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Starwings Termine
Alle Termine von allen Starwings Teams auf einen Blick

Starwings Termine

Starwings im Cup ausgeschieden

Vor elf Tagen hatten die Baselbieter in der 7. Meisterschafts-Runde der Nationalliga A die Auswärtspartie in Neuchâtel knapp mit 84:86 verloren und dabei dem Favoriten bis zuletzt Paroli geboten.

Fotos vom Spiel findet ihr auf Facebook
Jonas Lutz

Am Mittwochabend, anlässlich der Achtelfinal-Cuppartie, war das Birstaler Kombinat beim Co-Leader der Nationalliga A chancenlos und verlor – nicht unerwartet – diskussionslos mit 62:96. Die Partie war eigentlich schon nach drei Minuten entschieden. Starwings-Trainer Roland Pavloski sah sich bereits nach knapp 170 Sekunden, beim Stand von 2:11 (!), gezwungen, ein erstes Time-Out zu nehmen.

Nach dem Effort vom letzten Samstag, als sich die „Wings“ in der Meisterschaft gegen Monthey mit 77:71 durchsetzten, wirkten die Blau-Gelben müde und unkonzentriert. Wer bei einem Titelfavoriten im ersten Viertel, mit Müh und Not, ganze neun Zähler erzielt, darf und kann nicht auf einen Erfolg hoffen. Die letzten zehn Minuten endeten mit einem deutlichen 30:17 – und wer sagenhafte 25 Ballverluste produziert (Union hatte nur deren 10), hat keine Argumente für ein „Wenn und Aber und Vielleicht“…

Mag die Niederlage noch so herb erscheinen, so ist es auch ein offenes Geheimnis, dass die K.o.-Konkurrenz ein finanzielles Verlustgeschäft ist. Davon wissen die „Wings“ seit der Saison 2009/10 ein trauriges Lied zu singen. Und weil die Starwings mit einem Minimalbestand an Nationalliga-A-Akteuren agieren (Neuchâtel unterhält eine 10-Mann-Kader, das sich jederzeit dem Basket widmen kann…), ist diese Cup-Niederlage kein Drama. Sondern vielmehr die Folge der gänzlich verschiedenen Möglichkeiten zwischen einem Klub, das aus dem Vollen schöpfen kann und einem Verein, der jeden Franken dreimal umdrehen muss!

Union Neuchâtel – Starwings 96:62 (45:27)

Riveraine. – 450 Zuschauer. – SR: Hjartarson/Wirz/Marmy.

Neuchatel: Uliwabo (10), Day (25), Kuburovic (10), Touré (10), Badji (18); Gaillard (10), Steinmann (3), Savoy (10), Louissaint, Quellet.
Starwings: Williams (8), Fuchs, Luettgerodt (12), Vinson (9), Pacher (15); Petkovic (6), Verga (3), Beltinger, Lushaj (3), Lutz (6), Wachsmuth.

Bemerkungen: Neuchâtel ohne den Schweiz-Senegalesen Aw (verletzt). – Starwings komplett. – Viertelsresultate: 22:9, 23:18 (45:27); 19:18 (64:45) und 32:17 (96:62).

Die Glücksgöttin Fortuna war den „Wings“ nicht sehr hold…

Im Schweizer Cup wurden vor gut drei Wochen die Paarungen für das Achtelfinale ausgelost. Die Starwings müssen dabei zum Liga-Konkurrenten Union Neuchâtel, das im Jahre 2013 Cupsieger wurde, reisen. Eine sehr hohe Hürde für das Birstaler Kombinat.

Joel-Fuchs

Je acht Klubs aus der Nationalliga B und A befanden sich im Topf – und die gezogenen Paarungen dürfte zumindest die B-Ligisten erfreut haben, welche allesamt zuhause spielen dürfen. Aarau, gegen Boncourt, und vor allem Vevey gegen Massagno sind dabei sicher nicht chancenlos, wobei auffallend ist, dass bereits im letzten Jahr die Alte Kanti gegen die Jurassier spielte. Und dabei sehr knapp verlor.

