Nächste Spiele
DatumZeitLigaBegegnung
16.12.13:00.H1LN-GR-OSWB
16.12.16:00.HNLASWB
22.12.17:30.HNLASWB
Tickets
Bestell dir jetzt schon ein Ticket für nächste Saison

Preise und Online bestellen

Neu mit Antonio Hester (USA, 27, 198cm) – Alexis Herrmann fällt aus

Kommenden Sonntag, 16.12.2018, 16:00, Sporthalle Birsfelden wird erstmals der US-Spieler Antonio Hester gegen die Lugano Tigers zum Einsatz kommen. Hester ist der Ersatz für den in die Staaten zurück gekehrten Auston Calhoun. Hester ist primär auf den Spielpositionen 4 und 5 unter dem Korb vorgesehen.

Die Firma Novartis AG offeriert zum Spiel GRATISEINTRITT. Während der Pause wird die Tranzgruppe „e-generation“ von SE Special Elements (www.specialelements.ch) einen Auftritt haben. 

Nicht zum Einsatz kommen wird Alexis Herrmann. Der 26-jährige Aufbauspieler ist seit einer Woche krank und wird nicht spielen können.

Mit Herzblut und Leidenschaft zum ersten Saisonsieg

Die Starwings gewinnen gegen den BC Boncourt mit 88:80 (36:41)

In der 10. Meisterschaftsrunde, im prestigeträchtigen Nordwestschweizer Basket-Derby, konnten die Baselbieter ihre Niederlagen-Serie stoppen. Erstmals (wieder) von Pascal Donati geführt, zeigten die Birsfelder phasenweise allerfeinste Basket-Kost, um in der dramatischen Endphase fast noch den Sieg zu verspielen.

Von Georges Küng

Der Auftakt versprach eine Fortsetzung der bisherigen Kost. Nach 40 Sekunden bliebt ex-Captain Joël Fuchs benommen liegen – und konnte erst wieder Mitte der zweiten Halbzeit ins Spiel eingreifen. Nach vier Minuten stand es 2:12, nach acht Minuten leuchtete von der Anzeigetafel ein ernüchterndes 11:23 auf. Es sollte der höchste Rückstand der Gastgeber sein.

Aber bereits in den letzten Angriffen der ersten zehn Minuten zeigten die „Wings“, dass eine „Transformation“ stattgefunden hatte. Cheftrainer Pascal Donati hatte im ersten Vier­tel alle acht verfügbaren Senioren ins Spiel „geworfen“ – zeitweise erfolgten die Wechsel wie im Eishockey im Sekundentakt. „Ich wollte, dass jeder Spieler schon zu Beginn den Match spürt; und mir war bekannt, dass Boncourt praktisch mit seiner Stammfünf durch­spielt“, so der Trainer. In der Tat wechselte Donati in diesem Auftaktviertel gegen Boncourt sehr viel.

Superbe Dreipunkte-Quote

In der 13. Minute glückte den Starwings der Ausgleich (32:32); wenig später brachte US-Center Ryan Smith die Gastgeber erstmals in Führung (34:32 nach 14 Minuten). Und bis zur 35. Minute, während gut zwei Vierteln, spielten sich die Unterbaselbieter in einen Spielrausch. Vor allem die Distanzwürfe (zeitweise lag die Trefferquote bei den Dreiern bei unverschämten 64 Prozent) liessen den Gast aus der Ajoie verzweifeln. Branislav Kostic liess sich ein zwei von zwei Dreiern notieren; Routinier Nemanja Calasan hatte vier von sechs Dreiern im Korb, während Sébastien Davet (er strotzte vor Energie und übernahm Verantwortung) zwei von vier Dreiern in den Korb unterbrachte. Aber auch Alessandro Verga streute zwei „Bomben“, wie im Süden die Dreipunktewürfe genannt werden, ein – und der Favorit aus Boncourt sah, wie sein Rückstand sukzessive anwuchs.

Nach 22 Mi­nuten stand es 78:61 – durch das gutgelaunte Publikum, das jederzeit ein star­ker 6. Mann war, ging ein Raunen. Justin Mitchell, vor drei Woche noch als 9. Mann auf die Bank „straf­versetzt“, war der Equipe ein vifer, quirliger Spielmacher. Und avancierte zum Topskorer. Aber alle spürten, dass dieser Vorsprung trügerisch würde, denn Boncourt hat drei starke Amerikaner, einen „Schweizer“ (Robert Zinn), der Deutscher ist und jahre­lang in der 1. Bundesliga (bei Tübingen) gespielt hat. Und die Jurassier hatten im Inside-Spiel mit zunehmender Spieldauer klare Vorteile. Auch das soll sich mit Antonio Hester ab nächster Woche ändern!

