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Starwings Termine
Alle Termine von allen Starwings Teams auf einen Blick

Starwings Termine

Er war einer der charismatischten Profispieler, welche – sogar in zwei Etappen – bei den Starwings gespielt haben. Und er hat nicht nur gute Erinnerungen an seine „Wings“-Zeit, sondern auch persönliche Beziehungen zur Rheinstadt Basel.

Von Jordi Küng

foto-2 Er ist jetzt 29 Jahre alt. Im besten Basket-Alter sozusagen. Er ist gross, was in Zahlen 213 Zentimeter heisst. Und trotz dieser Länge ist er kein typischer Center, sondern ein vielseitiger Spieler, der auch schon mal wieder ein paar Dreier „streute“.

Sein erstes Engagement bei den Starwings war „zufällig“, denn Delic, der mit der U20-Nationalmannschaft von Kroatien einst Weltmeister geworden war und ins Allstar-Team gewählt wurde, war niemals für die Schweiz bestimmt. Eine Herzkrankheit jedoch erforderte eine längere Phase der Inaktivität – und zur Behandlung reiste „Klein“-Nenad (gut, er zählte damals schon 23 Jahre) nach Basel zu Herzspezialisten. Weil in der Rheinstadt sein Onkel (Damir Maricic) wohnt. Dieser war einst Profifussballer (unter anderem in der 2. Bundesliga bei Tennis Borussia Berlin) und auch in der Schweiz (als Old Boys noch in der Nationalliga B spielte).

In seinem ersten Starwings-Jahr ging es darum, Delic wieder sachte an ein Wettkampf-Niveau heranzuführen. Die Starwings-Equipe, von Cheftrainer Pascal Donati geführt, war mit unvergesslichen Grössen wie Mike Coffin, Jared McCurry, Raymond Henderson oder Ivan Brosko bestückt. Und Nenad Delic fand schnell den Anschluss und gehörte mitunter zu den Publikumslieblingen.

foto-1 Nach einem Jahr zog es ihn weiter. Er spielte in Mazedonien und mit seinem Klub europäisch. Und machte sich in der Slowakei einen Namen. Auf die Saison 2009/10 hin wechselte der kroatische Riese wieder zu den Starwings. Es sollte eine Saison werden, die mit dem Cupsieg endete. Sein erster Titel auf Klubebene. Dass er danach Basel, wo er sich persönlich mit seiner attraktiven Gattin wohlfühlte, wieder verliess… nu denn, dies gehört zum Profisport, wo Angebot und Nachfrage sowie „Flüssiges“ das Leben respektive den Spielort bestimmen…

Nach Abstechern in die Türkei kehrte Nenad Delic in die Slowakei zurück. Und heuerte bei Inter Bratislava an. Eine Mannschaft aus der Hauptstadt, die heuer massiv aufgerüstet hatte. Und siehe da: Inter Bratislava schaffte das schier Unmögliche, die Übermannschaft Komarno im Playoff-Endspiel mit 4:3-Siegen zu bezwingen. Wobei die „Belle“ auswärts mit 82:80 gewonnen wurde. Überhaupt verlieren alle sieben Matches sehr, sehr eng.

Delic stand oftmals in der Stammfünf, manchmal war er der 6. Mann, der den Unterschied ausmachte. In vielen Partien wies er zweistellige Skorepunkte auf. Die Anzahl der Dreipunkte hat zwar, im Vergleich zu Starwings-Zeiten, abgenommen. Dafür war er unter den Brettern präsenter.

Die Starwings gratulieren Nenad Delic zum Meistertitel und wünschen ihm und seiner Gattin weiterhin alles Gute und sportlichen Erfolg. Und sollte er mal, auch privat, in Basel weilen… er weiss ja bestens, wo die Sporthalle Birsfelden ist.

Viele Menschen werden im Juli in südlichen Gefilden Sonne und Strand- respektive das Meer geniessen. Einige jedoch haben keinen Urlaub, weil sie an einem europäischen Grossanlass teilnehmen. Mit dabei auch Starwings-Chef- trainer Marko Simic und Branislav Kostic.
Von Jordi Küng

Starwings Basket Regio Basel Benetton Fribourg Olympic (16.2.2013) Ab heute Freitag fängt für den Trainerstab und die U20-Nationalmannschaft der Schweiz die aktive Vorbereitung auf die Europameisterschaft, Gruppe B, in Pitesti (Rumänien) an. In dieser Stadt werden vom 11. bis 22. Juli insgesamt zwölf Nationen (Belgien, England, Finnland, Holland, Luxemburg, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Slowakei, Ungarn und Zypern) und den Aufstieg respektive Klassenerhalt spielen. Die Gruppe A, welche 20 Teams umfasst, spielt vom 9. bis 21. Juli in Tallinn, der Hauptstadt von Estland.