Chêne Basket, in dessen Reihen noch immer der ex-Starwings-Captain Eduard Holub (40, 198cm) figuriert, darf sich aufs Stadt-Derby gegen den Pokalverteidiger Les Lions freuen. Auch Meyrin, ein weiterer Genfer Verein, hat mit Fribourg Olympic ein grosses Los gezogen. Vielleicht wird es in der Calvin-Stadt sogar ein Doppelmatch geben. Bei Pully gegen Monthey stehen sich zwei Traditionsvereine gegenüber, welche einst die beiden Hallen (Arnold-Reymond und Reposieux) füllten.

Villars ist gegen Lugano krasser Aussenseiter, während das Duell zwischen dem BC Küsnacht-Erlenbach gegen Swiss Central Basket Luzern dazu führt, dass zumindest ein Nationalliga-B-Verein (und erst noch aus der alemannischen Schweiz) im Viertelfinal sein wird.

Ja, und dann gibt es noch die Paarung zwischen Union und den Starwings. Der einzige Vergleich zwischen zwei A-Ligisten, was Starwings-Cheftrainer Roland Pavloski nicht „very amused“ findet… Aber der Cup-Wettbewerb ist bekanntlich da, um Überraschungen zu schaffen. Wie sagte doch Darell Vinson gegenüber den Media: „Die Rolle des Underdog liegt uns. Denn das heisst nicht, dass wir nicht gegen die Favoriten gewinnen können…“. Vor zehn Tagen trafen die beiden Teams bereits in Neuchâtel aufeinander – und nach einem spannenden Spiel siegten die Romands denkbar knapp, und glücklich, mit 86:84.

Cup-Paarungen (1/8-Finale)

Vevey Riviera Basket (LNB)
SAM Basket Massagno (LNA)

Union Neuchâtel Basket (LNA)
Starwings Basket Regio Basel (LNA)

BC Alte Kanti Aarau (LNB)
BC Boncourt Red Team (LNA)

Meyrin Basket (LNB)
Fribourg Olympic (LNA)

Chêne Basket (LNB)
Les Lions de Genève (LNA)

Pully Basket (LNB)
BBC Monthey (LNA)

Villars Basket (LNB)
Lugano Tigers (LNA)

Swiss Central Basket (LNB)
BCKE Wallabies (LNB)

Heimspiel auf TeleBasel vom 17.11.2014

Basketball ab 8.20min

Hart gekämpft, viel gelitten – und mit Herz gewonnen

Im ersten Rückrunden-Spiel der Saison 2014/15 kamen die Starwings gegen einen wiedererstarkten BBC Monthey, mit einem unheimlichen Zuzug namens Terence Dials (26 Punkte, 17 – davon 12 (!) – Rebounds) zu einem 77:71 (38:27)-Erfolg. Es war der vierte Triumph im vierten Heimsieg. Die Partie wies viele Parallelen zum Boncourt-Vergleich auf (85:81).  

SW Mon 0481

Wann ist ein Basket-Match gut? Aus der Sicht des Heimpublikums sicher dann, wenn der Gastgeber mit der Endsirene einen Punkt mehr als der Rivale aufweist. In diesem Punkt haben die „Wings“ vollauf erfüllt und mit einem leidenschaftlichen Aufritt den gut 600 Zuschauern viel Freude bereitet. Die spannende Endphase, in welcher die Führung hin und her wechselte, führte dazu, dass der Faktor „6. Mann“ (das Publikum) erneut ins Spiel kam – und ebenfalls grandios mitging.

Wer ein Basketball-Spiel an (guten) Wurfquoten und (wenigen) Eigenfehlern wertet, bekam im Duell der Baselbieter gegen Walliser ein Auf und Ab zu sehen. Beide Teams starteten nervös, übertrafen sich in Fehlwürfen und Fehlpässen sowie technischen Eigenfehler (beim Gastgeber vor allem Schrittfehlerf). Das 15:9 zeigt, dass vor allem der Gast viel Luft in der Offensive noch hatte.