Das grosse Nervenflattern begann

Weil aber Smith einige ärgerliche Ballverluste, mit anschliessendem Foulspiel und einem technischen Foul für Reklamieren erhielt (und ausscheiden musste), Mitchel ab der 31. Mi­nute wieder vermehrt „hühnerte“, erzielte der BCB Korb um Korb. Und 80 Sekunden vor der Endsirene, beim Stand von 82:79, schien der sichere Sieg zu entschwinden. Ein Mix aus Anfeuerungen, Angst vor dem ersten Erfolg und Nervenflattern waren bei Spielern und Anhängern der Starwings spürbar. Aber mit vereinten Kräften (eindrücklich, wie bei al­len Akteuren, auch jenen drei Junioren, die das Kader komplettieren müssen, das Feuer brannte) brachten die „Wings“ den Sieg über die Runden. Es war Fuchs vergönnt, mit zwei Freiwürfen für die Entscheidung zu sorgen; die restlichen 30 Sekunden waren ein Genies­sen eines Siegesgefühles, das den Unterba­selbietern bis dato unbekannt war.

Und jetzt heisst es Warten auf Antonio Hester, der heute Sonntagabend in die Schweiz kommt. Wenn er das hält, was er bisher in Peru, Spanien, Finnland und Island ge­zeigt hat, dann dürften die Starwings nicht den letzten Erfolg gefeiert haben.

Starwings – BC Boncourt 88:80 (46:41)

Sporthalle Birsfelden. – 250 Zuschauer. – SR: Tagliabue/Mazzona/Gonçalves.

Starwings: Mitchell (24), Kostic (8), Fuchs (6), Calasan (21), Smith (10); Verga (6), Davet (10), Herrmann (3); Christmann, Fasnacht, Pausa.

Boncourt: Lewis (15), Kessler (7), Zinn (16), Bailey (25), Garrett (11); Olaniyi (6), Savon; Brugne­rotto, Landenbergue, Mputu.

Bemerkungen: Starwings ohne Streich (ver­letzt) sowie Neuzuzug Hester (trifft am Sonntagabend in Birsfelden ein). – Boncourt komplett. – Ex-Captain Joël Fuchs fällt nach 40 Sekunden verletzt aus, kehrt aber in der 24. Minute aufs Feld zu­rück. – Viertelsresultate: 23:28, 23:13 (46:41); 28:20 (74:61) und 14:19 (88:80). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 33. Garrett, 34. Smith und 39. Olaniyi (Direktausschluss) – Fouls: Starwings 21, Boncourt 20. – Zu den besten Spielern wurden Justin Mitchell und Vincent Bailey (beide USA) ge­wählt.

Der neue Hoffnungsträger heisst Antonio Hester

Die Starwings haben den US-Center Antonio Lester verpflichtet.

An diesem Samstag, anlässlich des Nordwestschweizer Derbies gegen den BC Bon­court (17.30 Uhr; Sporthalle Birsfelden) müssen die Unterbaselbieter noch ohne ihren Zuzug auskommen. Aber gegen Lugano soll der „neue Ami“ für den Um­schwung besorgt sein.

Von Georges Küng

Er wird am Sonntagabend in der Schweiz eintreffen. Er ist der neue Hoffnungsträger und soll mithelfen, dass die Niederlagen-Serie der „Wings“ (momentan neun an der Zahl) ein Ende findet. Und wer Insider und Kenner der internationalen Basketball-Szene ist, stellt er­staunt fest, dass mit Antonio Lester (27, 198cm) ein Mann in Birsfelden spielen wird, der einst in stärkeren Ligen für Furore sorgte und vor einer ganz grossen Karriere stand.

Hester wurde in Miami geboren, ist „nur“ knapp zwei Meter gross, ist aber dennoch ein In­side-Spieler, der unter den Brettern seine Vorzüge hat und als reboundstark gilt. Seine ers­ten Duftmarken setzte er in Südamerika, genauer in Peru, ab, als er beim Real Club de Lima zur Attraktion avancierte. Sicher, Peru ist kein grosses Basketball-Land, aber seine Zah­len waren beeindruckend und der „königliche Verein“ aus der peruanischen Hauptstadt das Nonplusultra in diesem Anden-Land.