Die Gruppengegner der Schweiz werden Belgien, Finnland, Holland, Portugal und Zypern sein. Es wäre eine „Spielerei“, die Chancen der Simic-Equipe jetzt schon einschätzen zu können. Aber in den letzten Jahren konnte die U20 der Schweiz jeweils mit Müh und Not den Ligaerhalt wahren und so ein Abrutschen ins „Niemandsland“ (Gruppe C mit Andorra, Gibralter, Moldawien, San Marino, Schottland) verhindern…

Intensive Vorbereitung

Bis zum 20. Juni bereitet sich die Schweiz im nationalen „Epi-Zentrum“, in Fribourg, auf die Titelkämpfe vor. In der Saane-Stadt steht die einzige, reine Basketball-Halle der Schweiz. Vom 20. bis 23. Juni wird die Schweiz in Luxemburg ein Trainingscamp, mit Testspielen gegen das Grossherzogtum, bestreiten. Wer glaubt, dass Luxemburg kleine „Luxemburgerli“ sind, irrt. Diese Mannschaft ist in der Gruppe A eingeteilt und in den letzten Jahren war Luxemburg, gerade beim ältesten Nachwuchs, zumeist ebenbürtig. Oder sogar überlegen…

Direkt von Luxemburg geht es dann nach Trebinje (Bosnien) weiter. Dort wird Marko Simic seinen Jungs den letzten Schliff geben (vom 24. Juni bis 8. Juli), bevor drei Tage später das erste Gruppenspiel beginnt. Man sieht, eine sehr nahrhafte, sehr intensive Trainingsphase, die fast einen Monat dauern wird.

Mit Branislav Kostic…

Die Starwings sind stolz, dass Cheftrainer Marko Simic die U20-Auswahl betreut und trainiert. Aus dieser Auswahl sollten dereinst die Elitespieler des Landes hervorkomemn. Und in manchen Ländern sind Akteure, die noch im Juniorenalter stehen, bereits arrivierte Spieler für die höchste Landesliga respektive A-Nationalmannschaft.

Auch Branislav Kostic gehört zum Kader. Der Aufbauer wird das „Wings“-Trikot mit dem Nationaldress wechseln. Dies beweist, dass in der Region Basel gute Nachwuchsarbeit geleistet wird. Wir werden in einem späteren Artikel näher auf das Kader zu sprechen kommen. Noch ist nicht definitiv entschieden, welche 12 Spieler mit nach Rumänien gehen werden (dürfen).

… und einem illustren Trainerstab

Dass der Schweizer Basketball-Verband (FSBA) bemüht ist, dem Aushängeschild seiner Nachwuchsarbeit, die bestmöglichsten Trainer zur Seite zu stellen, ist richtig. Neben Simic wird auch Petar Aleksic, der neue Nationaltrainer (und baldige Fribourg-Coach?), mit von der Partie sein. Und als Assistent figuriert Nikola Dacevic. Ein Spieler, der den Starwings-Anhängern wohlbekannt ist. Der gebürtige Serbe mit Schweizer Basketball-Lizenz spielte jahrelang für Lugano und die SAV Vacallo (unter anderem auch an einem 10. April… dem legendären Cupfinal), wobei er auch bei Trier in der 1. Bundesliga und Antibes (Frankreich, ProA) unter Vertrag gestanden hatte.

Simic, Aleksic und Dacevic – das bietet Gewähr für Ausbildung und taktisches Gespür. Damit die Schweiz, obwohl ein „Underdog“, an der U20-Europameisterschaft zumindest den Anschluss ans breite Mittelfeld schafft.

Von den aktuellen respektive zukünftigen Starwings-Spielern hat Miroslav Petkovic ebenfalls alle Nachwuchsstufen (U16, U18 und U20) durchlaufen. Und gesehen, wie Basketball auf hohem Niveau gespielt wird.

Bei den Starwings war er der Garant unter den Körben und gehörte mit seiner spektakulären Spielweise (Dunkings, Blocks und Rebounds) zu den attraktivsten und besten Profispielern der Nationalliga A.

