Nächste Spiele
DatumZeitLigaBegegnung
26.01.14:00.HU17IESWB-i
01.02.18:30.DU15RBKBSWB
02.02.12:00.HU15HRSWBBKB
Tickets
Bestell dir jetzt schon ein Ticket für nächste Saison

Preise und Online bestellen

Starke Leistung wurde nicht honoriert

Die Starwings verlieren in Neuchâtel mit 72:83 (40:47).

Zeitweise führten die „Wings“ mit elf Punkten Vorsprung; und erst in den letzten vier Minuten brachen die Baselbieter ein. Mit unter ein Grund war, dass das Ref-Trio die Foulpfiffe sehr einseitig verteilte und die Neuenburger viermal (!) so viele Freiwürfe werfen konnten.

Von Georg Küng

Während die Gastgeber, obwohl sie die Stammfünf forcieren mussten, locker mit den bes­ten fünf Leuten die Endphase bestreiten durften, sahen sich die Starwings in der zweiten Halbzeit vom Ref-Trio förmlich verfolgt. Gastcoach Pascal Donati musste viele Wechsel – aufgrund der hohen Foulbelastung – vornehmen. Und so kam es, dass Union-Spielmacher Brandon Brown sagenhafte 18 Freiwürfe werfen konnte (zuletzt, nach unsportlichem Foul, weil die Birsfelder völlig entnervt waren), während die Starwings als Team nur zehnmal an der Linie standen. Das Verhältnis von 10:41 bei den Freiwürfen zu Ungunsten der Deutschschweizer und auch das Foulverhältnis von 16:29 ist äusserst fragwürdig.

Ein neuer Center

Union hat in den letzten Wochen viel Aktionismus entwickelt. Aus der 1. französischen Di­vision kam mit Abdel Kader Sylla (28, 206 cm) ein Zuzug, der ein brachialer Center ist. Der Mann von den Seychellen war auch in Frankreich unter den Brettern eine Grösse. Er schaffte es, wie andere, über 15 Minuten lang mit vier Fouls zu spielen… Sicher, mit Jared Berggren (28 m 209 cm) fehlte der 4. Ausländer – so war Neuchâtel in seiner Rotation ein­geschränkt. So lange die Unterbaselbieter normal aufspielen konnten, waren sie dem Fa­voriten mehr als ebenbürtig; erst ab der 25. Minute spürte man, dass Union mit Publikum und „Unparteiischen“ willkommene Verstärkungen erhalten würde.

Der Exploit fehlte

Alle erfüllten ihre Aufgabe sehr gut, einige wie Antonio Hester oder Nemanja Calasan waren sogar brillant. Und weil es die Refs locker schafften, Calasan (204 cm) und Ryan Smith (213 cm) mit Fouls zu belasten, konnten diese nicht mehr aggressiv verteidigen und mussten tatenlos zusehen, wie Union leichte Punkte unter dem Korb erzielte und Brown (im letzten Jahr Liga-Topskorer mit dem BC Boncourt) serienweise Freiwürfe werfen konnte. Dass er diese in den Korb setzte (17 von 18 erge­ben unverschämte 94 Prozent, das ist ein Wert, wie man ihn ganz selten findet), spricht für die Nervenstärke des neuverpflichteten Amerikaners. Die kurzzeitig unkonzentrierte Spielweise der Starwings waren dann schlussendlich mit ein Grund, weshalb Neuchâtel einen Sieg verbuchen konnte.

Union Neuchâtel – Starwings 83:72 (40:47)

Riveraine. – 1015 Zuschauer. – SR: Marmy/Gonçalves/Ferroni.

Neuchâtel: Brown (26), Savoy (7), Williams (17), Molteni (12), Sylla (17); Martin, Colon (4), Memishi, Fofana; Kübler.

Starwings: Kostic (3), Fuchs (4), Hester (21), Calasan (14), Smith (12); Mitchell (11), Herrmann (5), Verga (2), Davet; Christmann.

Bemerkungen: Neuchâtel ohne den US-Center Berggren (verletzt). – Starwings ohne Streich (krank). – Viertels­resultate: 19:25, 21:22 (40;47); 23:17 (63:64) und 20:8 (83:72) – Mit fünf Fouls ausgeschieden: 39. Davet, – Fouls: Neuchâtel 16, Starwings 29 (!!!).

Mitgehalten – aber noch eine Nummer zu gross

Die Starwings verlieren gegen Les Lions de Genève mit 71:91 (35:49)

Obwohl die Baselbieter zwei Viertel ausgeglichen hielten, waren sie gegen den Ta­bellenführer und Meisterschaftsfavoriten chancenlos. Dennoch zeigten die „neuen Wings“ gute Ansätze, mussten aber die individuelle Klasse des Rivalen anerkennen.