In Katalonien ein „Star“

In der Saison 2014/15 heuerte Hester beim CB Tarragona an. Die Katalanen spielen in der LEB Silber, das ist die 2. Division B. Aber das Niveau ist höher als in der Nationalliga A; ei­nige Schweizer Nationalspieler haben sich in dieser Liga versucht und erhielten eine mar­ginale Spielzeit – oder wurden wieder nach Hause geschickt. Hester, ein „Hispanic“ mit gu­ten spanischen Sprachkenntnissen, avancierte umgehend zum Leistungsträger und Publi­kumsliebling. 14 Punkte und acht Rebounds pro Match, ver­bunden mit der höchsten Eva­luation aller Akteure, machten ihn zum „Star“, der das Publi­kum (weit über 1500 Zuschau­er pro Partie) entzückte. Und als er Tarragona zum Gewinn der katalanischen Liga (gegen höherklassierte Teams; ausgenommen jene der 1. Division wie Barcelona, Joventut Bada­lona, Andorra und Manresa) führte, zögerten die Klubverantwortli­chen keine Sekunde, ihm eine lukrative Vertragsverlängerung zu offerieren.

Lukrative Offerte abgelehnt

Doch Hester lehnte ab – und bekräftige gegenüber „Tarragona Radio“ am 30. Juni 2015, dass „ich meine Lauf­bahn in den USA fortsetzen möchte“. Im Hinterkopf hatte er weiterhin die NBA. Er spielte aber nur für das Profiteam der Miami Midnites (das Farmteam  der Mia­mi Heat) in der D-League, was eine Vorstufe zur glamourösen und millionenschweren NBA ist. Glaubt man Berichten von Scouts, so fehlten Antonio Lester „primär ein paar Zen­timeter, um in der NBA zu triumphieren“.

Ab auf die Insel…

So wechselte Antonio Hester im Sommer 2016 nach Europa – und wurde in Island erneut eine Art „Volksheld“. Im Gegensatz zu den allermeisten seiner Berufskollegen, welche pro Saison in zwei oder drei Ländern spielten (und auf steter Wanderschaft sind), spielt(e) Hester zwei Spielzeiten lang für Dindastoll Sauoarkrokur (der Topklub in Island) – die is­ländische Meisterschaft ist in etwa so stark wie die Schweizer Nationalliga A. 21 Punkte pro Spiel und neun Rebounds sind vielversprechende Zahlen – und dass der sprungge­waltige Center heuer, im Jahr 2018, zum besten Spieler, der jemals in Island gespielt hat, gewählt wurde, zeigt, dass Hester viel verspricht.

Die „Wings“, welche seit Dienstag neu von Pascal Donati geführt werden, brauchen einen Mann, der vieles kann. Er muss punkten, verteidigen, rebounden und seine Mitspieler, die seit Wochen gar lethargisch wirkten, mitreissen können. „Die Mannschaft hat sehr gut trai­niert, ich spüre, dass sie gewillt ist, die Kehrtwende zu schaffen“, so Donati im Vorfeld der Partie gegen Boncourt, in welcher die Starwings krasser Aussenseiter sind, da mit Cal­houn, Hollimon (beide zurück in die USA) und U20-Nationalspieler Luca Streich das Kader arg dezimiert ist.

Debüt gegen das „grande Lugano“?

Möglich aber, dass Hester bereits in einer Woche (Sonntag, 16.12., 16:00, Sporthalle Birsfelden), wenn der Hauptsponsor NOVARTIS freien Eintritt zum Match gegen den BC Lugano gewährt, mit von der Partie sein wird. Die Hoffnungen gehen dahingehend, dass dem Basket-Kombinat aus Birsfelden just gegen das „grande Lugano“ der Umschung gelingt.

 

Antonio Hester spielt neu für die Starwings

Die Starwings haben als Ersatz für Auston Calhoun neu Antonio Hester (27, 198cm) für die Position 4/5 verpflichtet. Hester spielte die vergangenen zwei Spielzeiten 2016-17 und 2017-18 beim Isländischen Tindastoll Sauoarkrokur in der 1. Division. Hester gilt als starker Rebounder. Seine statistischen Zahlen der Saison 2017-18 (Durchschnitt pro Spiel): 20.3 Punkte, 8.6 Rebounds, 1.9 Assists, Trefferquote 2-Punkte: 56.7 %, 3-Punkte: 28.9 %, Freiwürfe 58.9 %.

Antonio Hester wird aller Voraussicht nach beim Heimspiel gegen die Lugano Tigers am Sonntag, 16.12.18, 16:00, erstmals zum Einsatz kommen. Am 16.12. offeriert die Novartis AG Gratiseintritt.

LiveStream Starwings – Boncourt

Starwings – Boncourt, Samstag, 8. Dezember 2018, 17:30, Sporthalle Birsfelden

Hauptsponsoren
Unbenanntes Dokument
Co-Sponsoren
Unbenanntes Dokument

Catering Partner
Medical und Health Partner
Unbenanntes Dokument

Media Partner
Unbenanntes Dokument