Von Jordi Küng

justin-dobbins_0 Bereits eine Woche nach Saisonabschluss (der Starwings) stand der charismatische Amerikaner wieder im Einsatz. Und zwar in Südamerika, genauer gesagt in Uruguay. Larre Borges Montevideo, ein Traditionsklub aus der Hauptstadt, nahm den ex-Starwings-Profi für die Finalrunde unter Vertrag. Und seitdem ist Larre Borges DIE Mannschaft im uruguayischen Championnat.

Sieben Matches hat „The Power“ für Larre Borges ausgetragen – sieben Mal haben die Gelb-Schwarzen gewonnen. Bereits im ersten Spiel für seinen neuen Arbeitgeber entzückte Dobbins das Publikum. Beim 79:66-Auswärtserfolg gegen Welcome liess sich Justin 24 Punkte gutschreiben, holte acht Rebounds, gab vier Assists (man höre und staune) und setzte drei Blocks. Und dies, nachdem er de facto direkt vom Flugzeug und einem 18-Stunden-Flug in die Halle geführt wurde. Und keinen seiner Mitspieler jemals gesehen, geschweige denn mit ihnen trainiert hatte.

Bis dato ist Justin Dobbins der mit Abstand stärkste und attraktivste Spieler in Uruguay. Im dritten Match erzielte er 35 Punkte – absoluter Rekord in der diesjährigen Meisterschaft. Larre Borges, in der Qualifikationsphase ein solider Mittelfeldklub, führt nun die Endrunde mit sieben Siegen, aus sieben Partien, an.

Es ist schwer, die Stärke dieser Meisterschaft richtig einzuschätzen. Meist spielen „nur“ uruguayische Akteure. Einige Klubs haben den erlaubten Ausländer – zumeist Amerikaner, die nie in Europa aufgetreten sind. Einige Vereine haben auch Argentinier oder Brasilianer in ihren Reihen.

Die Starwings freuen sich, dass „ihr“ Justin Dobbins die Saison verlängern konnte und möglicherweise zu einem Titelgewinn kommen wird. Go for it, Justin!

Zumindest in der nächsten Saison wird es in der Region Basel keinen Spitzen-Basketball bei den Frauen geben. Der A-Ligist Uni Basel hat seine Equipe zurückgezogen respektive aufgelöst, der CVJM Riehen verlässt freiwillig die Nationalliga B und wird in der 1. Liga spielen.

Längst vorbei die Zeiten, wo der CVJM Birsfelden der Gebrüder Robert und Fritz Hänger Titel und Cupsiege förmlich „hamsterten“. Vorbei die Epoche, wo das Baselbiet mit dem BC Arlesheim (das vor 18 Jahren, unter der Trainerlegende Leszek Marzec, sogar im europäischen Ronchetti-Cup gegen gegen das sizilianische Spitzenteam Alcamo spielte) und BC Pratteln sowie Birsfelden den Hauptanteil an Nationalliga-A-Vereinen stellte.

Uni Basel hat nach drei Jahren Nationalliga-A-Zugehörigkeit „die Segel gestrichten“. Inskünftig ist der BC Arlesheim (1. Liga), zusammen mit dem „Cevi“ Riehen, das Flaggschiff im regionalen Frauen-Basketball.

Am Donnerstag waren (ex-)Uni-Trainerin Ina Nicosia Schelker und Eva Moldovanyi, ex-Nationalspielerin, im Studio von Telebasel in der Sendung „061 Live“ und erklärten, wie auch Klubpräsident Emanuel Kuhn, die Gründe, warum es zum Rückzug des Aushängeschildes gekommen ist.

Telebasel fragte: „Warum verzichtet Uni Basel Basket auf die Nationalliga A?“

Voller Euphorie stiegen vor vier Jahren die Basketballerinnen des SC Uni Basel in die höchste Spielklasse auf. Heute ist bekannt: Das Fanion-Team wird aufgelöst. Was lief schief und welche Chancen bringt ein Neuanfang?