„Er wurde halt günstiger…“

Die mässigen (Starwings) bis miserablen (Monthey) Wurfquoten führten dazu, dass dem Rebound entscheidende Bedeutung zukam. Und da konnte Monthey mit Tarence Dials (USA, 31, 208cm) einen neuen Mann präsentieren, der ein veritables „Monster“ unter den Brettern ist. In der letzten Saison noch in Frankreich in der ProA bei Orléans spielend, war Dials (ex-Nyon) gleich bester Skorer und Rebounder der Partie. Der Amerikaner mit der imposanten Erscheinung holte sich 12 Offensiv-Rebounds – nur einen weniger als das gesamte Starwings-Team. Auf die Frage an Monthey-Trainer Marc Overney, warum dieser Mann a) frei ist und b) in der Schweiz gelandet ist, meinte dieser süffisant: „Im Sommer war er nicht bezahlbar, jetzt anscheinend schon…“. Merke: Basketball ist auch eine Art Pokerspiele…

Zur Halbzeit wiesen die Gäste eine Wurfquote von 12 von 41 (bei den Zwei- und Dreipunktewürfen) auf. Ein „unterirdischer“ Wert. Die Folge war die 14-Punkte-Füh- rung des Birstaler Kombinats. Aber es war halt doch ein trügerischer Vorsprung. Denn bei einer etwas besseren Trefferquote und weniger Fehlzuspielen hätte die Partie in der Halbzeit wirklich „gegessen“ sein müssen…

Aber die Faszination Basketball gründet auch damit, dass innerhalb von weniger Minuten die Partie kehren kann. So wie Neuchâtel am Samstag gegen Boncourt eine 18-Punkte-Halbzeitführung im dritten Viertel einbüsste und in Rückstand geriet (um zuletzt doch zu gewinnen), schaffte der BBC Monthey zwischen der 21. und 30. Minute fast wieder den Gleichstand.

Kaylon Williams übernahm Verantwortung 

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Und das letzte Viertel verkam, in einem stimmungsvollen Ambiente, zu einer Hitchcock-Partie. Die Starwings konnten sich nicht mehr absetzen – vielmehr ging der Gast nach 33 Minuten mit 64:61 in Führung. Aber diese „Wings“ wären nicht diese Mannschaft, die dann am meisten Energie, Kampfkraft und Wille freisetzt, wenn ein Heimspiel zu kippen droht. Und es war Kaylon Williams, der nicht nur die Mannschaft führte, sondern auch zu punkten begann. Mit Würfen (seine ersten vier Dreier waren nicht das Gelbe vom Ei gewesen…), Penetrationen und Freiwürfen. 17 seiner 21 Zähler realisierte er in den zweiten 20 Minuten – das Pendant war Riley Luettgerodt, der zwischen der 21. und 40. Minute nur noch einen Punkt (dafür einen sehr wichtigen Freiwurf) erzielte.

Darell Vinson war wiederum „der Turm unter den Brettern“. Sein einhändiger Flug-Dunking nach einem Offensive-Rebound, zwischen vier Monthey-Akteuren (darunter kein Geringerer als Mister Dials) war spektakulär-sensationell. Und gehört in die Kategorie jener Szenen, die dem Publikum unvergessen bleiben werden. Wir weisen schon jetzt darauf hin, dass TeleBasel am Montag in der Sendung „Heimspiel“ ein Porträt über diesen charismatischen, sympathischen Starwings-Profi bringen wird. Fabian Halbeisen hat Vinson während einer Woche begleitet.

Dass A.J. Pacher überhaupt spielen konnte, grenzte ein Wunder. Denn der junge Amerikaner hatte sich am Mittwoch schwer an der Schulter verletzt und ging sozusagen ohne Training in die Partie. Auch hier schaffte die medizische-physiotherapeutische Abteilung der Starwings erneut ein Wunder. Danke!

Als Severin Beltinger…

… 90 Sekunden vor der Endsirene für den mit fünf Fouls ausgeschiedenen Vinson aufs Spielfeld kam, stand die Partie auf „Messer’s Schneide“. Der Student, der die Loyalität in Person ist, hielt dem Druck stand. Und als Monthey, 15 Sekunden vor Schluss, beim Stand von 75:71 den letzten Angriff startete und „wirbelte“, da war das Eigengewächs präsent. Und „stiebitzte“ den Ball – und schloss den Gegenstoss nicht selber ab, sondern legte für Pacher auf, der mit einem brachialen Dunking die Partie beendete. Man stelle sich vor, die Gäste hätten kurz vor Sirenenende auf 75:74 verkürzt…