Von Georges Küng

Wer einen Exploit, der einer Sensation gleichgekommen wäre, erwartete, durfte zehn Mi­nuten hoffen. Ab dem zweiten Viertel wurde der Vergleich zwischen dem Tabellenletzten und dem Leader der Nationalliga A ungleich(er). Auch zwischen der 21. und 30. Minute war die Dominanz der Gäste frappant – diese 20 Minuten ergaben ein Teilzeit-Skore von 28:49 – da gibt es nichts zu interpretieren und nichts zu beschönigen.

Dennoch enttäuschten die Starwings nicht. Man sah einen sehr guten Nemanja Calasan und einen guten Antonio Hester, welche in der ersten Halbzeit den Grossteil der Baselbie­ter Punkte erzielten. Aber gegen die Löwen-Übermacht, welche als 8. Mann mit dem wie­dergenesenen Marko Mladjan den besten Schweizer Akteur bringen konnten, waren die Birsfelder ohne Siegeschance. Wer auf der Bank mit Arnaud Cotture und Mladjan zwei Nationalspieler von der Stammfünf hat, spielt in einer eigenen Liga, wenn der Widersacher ein „Kleiner“ ist.

Schade, dass das Ref-Trio die Überlegenheit der Genfer noch supportierte: Starwings-Spielmacher Justin Mitchell wurde regelrecht verfolgt und mit kuriosen Fouls belastet, so dass der Amerikaner in sei­nem Aktionsradius eingeschränkt wurde. Dass der US-Profi selber Mühe bekundete, den Auf­bau zu organisieren, sei aber deutlich gesagt. US-Center Ryan Smith konnte auch ge­gen Genf, das an Physis und Körpergrösse den Starwings krass überlegen war, nicht vollends überzeugen.

Schön, dass Starwings-Trainer Pascal Donati insgesamt elf Akteuren einsetzen konnte – emotionaler Höhepunkt war der Dreier von U23-Spieler Aleksa Pavlovic (19) kurz vor dem letzten Sirenenton. Dass Genf sogar alle zwölf Spieler aufs Parkett beorderte, zeigt, dass Les Li­ons ausser Reichweite lagen. Gegen die anderen Landesgrössen müssen auch die Gen­fer auf acht, maximal neun Mann reduzieren. „Der Klassenunterschied ist einfach gege­ben. Und weil wir im Angriff zu ungeduldig waren, Würfe forciert haben und die Sys­teme nicht diszipliniert genug gespielt haben, gerieten wir ab der 11. Minute entscheidend in Rückstand. Und in der Defense entstanden zu oft <miss-matches>, in denen die Genfer unter dem Brett zu einfachen Körben kamen“, so Donati.

Das nächste Heimspiel ist dann das Prestige-Derby gegen Swiss Central aus Luzern. Es ist das Du­ell der beiden Tabellenletzten. Die Innerschweizer wurden am Samstag in Vevey in der zweiten Halbzeit mit 30:71 (!) zerzaust, nachdem Central zuerst klar führte. Da sahen die „Wings“ vor einer Woche bei der 87:89-Niederlage in Vevey um einiges besser aus.

Starwings – Les Lions de Genève 71:91 (35:49)

Sporthalle Birsfelden. – 300 Zuschauer. – SR: Tagliabue/Balletta/Jeanmonod.

Starwings: Mitchell (7), Kostic (10), Fuchs (3), Hester (16), Calasan (23); Davet, Ryan Smith (6), Herr­mann, Verga (3), Streich; Pavlovic (3); Pausa.

Genève: Colter (14), Kovac (17), Kozic (3), Humphrey (9), Padgett (13); Cotture (14), Terry Smith (7), Mladjan (6), Tutonda (4), Solioz, Bourgeois (4).

Bemerkungen: Beide Teams komplett. – Viertelsresultate: 19:20, 16:29 (35:49); 12:20 (47:69) und 24:22 (71:91). – Fouls: Starwings 17, Genf 16. Unter den Matchbesuchern Regierungsrat Isaac Reber, Vorsteher der Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft.

 

 

Der Liga-Krösus gastiert in der Sporthalle Birsfelden

Birsfelden erlebt an diesem Samstag einen Basketball Nachmittag der Superlative. Drei Spiele stehen auf dem Programm – mit dem Höhepunkt um 17.30 Uhr, wenn die Starwings den Leader „Lions de Genève empfangen. Eine auf dem Papier schier unmögliche Aufgabe, auch wenn Partien noch immer auf dem Spielfeld ent­schieden werden.