Seit Freitagabend gehört die Spielzeit 2012/13 der Vergangenheit an. Mit dem 74:64-Heimsieg im letzten (fünften) Playoff-Spiel wurden Les Lions de Genève, mit dem Arlesheimer Oliver Vogt, neuer Schweizer Meister. Die Starwings gratulieren den Genfern herzlichst zum Titelgewinn.

genf2013

Was wird den Basketball-Freunden und Starwings-Anhängern in Erinnerung bleiben? Den Prognosen, und Etat gemäss, konnten die Genfer Löwen (ein Produkt mehrerer Fusionen und Zusammenschlüsse) nach 25 Jahren den Titel wieder in die Calvin-Stadt holen. Endlich, ist man versucht zu sagen. Denn Genf ist nicht nur die Geburtsstadt des Weltverbandes, sondern auch Sitz der FIBA. Und während vieler Jahre war Genève, in den Anfangszeiten durch Urania, später durch das legendäre Stade Français (das einige Titelgewinne des CVJM Birsfelden, nicht aber den Cupsieg von 1969 verhinderte…) das Mass aller Dinge.

Dass der Finalrivale von Genf die Lugano Tigers waren, war logisch – und doch nicht unbedingt zu erwarten. Das „Grande Lugano“, das seit acht Jahren (!) stets im Playoff-Finale steht und die drei letzten Titel gewonnen hatte, ist „menschlicher“ geworden. Die Amerikaner sind keine Hochkaräter mehr wie zu Zeiten von Mohammed Abukar oder Michael Efevberha – und der Ausfall von Spielmacher David Fergerson (USA) im März wurde nicht kompensiert. Ja, es gab sogar eine Playoff-Partie im Viertelfinale gegen Boncourt, wo die Luganesi nur mit zwei ausländischen Profispielern antraten. Undenkbar vor einem Jahr – da hätten die Tessiner mit Sicherheit ein Quintett plus ein oder zwei Ersatzausländer „in petto“ gehabt…

Weniger Ausländer, mehr Schweizer?

Fribourg Olympic, weiterhin der Vorzeigeklub der Schweiz, kam – über die Starwings – ins Halbfinale, verlor dort aber, entgegen den Prognosen, die „Belle“ zuhause gegen Lugano. Glaubt man den „Prognosen“, so sind in der Saanestadt inskünftig weniger ausländische Profispieler und wieder mehr Akteure aus der hauseigenen Akademie zu erwarten. Andererseits holte Olympic, um gegen die Starwings sicher zu gehen, für die Playoffs einen sechsten Ausländer (Matt Shaw)…

Aufsteiger Union Neuchâtel wurde gleich Cupsieger – und hätte eigentlich, da die Equipe aus acht Profispielern besteht, auch in der Meisterschaft mehr zeigen müssen. Individuell war Neuchâtel sicher sehr stark, das Kollektiv wusste nicht immer zu überzeugen. Und zum jetzigen Zeitpunkt haben sich die Neuenburger Zeit bis zum 12. Juni ausbedungen, ob sie überhaupt weiterhin in der Nationalliga A spielen wollen – oder können…

Monthey wurden den hohen Erwartungen nicht gerecht. Die Equipe von Neo-Nationaltrainer Petar Aleksic zeigte sich beim Auswechseln der Profispieler am umtriebigsten und erreichte, in Anbetracht des finanziellen Aufwandes, zu wenig. Ganz im Gegensatz zum BC Boncourt, das eine ruhige Saison hatte und wieder an die einst legendäre Heimstärke im „Dampf- und Heizkessel“ (Le Chaudron) erinnerte.

Das „Kleine Trio“

Dass die Starwings, SAM Massagno und Nyon die zwei letzten Playoff-Plätze unter sich ausmachen würden, war schnell klar. Wobei die Romands immer stärker wurden, als sie ihr Ausländerkontingent auf fünf Akteure aufstockten und dieses praktisch die ganze Saison hinweg durchspielen konnte. Solange dieses auf dem Feld stand, bot Nyon auch Genf, Lugano und den anderen Landesgrössen Paroli. Aber die Quintessenz ist, dass sich der Traditionsklub vom Genfersee freiwillig in die Nationalliga B zurückgezogen hat. Schweizer Spieler, wiewohl Nyon hervorragende Basisarbeit leistet, sind wenige vorhanden.

Massagno ist ein gutgeführter, familiärer Verein. Die SAM, ein polysportiver Klub übrigens, stand immer im Schatten von Lugano, Vacallo und Bellinzona. Ausser Lugano sind die anderen „Grössen“ verschwunden, während Massagno solid lebt. Dass die Luganesi die Playoffs verpassten, ist nicht weiter tragisch. Der Einzug ins Cupfinale war der Höhepunkt einer guten SAM-Saison.