Diese letzte Spielszene ist symptomatisch für das diesjährige Team. Das Kollektiv zählt. Der Teamgeist funktioniert – denn dieser wird nicht an den Matches, sondern während der Woche in den Trainings gebildet. Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und meisten Media…

Natürlich müssen einige Akteure fast „Unmenschliches“ leisten – ein Kaylon und Andrew Joseph standen 40 Minuten auf dem Feld. Ein Vinson 38:46 – bevor er sich sein 5. Foul holte. Man vergisst aber, dass bei den anderen Teams das ausländische Quartett nahezu auch die gleichen Spielzeiten erhält – auch Meister Lugano spielt de facto mit seinem Meister-Quintett (vier US-Profi plus Derek Stockalper) fast durch. Schaut man sich die Punkte-Statistik der Bankspieler von gestern an, so gewann Monthey den Vergleich mit 2:0…

„Wir wollten die erste Mannschaft sein, welche in Birsfelden gewinnt. Aber diese Halle ist schwierig“, meinte Gasttrainer Overney an der Pressekonferenz. In der Tat ist die Sporthalle wieder jene Hoch- und Trotzburg, die sie in den ersten Nationalliga-A-Jahren war. Als die Profispieler noch Mike Coffin, Bruce Fields, Ray Henderson, Vladimir Vujcic oder Jared McCurry hiessen. Tempi passati. Aber die Gegenwart erfreute die Starwings-Anhänger und Basket-Freunde. Denn die „Underdog“-Equipe zeigt Emotionen, Herz und Leidenschaft. Im Wort „Leidenschaft“ stecken die Begriffe (viel) „Leiden“ und (ganz viel) „Schaffen“. Dies wird derzeit mit Resultaten honoriert.

Englische Woche steht an  

An diesem Mittwoch gastieren die Starwings wieder in Neuenburg. Das Cup-Los meinte es nicht so gut mit dem Arlesheimer-Birsfelder Kombinat. Vor einer Woche verlor die Equipe von Cheftrainer Roland Pavloski nach heroischem Kampf mit 84:86. Gegen einen übermächtigen Rivalen. Und am nächsten Samstag spielen die Blau-Gelben in Genf gegen den Titelfavoriten Les Lions de Genève, der heute mit einem Sieg in Massagno, zusammen mit Union Neuchâtel, Co-Leader werden dürfte. Genf, das sich die beiden Schweizer Topspieler David Ramseier und Zuzug Dusan Mladjan mehr kosten lässt als die Starwings für den Gesamtvereine (1. Mannschaft, vier Juniorenteams) haben… Das ist die Realität im nationalen Basket.

Und darum war, ist und wird kein Starwings-Sieg eine Selbstverständlichkeit sein. Weder gegen Genf noch gegen Monthey oder in zwei Wochen gegen die SAM Massagno. Die Starwings bleiben die auf dem Papier „kleinste“ Mannschaft – geht es aber nach dem Herzen, so sind sie mit Sicherheit die Grössten. Das Publikum, das noch zahlreicher erscheinen dürfte (aber klar zahlreicher als in den letzten Jahren an die Heimspiele kommt), spürt dies. Und honoriert dies mit lautem Support und langem Endapplaus. Wie gegen Genf, Fribourg, Boncourt und gestern Abend Monthey!

Starwings – BBC Monthey 77:71 (38:27) 

Sporthalle Birsfelden. – 620 Zuschauer. – SR: Pizio/Wirz/Pillet

Starwings: Williams (21), Fuchs (6), Luettgerodt (12), Vinson (17), Pacher (21); Beltinger, Petkovic; Lutz, Verga, Wachsmuth.
Monthey: Glasgow (4), Mafuta (10), Reese (13), Webb (16), Dials (26!); Michellod (2), Moret, Reichen; Grau.

Bemerkungen: Starwings ohne Lushaj (krank/rekonvaleszent). – Monthey ohne Lukic (rekonvaleszent) und Nationalspieler Molteni (verletzt). – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 34. Reese und 39. Vinson. – Fouls: Starwings 18, Monthey 23. – Viertelsresultate:15:9, 23:18 (38:27); 18:26 (56:53) und 21:18 (77:71). – Zu den besten Spielern wurden Williams und Dials (beide USA) gewählt. – Sehr aufmerksame Refleistung

Mit Absenzen in eine wegweisende Partie

Im vierten Heimspieler der Saison 2014/15 empfangen die Starwings morgen Samstag (17.30 Uhr) den BBC Monthey. Was auf dem Papier eine lösbare Aufgabe erscheint, dürfte auf dem Spielfeld zu einer Herkules-Aufgabe werden.