Von Jordi Küng

„Wir haben seit dem 26. Dezember jeden Tag, teils sogar zweimal, trainiert. Auch an Sil­vester und am Neujahrstag“. Der dies sagt, heisst Pascal Donati, ist seit anfangs Dezem­ber 2018 der „neue“ (alte) Trainer der „Wings“ und konnte bei seinem Einstand gleich ei­nen Sieg gegen Boncourt feiern. Und das Team doppelte eine Woche nach und kam ge­gen das einst „Grande Lugano“ zu einem feinen Heimerfolg.

Kurz vor Weihnachten, am 22.12., unterlagen die Baselbieter dann in Vevey gegen Riviera denkbar knapp, und ärgerlich, mit 87:89. Die eindrückliche Aufholjagd fand, aus Birsfelder Sicht, kein Happy-End.

Weil das Arlesheimer-Birsfelder Kombinat in der Auftaktrunde des neuen Jahres spielfrei war (was elf Mannschaften logisch ist), „haben wir die Zeit genutzt, um die Kondition und Physis weiter zu verbessern. Hier hatten wir viel Luft nach oben“, so Donati. Nach drei Wochen Pause steht man nun – endlich – wieder im Wettkampfeinsatz. Und die Aufgabe ist schwer, sehr schwer sogar, denn mit den Genfer Löwen gastiert der Tabellenführer in der Sporthalle.

Les Lions haben elf von 13 Matches gewonnen; sie haben das beste (und teuerste) Kader aller A-Ligisten. Sie haben die beste Korbdifferenz und gewinnen Spiele oftmals mit einem minimalen Aufwand. Das zeugt von einem grossen Selbstveständnis und einer gewissen Selbstsicherheit, die viele Rivalen als „Arroganz“ empfindet. In der 3. Runde verloren die Starwings in der Hinrunde mit 52:103… und ein lakonischer Kommentar im hauseigenen Blätterwald hiess, man habe es verpasst, das bescheidene Punkteskore der Deutsch­schweizer zu verdoppeln… ein einziger Zähler (Freiwurf) fehlte hiezu…

Ein Blick auf das Kader zeigt, dass Genf ein hochkarätiges US-Quartett hat. Das man in der Schweiz bestens kennt. Aus Monthey kam Markel Humphrey, der die Walliser zum Meistertitel geführt hatte. Aus Lugano wurde mit James Padgett der beste Center abge­worben. Spielmacher Terry Smith spielte im letzten Jahr in der 1. französischen Divi­sion – selten, dass ein solcher Akteur dann in die Schweiz wechselt. Und auch der vierte Amerikaner, Derrick Colter, war Topskorer in der Ukraine. Eine Liga, die gleich hinter den ganz grossen europäischen Meisterschaften kommt.

Dass Genf mit Arnaud Cotture (ex-Fribourg), Roberto Kovac, Juraj Kozic und Marko Mlad­jan (alle drei wurden in Lugano gross, als die Tessiner wirklich noch „grande“ waren) gleich vier Nationalspieler in Reihen hat, zeigt, dass die Meisterschaft nur über die Genfer Löwen führen kann. Dass diese nie den Weg nach Europa gesucht haben, ist eine andere Ge­schichte…

Auf dem Papier ist die Aufgabe nicht lösbar. Starwings gegen Genf ist der Vergleich des Elften gegen den Ersten; Jede Position ist beim Gast doppelt bis dreifach besetzt – den letzten Zuzug tätigten sie Ende November, als ein gewisser Brunelle Tutonda aus Massa­gno weggelockt wurde… Tutonda spielte in der Saison 2017/18 bei den Starwings, war un­bestrittener Stammspieler – und muss sich in der Calvin-Stadt momentan mit marginalen Einsätzen von sechs bis acht Minuten begnügen. Das sind die Fakten, die nicht lügen und in der Tabelle zum Ausdruck kommen.

Und dennoch wird der Match bei 0:0 anfangen. Und mit Einsatzwillen, Disziplin, Kampf­geist und Leidenschaft ist auch im Basket einiges möglich… In der 1. Runde siegte Genf in der Innerschweiz gegen Central glückhaft mit einem Korb in extremis in der letzten Spielsekunde. Auch in jenem Vergleich waren Les Lions der haushohe Favorit und hätten die Partie auf dem Papier mit mehreren Dutzend Punkten Vorsprung gewinnen müssen…

Samstag, 12. Januar 2019

12:00 Starwings U13 – Jura Basket

14:30 Starwings U17-Inter – Wohlen Basket

17:30 Starwings NLA – Les Lions de Genève

Starwings gegen den Leader aus Genf

Les Lions de Genève führen nach nach 13 Spielen die Tabelle der Nationalliga A an. 11 Siege und 2 Niederlagen sind die positive Bilanz der Rhône-Städter. Kommenden Samstag, 12. Januar 2019, 17:30, sind die Genfer Gast in der Sporthalle Birsfelden.