Über die Starwings ist genügend, hier und in der Tagespresse, geschrieben worden. Es sei einfach in Erinnerung gerufen: Rang 7 ist, in Anbetracht der Möglichkeiten, Mittel und enormen Sparmassnahmen, grandios. Auch wenn dies einige Leute vielleicht anders sehen. Man kann den Trainer Roland Pavloski, Pascal Donati und Marko Simic, und selbstverständlich allen Akteuren, nicht genügend für ihren Einsatz danken. Einige „einschneidende Veränderungen“ (bei der Spielerauswahl und im Umfeld) sollen garantieren, dass die Starwings in der Saison 2013/14 näher ans vordere Mittelfeld rücken.

„Der Fall Vacallo“

Geprägt wurde die letzte Saison sicher auch, oder vorallem, durch die SAV Vacallo. Leider. Der Klub aus der Südzipfel der Schweiz rührte mit der ganz grossen Kehle an – mit der ursprünglichen Mannschaft (darunter gehörten auch die drei ex-Starwings-Akteure Roman Albrecht, Miroslav Petkovic und Reto Schwaiger) wäre die SAV wohl Schweizer Meister geworden. Denn die fünf Ausländer gehörten zu einer Preiskategorie, welche in der Schweiz nicht zu spielen pflegt… Doch die vielen Millionen, die bereit lagen, waren anscheinend… Tempi passati. Zum zweiten Male erlebte Vacallo, das in seinem Ursprung auch ein familiärer Verein ist, ein Waterloo. Überhaupt sind solche Szenarien in der „Sonnenstube der Schweiz“ eher die Regel denn die Ausnahme. Der FC Lugano, Bellinzona Basket, Pallavolo Bellinzona (Volleyball, Frauen) und neu die AC Bellinzona lassen grüssen…

Interview mit Oliver Vogt

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In der bz Basel von heute Mittwoch ist ein Interview mit Oliver Vogt erschienen. Oli muss den hiesigen Basketball-Freunden nicht näher vorgestellt werden. Der 33-jährige Arlesheimer nimmt kurz und bündig, wenn auch pointiert, zu folgenden Fragen Stellung.

bz Basel: Wissen Sie, wie oft Sie schon Meister wurden?

Oliver Vogt: Aber sicher! Insgesamt fünf Mal. Erstmals in der Saison 2003/04 mit dem BC Boncourt, dann dreimal mit Fribourg Olympic und jetzt mit Genf. Zudem gewann ich einmal den Schweizer Cup mit Fribourg. Und auch einige Liga-Pokale habe ich mit Fribourg gewonnen – einmal auch gegen die Starwings…

bz Basel: Warum wurden die Genfer Löwen Schweizer Meister?

Wir verfügten über ein starkes Kader, das in der Breite sicher den anderen Teams überlegen war. Unser Coach schaffte es, aus vielen neuen Spielern relativ schnell ein homogenes Kollektiv zu schaffen. Bis zu den Niederlagen im Playoff-Endspiel (Partien 3 und 4) waren wir monatelang ungeschlagen geblieben. Das spricht für unsere Konstanz.

bz Basel: Ihre Rolle war nicht mehr so dominant wie einst in Fribourg, ihre Spielzeit merklich weniger. Hat Sie das gestört?

Les Lions waren, trotz starken Einzelkönnern, als Mannschaft überragend. So muss ein jeder sein Ego zurückstecken und sich ganz in den Dienst des Kollektivs stellen. Basketball ist noch immer ein Mannschaftssport.

bz Basel: Werden Sie noch für die Nationalmannschaft spielen?

Eigentlich wollte ich kürzer treten, doch ich habe mich entschlossen, mich weiterhin für das Nationalteam zur Verfügung zu stellen.

bz Basel: Ein Wort zu den Starwings. Wie taxieren Sie deren Saison 2012/13?

Die „Wings“ haben eine ordentlich gute Saison gespielt, kamen problemlos in die Playoffs und forderten Fribourg alles ab. Das lässt sich sehen.

bz Basel: Sie verfolgen die Basket-Szene in Basel und rund um die Starwings?

Aber sicher…

bz Basel: Ihr Einjahres-Vertrag in Genf ist abgelaufen. Was bringt die Zukunft? Bleiben Sie in Genf oder wechseln Sie zu einem anderen Verein?

Das lassen wir jetzt noch offen… (GK)

Wir danken Oliver Vogt für das Gespräch und gratulieren ihm herzlichst zum Meistertitel. Und wünschen ihm für die Zukunft weiterhin viel Erfolg.

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