat. Auf die Spielzeit 2013/14 wechselte er zu Swiss Central Luzern in die Nationalliga B, wo er auf Danijel Eric traf, der ein Jahr zuvor sein Trainer bei den „Wings“ gewesen war. Eine erneute Schulterblessur, die wiederum einen operativen Eingriff nötig machte, beendete vorzeitige seine Aktivkarriere.

Tony, mit Szandra verheiratet (eine ehemalige Spitzenspielerin, welche viel zum damaligen Aufstieg des SC Uni Basel in die Nationalliga A beigetragen hat), hat den Übergang ins Zivilleben naht- und problemlos geschafft. Dass er von Jean-Luc Martin, einem der Gründungsmitglieder der Starwings geehrt wurde, ist nicht Zufall.

Der Ehrenpräsident der Starwings dazu:
„Tony hat – auch mit unserer Unterstützung – eine Lehrer-Laufbahn eingeschlagen und ist zwischenzeitlich ein äusserst erfolgreicher Sprachlehrer. Er hat unter anderem ein grosses Pensum bei einem unserer Haupt-Sponsoron (Endress+Hauser) und wird dort sehr geschätzt. Ich weiss von bestens unterrichteten Quellen, dass Anthony McCrory hervorragende Arbeit abliefert und sehr beliebt ist. Alle seine „Sprach-Schützlinge“, welche kürzlich zu Prüfungen angetreten sind, haben mit Erfolg bestanden. Ein Lehrer wird auch daran gemessen, ob er seine Schüler durch die Prüfungen bringt, was Tony bereits bewiesen hat!

Mit der Ehrung von Tony wollten wir ein Zeichen setzen, dass erfolgreiche Profi-Sportler mit Hilfe des Clubs (und dies haben die Starwings bewiesen – unter anderem auch bei Marcus Hett) im Berufsleben Fuss fassen und erfolgreich sein können“, so Jean-Luc Martin.

Die Starwings hoffen, Tony und Szandra regelmässig bei den Heimpartien begrüssen zu dürfen. Und wer weiss… eines Tages könnte es ja sein, dass er seine langjährige Erfahrungen und das Wissen dem Klub, wo er den grössten Teil seiner Profikarriere verbracht hat, weitergibt.

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