(Breiten-)Sport ist gesund. Das lateinische Credo „mens sana in corpore sano“ hat seit jeher Gültigkeit. Spitzensport ist auch gesund, birgt aber Verletzungsgefahren. Davon können die Starwings, aber auch Monthey, ein Liedchen singen. Bei den Gästen fehlt seit geraumer Zeit Mladen Lukic, der sich von einem Kreuzbandriss erholt und erst wieder im Januar 2015 einsatzfähig sein dürfte. Der 211 Zentimeter grosse Zürcher, mit einer kurzen Erfahrung in der 1. Bundesliga, fehlt den Wallisern spürbar unter den Körben. Auch der Einsatz von Zuzug Westher Molteni, einem Tessiner Nationalspieler, ist noch nicht sicher.

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Was aber sicher ist: Der BBC Monthey wird morgen in der Sporthalle einen Hochkaräter präsentieren. Ende letzte Woche beschloss die Klubleitung des Walliser Traditionsvereines, den glücklosen Steven Idlet (USA, 25, 211cm) durch Terence Dials (31, 206cm) zu ersetzen. Basket-Freunde mit gutem Gedächtnis werden sich erinnern, dass dieser amerikanische, muskelbepackter Athlet bereits einmal in der Schweiz gespielt hat. Es war in der Saison 2009/10, als er beim damaligen Spitzenklub BBC Nyon kurz ausgeholfen hat, bevor er wieder in höhere europäische und asiatische Ligen ging. In der letzten Saison spielte er in der 1. französischen Division bei Orléans, wo er sich pro Match im Durchschnitt neun Punkte und sechs Rebounds notieren liess. Wenn man weiss, dass ein Justin Rutty (auch einst in Nyon und letzte Saison bei den „Wings) in die französische N1 „musste“ (dritthöchste Liga) gehen musste, kann man unschwer einschätzen, über welches Potenzial der neue Monthey-Center verfügt. Da kommt auf Darell Vinson und A.J. Pacher viel Arbeit…

Ohne Lushaj und Petkovic

Die Parforceleistungen des letzten Wochenendes haben bei den Starwings Spuren hinterlassen. Auf den hartumkämpften Heimsieg gegen Boncourt folgte ein veritabler Exploit in Neuchâtel. Das 84:86 fühlt sich zwar moralisch als Sieg an, ist aber natürlich ranglistenmässig eine Niederlage.

Das Profi-Quartett schlägt sich, bereits zu diesem Stadium der Saison, mit Blessuren und Beschwerden, während Ardefrim Lushaj (krank) und Stefan Petkovic (Bänderverletzung) diese Woche nicht trainieren konnten und für die morgige Partie ausfallen werden.

Im Auftaktspiel dieser Spielzeit verlor das Birstaler Kombinat mit 72:92 im Wallis. Lange Zeit stand der Vergleich auf „Messers Schneide“, doch in den letzten Minuten brachen die Baselbieter ein. Seitdem haben die Walliser aber nur noch in Boncourt (in jener Partie, in welcher gleichzeitig Brandon Jenkins und Brian Morris ausfielen) gewonnen. Negativer Höhepunkt für die Grün-Schwarzen war die unerwartete Heimniederlage gegen SAM Massagno, die primär Idlet zum Verhängnis wurde.

„Ein Sieg wäre wichtig. Wir würden uns eine Reserve von sechs Punkten auf Monthey erspielen. Aber wegen den Umständen wird es sehr schwer sein. Ich zähle wie in den Matches gegen Genf, Fribourg und Monthey auf unser Publikum, das bisher ein grossartiger 6. Mann war“, so Cheftrainer Roland Pavloski.

Auch wenn noch nie ein Zuschauer gepunktet hat, so wäre ein zahlreicher, lauter Support wichtig, um die Ausfälle ein wenig kompensieren zu können. Und zuhause weiterhin ungeschlagen zu bleiben.

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