Obwohl die Favoritenrolle klar bei den Genfern liegt, werden die Starwings alles daran setzen, die Gäste zu fordern. Wir dürfen gespannt sein. Die Starwings hoffen – wie im Lugano Spiel – erneut auf zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer und offerieren deshalb reduzierten Eintrtt: 5 Franken ab 20 Jahren.

Wir zählen auf Ihre Unterstützung!

Starwings gewinnen gegen die Lugano Tigers

Die Starwings bezwingen den Favoriten Lugano mit 68:64 (35:38).

Neun Spiele, neun Niederlagen. Doch in den beiden letzten Matches gegen Boncourt und Sonntagnachmittag in einer gutgefüllten Sporthalle und stimmungsvollem Am­biente gegen Lugano haben die Baselbieter Basketballer zwei Siege eingefahren.

Von Georges Küng

Nach 43 Sekunden holte er sich einen Offensiv-Rebound und erzielte den ersten Korb und die ersten Punkte für die Starwings. Er blockte, er reboundete, hatte aber nach sechs Mi­nuten auch schon sein zweites persönliches Foul, denn sein Antipode ist Juwann James, einst der Meistermacher in Genf, der seit zwei Wochen für die Lugano Tigers spielt.

Antonio führte „Wings“ zum Sieg

Aber Antonio Hester hat aus Florida nicht nur den Sonnenschein mitgebracht, sondern auch viel Basketball-Klasse. Wer den internationalen Basketball verfolgte, konnte ahnen, dass „Don Antonio“ einiges kann. Das hat er bei seiner Première in der Sporthalle Birsfelden be­wiesen. Er hatte in Island die Meisterschaft – erfolgreich – beendet, flog nach Miami, um am nächsten Tag wieder auf den alten Kontinenten um zu spielen. Man spürte die positive Energie, welcher dieser Mann, der alles ordentlich gut kann, verströmte.

Lugano ist nicht mehr unantastbar. Aber die Tessiner haben vier überdurch­schnittliche US-Profis, einen 213 Zentimeter grossen US-Schweizer Alex Wilbourn und ei­nen erfahren Spielmacher, den Italiener (Grenzgänger) Andrea Bracelli.

Der Vergleich der Birsfelder gegen die Südschweizer lebte von der Spannung; jedes Team hatte starke Phasen und Perioden, in denen (zu) vieles Bruchstück blieb. Branislav Kostic (sein Dreier am Schluss war vorentscheidend) sowie Ales­sandro Verga und Sebastian Davet (beide machten eine grandiose Defense-Arbeit auf grössere, stärkere und schnellere Gegenspie­ler) wussten auch zu gefallen. Aber „man of the match“ war Last-Minute-Zuzug Antonio Hester. Wenn er sein Level halten (oder gar weiter steigern) und sich das Kollektiv noch steigern kann, wird es eine bessere Rückrunde geben.

Starwings – Lugano Tigers 68:64 (35:38)

Sporthalle Birsfelden. – 500 Zuschauer (Gratiseintritt). – SR: Novakovic/Curty/Jeanmonod.

Starwings: Mitchell (11), Kostic (6), Fuchs (7), Hester (17), Calasan (16); Davet (2), Smith (9), Ver­ga; Christmann, Fasnacht, Pausa.

Lugano: Pollard (11), Bracelli (3), Stevanovic (5), James (24), Berry (13); Green (7), Wilbourn, Mussongo (1); Bortolin, Lukic. 

Bemerkungen: Starwings ohne Herrmann (krank) und Streich (verletzt). – Lugano komplett. – Vier­telsresultate: 13:12, 22:26 (35:38); 16:14 (51:52) und 17:12 (68:64). – Fouls: Starwings 17, Lugano 20. – Zu den besten Spielern wurden Antonio Hester und Juwann James gewählt. 

 

Hauptsponsoren
Unbenanntes Dokument
Co-Sponsoren
Unbenanntes Dokument

Catering Partner
Medical und Health Partner
Unbenanntes Dokument

Media Partner
Unbenanntes Dokument